Die Dartmoor Brewery in Princetown (Devon) – Hier wird das berühmte Jail Ale gebraut

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Princetown, mitten im Dartmoor gelegen, beherbergt das noch immer berühmt-berüchtigte Dartmoor Prison, in dem einst Schwerverbrecher einsaßen, das heute aber zur Kategorie C zählt (“Those who cannot be trusted in open conditions but who are unlikely to try to escape”). Ich berichtete in meinem Blog schon einmal darüber.

Princetown habe ich als ziemlich graue Stadt erlebt, vielleicht lag das aber auch an dem trüben Wetter und bei Sonnenschein mag das alles freundlicher aussehen, doch das den Ort beherrschende Gefängnis trägt nicht gerade zu einer positiven Stimmung bei.

Es gibt aber auch Erfreuliches über den Ort zu berichten, z.B. dass hier Englands höchstgelegene Brauerei zu finden ist, die von sich selbstbewusst behauptet, auch die Beste im ganzen Land zu sein: Die Dartmoor Brewery. Seit 1994 wird hier gebraut; der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und so zog man 2005 in ein neues Gebäude an der Station Road, dessen Braueinrichtung in Deutschland angefertigt wurde.

Wie sollte man sein Bier nun nennen, hier oben im Dartmoor? Natürlich, das Gefängnis wurde zum  Namensgeber des bekanntesten Bieres aus der Brauerei: Jail Ale. “This is a full bodied mid-brown beer with a well rounded flavour and a sweet Moorish aftertaste”, so die Beschreibung des Bieres, das mehrfach mit Auszeichnungen versehen worden ist.

Weitere Sorten aus der Dartmoor Brewery:
- Legend – The West Country’s finest traditional cask ale (“The combination of cool pure Dartmoor Water, the finest Devon Grown Malted Barley and the best of English Hops has created a classic cask conditioned beer smooth full flavoured and balanced with a delicious crispy malt fruit finish”)

- Dartmoor IPA (IPA steht für India Pale Ale) -  “This is a highly drinkable amber coloured beer. It has a deliciously smooth thirst quenching taste and subtle hop aroma.”

- Three Hares (“Ale that is made with Heather Honey sourced only from the Moor. This produces delicious golden brown ale with a rich spicy taste of Dartmoor heather honey and a hint of apricots”).

Hoffen wir, dass die Brauerei unabhängig und im Familienbesitz bleibt und nicht von einem der großen Konzerne aufgekauft wird.

Hier ist ein Werbespot für das Jail Ale und hier ein Biertasting.

Dartmoor Brewery Ltd
Station Road
Princetown
Devon
PL20 6QX
Tel. 01822 890789

Published in: on 17. April 2013 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Die Sharpham Vineyards bei Totnes (Devon)

Das Sharpham House und die Weinberge.   © Copyright David Hawgood

Das Sharpham House und die Weinberge.
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Von Totnes in Devon sind es nur wenige Kilometer bis zu den Sharpham Vineyards, am River Dart gelegen und überragt vom Sharpham House. Seit 20 Jahren wird auf dem Gelände des Sharpham Estates schon Wein angebaut, der mittlerweile mehrfach ausgezeichnet worden ist und über einen guten Ruf verfügt.

Sehr beliebt sind die Touren durch die Weinberge. Das beginnt bei der einfachen Tour ohne Weinprobe, bei der man sich ohne Führung das Gelände ansehen kann und endet mit The Sharpham Wine Experience, die stolze £65 kostet, die dafür aber auch einiges bietet wie u.a.: Ein Glas Sekt bei der Ankunft, Besuch des Sharpham House, eine geführte Tour durch die Weinberge, eine Weinprobe und ein Mittagessen.

Angebaut werden hier mehrere Traubensorten wie Dornfelder, Pinot Noir und die weniger bekannten Phoenix und Madeleine Angevine. Wein und Sekt aus Devon? Der ist bestimmt sauer und taugt nicht viel, werden sicher viele Deutsche sagen, die die Weine aus England noch nie probiert haben. Aber weit gefehlt: Englische Weine, und auch gerade englischer Sekt, befinden sich seit Jahren auf einem Höhenflug und heimsen immer mehr Preise bei internationalen Weinverkostungen ein. So wurde der Sharpham Sparkling Reserve NV mehrfach ausgezeichnet, der allerdings auch vom Preis her mit £29.95 im Bereich der Champagner liegt.
Zwei Rosés sind im Programm:Der Sharpham Rosé und der Sharpham Whole Berry Rosé. Von den vier Weißweinen werden zwei zu 100% aus Madeleine Angevine-Trauben hergestellt: Der Sharpham Estate Selection Dry und der Sharpham New Release 2012. Das Flaggschiff unter den Rotweinen ist der Sharpham Pinot Noir & Précoce zu £22.50. Wir haben es hier also beileibe nicht mit Billigweinen zu tun.

Da zu Wein natürlich Käse optimal passt, hat man neben den Wein-Produktionsanlagen gleich noch eine Käserei gebaut, deren Erzeugnisse international und national ebenfalls mit Preisen ausgezeichnet wurden. Sharpham Rustic Chives and Garlic, Sharpham Elmhirst und Sharpham Ticklemore Goat sind einige der hier produzierten Käse.

Das angeschlossene The Vineyard Café mit Blick auf den River Dart wurde übrigens 2011 vom The Good Food Guide mit dem Preis “Best Alfresco Restaurant” ausgezeichnet. Geöffnet wird es wieder ab dem 1.Mai 2013. Die Weine und den Käse kann man natürlich direkt im Shop der Sharpham Vineyards kaufen.

Sharpham Estate
Ashprington
Totnes, Devon TQ9 7UT
Tel. 01803 732203

Die Weinberge und der River Dart.   © Copyright Simon Palmer

Die Weinberge und der River Dart.
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Published in: on 10. April 2013 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Die Black Sheep Brewery in Masham (North Yorkshire)

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Die kleine Marktstadt Masham im Wensleydale in North Yorkshire kann sich damit brüsten, dass zwei große Brauereien hier ihre Biere produzieren: Die Theakston Brewery, die ich einmal besichtigte, und worüber ich in meinem Blog schrieb, und die direkt daneben gelegene Black Sheep Brewery.

Die Theakston Brewery ist ein Familienunternehmen, das 1827 von Robert Theakston gegründet wurde; in den 1980er Jahren wurde es von dem Großunternehmen Scottish & Newcastle übernommen. Heute gehört es wieder der Theakston-Familie.
Paul Theakston war damals mit dem Verkauf der Brauerei nicht einverstanden und stieg 1988 aus der Firma aus, um gleich auf dem danebenliegenden Gelände die Black Sheep Brewery zu gründen. Vielleicht suchte er sich diesen Namen für seine Brauerei aus, weil er in der Familie als das “schwarze Schaf” galt.

Die Black Sheep Brewery konnte sich am Markt sehr gut behaupten. Den größten Teil des Umsatzes erzielt sie nach wie vor in Yorkshire, aber auch im Ausland stießen einige Biere auf Interesse, so. z.B. in den USA. Dort konnte sich eine “Sonderedition” durchsetzen, die 1999 anlässlich des Geburtstages der Comedytruppe Monty Python gebraut wurde und auch heute noch hergestellt wird: “Monty Pythons Holy Grail Ale” (“Tempered over burning witches”). Der Erzbischof von York soll bei einem Besuch im Vatikan Papst Benedikt XVI einmal einige Flaschen davon mitgebracht haben. Über eine Reaktion vom Papst ist nichts bekannt.

In der Brauerei in Masham werden neben dem Holy Grail diverse andere Biere produziert wie das Black Sheep Ale, das Golden Sheep Ale, das Yorkshire Square Ale und das Riggwelter Strong Yorkshire Ale. Ich habe einmal das Black Sheep Ale und das den Monty Pythons geweihte Bier probiert und für gut befunden.

Wie in der benachbarten Theakston Brewery gibt es auch hier ein Besucherzentrum mit Bar und Bistro und einem angeschlossenen Shop, in dem man das Bier des Hauses und “Devotionalien” wie Mützen und T-Shirts mit aufgedrucktem Brauereinamen kaufen kann. Einstündige Touren durch die Brauerei werden angeboten, die mit einem Glas Ale in der Bar enden.

Obwohl es den britischen Brauereien nicht allzu gut geht, floriert das unabhängige Unternehmen hier am River Ure, was sicher auf das gute Management und die Kreativität von Paul Theakston zurückzuführen ist.

Hier ist ein kleiner Film, der die Brauerei vorstellt und hier eine “Bierrezension” des Monty Python Holy Grail Ale”.

In Deutschland kann man einige Biere der Black Sheep Brewery beim Bierzwerg kaufen.

The Black Sheep Brewery
Wellgarth
Masham
North Yorkshire
HG4 4EN
Tel: 01765 689227

Eigenes Foto.

Eigenes Foto.

Eigenes Foto.

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Published in: on 18. März 2013 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Village Idiot, Wibbly Wallaby und andere witzige englische Biernamen

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Fantasie haben sie schon, die englischen Brauereien, und so versehen sie ihre Biere häufig mit kuriosen, witzigen Namen. Einige Beispiele habe ich hier einmal zusammengestellt.

Die Wychwood Brewery in Witney (Oxfordshire), über die ich in meinem Blog schon einmal berichtete, tut sich mit der Namensgebung ihrer Biere besonders hervor. Neben ihren ständig gebrauten Hobgoblin-, King Goblin- und Scarecrow-Gerstensäften werden hier auch saisonale Biere hergestellt; so gibt es im November das Dog’s Bollocks (“big, round and fruity”), im Dezember das Bah Humbug (rich, fruity spiced ale”) und im Februar das Dirty Tackle (“luscious and hoppy”). Die Brauerei verfügt über sehr gut gemachte Webseiten!!

Nicht weniger fantasievoll sind die Namensgeber der ebenfalls in Oxfordshire ansässigen White Horse Brewery. Hier in Stanford-in-the-Vale, zwischen Wantage und Faringdon im Westen der Grafschaft gelegen, wird ein Bier namens Village Idiot gebraut (“A beer well hopped with challenger/Bramling cross hops with a base of fine pale malt and wheat gives a light straw coloured beer with a lasting fruity aftertaste”). Da es in der Region mehrere White Horses gibt, jene in Hügel geritzte Erdzeichnungen, versieht die Brauerei die meisten ihrer Biere mit Namen, die auf Pferde Bezug nehmen wie Champion the Wonder Horse, Black Beauty oder Horse Rustler.

Die Wincle Brewery, tief im Peak District National Park in Cheshire gelegen, hat Biere mit dem Namen Wibbly Wallaby (“very moreish”), Old Hag (“a dark, sumptous and comforting ale”) und Undertaker (“There’s s a touch of the night about this dark-coloured bitter”) im Programm.

In Shrewsbury in Shropshire hat die Salopian Brewery ihren Sitz. Auch hier werden saisonale Biere gebraut, denen man absonderliche Namen gegeben hat wie Loan Shark (“risp fresh pine and mango flow across the palate and develop into a long crescendo of hops and a biscuit malt finish”), Rat Race (“A field of hops, breeze with hints of of orange, citrus and lime. Hints of biscuit and wheat give depth and balance and a powerful finish”) oder Crocodile Tears (“Light copper to the eye, Crocodile Tears is a vibrant ale, pure and fruit focused which tickles the palate with a refreshing bite”).

Sehr schöne Namen vergibt auch die Sadlers Ales Brewery bei Stourbridge in den West Midlands. Frost Giant (“Light and refreshing extra pale ale, brewed with Challenger and Admiral Hops”) heißt das im Januar gebraute Bier, Snow Leopard (“A complex I.P.A brewed with a blend of pure English hops and infused with Winter Spices”) das Dezember-Bier und Sun Catcher (“A rich, deep, golden ale with an intense magnum hop bitterness”) das im August hergestellte.

In Lowestoft in Suffolk schließlich finden wir die Green Jack Brewery, deren Biere ebenfalls sehr schöne Namen tragen. Hier sind nur einige Beispiele: Red Herring (“rich fruity red ale brewed with Oak and Beech smoked malt giving the beer a subtle smokey flavor with a dry smokey finish”), Gone Fishing (“a strong, deep amber coloured Ale, fruity and malty very drinkable for it’s strength”) und Fruit Bat (“Bitter with a taste of plums. Scary enough for Halloween”).

Die Salopian Brewery in Shrewsbury.   © Copyright Mike White

Die Salopian Brewery in Shrewsbury.
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Published in: on 24. Februar 2013 at 02:00  Kommentare (1)  

Three Choirs Vineyards bei Newent (Gloucestershire)

Wenn man in Deutschland versucht, englischen Wein zu kaufen, hat man ein Problem. Mir ist es bisher noch nicht gelungen. Selbst in großen Weinhandlungen in Hamburg und Lübeck erntete ich auf meine Frage nur Kopfschütteln. Man hatte zwar schon davon gehört, dass in England Wein angebaut wird, aber das war es auch schon. Ich habe aber auch in England selten einmal Weine aus dem eigenen Land in Supermärkten oder Weinhandlungen gesehen. Selbst in Oxford hatte ich in einem großen Weingeschäft kein Glück. Wo man denn in der Universitätsstadt welchen bekommmen könnte? Achselzucken. Also muss man schon zu den Erzeugern fahren, um sich vor Ort mit dem Rebensaft einzudecken.

Die Three Choirs Vineyards liegen in der Grafschaft Gloucestershire an der B4215, 3 Kilometer von Newent entfernt. Man produziert hier Weine für alle Geschmacksrichtungen: Trocken, halbtrocken und halbsüß. Ein Schaumwein (“Classic Cuvée“, Seyval Blanc 80% Pinot Noir 20%) steht auch auf dem Programm, der,  nach eigenen Angaben, Champagnern sehr ähnlich sein soll und das zu einem erheblich geringeren Preis (£13.50). Diese Aussage klingt zwar sehr vollmundig, aber bei internationalen Blindverkostungen haben Schaumweine aus England schon mehrfach die großen französischen Stars geschlagen.

Martin Fowke von den Three Choirs Vineyards wurde 2008 zum Winemaker of the Year ernannt und bei dem English & Welsh Wine of the Year Competition des gleichen Jahres erhielt der Weißwein “Siegerrebe 2006” die Auszeichnung  “Wein des Jahres”. Zurzeit gibt es den Nachfolger,  die “Siegerrebe 2011″ zu kaufen (£14.99).

Das Weingut in Gloucestershire bietet neben dem Weinanbau noch einiges mehr: Man kann hier übernachten (£145 – £205 pro Doppelzimmer), im anspruchsvollen Restaurant sein Mittag- und Abendessen einnehmen und, wer keinen Wein mag, das Bier der Whittingtons Brewery probieren, die auf dem gleichen Gelände untergebracht ist (ich berichtete darüber in meinem Blog).

Hier ist ein Film zu sehen, in dem Oz Clarke und James May die Three Choirs Vineyard besuchen

Three Choirs Vineyard
Newent  Gloucestershire GL18 1LS
Tel. 01531 890223

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Published in: on 25. Januar 2013 at 02:00  Kommentare (3)  
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Batemans Brewery in Wainfleet (Lincolnshire) – Eine mit Auszeichnungen überhäufte Brauerei

Eigenes Foto.

Wainfleet ist eine 2000-Einwohner-Gemeinde im Osten der Grafschaft Lincolnshire, die sich damit brüsten kann, eine Brauerei in ihren Mauern zu haben, die mit Preisen und Auszeichnungen geradezu überhäuft worden ist: Die Batemans Brewery.
Good Honest Ales” lautet der Brauerei-Slogan und man hält sich bei Batemans streng daran. Ich habe vor einigen Tagen einmal das “Victory Ale” probiert, das, so steht es jedenfalls auf dem Flaschenetikett, zu den besten 50 Bieren der Welt gehört. Auch die Sorten “Dark Lord” und “Triple XB” haben es schon unter die Top 50 geschafft.

Die 1874 von George Bateman gegründete Brauerei stellt eine ganze Menge unterschiedlicher Biere her, denen man witzige Namen geben hat wie z.B. Spring Goddess, Jewel in the Crown, Rosey Nosey oder England Expects; das sind vorwiegend Biere, die zu bestimmten Jahreszeiten gebraut werden.

Wer möchte, kann die Batemans Brewery auch besichtigen. Fast ganzjährig werden hier geführte Touren angeboten, bei denen eine Verkostung im Preis inbegriffen ist. Die Tour führt durch das viktorianische Brauhaus, das im Jahr 2002 durch ein weiteres hochmodernes Brauhaus ergänzt wurde, das der Bierspezialist und Buchautor Roger Protz (“300 Beers to Try Before You Die!”) eröffnete.

Die Firma Batemans hat neben dem Brauen von Bier noch ein zweites Standbein: Sie besitzt ca 70 Pubs, die alle im Osten Englands, hauptsächlich in Lincolnshire, zu finden sind.

Hier ist eine Verkostung des “Victory Ales” zu sehen und hier ist eine kleine Stadtrundfahrt durch Wainfleet in Lincolnshire.

George Bateman and Son Ltd
Salem Bridge Brewery
Wainfleet, Lincolnshire PE24 4JE
Tel. 01754 880317

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Batemans Brewery in Wainfleet.
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Published in: on 27. Juli 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Ridgeway Brewings “Bad Elf”-Serie – Stark, stärker, am stärksten

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Peter Scholey war einmal der Master Brewer bei der Brauerei Brakspear in Henley-on-Thames, die leider im Jahr 2002 ihre Pforten in der New Street schloss. Was nun? Scholey machte sich selbständig und entwickelte eigene Biere, die er allerdings nicht in einer eigenen Brauerei herstellt, sondern damit die Hepworth Brewery in Horsham (West Sussex) beauftragt.

Die Biere kommen unter dem Label Ridgeway Brewing auf den Markt und ein Teil davon, die Weihnachtsbiere, sind überwiegend für den US-Markt bestimmt.
Vor einigen Tagen trank ich ein Bier aus der “Bad Elf”-Serie (ja, man kann Weihnachtsbiere auch im Sommer trinken!), die sich durch einen recht hohen Alkoholgehalt auszeichnet und witzige Etiketten hat. Hier sind die “Bösen Elfen” in der Reihenfolge ihrer Stärke einmal aufgelistet:

- Bad Elf – mit 6%, das schwächste dieser Biere.
- Very Bad Elf – hat immerhin schon 7,5%
- Seriously Bad Elf – 9%, schon ganz schön viel für ein Bier
- Criminally Bad Elf – 10,5%, aber es geht noch besser:
- Insanely Bad Elf – hat sage und schreibe 12%

Ridgeway Brewing stellt noch einige weitere Biere her, die witzige Namen haben wie Santa’s Butt, Pickled Santa oder Reindeer Droppings.

Hier ist ein Film über eine Bierprobe des von mir getrunkenen “Seriously Bad Elf” mit 9% Alkoholgehalt.

Ridgeway Brewing
6 Chapel Close
South Stoke, RG8 0JW
Oxfordshire
Tel. 0413 253-0500

Published in: on 25. Juni 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Die Hop Back Brewery in Downton (Wiltshire) – Die kleine Brauerei mit den vielen Auszeichnungen

Eigenes Foto.

Vor einigen Tagen trank ich auf meiner Terrasse eine Flasche Summer Lightning der Hop Back Brewery. Es passte genau: Es war ein “Fast-schon-Sommer-Tag” und im Hintergrund zog ein Gewitter auf. Summer + Lightning, so wie das Bier.

In Downton vor den Toren Salisburys in Wiltshire liegt die Hop Back Brewery, die 1986 erstmals in The Wyndham Arms in Salisbury Bier braute, ein Pub, der John und Julie Gilbert gehörte. Die beiden kauften 1991 The Waterloo Arms in Southampton dazu und in beiden konnte man das selbstgebraute Bier trinken.

Bald wurde man auch über die Grenzen der Region hinaus auf dieses Bier aufmerksam, die Nachfrage stieg, die ersten Preise wurden eingeheimst und die Kapazität im Pub reichte nicht mehr aus. Also wurde ein Fabrikgelände in Downton gekauft und jetzt konnte man größere Mengen an Bier produzieren.

Die CAMRA (Campaign for Real Ale) zeichnete die Biere der kleinen Brauerei mehrfach aus. Das oben erwähnte Summer Lightning erhielt schon früh die Auszeichnung “Best Strong Beer“, später wurde es zum “Cask Ale Brand of the Year” ausgerufen und beim Great British Beer Festival erhielt es einmal die Goldmedaille in der Kategorie “Bottle Conditioned Beer“.

Neben dem Summer Lightning-Bier werden noch andere Sorten hergestellt, z.B. das “Crop Circle” (wir sind ja in Wiltshire, dem Land der Kornkreise!), das “Odyssey” und das “Taiphoon“.

Zur Brauerei gehören mittlerweile neun Pubs, u.a. “The Gluepot” in Swindon, “The “Hopleaf” in Reading und “The Sultan” im Londoner Stadtteil Wimbledon.

Hier ist eine ausführliche Bierprobe des Summer Lightning im Film zu sehen.

Published in: on 1. Juni 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Wells & Young’s Brewery in Bedford (Bedfordshire) – Großbritanniens größte Brauerei in Familienbesitz

Bang On! - Bombardier Burning Gold. - Eigenes Foto.

Auch im britischen Brauereigeschäft gibt es Übernahmen, Aufkäufe und Zusammenschlüsse. So schlossen sich im Jahr 2006 die beiden Brauereien Charles Wells Limited und Young’s Brewery zusammen, die dann im Jahr darauf die Courage Brewery übernahmen und sich dann Wells & Young’s Brewery nannte. Der Firmensitz ist in Bedford in Bedfordshire und gebraut wird in der Eagle Brewery, die ebenfalls in Bedford liegt.

Das bekannteste Bier, das Charles Wells mit einbrachte, ist das Bombardier Real Ale, “Bedford’s Finest”. Über die anderen Biersorten, die die Firmengruppe noch zu bieten hat, werde ich ein anderes Mal berichten.

Das Bombardier-Bier ist in vielen Pubs im ganzen Land zu bekommen und ich habe es schon überall gesehen und auch getrunken. Der namensgebende “bombardier” (auf Deutsch “Artillerist”) ist denn auch die tragende Figur der Werbespots der Firma, hier zwei Beispiele (Beispiel 1 , Beispiel 2).
Das 4,1% starke Bier hat schon mehrere Auszeichnungen bekommen, so z.B. die Goldmedaille der International Awards for Quality 2009.
Weiterhin wird noch das Bombardier Burning Gold gebraut, ein sowohl in Fässern als auch in Flaschen angebotenes Bier mit 4,7%.

Eine Besonderheit ist das Wells Banana Bread Beer mit 5,2% Alkoholgehalt. Ich habe es einmal probiert… na ja, einmal hat mir eigentlich gereicht. Das Bier mit dem Bananengeschmack ist sicher nicht jedermanns Sache. Auch das Wells Waggle Dance Beer, mit einem Zusatz aus südamerikanischem Honig, ist gewöhnungsbedürftig und wohl eher nichts für den Real Ale-Enthusiasten.

Hier ist ein Film über eine Bombardier-Bierprobe.

Wells & Young’s Ltd
The Brewery
Havelock Street
Bedford
MK40 4LU
Tel. 01234 272766

Das Bananen-Bier. - Eigenes Foto.

Published in: on 2. Mai 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Die Coniston Brewing Company – Bier aus dem Lake District


Mein aktueller Neuzugang zu meiner Sammlung englischer Biere ist das Bluebird Bitter von der Coniston Brewing Company, die ihren Sitz in Coniston in Cumbria hat.
Das Bluebird Bitter wurde erstmals 1998 als  Supreme Champion Beer of Britain beim  Great British Beer Festival in London ausgezeichnet. Das klare reine Wasser der Coniston Hills im Lake District hat sicher auch seinen Teil zum Geschmack dieses Bieres beigetragen. Benannt wurde das Bluebird Bitter übrigens nach dem Rennboot, mit dem Donald Campbell am 4. Januar 1967 auf dem See Coniston Water bei 527 km/h seinen Tod fand. Erst am 28. Mai 2001 fand man das Wrack und die sterblichen Überreste Campbells.

Die Brauerei ist noch ziemlich jung; sie wurde 1995 von Ian Bradley gegründet, dem Sohn der Inhaber des örtlichen Pubs The Black Bull; da war wohl damals schon etwas in der Muttermilch, das den Werdegang des Sohnes beeinflusste.

Die Standard-Biere der Coniston Brewing Company heißen z.B.  Old Man Ale, Thurstein Pilsener oder No.9 Barley Wine (“Best served by a log fire with snow on the ground at the Black Bull Inn Coniston”) und in der kalten Jahreszeit wird noch zusätzlich das Winter Warmer Blacksmiths Ale gebraut.

Hier ist ein Film über die Verkostung des “Bluebird Bitter” und hier ein weiterer kurzer Film über den hübschen Ort Coniston.

The Coniston Brewing Co. Ltd
Coppermines Road
Coniston LA21 8HL
Tel: 015394 41133

The Black Bull in Coniston. - © Copyright Peter Trimming and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Published in: on 21. November 2011 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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St Peter’s Brewery in St Peter South Elmham bei Bungay (Suffolk)

Eigenes Foto

In dem kleinen Dorf St Peter South Elmham südlich von Bungay in Suffolk liegt die St Peter’s Brewery, die erst 1996 von John Murphy gegründet wurde. Die Brauerei benutzt weitestgehend Produkte aus der nahen Umgebung und holt das Wasser aus einem eigenen Brunnen auf dem Gelände.
St Peter’s stellt ausschließlich Real Ales her und der Anteil an Flaschenbieren liegt bei 90%.
Die Flaschen unterscheiden sich von Bieren aus anderen Brauereien dadurch, dass sie oval sind. Die Form beruht auf einer Flasche, die etwa 1770 für den Gastwirt Thomas Gerrard hergestellt wurde, der einen Gasthof am Delaware River in Nordamerika betrieb.

St Peter’s stellt eine breite Palette an Bieren her, darunter auch Exoten wie Grapefruit Bier und glutenfreies Bier, aber auch Organic Ale und Organic Best Bitter. Ich habe drei Sorten probiert: Best Bitter, Old Style Porter und Cream Stout, die ich alle sehr gut fand.

Wie die meisten Brauereien stellt auch St Peter’s saisonale Biere her wie das Summer Ale und das Winter Ale. Das neueste Produkt, das erst am 24. Oktober in den Handel kommt, nennt sich The Saints Whisky Beer und ist eine Kooperation mit The English Whisky Co im nahegelegenen Roudham in Norfolk.

Wer die Brauerei einmal besichtigen möchte, der kann das jeden Samstag und Sonntag zwischen 11 Uhr und 15 Uhr tun, dann finden stündlich geführte Touren statt. Einen Shop gibt es hier auch, wo man die ganze Palette der Biere kaufen kann.

Hier ist eine Bierprobe des Old Style Porters zu sehen.

Das Buch zum Artikel:
Roger Protz & Steve Sharples: Country Ales & Breweries. Weidenfeld & Nicholson 1999. 160 Seiten. ISBN 978-0297836254 (nur noch antiquarisch erhältlich).

St. Peter’s Brewery Co Ltd.
St. Peter’s Hall,
St. Peter South Elmham,
Bungay, Suffolk.
NR35 1NQ

St Peter's Hall, hier ist die Brauerei untergebracht. - © Copyright Ashley Dace and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Published in: on 2. Oktober 2011 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Robinsons Family Brewers in Stockport bei Manchester – Hier wird das beste Ale der Welt hergestellt

Bei der Vergabe der World Beer Awards schnitt die Brauerei Robinsons Family Brewers ganz besonders gut ab. Ihr “Old Tom” wurde als bestes Ale der Welt ausgezeichnet; außerdem siegte die Brauerei in den Kategorien “World’s Best Dark Ale” und “The World’s Best Strong Ale”.
Das “Old Tom” gibt es als “Chocolate  Strong Ale“, als ” Ginger Strong Ale” und als ” Original“. Ich habe eben gerade ein Flasche “Ginger Strong Ale” geleert und der Geschmack dieses Bieres ist schon etwas Besonderes. Es ist eine Kombination des preisgekrönten “Old Tom”-Bieres und des “Fentimans Ginger Beer“, das auf einem alten Rezept aus dem Jahr 1900 beruht. Es schmeckt sehr nach Ingwer und man hat hinterher einen angenehm pfeffrigen Geschmack im Mund. Das ist kein Bier, das ich täglich trinken möchte, aber es schmeckte mir gut.

Robinsons Unicorn-Brauerei ist in Stockport im Großraum Manchester ansässig und stellt hier seit den 1860er Jahren Bier her. Mittlerweile wird das Unternehmen von der fünften und sechsten Generation geführt und das mit Erfolg. Zurzeit werden gerade ein neues Brauhaus und ein neues Besucherzentrum gebaut, so dass Führungen bis auf weiteres nicht möglich sind.

Außer den “Old Tom”-Bieren stellt Robinsons noch weitere her, z.B. das “Unicorn Best Bitter“, das “Double Hop Premium Ale” und das leichte “Old Stockport“. Diese Biere gibt es auch alle vom Fass.

Mein eben getrunkenes "Old Tom Ginger". Eigenes Foto

Published in: on 27. August 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Butcombe Brewery in Wrington (Somerset) – Seit 32 Jahren wird hier Bier gebraut

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Wrington ist ein Ort in Somerset, nicht weit vom Internationalen Flughafen von Bristol entfernt. Hier ist der Firmensitz der 1978 gegründeten Butcombe Brewery, die im Jahr 2005 ein neues Gebäude bezog, das größte Brauereigebäude, das in den letzten 35 Jahren in Großbritannien gebaut wurde.
Das “Butcome Bitter” ist das populärste Bier im Westen Englands, das in ca 1000 Pubs und Bars ausgeschenkt wird. Es wurde 2009 beim Great British Beer Festival in Earls Court, London, zum dritten Mal mit der Silbermedaille ausgezeichnet.

Using only the finest English and Continental hops, together with the best English malted barley“, ist das Geheimnis des Erfolgs dieser Brauerei, deren Standardbiere Butcome Bitter und Butcome Gold sind. Dazu kommen saisonale Biere wie Mendip Spring, Christmas Steps oder Butcome Brunel.

Im Brewery Shop kann man das gesamte Spektrum an Bieren kaufen, zusätzlich gibt es da auch noch T-Shirts, Schürzen und Kappen mit dem Logo der Brauerei. Der Shop ist außer Sonntag täglich geöffnet.

Ich habe gerade eine Flasche Butcombe Blond im Kühlschrank stehen, die ich jetzt gleich nach meinem Blogeintrag trinken werde.

Hier sind 2 Filme, in dem sich die Brauerei selbst vorstellt. Film 1Film 2

Butcombe Brewery Ltd.
Cox’s Green
Wrington
Bristol
 BS40 5PA
Tel. 01934 863963

Published in: on 17. Juli 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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www.bierzwerg.de – Hier bekommt man Real Ales aus England

Author: Ranveig. - This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

In deutschen Super- bzw. Getränkemärkten sind Biere aus England selten zu finden. Um in den Genuss eines Real Ales zu kommen, muss man also entweder nach England fahren… oder man ordert seine Lieblingssorte online bei der Firma Bierzwerg, die ihr Lager kürzlich von Köln ins münsterländische Greven verlegt hat. Beim Bierzwerg bekommt man Bier-Raritäten aus der ganzen Welt, so auch aus Großbritannien.

Hier einige Beispiele:
- Von der an dieser Stelle am 08.02.2010 schon vorgestellten Adnams Brewery in Southwold (Suffolk) gibt es das “Bitter Classic” in der Halbliterflasche
- Von der Brauerei Wychwood in Witney (Oxfordshire), hier vorgestellt am 03.05.2011, kann man das berühmte “Hobgoblin” ordern oder deren “Goliath”, “Wychcraft Blonde Beer” und “Scarecrow Golden Pale”
- Die Black Sheep Brauerei in Masham (North Yorkshire) stellt das “Monty Python’s Holy Grail Ale” her, das es im Angebot der Firma für € 2.99 gibt.

Auch einige eher exotische Sorten finden sich im Programm, so z.B. das “Wells Banana Bread Beer” der Wells and Young’s Brewing Company in Bedford (Bedfordshire), die auch das “Waggle Dance Honey Beer” herstellt. Vielleicht nicht jedermann Sache.

Beim Bierzwerg kann man sich online mit den englischen Biergenüssen eindecken, an die man sonst hier in Deutschland nicht herankommt.

www.bierzwerg.de
Bettina-von-Arnim-Straße 13
48268 Greven
Tel. 02571 5670095
E-Mail info@bierzwerg.de

 

Die Wychwood Brewery in Witney (Oxfordshire) – Hier wird das “Kobold-Bier” gebraut

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In der Stadt Witney in Oxfordshire wird schon seit Jahrhunderten Bier gebraut. 1983 kaufte hier ein gewisser Paddy Glenny die ehemalige Clinch’s Brewery und benannte sie The Eagle Brewery; hier braute Glenny, der die Bierherstellung in Deutschland gelernt hatte, nun sein eigenes Bier. 1990 wechselte er den Namen seiner Firma, die von jetzt ab Wychwood Brewery hieß, nach dem Wald in der Nähe von Witney.

Chris Moss, der Partner von Paddy Glenny, erhielt 1988 den Auftrag, für eine Hochzeit ein spezielles Bier zu brauen; das wurde später das berühmteste Bier der Wychwood Brewery, das “Hobgoblin“. Dieses Bier besitzt 4,5% Alkohol (die Flaschenabfüllung 5,2%) und wird von der Brauerei so beschrieben: “full bodied and well balanced with a chocolate toffee malt flavour, moderate bitterness and a distinctive fruity character with a ruby red glow.”
Die Wychwood-Biere zeichnen sich auch durch ihre Etiketten aus, auf denen die Mythen und Legenden des Wychwood Forests abgebildet werden. Hobgoblin ist der englische Begriff für Kobold.

Neben dem legendären Hobgoblin gibt es weitere Biere, die ganzjährig im Programm sind: King Goblin, Wych Craft, Scarecrow und Goliath. Darüberhinaus stellt die Brauerei aber auch noch monatlich wechselnde Biere her wie Elderwych im Mai oder Gingerbeard im Juni.

Am Wochenende werden in der Wychwood-Brauerei  Führungen angeboten, auf denen der Brauprozess vorgeführt wird und anschließend die Biere probiert werden können.
Sehenswert ist übrigens die toll gemachte Homepage der Brauerei!
Hier ein Film über eine Bierprobe des Hobgoblins.

Wychwood Brewery
Eagle Maltings
The Crofts
Witney
Oxfordshire
OX28 4DP
Tel. 01993 890 800

Eigenes Foto

Published in: on 3. Mai 2011 at 04:00  Kommentare (1)  
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Denbies Wine Estate (Surrey) – Englands größtes Weingut

Denbies Wine Estate, London Road, Dorking. - © Copyright Oast House Archive and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Bei einem Treffen der EU-Staatschefs im Jahr 2005 in England ließ Tony Blair beim gemeinsamen Abendessen einmal englische Rotweine servieren – die Resonanz war unterschiedlich. So ließ Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi anschließend seinem schwedischen Kollegen Goran Persson 24 Flaschen italienischen Wein zukommen  ”to help him recover from the experience”.
Eine ziemlich arrogante Haltung, wie ich meine, denn die englischen Weine, so schlecht ihr Ruf immer noch sein mag, holen definitiv auf und haben schon einige internationale Preise gewonnen.

Denbies Wine Estate, das nordöstlich von Dorking in Surrey liegt, ist mit einer Weinanbaufläche von über einem Quadratkilometer Englands größtes Weingut. Benannt nach dem Farmer John Denby, der das Grundstück Mitte des 18. Jahrhunderts besaß, begann der Geschäftsmann Adrian White ab 1986 mit dem Weinanbau. Der Boden und das Klima in diesem Teil von Surrey entsprechen in etwa Boden und Klima der Champagne; die Voraussetzungen für einen guten Wein waren also da.

Denbies ist heute ein großes Unternehmen, das ca 400 000 Flaschen Wein pro Jahr produziert, darüberhinaus aber auch ein Touristenmagnet ist mit einem großen Besucherzentrum. In der Saison werden Vineyard Train Tours angeboten und ganzjährig Führungen mit Weinprobe. Wer will, kann hier auch seine Hochzeit feiern oder eine Konferenz abhalten; zwei Restaurants und ein Shop ergänzen das Angebot.

Denbies lässt sich auch so einiges an Veranstaltungen einfallen, so gibt es z.B. am 29. April den Royal Wedding Celebration Ball und am Tag darauf den Royal Wedding Family Fun Day.

Denbies Wine Estate produziert Weißweine, Rotweine und Roséweine, sowie Sparkling Wine. Denbies Surrey Gold, der aus Müller-Thurgau, Ortega und Bacchus besteht, gehört zu  Englands meist verkauften Weinen. Der Rose Hill bekam die Waitrose Trophy for Best English Still Rosé, Redlands nennt sich der Rotwein und vier Sparkling Wines sind im Angebot, wobei der Sparkling Rosé Cuvée 06 und der Cubitt Reserve mit £ 25.00 pro Flasche schon im Champagner-Preissegment liegen.

Denbies Wine Estate vom Box Hill aus gesehen. - © Copyright Ian Capper and licensed for reuse under this Creative Commons L

Published in: on 28. März 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Whittingtons Brewery in Newent (Gloucestershire) – Hier wird das Bier mit der Katze gebraut.

Im Jahr 2001 wurde die Whittingtons Brewery bei Newent in Gloucestershire gegründet und die Produktion begann 2003; wir haben es hier also mit einer sehr jungen Brauerei zu tun und auch mit einer ziemlich kleinen. Zuerst gab es das Bier nur im Shop der Brauerei und im angeschlossenen Restaurant zu kaufen; dann wurde es auch in den Handel gebracht, allerdings nur in Flaschenabfüllung.

Whittingtons steht auf dem Gelände der Three Choirs Vineyards, einer hoch gelobten und vielfach ausgezeichneten Weinfirma, die hier ihre Trauben anbaut und weiterverarbeitet. Brauerei und Weinanbau auf einem Gelände ist sicher eine Rarität.

Auf den Etiketten der drei Biersorten ist jeweils das Bild einer Katze zu sehen. Der Grund: Der Geschäftsmann und Politiker Richard (Dick) Whittington, der von 1354–1423 lebte und ganz in der Nähe in dem Dorf Pauntley geboren wurde, schaffte es, fünfmal zum Lord Mayor von London gewählt zu werden. Die Figur Dick Whittingttons, in dessen Leben eine Katze namens Puss eine wichtige Rolle gespielt haben soll, wurde in kleinen Theaterstücken verwendet, die noch heute hin und wieder gespielt werden. Und eben jene Katze Puss ist es, der wir auf den Bierflaschenetiketten wiederbegegnen.

Die von der Brauerei hergestellten Sorten nennen sich Cats Whiskers, Nine Lives und SPA (Summer Pale Ale). Im Winter wird zusätzlich das Winter’s Tail hergestellt.

Published in: on 14. Januar 2011 at 04:00  Kommentare (1)  
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Breaky Bottom Winery – Erlesene Weine und Schaumweine aus East Sussex

 

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1974 wurde die Breaky Bottom Winery von Peter Hall in Betrieb genommen, zu einer Zeit als der Weinanbau in England noch in den Kinderschuhen steckte.
Zwischen Lewes und Rodmell in East Sussex gelegen, wird hier überwiegend die Rebsorte Seyval Blanc angebaut, die sich besonders für kühlere Klimazonen eignet und einen trockenen Wein mit fruchtigen Noten ergibt und an Loire-Weine erinnert.
Bereits 1993 erhielt Peter Hall eine Goldmedaille bei der International Wine Challenge für seinen 1990er Seyval Blanc.

Die Breaky Bottom Winery stellt aber auch Sparkling Wine her und auch das mit großem Erfolg. So wurde der Sparkling Brut 2006 in diesem Jahr mit der Silbermedaille bei den Decanter World Wine Awards prämiert und ebenfalls mit der Silbermedaille und ‘Best in Class’ bei der International Wine & Spirit Competition 2010 ausgezeichnet. Bei einem Preis von über £20 pro Flasche bewegt sich dieser Schaumwein aus Sussex schon im unteren Preisbereich der Champagner. Die Konkurrenten in der Schaumweinerzeugung von den Nyetimber Vineyards habe ich in meinem Blog schon vorgestellt.

Published in: on 16. November 2010 at 04:22  Hinterlasse einen Kommentar  
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Bulmers in Hereford (Herefordshire) – Der weltweit größte Cider-Hersteller

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In Deutschland nennt man das Getränk Apfelwein, in Frankreich Cidre und in England Cider, und der weltweit größte Hersteller (3 Millionen Hektoliter jährlich) heißt Bulmers mit Sitz in der westenglischen Stadt Hereford. “Releasing the British summer since 1887” lautet der stolze Wahlspruch der Firma, die also auf eine über 120jährige Erfahrung in der Cider-Herstellung zurückblicken kann.

Bis zum Jahr 2003 war die Firma in Familienbesitz, wurde in diesem Jahr aber von dem niederländischen Konzern Heineken übernommen. Der Marktanteil der Firma Bulmers am Cider-Verkauf im United Kingdom  beträgt 65%; die bekanntesten Sorten sind Strongbow (der beliebteste Cider überhaupt, trocken), Scrumpy Jack (ebenfalls ein trockener Cider) und Woodpecker (eine süße Variante).

Seit 1911 ist Bulmers Hoflieferant und darf sich ”Cider Maker to Her Majesty the Queen” nennen, besitzt also einen Royal Warrant.

Hier ist ein kurzer Film über die Firma Bulmers.

Published in: on 26. Oktober 2010 at 04:34  Kommentare (2)  
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Nyetimber Vineyards in West Chiltington (West Sussex)

Da versucht doch tatsächlich eine englische Firma Sekt herzustellen, der genauso gut wie Champagner sein soll! Was sagen die Franzosen dazu?

Nyetimber wurde 1988 in West Chiltington in West Sussex gegründet, etwa zwischen Pulborough und Storrington gelegen, und ist Englands größtes Weingut. Hier wird ausschließlich “sparkling wine” hergestellt.
Es gibt zum einen das “Classic Cuvée“, das wie Champagner aus Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier besteht und zum anderen den “Blanc de Blancs“, ausschließlich aus Chardonnay-Trauben hergestellt.

Die derzeit erhältlichen Jahrgangssekte stammen aus den Jahren ab 1992 (Blanc de Blancs) und 1995 (Classic Cuvée).

Nyetimber-Sekte wurden schon mehrfach ausgezeichnet. So erhielt der 1992er Blanc de Blancs die IWSC 2009 Denbies Trophy for Best Worldwide Sparkling Wine. Die IWSC ist die International Wine & Spirit Competition. Bei der Bollicine del Mondo  in Verona, das von dem italienischen Weinmagazin Euposia durchgeführt wird, hat Nyetimbers Classic Cuvée 2003 in einer Blindverkostung sogar die Champagner von Roederer und Bollinger geschlagen!!

 Paul Woodrow-Hill ist seit 2006 der Manager des erfolgreichen Weingutes. Das Nyetimber Manor wird erstmals im 11. Jahrhundert in Domesday Book erwähnt; wir haben es hier also mit einem sehr alten Estate zu tun.

Wo kann man diesen tollen Sekt denn nun bekommen? Führende Londoner Restaurants bieten ihn an wie z.B. Le Gavroche, Gordon Ramsays Claridges und Maze oder im The Albermarle im Brown’s Hotel.
Im Handel kosten die Nyetimber Sparkling Wines etwa ab  £25.

Hier ein kleiner Test von drei Sparkling Wines aus England, den Jane McQuitty für die Sunday Times durchgeführt hat; natürlich ist auch ein Nyetimber dabei.

Published in: on 19. Mai 2010 at 14:26  Kommentare (1)  
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CAMRA fordert von der neuen Regierung einen Minister für Pubs

CAMRA (Campaign for Real Ale) ist eine Organisation, die sich für die Qualität des britischen Bieres und für Pubs einsetzt. 1971 gegründet, hat CAMRA heute mehr als 100 000 Mitglieder. Die Organisation gibt den jährlich erscheinenden “Good Beer Guide” heraus und kürt jedes Jahr den “National Pub of the Year” (die letzten beiden Male erhielt die “Kelham Island Tavern” in Sheffield diesen Preis).

Am 13. Mai schrieb CAMRA einen Brief an den neuen Premierminister David Cameron und forderte die Ernennung eines neuen Minister für Pubs. Dieses neue Ministerium soll sich für die Erhaltung des britischen Pubs einsetzen, der eine wichtige soziale, wirtschaftliche und kulturelle Rolle im Leben der Briten spielt und der gefährdet ist, da täglich 6 Pubs ihre Pforten schließen.

CAMRA machte auch schon Vorschläge für diesen Ministerposten, z.B. Greg Mulholland, MP, mit  CAMRAs 2010 Parliamentarian of the Year Award ausgezeichnet, der auch  Vorsitzender der All Party Parliamentary Save The Pubs Group ist.
Ein anderer Kandidat wäre nach Ansicht CAMRAs Nigel Evans, MP,  stellvertretender Vorsitzender der All Party Parliamentary Beer Group.

Nethergate Brewery in Pentlow (Essex)

Eine Brauerei, die nicht auf eine lange Geschichte zurückblicken kann, ist die erst 1986 entstandene Nethergate Brewery in Pentlow (Essex). Der erste Firmensitz war in Clare (Suffolk).

In vielen Pubs, vor allem im Süden, ist “Nethergate IPA” ein gern getrunkenes Bier; das IPA steht für India Pale Ale. Weitere bekannte Biere der Brauerei sind:
Suffolk County Best Bitter
Old Growler
Essex Beast (mit 6,2% ein starkes Bier)

Insgesamt werden 10 Biere permanent gebraut; hinzu kommen saisonale Biere. Eine Spezialität der Nethergate Brewery sind die Koriander-Biere Umbel Ale und Umbel Magna. Ein ideales Bier z.B.  zu Currygerichten.
Das Logo der Brauerei ziert eine Bulldogge namens Old Growler.

Kaufen kann man in Deutschland das Umbel Ale bei dem deutschen Online-Bierversender Bierzwerg.

Published in: on 3. April 2010 at 08:25  Hinterlasse einen Kommentar  
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Shepherd Neame Brewery in Faversham (Kent)

Bierkutsche und Shepherd Neame-Brauereipferde in Faversham.
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1698 gründete Richard Marsh in der Stadt Faversham in Kent an der heutigen A2 die Brauerei, die heute den Namen Shepherd Neameträgt und wohl die älteste Brauerei Englands ist. Die Firma besitzt darüber hinaus etwa 370 Pubs, die alle im Südosten beheimatet sind.

Wer sich für die Geschichte der Brauerei interessiert, kann das sehr detailliert auf der Homepage von Shepherd Neame nachlesen.

Einen guten Einblick in die Herstellung der diversen Biere gibt eine Führung durch die Brauerei, die etwa 2 Stunden dauert und auf der man selbstverständlich auch die Biere probieren kann. Kaufen kann man die Biere und vieles mehr im Brauerei-Shop.

Das bekannteste  Bier der Brauerei ist das Spitfire, benannt nach dem legendären Flugzeug, das in der Luftschlacht um England eingesetzt wurde. 1990 wurde es erstmals gebraut, im Gedenken an den 50. Jahrestag der Luftschlacht.

Dann gibt es noch das Bishop’s Finger, 1958 erstmals gebraut, und das Master Brew. Das Whitstable Bay Organic Ale beinhaltet u.a. Hopfen aus organischem Anbau aus Neuseeland und das Early Bird wird aus dem ersten Hopfen des Jahres hergestellt und ist nur von Februar bis Mai erhältlich.

Shepherd Neame stellt auch als Lizenznehmer Lager-Bier her wie z.B. das deutsche Holsten Export, das japanische Asahi und das indische Kingfisher.

Eigenes Foto


Published in: on 5. März 2010 at 19:50  Hinterlasse einen Kommentar  
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Adnams Brewery in Southwold (Suffolk)

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George und Ernest Adnams gründeten 1890 die Sole Bay Brewery in der kleinen Küstenstadt Southwold in Suffolk und bis heute ist die Brauerei unabhängig geblieben und nicht, wie viele andere, von den Großen des Gewerbes geschluckt worden.

Adnams besitzt einen guten Ruf in England, nicht zuletzt weil die Firma einen bestimmten Prozentsatz ihres Gewinnes für wohltätige Zwecke in der Region ausgibt.

Es ist noch noch gar nicht so lange her, bis 2006 nämlich, dass die Pubs in Southwold von Pferdegespannen beliefert wurden, aber dass ist leider auch schon Geschichte. Ein neues Auslieferungszentrum wurde einige Kilometer außerhalb der Stadt gebaut, somit wurden die Pferde in den Ruhestand versetzt.

Adnams, das “Beer from the Coast“, gibt es als Fassbier und als Flaschenbier. Bitter, Broadside und Explorer heißen die ganzjährig erhältlichen Standardsorten; dazu kommen saisonal Spezialbiere wie das jetzt von Februar bis April lieferbare rötliche Gunhill Cask, das Oyster Stout, das sehr gut zu Austern passen soll oder das in Flaschen erhältliche Tally-Ho, mit 7,2% recht alkoholhaltig.

Die Adnams Brauerei kann man auch besichtigen, was etwa eine Stunde dauert; daran schließt sich eine halbstündige Bierprobe an. Das alles mitten in der hübschen Stadt Southwold.

Die Firma besitzt neben der Brauerei auch noch 70 Pubs, einige Hotels und eine Weinhandlung. Ein Abstecher nach Southwold, wo George Orwell eine Zeit lang wohnte, lohnt sich immer.

Hier ist ein Film über Southwold und die Brauerei.

Eigenes Foto


Published in: on 8. Februar 2010 at 19:11  Kommentare (1)  
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Moorhouse’s Brewery in Burnley (Lancashire)

Burnley ist ein Stadt in Lancashire, östlich von Blackburn gelegen, und beherbergt seit 1865 die Moorhouse’s Brewery. Zuerst stellte die Firma Mineralwasser und Biere mit niedrigem Alkoholgehalt her, bis die Familie Moorhouse 1978 das Geschäft an Michael Ryan verkaufte, der sofort begann,  ”richtiges” Bier herzustellen. Doch auch Ryan verkaufte bald wieder und nach mehreren Besitzerwechseln nahm schließlich der Geschäftsmann William Parkinson das Heft in die Hand und machte aus der Brauerei ein florierendes Unternehmen.

Die vielfach ausgezeichneten Biere tragen merkwürdige Namen:
Pendle Witches Brew – Blond Witch – Black Cat und Pride of Pendle, das sind Anspielungen auf angebliche Hexen, die “Pendle Witches“,  die 1612 im Lancaster Castle hingerichtet wurden. Noch heute gilt der Pendle Hill bei Burnley als Spukort. In diesem Jahr hat die Firma ein neues Weihnachtsbier kreiert, das “Lap Prancer“, welches “Santa’s Piste” der letzten Jahre ablöst.

Der Brauerei gehören sechs Pubs, darunter “The Stanley” und der “General Scarlett” in Burnley.

Die Biere gibt es vom Fass in zahlreichen britischen Pubs als Gastbiere und als Flaschenbier in vielen Supermärkten, z.B. Morrisons,  zu kaufen; exportiert wird auch in die USA.

Sehr gelungen ist übrigens die Homepage der Brauerei, die umfassend über alles informiert.

Hook Norton Brewery in Hook Norton, Oxfordshire

Eigenes Foto

In dem kleinen Ort Hook Norton in den Cotswolds in der Grafschaft Oxfordshire gelegen, findet man eine der ältesten Brauereien, die Hook Norton Brewery.

1849 von John Harris ins Leben gerufen, ist die Brauerei bis heute in der gleichen Familie geblieben und gehört keinem der großen Konzerne an. Nur 32 Brauereien gibt es noch in England, die unabhängig geblieben sind und sich in Familienbesitz befinden.

Die Hook Norton Brewery ist die letzte Brauerei Englands, die noch von einer Dampfmaschine angetrieben wird. Man liebt dort die Traditionen, denn das Bier wird auch noch von Pferden ausgeliefert…allerdings nur in einem Umkreis von 8 Kilometern. Consul, Major und Nelson heißen die 3 Brauereipferde, die auch bei Hochzeiten oder Puberöffnungen gebucht werden können.

Die britische Zeitung “The Independent” hat eine Liste der 50 besten Biere der Welt aufgestellt und wer steht da auf Platz 1?  “Old Hooky” von unserer hier vorgestellten Brauerei. Wenn das keine Auszeichnung ist!

Zur Weihnachtszeit gibt es im Augenblick ein besonderes Bier, das “Twelve Days” heißt und bis Ende des Jahres erhältlich ist. Blauschimmelkäse soll dazu besonders gut passen.

Sollten Sie einmal in diesem Teil der Cotswolds sein, besuchen Sie doch einmal die Brauerei, die auch zweistündige Führungen anbietet und ein Visitor’s Centre und ein Museum hat.

Direkt aus Hook Norton mitgebracht. - Eigenes Foto.

Published in: on 11. Dezember 2009 at 20:17  Kommentare (1)  
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Theakston Brewery in Masham (North Yorkshire)

Eigenes Foto.


Masham ist eine Kleinstadt im Wensleydale in North Yorkshire und Heimat der Theakston Brewery, die eines meiner Lieblingsales, nämlich Old Peculier herstellt (A rich, dark, smooth-tasting beer with an unequalled flavour). Das Bier bekommt man in vielen englischen Pubs, nicht nur in Yorkshire.

Aufmerksam auf das Bier wurde ich vor vielen Jahren als ich Martha Grimes’ Inspektor Jury-Romane las. Melrose Plant, der Earl of Caverness, der Jury bei der Aufklärung seiner Fälle unterstützt, ist ein Liebhaber des Old Peculier. Ohne die Lektüre dieser Krimis wäre ich vielleicht nie nach Masham gekommen…

In Masham gibt es auch ein Visitor Center, das ich empfehlen kann, bekommt man dort doch einen sehr guten Überblick über die Braukunst der Firma (und natürlich auch ein Glas Bier).
Theakston produziert aber nicht nur das Old Peculier, sondern auch andere Sorten wie Black Bull Bitter oder XB.

Auf der Webseite der Firma gibt es auch einen interessanten Überblick über die  Geschichte der Brauerei.

© Copyright Andrew Whale and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Published in: on 8. November 2009 at 11:08  Kommentare (3)  
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Biddenden Vineyards – Wein aus Kent

© Copyright John Brown and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Ortega_wine_at_Biddenden_2_1Kürzlich war ich für einige Tage im Hotel des Fernsehkochs Alexander Herrmann in Wirsberg bei Kulmbach, “Herrmanns Posthotel”. An einem Abend wurde mir in seinem (hervorragenden) Restaurant als Aperitif ein englischer Sekt angeboten; das hatte ich in Deutschland noch nie erlebt. Es handelte sich um einen Sekt der Biddenden Vineyards und er schmeckte sehr gut!

Biddenden ist ein Dorf im Ashford Distrikt und hat gerade einmal 2500 Einwohner. Die Biddenden Vineyards wurden 1969 gegründet. 2o verschiedene Rebsorten werden angebaut für Weiß-, Rot- und Roséweine; auch Cider kann man hier kaufen.
Sally und Julian Barnes, die Winemaker, haben es schon zu etwas gebracht. Zuletzt erhielten sie  die Berwick Trophy and Jack Ward Memorial Salver for Best Wine ‘Ortega 2008′ bei den  English and Welsh Wine of the Year Awards im Juli 2009 in London.
In Deutschland ist englischer Wein nur schwer zu bekommen.

Sehen Sie hier ein Porträt der Biddenden Vineyards:

Published in: on 3. November 2009 at 19:53  Hinterlasse einen Kommentar  
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