Brennnesseln-Wettessen in Marshwood (Dorset)

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Jedes Jahr findet im “Bottle Inn” in Marshwood (Dorset) ein Brennnessel-Wettessen (Stinging Nettle Competition) statt. Die Teilnehmer haben eine Stunde Zeit, um möglichst viele Blätter von den Brennnessel-Strünken zu essen.

1986 stritten zwei Farmer darüber, wer die größten Brennnesseln im Garten hatte.  Regelmäßig wurden die Brennesseln daraufhin im Bottle Inn vermessen. Eines Tages kam Alex Williams mit einer über 5 Meter hohen Pflanze an und prahlte, wenn jemand mit einer noch höheren Brennnessel käme, würde er seine komplett aufessen. Er hatte Pech: Es kam jemand mit einem noch größeren Gewächs und, getreu seinem Versprechen, verspeiste Alex seine Brennnessel und daraus wurde ein jährlich statt findender Wettbewerb.

Falls Sie an dem Wettbewerb teilnehmen möchten: Marshwood liegt nördlich von Lyme Regis und östlich von Axminster.

Aktualisierung: Der “Bottle Inn” ist seit dem Winter 2010/11 geschlossen. Laut einer Meldung vom 07.10.2011 soll es einen neuen potentiellen Käufer geben.

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Mein Thema zu Halloween: The York Dungeon

Die Stadt York sagt von sich selbst, sie sei ”England’s most haunted city” und sie steckt tatsächlich voller gruseliger Geschichten, die sich hier früher (aber auch noch heute!!) abspielten. Es gibt die berühmten York Ghost Walks, es gibt aber auch den berühmten York Dungeon (hier ein Filmclip), in dem man sich so richtig schön gruseln kann und er ist nicht für Zartbesaitete geeignet!

Sie werden dort Dick Turpin begegnen, dem legendären “Highwayman”; sie werden grauenvollen Hexenprozessen beiwohnen und dann gibt es da noch “The Pit of Despair“: Ein falscher Schritt und man wird nie wieder von Ihnen hören…

Der Dungeon liegt in der Clifford Street, nicht weit vom Jorvik Viking Centre entfernt.
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Veröffentlicht in: on 31. Oktober 2009 at 12:02  Kommentare (1)  
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Mein Buchtipp – Matthew Engel: 11 Minutes Late: A Train Journey to the Soul of Britain

Engel
Matthew Engel hat eine Leidenschaft: Das Reisen mit der englischen Eisenbahn. So verrufen wie British Rail im eigenen Land auch ist, Matthew liebt es, kreuz und quer durch England zu reisen. Die für British Rail typischen Verspätungen nimmt er klaglos hin und auch die Besonderheiten des englischen Eisenbahnwesens sind für ihn kein Problem. Züge fallen im Herbst schon einmal aus, wenn Laub auf den Schienen liegt und wenn es schneien sollte, dann herrscht Katastrophenstimmung bei BR.

Meine Frau war einmal so tollkühn, von London mit dem Zug nach Dover fahren zu wollen. In Canterbury blieb der Zug stehen; warum ist ihr nie klar geworden. Sie musste in einen Bus umsteigen, der dann in sämtlichen Dörfern Kents, die auf der Strecke lagen, anhielt.

Zurück zu Matthew Engels Buch. Auch wer mit Eisenbahnfahren nichts am Hute hat (wie der Schreiber dieser Zeilen) wird sich nicht nur bei der Lektüre amüsieren, sondern auch noch eine ganze Menge über England lernen.

Aufmerksam auf das Buch wurde ich übrigens durch eine Empfehlung von Frank Wehrmann aus Braunschweig, der mich auch auf das bereits hier vorgestellte “Three Men in a Float” hinwies. Mein ganz besonderer Dank dafür an ihn!
Gehen Sie doch einmal auf den Blog der Familie Wehrmann, der sehr liebevoll gestaltet ist.

Veröffentlicht in: on 30. Oktober 2009 at 20:38  Kommentare (2)  
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Old Colehurst Manor in Shropshire – Eine Erfahrung, die man nicht so schnell vergisst

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Eigentlich wollten meine Frau und ich ein ganz normales Hotel in der Nähe von Market Drayton in Shropshire buchen und wir entschieden uns für das Old Colehurst Manor. Ein “normales Hotel”? Weit gefehlt.

Wir waren mitten in der Woche da und die einzigen Gäste in dem wunderschönen elisabethanischen Haus, weil die Gastgeber Lord und Lady Teksnes eigentlich nur am Wochenende Gäste empfangen, denn dann werden elisabethanische Kostümfeste gefeiert.

Wir wohnten in einem Zimmer mit Himmelbett. Auf einem Tischchen stand ein kleiner gerahmter Aufsteller mit der Mitteilung, dass sich just in diesem Zimmer vor geraumer Zeit ein Mann aufgehängt hatte.

Nachts war es extrem dunkel in diesem Zimmer und extrem still (die Gastgeber wohnten in einem anderen Flügel des Hauses). Die Zimmertür ließ sich nicht abschließen… nachts wachte ich einmal auf, als im Badezimmer die Lüftung ansprang, was sie nur tut, wenn man durch eine Lichtschranke dorthin geht. Meine Frau lag aber neben mir im Bett…

Am zweiten Abend unseres Aufenthaltes kochte Lady Teknes ganz allein für uns. Serviert wurde im Bankettraum an einem langen Tisch, gedeckt an der Stirnseite vor einem riesigen flackernden Kamin. Lady Teknes war elisabethanisch gekleidet, leise elisabethanische Musik spielte im Hintergrund, gegessen wurde mit elisabethanischem Besteck und das Menü entstammte…einem elisabethanischen Kochbuch.

Nach dem wunderbaren, stimmungsvollen Essen setzten sich Lord und Lady Teksnes zu uns an den Kamin und erzählten wie sie das romantische Manorhaus gekauft und hergerichtet hatten. Lady Teknes erzählte uns auch von den Hausgeistern, die sie häufig nachts in den Gängen und Zimmern trifft. Es seien aber keine bösartigen Geister versicherte uns Lady Mary.

Als wir uns nach zwei unvergleichlichen Tagen verabschiedeten, fiel uns Lady Teknes um den Hals. Wir waren um eine Erfahrung reicher, die wir nicht mehr missen möchten!

Manor

Unser Zimmer im Colehurst Manor

Teknes

Lord und Lady Teknes, die perfekten Gastgeber

Veröffentlicht in: on 30. Oktober 2009 at 20:11  Hinterlasse einen Kommentar  
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Dream Academy “Life in a Northern Town”…und noch einmal Hebden Bridge

1985 erschien “Life in a Northern Town” von der englischen Folkgruppe “Dream Academy“. Sie widmeten diesen Song dem Sänger und Komponisten Nick Drake, der 1974 im Alter von 26 Jahren an einer Überdosis Drogen starb. Es gibt zwei Versionen als Musikvideo. Die erste, die ich Ihnen hier zeige, wurde gedreht in?

Wenn Sie meinen vorigen Blogeintrag bzw. das dazugehörende Video genau angesehen haben, kommen Sie sofort auf die Lösung: Genau, in Hebden Bridge in West Yorkshire.

Veröffentlicht in: on 30. Oktober 2009 at 19:36  Hinterlasse einen Kommentar  
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Hebden Bridge (West Yorkshire)

Was Provincetown (Massachusetts) und Burlington (Vermont) für die USA sind, ist Hebden Bridge in West Yorkshire für England: Eine Hochburg für “gay people”, speziell für lesbische Frauen. Auf eine heterosexuelle  kommen sechs lesbische Frauen. Es herrscht eine zwanglose Atmosphäre; jeder kann sein Leben so führen wie er/sie es möchte.
Aus der einstigen Textilarbeiterstadt wurde eine Hippie-Metropole und zog Künstler, Schriftsteller, Alternative und New Age-Aktivisten an.
Hebden Bridge wurde einmal von einer Zeitschrift “the 4th quirkiest place in the world” genannt und auch the “the funkiest town“.

Beliebt ist der Ort auch bei Leuten, die mit einem Narrow Boat Urlaub machen und gern hier anlegen und übernachten, gibt es doch in Hebden Bridge viele interessante Läden und Pubs.

Hier ein kleiner Film über den Ort.

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Veröffentlicht in: on 29. Oktober 2009 at 20:44  Kommentare (2)  
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Meine Lieblingspubs – The Fleece Inn in Bretforton (Worcestershire)

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The Fleece Inn” liegt nicht weit von Evesham entfernt in dem kleinen Dorf Bretforton  im Nordwesten der Cotswolds in Worcestershire.  Der Pub wurde um das Jahr 1400 gegründet und seit Jahrhunderten von der Familie Byrd geführt. Er gehört seit 1977 dem National Trust.

Ich bin zweimal dort gewesen und es ist wirklich ein uriger Pub mit verwinkelten Gängen und Gaststuben. Die Auswahl an Real Ales ist beachtlich. Man kann dort auch in einem Zimmer, das im ältesten Teil des Gebäudes liegt, übernachten (möglicherweise in Begleitung des “house ghosts”).
Im Mai ist die Spezialität des Hauses Spargel, der im Vale of Evesham angebaut wird.

Lola Taplin wohnte 83 Jahre lang im Fleece und es heißt, dass sie immer noch, jetzt in Form einer Eule, gegenüber vom Pub auf dem Dach einer Scheune zu sehen ist.

Veröffentlicht in: on 28. Oktober 2009 at 20:03  Kommentare (1)  
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Wenn Sie immer schon einmal einen Panzer fahren wollten…

Gehören Sie zu der Spezies, die immer schon einmal den Wunsch hatten, einen richtigen Panzer zu fahren? In England kann dieser Wunsch erfüllt werden und zwar auf der Spring Farm in  Helmdon in Northamptonshire (östlich von Banbury) .
Die Firma Tanks-a-lot hat über 100 Panzer im Angebot, viele aus Beständen der ehemaligen Sowjetunion. Sie können mit diesen Geräten Autos kaputt fahren ( £395.00), in einen Fluss fahren oder in einem “Stretch-Panzer” eine Party feiern (£1600 – £4000).
Natürlich können Sie auch in einem Panzer heiraten oder sich einfach ein militärisches Fahrzeug kaufen und damit in den Urlaub fahren…
Also: Nichts wie hin zur Spring Farm in Heldon.
 Hier ein Film.

Veröffentlicht in: on 27. Oktober 2009 at 19:16  Kommentare (1)  
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Winchester Cathedral

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Die Kathedrale von Winchester in Hampshire  ist eine der größten Kathedralen in Großbritannien, die von 1079 bis 1093 errichtet wurde. Winchester war übrigens die erste Hauptstadt Englands, bevor es ab dem 12. Jahrhundert London wurde.
Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter über die Entstehungsgeschichte der Kathedrale berichten, das kann man in der Wikipedia oder auf der o.a. Homepage tun, sondern einige Besonderheiten erwähnen.
Im Jahr 2005 wurde das Gebäude für die Verfilmung des “Da Vinci Codes” benutzt.
In der Popmusik gab es einige Songs, die sich mit der Kathedrale befassten, am bekanntesten ”Winchester Cathedral” von der New Vaudeville Band, der es Ende 1966 auf Platz Eins der US-Charts brachte.
Auch Petula Clark besang die Kirche.
Crosby, Stills & Nash hatten 1982 eine ganz andere Vorstellung von der Kathedrale.
Los Flippers “La Catedral de Winchester” (spanisch)
Claude Francois “Winchester Cathedral” (französisch)

Belassen wir es dabei, obwohl es noch weitere Versionen gibt, und sehen wir uns hier die beeindruckende Kathedrale einmal an.

Es gibt auch eine Rose, die Winchester Cathedral heißt:
Rose

Veröffentlicht in: on 26. Oktober 2009 at 20:14  Kommentare (1)  
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Richard III und seine treuen Anhänger im 21. Jahrhundert

Reproduction of a painting that is in the public domain because of its age

Wäre vor mehr als 500 Jahren ein reitender Bote zu Richard III gekommen und hätte  ihm prophezeit, dass 500 Jahre später noch immer tapfere Kämpfer seine Ehre verteidigen würden, so hätte ihn der König wahrscheinlich für verrückt erklären und ihn hinrichten lassen. Nur: Der reitende Bote hätte Recht gehabt!
Es gibt noch immer ein Häuflein Menschen in der ganzen Welt (einige hunderte), die verbissen darum kämpfen, dass Richard III in der Öffentlichkeit nicht als grausamer Tyrann dargestellt wird. Zusammengeschlossen haben sich diese Ricardianer in der “Richard III Society” mit Sitz in London und vielen “branches” u.a. in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland.
Sogar in Deutschland gibt es einige wenige Menschen, die sich in einer Art “Zweigstelle” der britischen Society zusammengefunden haben.
 Ich weiß das alles, weil ich mit einer Ricardianerin verheiratet bin, die alles über den Tyrannen, pardon König, weiß, und Mitglied in der britischen Gesellschaft ist. Meterweise Bücher über ihn blockieren unsere Regale und wehe irgendwann fällt das Wort “Heinrich VII” (der Widersacher Richards) in positivem Sinne, dann kann das zu hitzigen Wortgefechten führen. Selbstverständlich ziert auch das Wappen der Richard III Society (ein weißer Eber) das Auto meiner Frau. Wir sind eben beide etwas englandverrückt.

Veröffentlicht in: on 25. Oktober 2009 at 19:49  Kommentare (8)  
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Mein Buchtipp – Dan Kieran: Three Men in a Float: Across England at 15 mph

Float

Eines der amüsantesten und interessantesten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, ist Dan Kierans “Three Men in a Float”. Drei Männer haben sich einen alten ausrangierten Elektrokarren bei eBay ersteigert, mit dem früher der Milchmann die Milch ausgefahren hat. Ihre Idee: Sie wollen von Lowestoft an der englischen Ostküste mit diesem Vehikel nach Land’s End, also dem südwestlichsten Zipfel von Cornwall, fahren. Das Problem bei der Sache: Die Batterien des Fahrzeugs müssen schon nach wenigen Stunden Fahrzeit wieder aufgeladen werden. Wer ist nun so freundlich und lässt die 3 Männer mit dem “Float” an einer Ladestation andocken?

Man sollte es nicht glauben (viele Experten haben von der Reise abgeraten), aber sie schaffen es tatsächlich bis Land’s End.

Veröffentlicht in: on 25. Oktober 2009 at 10:57  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meine Lieblings-Pubs – The Tiger Inn in Stowting (Kent)

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Wenn man mittags den Tunnel nach England durchfahren hat und eine Kleinigkeit essen oder trinken möchte, kann ich den “Tiger Inn” in dem winzigen Dörfchen Stowting in Kent empfehlen. Der Inn ist nicht weit von Folkestone entfernt, aber leider schwer zu finden (auf der Homepage des Pubs ist eine Anfahrtskizze).

Der Pub ist über 250 Jahre alt, hat seinen Namen mehrfach gewechselt, bis sich seit 1980 “Tiger Inn” durchgesetzt hat. Ich habe den Pub zweimal besucht und war sehr angetan. Im Sommer kann man draußen auf der Terrasse sitzen, in der kalten Jahreszeit wärmt ein gemütliches Kaminfeuer die Räumlichkeiten.

Veröffentlicht in: on 25. Oktober 2009 at 10:39  Hinterlasse einen Kommentar  
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Die Weltmeisterschaften im Schienbeintreten finden jedes Jahr in den Cotswolds statt

Alljährlich im Mai oder Juni finden die  World Championships of Shin Kicking statt, innerhalb der Cotswolds Olimpicks auf dem Dover’s Hill bei Chipping Camden in der Grafschaft Gloucestershire. Hier ein kleiner Film.

Das Shin Kicking ist eine Art Freistilringen bei dem jeder seinem Gegner so lange vor das Schienbein tritt, bis einer von beiden umfällt. Zur Linderung der Schmerzen ist es erlaubt, sich Stroh in die Hosenbeine zu stopfen. Falls es jemanden interessiert: Der Weltmeister des Jahres 2009 ist Philip Titmus
  

Cliveden – eines der schönsten und besten Hotels Englands

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Cliveden ist sicher eines der schönsten und beeindruckendsten Hotels Englands und das einzige Hotel, das dem National Trust gehört. Es ist Mitglied der renommierten “Von Essen Hotel Gruppe“.  Nicht weit von Maidenhead vor den Toren Londons gelegen, besitzt das Hotel einen wunderschönen Park mit Blick auf die Themse. Das Haus gehörte der amerikanischen Familie Astor bevor es als Hotel genutzt wurde. Hier spielte sich auch Anfang der 60er Jahre die berühmte Profumo-Affäre ab.

Ein Besuch in diesem historischen Haus ist sicher der Höhepunkt eines jeden England-Aufenthalts. Sehr zu empfehlen ist übrigens die “Orkney Suite”, in der wir wohnten. Der Service im Haus ist hervorragend. Wir wurden von der General Managerin persönlich begrüßt und der Manager des Hauses war sich nicht zu schade, bei unserer Abreise in knöcheltiefem Schneematsch unser Auto vom Schnee zu befreien und uns hinterher zu winken. Hier ein Film über das Hotel.

Natürlich sind die Preise des Hotels dem Stil entsprechend hoch. Unsere Suite lag bei etwa 600 EURO pro Nacht, die Doppelzimmer sind ab etwa 400 EURO zu haben. Sehr schön das Restaurant des Hauses mit Blick auf den Park und auf Maidenhead.
Nachtrag vom 14.02.2012: Das Cliveden Hotel gehört nicht mehr zur von Essen Hotelgruppe!

Hier einige Fotos von unserem Aufenthalt:
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Alles eigene Fotos

Veröffentlicht in: on 24. Oktober 2009 at 11:55  Kommentare (7)  
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Englands beliebteste Stand-up Comedians Teil 1: Peter Kay

Der 1973 in Bolton geborene Peter Kay zählt zur Zeit zu den beliebtesten Stand-up Comedians Englands. 2002 erhielt er den British Comedy Award. Seine aktuellste Show heißt “Peter Kay’s Britain’s Got the Pop Factor… and Possibly a New Celebrity Jesus Christ Soapstar Superstar Strictly on Ice”, die am 12. Oktober auf Channel 4 ausgestrahlt wurde.

Seine Autobiografie “Saturday Night Peter” steht momentan ganz oben auf den englischen Bestsellerlisten.

Sehen Sie hier einen Ausschnitt aus einer seiner Shows.

Veröffentlicht in: on 24. Oktober 2009 at 11:16  Kommentare (1)  

Musikoldie – Billy Fury: Once upon a dream

Billy Fury, 1940 in Liverpool geboren und viel zu früh 1983 in London gestorben, gehörte Anfang der 60er Jahre zu den den popuärsten Sängern auf der britischen Insel. “Once upon a dream“, das ich hier ausgewählt habe, erschien als Single 1962. Seine größten Hits waren “Halfway To Paradise” (1961 Nummer 3) und “Jealousy” (1961 Nummer 2), einen Nummer-Eins-Hit schaffte er nie.

Im Jahre 2003 wurde in Liverpool am Albert Dock eine Bronzestatue für ihn errichtet:

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Veröffentlicht in: on 23. Oktober 2009 at 20:45  Hinterlasse einen Kommentar  
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Bell Ringing – Eine besondere Kunstform des Glockenläutens

 

Bell Ringer in Stoke Gabriel Parish Church in Devon. - Taken by Adrian Pingstone in July 2003 and placed in the public domain.

Bell Ringing  oder auf Deutsch Wechselläuten ist eine hauptsächlich im angelsächsischen Kulturraum verbreitete Kunstform des Glockenläutens. Drei bis zwölf, manchmal mehr, selten aber über sechzehn Glocken werden reihum geläutet, wobei bei jeder Wiederholung, jedem Wechsel, die Reihenfolge der Glocken so variiert wird, dass keine Reihe doppelt auftaucht – ausgenommen der letzte Wechsel, in dem die Glocken wie zu Beginn in absteigender Tonhöhe geläutet werden. So beschreibt es die Wkipedia.

Ich habe dieses Bell Ringing häufig in England gehört und mir persönlich hat es sehr gut gefallen. In Dorothy Sayers’ Kriminalroman “The Nine Taylors” (deutsch “Der Glocken Schlag” oder “Die Neun Schneider”) spielt das Thema übrigens eine zentrale Rolle.

Ich möchte hier einmal einige Beispiele aus englischen Kirchen vorführen:

Lincoln Cathedral  Westminster Abbey  Wimborne Minster (Dorset)
Welford-on-Avon (nur für den Hardcore-Bell-Ringing-Fan, denn der Clip dauert mehr als 8 Minuten! Ich verbrachte einmal einige Tage in einem Cottage in Welford, daher habe ich den Clip ausgewählt)

Veröffentlicht in: on 23. Oktober 2009 at 19:53  Kommentare (1)  
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Durham – Die alte Kathedralenstadt im Norden Englands

Durham  liegt in der Grafschaft Durham im Nordosten Englands. Das Stadtzentrum ist umschlossen vom Fluss Wear. Die Stadt hatte im Jahr 2001 knapp 43.000 Einwohner und ist Verwaltungssitz des Bezirks City of Durham. Sie liegt etwa 30 km südlich von Newcastle upon Tyne.

Überragt wird die Stadt durch die riesige Kathedrale, die korrekt The Cathedral Church of Christ, Blessed Mary the Virgin and St Cuthbert of Durham heißt und deren Grundstein 1093 gelegt wurde. Hören Sie hier die Glocken der Kathedrale.

Neben der Kathedrale liegt die Chorister School, die Tony Blair und Rowan Atkinson (“Mr. Bean”) besuchten.

Gegenüber der Kathedrale steht Durham Castle, eine Burg, die im 11. Jahrhundert gebaut wurde. Sie wurde zusammen mit der Kathedrale 1986 zum UNESCO Weltkulturerbe enannt.

Der Kanzler der Durham University ist übrigens der in der ganzen Welt bekannte und beliebte Reiseschriftsteller und Journalist Bill Bryson.

Veröffentlicht in: on 22. Oktober 2009 at 18:44  Kommentare (2)  
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The Ram Inn in Wotton-Under-Edge – Ein besonderer Spukort

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Dieser alte, ehemalige Gasthof in Wotton-Under-Edge in Gloucestershire wurde im Jahr 1145 gebaut und gehört zu den Orten in England, in denen es am häufigsten spukt. In den 1960er Jahren wurde der Pub aufgegeben und ist jetzt ein Wohnhaus.
Im vergangenen Jahr fuhr ich durch Wotton und kam auch am Ram Innvorbei. Das alte Fachwerkhaus sieht auch von außen etwas unheimlich aus.

Das Team der englischen Fernsehsendung “Most Haunted” besuchte den Ram vor einigen Jahren und sie verbrachten dort eine der schlimmsten Nächte überhaupt. John Humphries ist der Besitzer des Hauses und er lebt dort seit 1968. Angeblich soll seine Familie das Haus schon lange verlassen haben, weil sie die Spukerscheinungen nicht mehr ertragen konnte.
Sehen Sie hier die Originalsendung von “Most Haunted” über den Ram Inn in 3 Teilen:
Teil 1    Teil 2  Teil 3

Veröffentlicht in: on 22. Oktober 2009 at 18:11  Kommentare (1)  

Musikoldie – John Leyton: Johnny remember me

1961 stand John Leytons “Johnny remember me” wochenlang in den Charts, im August auch auf Platz 1. Leyton wurde am 17. Februar 1939 geboren. Neben kleineren Schauspielrollen trat er aber vor allem als Sänger hervor. “Wild Wind”, “Lone Rider” und “Lonely City” waren weitere Hits, die aber nicht so erfolgreich waren wie der hier vorgestellte Song.

Veröffentlicht in: on 19. Oktober 2009 at 21:36  Hinterlasse einen Kommentar  
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Alderley Edge – Wohlhabende Kleinstadt in Cheshire

 

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Alderley Edge hat nur etwas über 4000 Einwohner, liegt etwa 18 Kilometer südlich von Manchester in der Grafschaft Cheshire und gehört zu den Kleinstädten, die in dieser Region dank des Zuzugs von Prominenten, wohlhabend geworden sind. David Beckham und Cristiano Ronaldo wohnten hier als sie für Manchester United spielten. Rio Ferdinand, Sir Alex Ferguson und Michael Owen haben oder hatten ihre Häuser in dem Städtchen, in dem es jede Menge Bars, Restaurants und Schönheitssalons gibt und so hat der Ort auch den Spitznamen “Gold Trafford” erhalten in Anspielung an das Fußballstadion “Old Trafford” in Manchester.Vor einigen Jahren hieß es, dass in Alderley Edge mehr Champagner pro Kopf getrunken wurde, als in allen anderen Orten Englands.

Alderley Edge wurde übrigens auch besungen und zwar von der Band “Orphan Boy” aus Manchester, hier zu hören.

Veröffentlicht in: on 18. Oktober 2009 at 11:04  Kommentare (1)  
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Mein Buchtipp – Stuart Maconie: Pies and Prejudice

Maconie

Stuart Maconie, 1961 in Lancashire geboren, hat mit “Pies and Prejudice” ein sehr interessantes Buch geschrieben, in dem er sich, selbst ein “Nordlicht”, mit dem von Südengländern geschmähten Norden auseinandersetzt.
Er reist von Wigan Pier zum Blackpool Tower, dem Bigg Market in Newcastle und in die reizvolle Landschaft des Lake Districts.
Es gibt noch ein weiteres Buch, das sich mit dem Verhältnis Nord-Süd in England beschäftigt, in Anspielung an KLFs im vorigen Blogeintrag gezeigten Song  ”It’s (not) grim up North” von Judith Holder, das ich kürzlich mit großem Vergnügen las.

Holder

Veröffentlicht in: on 17. Oktober 2009 at 17:27  Hinterlasse einen Kommentar  
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Thornbury Castle Hotel

Eigenes Foto.

Eines der schönsten englischen Schlosshotels möchte ich am Anfang meines Blogs vorstellen: Das Thornbury Castle Hotel. Es liegt am Rande der Stadt Thornbury, einige Meilen nördlich von Bristol und es ist das einzige Tudor-Schlosshotel in ganz England. Meine Frau und ich haben das Hotel mittlerweile siebenmal besucht und wir waren jedesmal wieder absolut begeistert über die Atmosphäre des Hotels und über den außerordentlich freundlichen Services des Hauses. General Manager Brian Jarvis führt das Hotel hervorragend. Im Januar diesen Jahres wohnten wir für einige Tage im Plantagenet Room, einer wunderbaren Suite mit Kamin und Himmelbett. Das Restaurant ist sehr romantisch, die Küche sehr zu empfehlen. Ich machte einen kleinen Film in der Dämmerung im Tudorgarten während leichter Schnee fiel:

Und hier noch einige Fotos von mir:

Mein Lieblingshotel im Schnee

Mein Lieblingshotel im Schnee

Unsere Plantagenet Bedchamber

Unsere Plantagenet Bedchamber

Die Lounge - Mein absoluter Lieblingsplatz in England

Die Lounge – Mein absoluter Lieblingsplatz in England

Mein verschneites Auto abreisefertig im Innenhof des Castles

Mein verschneites Auto abreisefertig im Innenhof des Castles

Veröffentlicht in: on 17. Oktober 2009 at 17:06  Kommentare (7)  
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The KLF “It’s grim up North”

The KLF (Kopyright Liberation Front oder auch Kings of Low Frequency) war eine einflussreiche britische Musikgruppe in den späten 1980ern und frühen 1990ern, die aus Bill Drummond   und Jimmy Cauty bestand. Der Text zu “It’s grim up North” besteht ausschließlich aus Städtenamen des englischen Nordens. Der Song erschien 1991 und erreichte Platz 10 der britischen Charts, hier zu hören.

Veröffentlicht in: on 17. Oktober 2009 at 17:05  Hinterlasse einen Kommentar  
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