Wir trafen uns in der abendlichen Dämmerung vor einem Pub in Goodramgate in York, “England’s most haunted city“. Eine Gruppe von vielleicht 15 Personen folgte dem in breitem Yorkshire-Dialekt sprechenden Guide durch die immer dunkler werdenden Straßen der Stadt.
Wir kamen am Münster vorbei, in dem es zu merkwürdigen Erscheinungen gekommen ist, standen vor dem Treasurer’s House, das als Yorks “most haunted building” bezeichnet wird. Dort spielte sich in den 50er Jahren die wohl bizarrste Geschichte ab, als einem jungen Installateur in den Kellern des Hauses römische Soldaten in voller Kriegsausrüstung begegneten.
Besonders unheimlich war es in der fast schon dunklen uralten Trinity Church. Mein Favorit war das King’s Manor, in dem es sogar bei den Ghost Walks zu unheimlichen Begegnungen gekommen sein soll.
Die Ghost Walks werden von mehreren Unternehmen angeboten und finden täglich statt, egal wie das Wetter ist. Früher gab es Führungen, bei denen die Gruppe durch spezielle Aktionen erschreckt wurde. Dem wurde aber ein Riegel vorgeschoben, nachdem es bei einigen Teilnehmern zu Herzattacken gekommen war.
Wenn man bei Sonnenschein durch York läuft, sagen sicher die meisten “Geister? So ein Blödsinn”. Bewegt man sich aber im Dunklen durch eine unheimlich wirkende Kirche und meint hier und da unerklärliche Geräusche oder Bewegungen wahrzunehmen, sieht das schon ganz anders aus…
Hier einige Webadressen von Ghost Walks in York, einer der schönsten Städte Englands:
http://www.theoriginalghostwalkofyork.co.uk/
http://www.ghosthunt.co.uk/
http://www.ghosttrail.co.uk/
http://www.insideyorks.co.uk/ghostdetective/
Siehe auch meinen Kurzeintrag über den York Dungeon. Wem es bei den Ghost Walks nicht gruselig genug ist, hier geht es richtig zur Sache!































