Meriden in Warwickshire – Liegt hier der Mittelpunkt Englands?

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Meriden in Warwickshire, etwa 5 Meilen von Coventry entfernt, galt lange Zeit als der Mitelpunkt Englands. Das Monument “Meriden Cross“,  in der Ortsmitte gelegen, markiert exakt dieses Zentrum. Doch stimmt das wirklich?

Offensichtlich nicht, denn die BBC hat intensive Recherchen angestellt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass das tatsächliche Zentrum woanders liegt, nämlich auf dem Gelände der Lindley Hall Farm in Leicestershire, 18 Km von Meriden entfernt; das sagt jedenfalls das Global Positioning System, das Satelliten verwendet, um exakte Koordinaten festzulegen.

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Sind die Einwohner von Meriden jetzt enttäuscht? Man nimmt es, typisch englisch, gelassen hin. Nach wie vor gibt es hier z.B. den Centre of England Florist.

Von 1942 -1983 standen in Meriden die Werke der Triumph Motorcycles, die heute in Hinckley in Leicestershire angesiedelt sind.

In diesem beschaulichen Dörfchen wurde übrigens die Heavy Metal Band “Napalm Death” gegründet.

Published in: on 30. November 2009 at 20:06  Hinterlasse einen Kommentar  
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Waddesdon Manor (Buckinghamshire) – Ein ehemaliger Rothschild-Besitz

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Nicht weit von Aylesbury entfernt liegt das Anwesen Waddesdon Manor, das heute dem National Trust gehört, lange Zeit aber im Besitz der Rotschild-Familie war. Erbaut wurde das Manor House 1874-1889 von dem französischen Architekten Gabriel-Hippolyte Destailleur im Auftrag von Baron Ferdinand de Rothschild und zwar im Stil eines französischen Châteaus.

Gleich nach dem Bezug des Gebäudes wurden die umfangreichen Kunstsammlungen des Barons dort untergebracht. Die Gartenanlage wurden auch von einem französischen Landschaftsarchitekten angelegt.

Am 10. Juni 2003 wurde Waddesdon Manor Ziel eines Einbruchs der berüchtigten Johnson Gang, die hundert wertvolle Gegenstände raubten. Die Einbrecherbande war auf Landhäuser spezialisiert; sie wurde gefasst und alle Mitglieder zu längjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Beute blieb bis heute zum größten Teil verschwunden.

Natürlich diente das Manor House auch mehrfach als Filmkulisse u.a. für den erfolgreichen Film  The Queen” mit Helen Mirren in der Hauptrolle.

Ich habe Waddesdon Manor als eines der schönsten Country Houses in Erinnerung und ich habe Dutzende gesehen.

Published in: on 29. November 2009 at 16:47  Hinterlasse einen Kommentar  
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Stand-up Comedians Teil 6: Ricky Gervais

Ricky Gervais, 1961 in Reading geboren, hatte seinen großen Durchbruch mit der BBC-Comedyserie “The Office“, die in den Jahren 2001-2003 ausgestrahlt wurde und die Gervais gemeinsam mit Stephen Merchant schrieb.

Vorher war Gervais einen Zeit lang Radiomoderator beim Londoner Sender XFM. Im Fernsehen trat er erstmals 1998 in der Sendung “Comedy Lab” auf.

Nach dem “Office”-Erfolg schrieb das Duo Gervais/Merchant eine weitere Serie für das Fernsehen, die den Titel “Extras” trug und von 2005-2007 von der BBC ausgestrahlt wurde (in Deutschland war die Serie beim Sender “Comedy Central” zu sehen).

Ricky Gervais tritt aber auch als Stand-up Comedian auf. Im Jahr 2003 war er mit seiner Show “Animals” auf Tournee durch Großbritannien, dann folgte die “Politics“-Tour und danach war er mit “Fame” unterwegs.

Ausgezeichnet wurde der Comedian mit zahlreichen Preisen, u.a. dem Emmy Award und dem Golden Globe. Über Ricky Gervais gibt es noch sehr viel mehr zu berichten, dafür reicht hier leider der Platz nicht aus. Zu empfehlen ist seine Homepage: http://www.rickygervais.com/

Sehen Sie hier einen Ausschnitt aus einer seiner Shows.

Published in: on 29. November 2009 at 10:30  Kommentare (3)  
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Godstone – Ein Bilderbuchdorf in Surrey

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Mindestens ein Dutzend Mal bin ich die A 25, eine meiner Lieblingsstraßen in England, gefahren, die parallel zur M 25 durch hübsche Dörfer und Städte führt, u.a. auch durch Godstone.

 Bereits im Jahr 1248 wurde der Name “Godestone” erstmals erwähnt. Church Town and Godstone Green bilden die beiden Zentren des Ortes und man findet hier viele hübsche Fachwerkhäuser.

Am besten gefällt mir immer wieder der “Village Green“, eine große Grünfläche, die von Cottages umstanden ist.

Das “Orpheus Trust Centre” befindet sich auch in Godstone. 1988 von Richard Stilgoe gegründet (er schrieb die Texte für die Musicals “Starlight Express” und “Das Phantom der Oper”)  will das Zentrum jungen behinderten Menschen im Alter von 18-25 Jahren die Möglichkeit geben, sich in Musik und den Darstellenden Künsten weiterzubilden.

Großbritanniens schönster Weinberg (so sagen es  jedenfalls die Besitzer) liegt auch bei Godstone und wer möchte, kann dort Weinstöcke adoptieren und sich dann seinen eigenen Wein herstellen lassen.

Sollten Sie einmal in die Gegend kommen, machen Sie doch einmal einen Abstecher nach Godstone und sehen Sie sich diesen hübschen Ort einmal näher an.
Gut wohnen kann man im Godstone Hotel, das aus dem 16. Jahrhundert stammt,  und besonders gut essen im angeschlossenen Coach House Restaurant, beides am The Green gelegen.

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Published in: on 28. November 2009 at 18:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Die “Miss Great Britain Party” – Eine Alternative zu den etablierten Parteien?

Make Westminster sexy not sleazy” war der Wahlspruch der “Miss Great Britain Party“, die im vergangenen Jahr gegründet wurde, aber jetzt offensichtlich nicht mehr im Rennen ist. Kandidatinnen waren mehrheitlich Teilnehmerinnen der britischen Schönheitswettbewerbe.

Unter dem Motto “Wandel durch Schönheit” wollten die hübschen Damen Bewegung in die ihrer Meinung nach langweilige, von Männern in grauen Anzügen beherrschte politische Szene bringen.

Einige ihrer Ziele waren:
-Mütter mit Kindern, die ihre Arbeit aufgeben, sollen finanziell besser gestellt werden.
- Ein nationaler Bank Holiday, an dem der Bevölkerung die Gelegenheit gegeben werden soll, gut auszusehen.
- Bessere Besoldung der britischen Soldaten.

Leider war der Erfolg der MGB-Party bei den Wahlen an denen sie teilgenommen hat, sehr überschaubar: Sie hat die 1%-Marke nie überschritten.
Eigentlich schade…

Published in: on 28. November 2009 at 09:48  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meine Lieblings-Pubs – The Dove Inn in Corton (Wiltshire)

Dieser Pub ist nicht ganz leicht zu finden, aber sehr zu empfehlen. Er liegt nicht weit von der A 36 Salisbury – Warminster entfernt, aber man muss ihn schon ein bisschen suchen. Corton heißt das winzige Dorf, in dem dieser traditionelle Pub steht und der kleine Fluss Wylye fliesst ganz in der Nähe vorbei.

Ein großer Kamin bildet den Mittelpunkt der Bar des Dove Inn und er strahlt eine gemütliche Atmosphäre an kalten Wintertagen aus; an warmen Sommertagen kann man in dem großen Garten sitzen und sein Pint schlürfen.

Die Küche des Pubs ist recht anspruchsvoll und wer möchte kann hier auch in einem der vier Doppelzimmer nächtigen.

The Dove Inn, Corton, Warminster, Wilts, BA12 0SZ

Published in: on 27. November 2009 at 18:41  Hinterlasse einen Kommentar  
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David Austin – Rosenzüchter aus Albrighton (Shropshire)

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David C. H. Austin (1926 in Albrighton geboren) ist ein Rosenzüchter, Experte für Rosenspezialitäten und Buchautor. Seine erste Rose, die Duftrose Constance Spry, kam 1961 auf den Markt. Seitdem kamen weitere fast zweihundert neue Englische Rosen hinzu. Es gibt nur wenige neue Blumenzüchtungen, die ein ähnliches Aufsehen in der Welt des Gartenbaus erregt haben.

Die Firma David Austin Roses wurde 1969 gegründet und ist bis heute ein Familienunternehmen. David J. C. Austin begleitet seinen Vater seit über 15 Jahren bei seiner Arbeit.

Die Firma hat ihren Sitz in dem Dorf Albrighton, das einige Kilometer von Wolverhampton entfernt liegt.

Machen Sie hier einen kleinen Spaziergang durch die wunderschöne Welt der Rosen in David Austins Rose Garden.

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Published in: on 26. November 2009 at 10:15  Hinterlasse einen Kommentar  
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Heart 102.4 – Der Radiosender für Norfolk und Nord-Suffolk

Interessieren Sie sich für East Anglia, sprich Norfolk und Suffolk? Dann hören Sie doch einfach mal statt NDR oder FFN den Radiosender Heart 102.4, der live im Internet rund um die Uhr zu hören ist. Früher hieß der Sender Radio Broadland, bevor er umbenannt wurde.

Die beliebte Breakfast Show findet jeden Morgen von 6 – 10 Uhr statt und wird von Rob und Chrissie moderiert.

Chris Marston moderiert schon seit Jahren die Sendung “Drivetime“, die von 14 – 19 Uhr ausgestrahlt wird (die Zeiten sind natürlich Ortszeiten!).

Happy listening!!

Published in: on 26. November 2009 at 09:17  Hinterlasse einen Kommentar  
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Ghost story von M.R. James “Whistle and I’ll Come to You”

Montague Rhodes James wurde 1862 in der Nähe von Dover geboren und starb 1936 in Eton. Bekannt ist er bis heute als Verfasser von klassischen Gespenstergeschichten. Dabei wird das Böse eher angedeutet und der Vorstellung des Lesers überlassen, wogegen die Charaktere und der Schauplatz detailliert beschrieben werden. Seine Geschichten wurden oft am Weihnachtsabend vorgelesen.

Whistle and I’ll Come to You” ist eine von diesen Geschichten, die mich immer am meisten beeindruckt haben. Sie spielt in der trüben Jahreszeit an der englischen Ostküste.

Leider sind zur Zeit James’ Geschichten in deutscher Übersetzung nicht mehr im Buchhandel lieferbar, sondern nur noch antiquarisch zu bekommen.

1968 verfilmte die BBC die Geschichte in der Reihe Ghost Story For Christmas mit Sir Michael Hordern (1911-1995) in der Hauptrolle.

Hier wird die Geschichte vorgelesen.

Published in: on 26. November 2009 at 08:31  Kommentare (1)  
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The Evesham Hotel – Das kurioseste Hotel Englands

Ich war mehre Male im Evesham Hotel, das im gleichnamigen Ort in der Grafschaft Worcestershire am Nordwestrand der Cotswolds liegt.
Es ist ein außergewöhnliches, witziges und angenehmes Haus.
Es gehört zu den 50 familienfreundlichsten Hotels der Welt und wurde mehrfach von britischen Zeitungen zu den besten Hotels Englands gewählt, obwohl es nur 3 Sterne hat.

Warum? Nun, es verfügt über so viele Kuriositäten, die man anderswo nicht findet. Hier einige Beispiele:
- Das Evesham Hotel wurde mehrfach mit dem “Loo of the Year Award” ausgezeichnet (siehe mein Eintrag vom 07.11.)
- Die Zimmer sind sehr liebevoll eingerichtet mit Teddybären, Gummienten im Badezimmer, teils mit Spielhöhlen für Kinder.
- Alle Zimmerschlüssel haben Teddybären-Anhänger.
- Das Schwimmbad wird von einem lebensgroßen Gorilla bewacht.

Die Lounge des Evesham Hotels

Unüberbietbar ist die Weinkarte, die Sie in der Lounge vor dem Betreten des Restaurants ausgehändigt bekommen.
Weinkarte? Nein, Sie bekommen 5 große dicke Fotoalben, in denen Sie eigentlich stundenlang blättern müssten, um alle Feinheiten und alle witzigen Einträge genießen zu können. Außer deutschen und französischen Weinen bekommt man hier Weine aus (fast) allen Ländern der Welt. Ich trank einmal einen kanadischen und einen irischen Wein hier, dann wieder einmal einen Chardonnay aus dem US-Bundesstaat Colorado. Sie möchten einmal einen brasilianischen oder hawaiianischen Wein trinken? Im Evesham Hotel bekommen Sie ihn.

Großbritanniens umfangreichste Digestif-Karte bekommen Sie hier auch, mit typischem Understatement “Just a Few Drinks…” betitelt.
Hier einige Beispiele dafür, welche exotischen Dinge man auf der Karte findet:
- Florida Port – Ein Portwein aus Florida (For experimental interest only!)
- Brennivin – Ein isländischer Aquavit
- Vampire Vodka – Roter (!) Wodka aus Transsylvanien
- Cleopatra’s Curse – Ägyptischer Brandy
- Xtabenton – Anis- und Honiglikör aus dem mexikanischen Yukatan
usw usw.

John Jenkison ist der Landlord des Hotels und er ist genauso witzig wie seine Wein- und Digestivkarten. Selbstredend, dass auch die Speisekarten humorvoll gestaltet sind.

Wenn Sie jemals in die Gegend von Evesham kommen sollten, gönnen Sie sich das Vergnügen und übernachten Sie hier oder kommen Sie wenigstens zum Lunch oder zum Dinner. Sie werden es nicht bereuen! (Nein, ich werde für diese Werbung nicht vom Evesham Hotel bezahlt :-) )

Unser Zimmer im Evesham Hotel. Eigenes Foto.

 

Published in: on 25. November 2009 at 10:02  Kommentare (2)  
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Cockermouth (Cumbria) wird von einer schweren Flutkatastrophe getroffen

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Ich glaube nicht, dass der Name der kleinen Marktstadt Cockermouth in Cumbria schon jemals in deutschen Nachrichtensendungen genannt worden ist, bis auf letzte Woche, als der Ort von einer verheerenden Flutkatastrophe heimgesucht wurde.

Die 7800 Einwohner große Stadt am äußersten Rand des Lake Districts im Nordwesten Englands liegt an den beiden Flüssen Cocker und Derwent, die normalerweise friedlich und unspektakulär vor sich hin fließen. Auf Grund der extrem starken Regenfälle in der letzten Woche schwollen sie so sehr an, dass große Teile von Cockermouth überflutet wurden und die Lorton Bridge einstürzte.

Was ist sonst noch über Cockermouth zu berichten?
-Der Ort bietet ein mittelalterliches Stadtbild; der Markt stammt  aus dem frühen 13. Jahrhundert.
-Angeblich soll hier im Jahr 1881 erstmals in Großbritannien elektrisches Licht eingerichtet worden sein.
-Das Cockermouth Castle, eine normannische, teils in Ruinen liegende Burg, spielte in den Rosenkriegen eine Rolle.
-Der Dichter William Wordworth (1770-1850)  und seine Schwester Dorothy (1771-1855), ebenfalls Dichterin und  Schriftstellerin, wurden hier geboren.
-Einer der größten Arbeitgeber der Stadt ist die Jennings-Brauerei.

Sehen Sie hier einige Bilder von der Flutkatastrophe.

Published in: on 25. November 2009 at 09:21  Kommentare (3)  
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The Fall – Hit the North

Irgendwie erinnert mich “Hit the North” (1987 erschienen) an KLFs “It’s grim up North” (siehe mein Beitrag vom 17.10.), denn in beiden Videos geht es um Englands Norden und Städtenamen spielen darin eine Rolle.

 The Fall ist eine Band aus dem Greater Manchester Bereich mit Mark Smith als Gründungsmitglied (1976) und auch heute noch aktivem Sänger der Gruppe. The Fall war die Lieblingsband des legendären BBC-DJs John Peel (1939-2004), der ihre Karriere förderte.

Hören und sehen Sie hier die Band aus Manchester mit “Hit the North”.

Published in: on 24. November 2009 at 18:01  Hinterlasse einen Kommentar  
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World Snail Racing Championships in Congham (Norfolk)

Jedes Jahr im Juli werden in Congham in der Nähe von King’s Lynn, Norfolk, die Weltmeisterschaften im Schnecken-Wettrennen ausgetragen und das schon seit den 1960er Jahren.

Die Rennstrecke beträgt 33 cm und der Weltrekord steht seit 1995 bei exakt 2 Minuten. Vor dem Start werden die Rennschnecken mit Nummern versehen und der Startruf heißt “Ready…Steady…Slow“. In diesem Jahr gewann die Schnecke Terri mit der Startnummer 115 die Weltmeisterschaft gegen 186 “Mitrenner”.

Hier ist ein kleiner Film über das Rennen. In welcher Sprache der Kommentar ist, bleibt mir leider verschlossen (japanisch?):

Published in: on 23. November 2009 at 16:17  Hinterlasse einen Kommentar  
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Stand-up Comedians Teil 5: Frankie Boyle

Neben Comedian Jo Brands Buch “Look back in hunger” (siehe auch mein Blogeintrag vom 15.11.) steht auch die Autobiografie eines weiteren Comedians auf der aktuellen englischen Bestsellerliste: “My Shit Life so Far” (Verlag HarperCollins) von Frankie Boyle.

Boyle wurde 1972 in Glasgow geboren. Im Alter von 23 Jahren entdeckte er seine Begabung für Stand-up Comedy und brach sein Universitätsstudium ab. Seitdem trat er in vielen BBC-Sendungen auf wie “Have I Got News for You?” oder “8 out of 10 Cats”. Bekannt wurde er vor allem durch sein Mitwirken bei der Game Show “Mock the Week“, die von Dara O’Briain geleitet wird. Kürzlich kündigte er an, dass er die Show verlassen will und äußerte Kritik an der BBC.

Nachdem Frankie Boyle 2007/08 durch Großbritannien tourte, will er noch einmal im kommenden Jahr von März bis Oktober mit einer neuen Show durch die Lande ziehen und dann soll Schluß sein mit Stand-up Comedy.

Boyle hat vor allem durch seinen schwarzen Humor von sich reden gemacht und eckte dadurch auch manchmal bei seinem Fernsehsender an.

Sehen Sie sich hier einmal ein Beispiel für seine Art des Humors an. In seinen schottischen Dialekt muss man sich allerdings erst einmal einhören.

Published in: on 22. November 2009 at 09:36  Hinterlasse einen Kommentar  
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Woodchester Mansion (Gloucestershire) – Ein unheimlicher Ort

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Nicht weit von Stroud in Gloucestershire liegt das merkwürdige Woodchester Mansion. Von außen betrachtet, sieht es aus wie ein bewohntes Haus im Gothic Revival Stil, aber das täuscht. Beim Betreten des Hauses sieht man, dass es nicht fertig gestellt worden ist; Zwischenböden und Zimmer fehlen – die Erbauer haben plötzlich aufgehört weiter zu arbeiten.

Warum? William Leigh hatte das Grundstück Mitte des 19. Jahrhunderts gekauft. Die Pläne für den Bau eines Hauses von verschiedenen Architekten wurden verworfen, bis schließlich Benjamin Bucknall den Auftrag bekam. Von 1858 – 1870 wurde an Woodchester Mansion gebaut, doch dann starb William Leigh 1873 und die Bauarbeiten wurden eingestellt. Leighs Nachkommen hatten kein besonderes Interesse daran, die Bauarbeiten weiterzuführen. Auch weitere halbherzige Versuche, das Haus anderweitig zu nutzen, scheiterten, bis schließlich 1992 der Wooodchester Mansion Trust das Gebäude übernahm. Heute ist dort z.B. eine Steinmetzschule untergebracht.

Dieses unheimlich aussehende Gebäude, in dem es nicht mit rechten Dingen zugehen soll, ist schon vielfach von Geisterjägern aufgesucht worden. The Association for the Scientific Study of Anomalous Phenomena und der Ghost Club untersuchten das Mansion und natürlich war auch die Crew von LivingTVs “Most Haunted” mehrfach da und sie erlebte dort merkwürdige Dinge.

Eine BBC-Verfilmung des “Dracula“-Stoffes wurde 2006 im Woodchester Mansion vorgenommen (Der Film ist komplett auf youtube zu sehen!)

Von April bis Oktober ist das Haus an einigen Wochenenden für Besucher geöffnet.
Machen Sie hier einen Rundgang durch Woodchester Mansion.

Top Gear – Englands beliebtestes TV-Automagazin

Schon seit 1977 läuft bei der BBC das Automagzin “Top Gear” und es ist aus der englischen Fernsehlandschaft nicht mehr wegzudenken. Gestartet als ganz normales Magazin mit Autotest und Informationen rund um das Auto, hat es sich unter der Moderation von Jeremy Clarkson, der auch für die Sunday Times schreibt, in eine Unterhaltungsshow entwickelt, in der auch ziemlich verrückte Dinge passieren. So wurden z.B. Rennen zwischen einem Auto und einem Zug oder zwischen einem Auto und einem Verkehrsflugzeug abgehalten.

Die mysteriöse Figur des “The Stig” taucht in der Sendung immer wieder auf; das ist ein Rennfahrer, der in seiner Montur und seinem verspiegelten Helm nicht zu erkennen ist.

Neben Jermy Clarkson gibt es noch weitere Moderatoren: James May und Richard Hammond. Letzterer verunglückte 2006 bei Dreharbeiten zu einer Sendung schwer, erholte sich aber schnell und stand im nächsten Jahr wieder vor der Kamera.

Gedreht werden die Sendungen zur Zeit auf dem Dunsfold Park Aerodrome in Surrey, südlich von Guildford.

In Deutschland kann man Top Gear auf dem Sender BBC World sehen.

Wie populär Top Gear ist, kann man auch daran sehen, dass zur Zeit 3 Bücher auf den englischen Bestsellerlisten stehen, die mit der Sendung zu tun haben:

Jeremy Clarkson: Driven to distraction (Verlag Michael Joseph)
The Big Book of Top Gear 2010 (BBC Books)
Where’s Stig? (BBC Books)

Sehen Sie hier eine typische Episode aus Top Gear, in der Jeremy Clarkson einen Supersportwagen testet.

Published in: on 20. November 2009 at 19:58  Hinterlasse einen Kommentar  
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Warminster (Wiltshire) – Englands UFO-Zentrum

Warminster ist eine Stadt im westlichen Wiltshire, geprägt von den vielen militärischen Einrichtungen in der Umgebung. Es ist aber auch der Ort in England mit den meisten UFO-Sichtungen. Ich las kürzlich Arthur Shuttlewoods Buch The Warminster Mystery, in dem sich der Autor, Journalist beim Warminster Journal, mit den Phänomenen auseinandersetzt.

Das ganze begann in den frühen 1960er Jahren, erreichte um 1965 seinen Höhepunkt und setzte sich auch in den nächsten Jahrzehnten fort. Besonders auf dem Cradle Hill sollen viele UFOs gesichtet worden sein und dort treffen sich nachts auch immer wieder die Skywatcher, in der Hoffnung Flugkörper aus anderen Welten zu sehen. Auch Robbie Williams soll in der letzten Zeit häufig auf dem Cradle Hill zu sehen gewesen sein. Er und seine Freundin interessieren sich sehr für das Thema UFOs.

Die militärische Präsenz auf der Salisbury Plain mag vielleicht Ursache mancher merkwürdiger Sichtungen sein, da dort neue Waffen getestet werden.

Hier gibt es weitere Informationen:
http://www.ufo-warminster.co.uk/
http://www.ufoencounters.co.uk/Warminster.html

Published in: on 19. November 2009 at 16:28  Hinterlasse einen Kommentar  
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Orchestral Manoeuvres in the Dark – Maid of Orleans

OMD oder Orchestral Manoeuvres in the Dark  ist eine britische Popgruppe von der Wirral Halbinsel im Nordwesten Englands, die 1978 von Andy McCluskey und Paul Humphreys gegründet wurde und die eine Fülle von herausragenden Songs geschrieben und gesungen hat, von denen mein absoluter Favorit  das hier vorgestellte “Maid of Orleans” ist.  Der Song wurde zur weltweit meistverkauften Single des Jahres 1982.
Sehen Sie hier das Musikvideo.

Published in: on 18. November 2009 at 11:57  Kommentare (3)  
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Meine Lieblings-Pubs – The Crabmill in Preston Bagot (Warwickshire)

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Diesen Pub aus der gehobenen Kategorie der Gastro-Pubs habe ich in besonders angenehmer Erinnerung. Er liegt an der A 4189 westlich von Warwick und ist in einem Gebäude aus dem 15. Jahrhundert untergebracht. Die Birmingham Post beschreibt ihn folgendermaßen:  “The interior is wonderful, eye-catchingly trendy and appealing… this is a menu worth a detour – it’s an absolute delight, containing genuine surprises”. Ich kann da nur voll zustimmen.

Im Winter herrscht durch die offenen Feuer eine angenehme Atmosphäre, im Sommer kann man im Garten sitzen und einen der vielen Weine, die im Keller des Edel-Pubs ruhen, genießen.

The Crabmill gehört zur Gruppe der 6  ”Lovely Pubs” von denen ich “The Boot” im nahen Lapworth auch sehr empfehlen kann und den ich demnächst hier vorstellen werde.

Published in: on 17. November 2009 at 20:45  Kommentare (3)  
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Angel of the North

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 Der “Engel des Nordens” ist eine 20 m hohe Stahlfigur mit einer Spannweite von 54 m und 20 m Höhe und damit die größte Skulptur in ganz England. Sie steht seit 1998 als weithin sichtbare Landmarke an der A1 im Nordosten Englands bei der Stadt Gateshead in der Grafschaft Tyne and Wear.

Erschaffen hat die Statue Antony Gormley; die Kosten betrugen £1 Million, die zum größten Teil von der National Lottery getragen worden.

Der “Angel of the North” ist mittlerweile zu einem Wahrzeichen für den Nordosten Englands geworden.

Im Internet gibt es einen Angel Shop in dem man T-Shirts, Kaffeetassen und Babylätzchen mit dem Aufdruck des Engels kaufen kann.

Machen Sie sich selbst ein Bild über die Ausmaße der Figur in diesem Film:

Published in: on 16. November 2009 at 20:12  Kommentare (3)  
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Stand-up Comedians Teil 4: Jo Brand

Die Stand-up Comedy ist ja überwiegend eine  männliche Domäne, doch es gibt auch einige Frauen, die sich darin tummeln, z.B. Jo Brand, die sich selbst als “The Sea Monster” bezeichnet.

Josephine Grace Brand wurde 1957 in Hastings, East Sussex, geboren und arbeitete bis in die 1980er Jahre als Krankenschwester in Londoner psychiatrischen Kliniken, bis man sie dazu überredete, es einmal als Stand-up Comedian zu versuchen.

Gesagt, getan. Jo Brand trat in unzähligen Fernsehsendungen auf und hatte auch ihre eigenen Shows. Zuletzt war sie in der dreiteiligen satirischen Sitcom “Getting on” (Sehen Sie hier einige Szenen) zu sehen, die in einem Krankenhaus des National Health Service spielte und von der Kritik hoch gelobt wurde.

Jo Brand gehört sicher nicht zu den schlanksten Britinnen. Sie hat damit aber kein Problem, denn sie macht sich in ihren Bühnenshows oft selbst über ihr äußeres Erscheinungsbild  lustig.

Zur Zeit steht ihr Buch “Look back in hunger” (Verlag Headline) auf der englischen Bestsellerliste.
Am besten, Sie sehen sich hier einmal einen ihrer Auftritte an:

Published in: on 15. November 2009 at 09:41  Kommentare (1)  
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Monster Raving Loony Party – Englands verrückteste Partei

Loony

1983 wurde diese kuriose Partei von Screaming Lord Sutch ins Leben gerufen, einem Rocksänger, der durch das Lied “Jack the Ripper” in den 60er Jahren in den britischen Charts stand.  Doch der falsche Lord wollte mehr. Er ging in die Politik und gründete die Monster Raving Loony Party mit der er an den Unterhauswahlen teilnahm. Allzu viele Stimmen erhielt seine Partei nicht, störte aber doch die etablierten Parteien, weil er ihnen Stimmen wegnahm. David Edward Sutch, so sein richtiger Name, nahm sich am 16. Juni 1999 das Leben; die Partei existiert aber bis zum heutigen Tag.

  • Einige der Ziele der MRLP:
    Das Parlament soll nicht nur in London zusammentreten, sondern auch in anderen Städten Englands.
    Verkehrspolizisten, die zu dumm für ihren Job sind, sollen als Pfarrer umgeschult werden.
    Der EURO soll auf keinen Fall in England eingeführt werden, dafür sollte man die Europäer davon überzeugen, das Britische Pfund zu übernehmen.
    Die Einführung eines 99-Pence-Stücks, damit nicht immer auf ein Pfund herausgegeben werden muss.

Also alles hehre Ziele!

Alles weitere erfahren Sie auf der Homepage der Partei.

Published in: on 14. November 2009 at 15:56  Kommentare (1)  
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Sudeley Castle bei Winchcombe in Gloucestershire

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Dieses herrlich gelegene Schloss in den Cotswolds besuchte ich zuletzt an einem warmen Sommertag und an den Spaziergang durch den wunderschönen Park erinnere ich mich immer wieder gern.

Sudeley Castle wurde 1m 10. Jahrhundert erbaut, aber der heute noch bewohnte Teil stammt aus der elisabethanischen Zeit. Im Park steht die kleine Kapelle St. Mary’s Sudeley, in der Katherine Parr beerdigt wurde, eine der Frauen Heinrichs VIII.

Die heutigen Eigentümer sind Lady Ashcombe und ihre beiden Kinder.
Sudeley Castle ist sehr beliebt für Hochzeiten, die dort arrangiert werden können, auch Firmenmeetings, Konferenzen, private Dinnerpartys oder Murder Mysteries können dort gebucht werden.

1995 wurde der Film “Heavy Weather” (mit Peter O’Toole und Richard Briers in den Hauptrollen) im Sudeley Castle gedreht. 1933 schrieb P.G. Wodehouse den gleichnamigen Roman und das fiktive Blandings Castle, wo dieser Roman und noch mehrere weitere spielen, soll nach dem Vorbild Sudeley Castles entstanden sein.

Hier
können Sie einen kleinen filmischen Rundgang durch Schloss und Park machen.

Published in: on 14. November 2009 at 11:35  Kommentare (3)  
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Christopher – Der schönste Teddybär der Welt

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Guten Tag!
Meine Name ist Christopher und ich wurde in Pontypool in Wales geboren und habe noch 249 Brüder und Schwestern. Mehr gibt es von unserer Familie nicht und deshalb sind wir alle so kostbar. Ich trage die Nummer 47 und mein Geburtsdatum liegt irgendwann im Oktober 1992 (genaueres weiß ich nicht mehr).

Von Pontypool schickte man mich ganz allein in das Teddybär-Museum in Broadway in den Cotswolds. Dort verbrachte ich eine ziemlich lange Zeit in der Verkaufsabteilung, bis eines Tages ein Ehepaar aus Deutschland kam, das mich in einer Ecke des Ladens entdeckte, sich sofort in mich verliebte und mich auch gleich mitnahm. Jetzt ist mein Zuhause in  Deutschland und ich fühle mich hier sehr wohl.

Wo meine anderen Brüder und Schwestern geblieben sind, weiß ich nicht. Nur einmal sahen meine neuen Eltern einen Bruder von mir in London in der Regent Street im größten Spielwarenkaufhaus der Welt. Der saß dort in einem Glaskasten (sicher weil er auch so kostbar war wie ich und die Ladeninhaber ihn vor Dieben schützen wollten).

Das Teddybär-Museum in Broadway in Worcestershire ist leider geschlossen worden. Ich war noch einmal dort mit meinen neuen Eltern zu Besuch, aber die Leute dort interessierten sich nicht mehr für mich :-(

Es gab noch ein Teddybär-Museum in Stratford-on-Avon, das meine Eltern auch einmal besuchten, doch auch das ist inzwischen geschlossen. Ein Teil der Bären wurde nach Wimbledon, einem Vorort von London, geschickt. Die wohnen jetzt im Polka Theatre. Die anderen wurden auf einer Auktion versteigert. Hoffentlich haben die es auch so gut getroffen wie ich.

Glücklicherweise gibt es aber doch noch ein Teddybär-Museum, das nicht geschlossen hat: The Dorset Teddybear Museum in Dorchester. Die haben dort Bären, die viel größer sind als ich.

So, das war meine Autobiografie und ich hoffe, sie hat Ihnen gefallen. Tschüß!

Published in: on 13. November 2009 at 18:22  Kommentare (4)  

Aldeburgh in Suffolk – Einer der langweiligsten Orte Englands?

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In “The Idle Book of Crap Towns: the 50 Worst Places to Live in the UK” (2003 erschienen) nimmt der knapp 3000 Einwohner große, direkt am Meer in der Grafschaft Suffolk gelegene Ort den Platz 23 ein.
Hier ist absolut nichts los, meinen die Autoren. Niemand hat jemals guten Sex in Aldeburgh gehabt.Viele alte Menschen, deren Sexleben vorbei ist, ziehen hierher und die jungen Menschen des Ortes müssen schon die Ortsgrenze verlassen, damit ihr Sexdrive in Wallung kommt. So steht es jedenfalls in dem Buch.

Diese Dinge konnte und wollte ich bei meinem Besuch in Aldeburgh nicht nachprüfen. Ich habe den Ort an einem trüben Spätnachmittag besucht und  fand die Atmosphäre eigentlich ganz angenehm. Man muss natürlich für die etwas melancholische Stimmung eines englischen Küstchenstädtchens im Herbst etwas übrig haben.

Der Komponist Benjamin Britten lebte eine Zeit lang hier und starb 1976 in Aldeburgh. Er ist auf dem Friedhof der St Peter and St Paul’s Church begraben.

Jedes Jahr im Juni wird in den außerhalb des Ortes gelegenen Snape Maltings das Aldeburgh Festival abgehalten, ein Musikfestival, das 1948 von Benjamin Britten gegründet wurde und das sich überwiegend der klassischen Musik widmet.

Aldeburgh also eine Crap Town? Ich kann dem nicht zustimmen!

Hier ein kurzer Film über Benjamin Britten.

Published in: on 12. November 2009 at 17:50  Hinterlasse einen Kommentar  
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The Springs Hotel bei Wallingford (Oxfordshire)

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Zweimal wohnte ich in “The Springs Hotel“, das zu der Ortschaft North Stokes gehört, aber ziemlich allein neben einem Golfplatz liegt. Wallingford in Oxfordshire ist der nächste größere Ort, nicht weit von Oxford entfernt.

1874 wurde das Haus im viktorianischen Tudorstil erbaut und es ist sehr angenehm dort zu wohnen und im “Lakeside Restaurant“  zu dinieren von wo man einen sehr schönen Blick auf den Park und einen kleinen von Schwänen bewohnten See hat.

Viele fragen sich bestimmt, warum der Außenpool in Gitarrenform angelegt ist. 1973 kaufte Deep Purple-Sänger Ian Gillan das Haus und was lag näher, statt eines langweiligen rechteckigen Pools, einen gitarrenförmigen zu bauen? Gillan investierte in den Kauf des Hauses und in die Renovierung über  £500,000, was ihm finanzielle Probleme bescherte und so verkaufte er es wieder und von nun an ist es zu einem Luxushotel geworden.

Die berühmte Altistin Clara Butt (1872-1936) , die im nahen North Stoke wohnte, soll das Hotel immer noch als Geist heimsuchen und es gibt auch ein Zimmer, das nach der Sängerin benannt wurde. Clara Butt besaß eine gewaltige Stimme und man scherzte seinerzeit, dass ihre Stimme von der englischen Kanalküste bis hinüber zu der französischen Seite zu hören sei.

The Springs Hotel and Golf Club
Wallingford Road
North Stoke, Wallingford, Oxfordshire,  OX10 6BE
Tel. 01491 836687
Published in: on 12. November 2009 at 17:08  Kommentare (2)  
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Crazy Coffins in Bulwell, Nottinghamshire

 

Die Hauptstraße von Bulwell. - © Copyright Alan Murray-Rust and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Besonders viel gibt es in der Marktstadt Bulwell, nordwestlich von Nottingham, nicht zu sehen. Ein paar Pubs, einige Fast Food-Restaurants, ein Boxverein und das war’s schon.

Aber: In der Hempshill Lane gibt es etwas Besonderes: Die Vic Fearn & Co. Coffin Makers , die es seit den 1860er Jahren gibt. Diese Firma hat sich auf die Anfertigung von speziellen Särgen (Crazy Coffins) spezialisiert; das können Särge in Form eines Autos, eines Ballettschuhs oder eines Kanalbootes sein. Alles ist möglich. Sie äußern Ihre Wünsche: Vic Fearns stellt den Sarg nach Ihren Vorstellungen her.

Am besten Sie sehen sich hier einmal den folgenden Film an.

Published in: on 11. November 2009 at 16:05  Hinterlasse einen Kommentar  
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Eric Sykes: The Plank – Eine wunderschöne Comedy

ThePlank

1967 schrieb Eric SykesThe Plank” (Das Brett) und führte auch Regie. Für mich ist das eine der schönsten Slapstick-Comedys überhaupt. Es geht darin um zwei Handwerker, die ein Brett einer bestimmten Länge benötigen. Was man mit einem Brett so alles erleben kann…

1979 erschien ein Remake des Films, auch mit Eric Sykes aber teilweise anderen Schauspielern. Diese Version erhielt die Goldene Rose beim Festival von Montreux im Jahr 1980.

Eric Sykes, Jahrgang 1923, gehört zu den ganz Großen der britischen Comedy. Zuletzt war er in einer Folge der beliebten Serie “Last of the Summer Wine” zu sehen.

Viel Vergnügen mit “The Plank” :
Teil 1     Teil 2   Teil3   Teil 4   Teil 5

Published in: on 10. November 2009 at 20:41  Kommentare (1)  
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Buchtipp – Hans-Günter Semsek: Die Themse

ThemseJerome K. Jerome und Samuel Pepys sind die ständigen Reisebegleiter auf diesem Trip von der Themsequelle bis zur Mündung des Flusses in die Nordsee. Hans-Günter Semsek hat schon viele Bücher über England geschrieben, dieses ist aber besonders gut gelungen. Die geruhsame Reise führt an romantischen Pubs, sehenswerten Herrenhäusern und rosenumrankten Cottages vorbei und macht so richtig Lust, die 344 Kilometer lange Themse einmal ganz entlangzufahren.

Ein sehr empfehlenswertes Bändchen aus dem Insel-Verlag; 2008 erschienen, 238 Seiten stark und mit 10 EURO recht preiswert.

Published in: on 10. November 2009 at 20:13  Kommentare (1)  
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Meine Lieblings-Pubs – The Bell Inn in Welford-on-Avon (Warwickshire)

© Copyright Ian Paterson and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Meine Frau und ich wohnten einmal in einem wunderschönen Cottage in Welford-on Avon in Warwickshire, nur wenige Meilen von Stratford-on-Avon entfernt. So blieb es natürlich nicht aus, dass wir “The Bell Inn” einen Besuch abstatteten. Vom Cottage zum Pub waren es vielleicht 500 Meter, aber da die Gemeindeverwaltung von Welford an Straßenbeleuchtung gespart hat bzw. überhaupt keine vorhanden war, gestaltete sich der Weg zum Pub und zurück im Stockdunklen als ziemlich abenteuerlich.

Im “Bell Inn” war es dafür schön hell und gemütlich warm. Der Pub wurde im diesjährigen “Good Pub Guide” zum besten Dining Pub in Warwickshire, Birmingham & the West Midlands erkoren, also eine große Ehre für Colin und Teresa, die das Haus 1996 übernahmen. Das Gebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert und enthält alles, was man in einem urigen Pub erwartet: offene Kaminfeuer, Eichenbalken und altes Mobiliar.

Im Pub wird u.a. auch Bier von einer sogenannten Microbrewery, also einer kleinen Brauerei, ausgeschenkt, der Purity Brewing Co., die auch in Warwickshire ihr Real Ale produziert.

Ein Besuch im “Bell Inn” lohnt sich also immer, für ein Pint oder für ein nettes Abendessen.

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