The KLF – “What Time Is Love?”

This work has been released into the public domain by its author

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Der Name “Kopyright Liberation Front” war etwas sperrig, so nannte man die britische Band kurzerhand The KLF, die in den 1980er Jahren von Bill Drummond und Jimmy Cauty gegründet wurde. Sie traten auch unter dem Namen The Justified Ancients of Mu Mu und The Timelords auf und was sie machten, wirkte alles recht skurril. So haben sie einmal auf der schottischen Insel Jura eine Million Pfund verbrannt, und auch ihre Musikvideos waren nicht “von der Stange”.

Nach ihrem ersten Nummer-Eins-Hit “Doctorin’ the Tardis” (als The Timelords) wurden sie 1990 international einem breiteren Publikum durch “What Time Is Love?” bekannt. An das Musikvideo dazu möchte ich heute noch einmal erinnern. Es wurde in Wiltshire auf dem Woodborough Hill bei Alton Barnes auf dem Getreidefeld des Farmers David Reid gedreht, der dafür £350 erhielt. In dieser Region hat man schon zahlreiche mysteriöse Kornkreise vorgefunden und so wurde auch für das Video ein “Crop Circle” in das Getreidefeld geschnitten und zwar in der Form des Logos der Band KLF: Eine Pyramide mit einem Ghettoblaster (s. Abbildung oben). Drummond und Cauty hatten sich schon immer für das Phänomen der Kornkreise interessiert, das sie “Landscape Art” nannten und so bauten sie ein ganzes Musikvideo darauf auf, das hier zu sehen ist.

Hier sind einige Crop Circles am Woodborough Hill zu bewundern.

Woodborough Hill in Wiltshire. Hier wurde das KLF-Video gedreht.    © Copyright Andrew Smith

Woodborough Hill in Wiltshire. Hier wurde das KLF-Video gedreht.
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Published in: on 24. April 2013 at 02:00  Kommentare (2)  
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Peter Gabriel: “Solsbury Hill”

Der Solsbury Hill, von Bathford aus gesehen.
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Peter Gabriel war lange Zeit der Leadsänger der britischen Rockgruppe Genesis, bevor er die Gruppe verließ und seiner eigenen Wege ging. Die erste veröffentlichte Single nach seinem Ausstieg hieß “Solsbury Hill” (vom Album “Peter Gabriel”); den selbstgeschriebenen Song benannte er nach dem Hügel in Somerset, etwa drei Kilometer östlich der Stadt Bath gelegen. Auf dem Solsbury Hill stand einmal eine Wallburg aus der Eisenzeit und man hat von dort oben eine wunderbare Sicht auf die Stadt Bath. Peter Gabriel ging hier häufig spazieren und so beginnt sein Lied:

Climbing up on Solsbury Hill
I could see the city light
Wind was blowing, time stood still
Eagle flew out of the night

Auf Gabriels Album “New Blood” (2011), auf dem er ältere Songs neu einspielte, ist auch eine neue Version von “Solsbury Hill” zu finden. Auf dem Intro zu dem Song sind Tonaufnahmen zu hören, die ein Tontechniker extra zu diesem Zweck auf dem Hügel bei Bath aufgenommen hat.

Auf dem Hügel soll einmal ein dem römischen Gott Apollo geweihter Tempel gestanden haben. Apollo war der Gott der Dichtkunst, der Musik und des Gesangs; also passte es sehr gut, dass dem Solsbury Hill ein eigenes Lied gewidmet worden ist.

Mitte der 1990er Jahre gab es einen Disput um den Hügel, als man eine Umgehungsstraße baute, die den Solsbury Hill teilweise in Mitleidenschaft zog.

Hier ist der Videoclip zu “Solsbury Hill” zu sehen.

Blick vom Solsbury Hill auf die Stadt Bath.
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Published in: on 8. November 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Musikvideo – Fleetwood Mac: “Everywhere”

Im November 1987 eröffentlichte die britisch-amerikanische Band Fleetwood Mac die Single “Everywhere“, ihrem Album “Tango in the night” entnommen. Bandmitglied Christine McVie schrieb das Lied und sang es auch.

Das Musikvideo setzt das Gedicht “The Highwayman” des englischen Dichter Alfred Noyes (1880 – 1958) um. Darin geht es um einen Straßenräuber (als Vorbild diente wohl Dick Turpin), der sich in Bess, die Tochter eines Gastwirts verliebt. Der Räuber wird verraten, Bess opfert ihr Leben, um ihren Geliebten zu warnen, der sich daraufhin rächen will, dabei aber erschossen wird. In Winternächten finden die Geister der beiden Liebenden wieder zueinander.
Das Gedicht beginnt so:

The wind was a torrent of darkness among the gusty trees,
The moon was a ghostly galleon tossed upon cloudy seas,
The road was a ribbon of moonlight over the purple moor,
And the highwayman came riding—
Riding—riding—
The highwayman came riding, up to the old inn-door.

Everywhere“, hier zu sehen und zu hören, erreichte seinerzeit Platz 14 der amerikanischen Billboard Hot 100.

Sängerin Christine Perfect (die spätere Mrs McVie) wurde 1943 in Cumbria geboren und zwar in dem kleinen Ort Bouth bei Ulverston. Aufgewachsen ist sie in Bearwood in den West Midlands.

Alfred Noyes.
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Hier in Bouth in Cumbria wurde Fleetwood Macs Christine McVie geboren.
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Published in: on 2. September 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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The Smiths: Suffer Little Children – Eine Hommage an die Kinder, die den Moormördern Ian Brady und Myra Hindley zum Opfer gefallen sind

Das Saddleworth Moor bei Manchester.
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Vom Juli 1963 bis zum Oktober 1965 hielt eine Mordserie die Gegend um Manchester in Atem. Fünf Kinder im Alter von 10 bis 17 Jahren, Pauline Reade, John Kilbride, Keith Bennett, Lesley Ann Downey und Edward Evans, wurden auf grausame Art getötet und einige von ihnen im Saddleworth Moor, das östlich der Stadt Manchester liegt, vergraben. Am 7. Oktober 1965 nahm die Polizei Ian Brady und Myra Hindleyfest, die für die Morde verantwortlich waren. Beide wurden zu einer lebenslänglichen Gefängnisstrafe verurteilt.

Myra Hindley starb 2002 im Gefängnis, Ian Bradley befindert sich im Ashworth Hospital, einem psychiatrischen Hochsicherheits-Krankenhaus.

Die Mordserie ging in die britische Kriminalgeschichte als die Moors Murders ein. Es wurden zahlreiche Bücher darüber geschrieben und das britische Fernsehen zeigte 2006 zwei Verfilmungen See No Evil: The Moors Murders” und “Longford“.

Die Indie-Rock-Band The Smiths aus Manchester, die von 1982 bis 1987 existierte, nahm sich des Themas in ihrem Song “Suffer Little Children” an, der von Sänger Morrissey und Gitarrist Johnny Marr geschrieben wurde. Es gab damals nach Erscheinen des Albums “The Smiths”, auf der der Titel zu finden war, und der Single Probleme, da einige Angehörige der Opfer daran Anstoß nahmen und in einigen Ladenketten wurden Album und Single aus dem Verkauf genommen.

Hier ist “Suffer Little Children” von The Smiths zu hören.

Das Buch zum Artikel:
Fred Harrison: Brady and Hindley – Genesis of the Moors Murders. Grafton 1987. 256 Seiten. ISBN 978-0586200025.

Bronski Beat: “Smalltown Boy” – Musikvideo aus dem Jahr 1984

Jimmy Somerville von Bronski Beat. – Author: http://www.jarekch.pl. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 Generic license.

Die britische Band Bronski Beat debütierte 1984 mit ihrem Album “The Age of Consent“, woraus die starke Single “Smalltown Boy” ausgekoppelt wurde. Der Song entwickelte sich schnell zu einer Art Hymne der Homosexuellen des Landes.

Der Inhalt:
Der Text handelt von einem Jungen, der sein Elternhaus verlässt, nachdem er sich zu seiner Homosexualität bekannt hat und sich von seinen Eltern nicht verstanden fühlt. Dabei wählte Bronski Beat die Sicht eines Außenstehenden, der teilweise über das Schicksal des Protagonisten berichtet und teilweise mit ihm über sein Schicksal spricht Die Geschichte hat autobiografische Elemente, weil Jimmy Somerville selber seiner Heimatstadt Glasgow den Rücken gekehrt hatte, da er sich wegen seiner Homosexualität dort nicht mehr wohl gefühlt hatte (so die Wikipedia).

Der Song wurde von den Bandmitgliedern Jimmy Somerville, Larry Steinbachek und Steve Bronski geschrieben, und die Melodie prägt sich nach mehrmaligem Hören nachhaltig ein.

Das Musikvideo gibt den Textinhalt ziemlich genau wieder. Jimmy Somerville spielt die Rolle des homosexuellen Jungen und auch Steinbachek und Bronski sind mit dabei.

Es existieren zahlreiche Coverversionen von “Smalltown Boy”, u.a. von:
- Atrocity
- Rosetta Stone
- Indochine
Delain
- Paradise Lost

Hier ist das Original “Smalltown Boy”  von Bronski Beat zu sehen und zu hören.

Published in: on 18. Juni 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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The Housemartins: “Caravan of Love”

Die britische Band The Housemartins (Die Mehlschwalben) aus Hull (East Riding of Yorkshire) bestand von 1983 bis 1988; dann löste sie sich in ihre Bestandteile auf und die Bandmitglieder traten in neuen Formationen auf. In Erinnerung geblieben (zumindest bei mir) sind sie mit ihrem Song “Caravan of Love“, der zu den ganz wenigen a cappella-Hits gehört, die es in die Charts geschafft haben. Geschrieben wurde “Caravan of Love” 1985 von drei ehemaligen Mitgliedern der US-Band The Isley Brothers. Ein Jahr später nahmen die Housemartins (Paul Heaton, Stan Cullimore, Norman Cook, Hugh Whittaker) den Song auf und schafften damit Ende November 1986 den Sprung auf den Spitzenplatz der britischen Charts.

Leider ist es mir bis jetzt noch nicht gelungen, herauszubekommen, in welcher Kirche das Musikvideo gedreht wurde. Hier ist das Video zu sehen.

Im Jahr 2010 unternahm der damalige Leadsänger der Housemartins, Paul Heaton, eine Tournee durch England, die er “The Pedals and Pumps-Tour” nannte; mit dem Fahrrad fuhr er an die 1000 Meilen durch das ganze Land und trat nur in Pubs auf. Heaton fährt leidenschaftlich gern Fahrrad und machte auf seiner Tournee Werbung für die britischen Pubs, deren Überleben langfristig nicht gesichert zu sein scheint. Zurzeit ist er erneut auf einer noch längeren Fahrrad-Tour unterwegs, während der er 33 Shows in Pubs absolvieren wird.
Paul Heaton ist im vorigenJahr selbst unter die Pub-Besitzer gegangen, in dem er The Kings Arms in Salford (Greater Manchester) übernommen hat.

Paul Heatons The Kings Arms in Salford. – Creative Commons Licence [Some Rights Reserved]   © Copyright David Dixon

Published in: on 28. Mai 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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The Colour: “London’s Calling” – Wird das der Hit der diesjährigen Olympischen Spiele?

London ruft zu den Olympischen Spielen. Hier die Olympischen Ringe am St Pancras Bahnhof. – © Copyright Stephen McKay and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

The Colour ist eine Band aus Norfolk bestehend aus:

Adam North aus Long Stratton bei Norwich
Scott Field aus Hingham bei Wymondham
Rob Forder aus East Harling bei Thetford
Alex Jones aus Watton
James Poole aus Martham bei  Great Yarmouth

Ende 2010 hat sich die Band formiert; James Poole hat “London’s Calling” im Juni 2010 geschrieben und aufgenommen hat die Band den Song im November letzten Jahres in den Fly Studios in  Holt in Norfolk. Das Video wurde im Februar in einer Lagerhalle in Cambridge gedreht; die Tänzerinnen und Tänzer kommen von den Body Works Studios in Cambridge.

The Colour erhofft sich, dass der eingängige Song während der Olympischen Spiele häufig zu hören sein wird und zu einer Art Hymne der Spiele werden könnte.

Hier ist “London’s Calling” zu hören und zu sehen.

Das Olympiastadion im Osten Londons. – © Copyright Robert Lamb and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Published in: on 9. Mai 2012 at 15:00  Kommentare (1)  
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Großbritannien und der Eurovision Song Contest – Die Höhe- und Tiefpunkte

Großbritanniens Vertreter für Baku 2012: Engelbert Humperdinck. Author:Wayne Dilger. - This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.

Am 26. Mai ist es wieder soweit, dann findet in Baku in Aserbeidschan der Eurovision Song Contest 2012  statt. In diesem Jahr schickt Großbritannien ein musikalisches Schwergewicht ins Rennen. Das Urgestein Engelbert Humperdinck, dessen richtiger Name Arnold George Dorsey lautet, wird sein Heimatland mit dem Song Love Will Set You Free” vertreten. Der Engländer ist mit 76 Jahren wohl der älteste Sänger, der je an dem Musikwettbewerb teilgenommen hat. Sein letzter Top Ten-Hit liegt auch schon 42 Jahre zurück. Man darf gespannt sein wie Engelbert in Baku abschneiden wird.

Die erste britische Vertreterin bei dem Song Contest war im Jahr 1957 Patricia Bredin, die es mit dem Titel “All” auf Platz 7 schaffte (bei 10 Teilnehmern).

Die erste Siegerin des Wettbewerbs, die Großbritannien vertrat, war Sandie Shaw mit “Puppet On A String” im Jahr 1967. Die Sängerin aus Dagenham in Essex trat meist barfuß auf; nach ihrem “Marionetten-Song” war nicht mehr viel von ihr zu hören. Die deutsche Version hatte den grässlichen Titel “Wiedehopf im Mai”.

Zwei Jahre später, 1969, siegte die Schottin Marie McDonald McLaughlin Lawrie, besser bekannt als Lulu, punktgleich mit drei anderen Ländervertretern mit dem schönen Titel ” Boom Bang-a-Bang“. Lulu ist noch hin und wieder im britischen Fernsehen zu sehen.

1976 schafften die Brotherhood of Man den 1. Platz mit dem Liedchen “Save Your Kisses For Me“. Die Vier tauchen auch heute noch manchmal auf und zehren noch ein wenig von ihrem früheren Ruhm.

Making Your Mind Up” war der Siegertitel des Jahres 1981 und gesungen wurde er von der Gruppe Bucks Fizz, die irgendwie so ähnlich wie die Brotherhood of Men aussah und klang. Die vierköpfige Gruppe tingelt auch noch in unterschiedlicher Zusammensetzung durch die Lande.

Der letzte Eurovision Song Contest Gewinner aus dem Vereinigten Königreich war Katrina and The Waves 1997 mit “Love Shine A Light“. Die britisch-amerikanische Band um Sängerin Katrina Leskanich ist vor allem mit ihrem Lied “Walking on Sunshine” in die Popgeschichte eingegangen.

Leider gab es auch Totalflops für Großbritanniens beim Song Contest, die sich in den letzten Jahren häuften. Den Reigen begann im Jahr 2003 das Duo Jemini, das mit “Cry Baby” den 26. Rang unter 26 Teilnehmern erreichte und Null Punkte erhielt. Das war auch gleichzeitig das Ende der “Karriere” von Jemini.
Es folgte 2008 Andy Abraham mit “Even If“, der zwar 14 Punkte erhielt (von San Marino und Irland), was aber auch nur für den letzten Platz reichte. Das war’s dann auch für Andy, der fortan nur noch selten zu sehen war.

Der wie Sandie Shaw aus Essex stammende Josh Dubovie wurde schließlich 2010 Letzter mit dem Titel “That Sounds Good To Me“, mit mageren 10 Punkten. Offensichtlich traf die Aussage des Songs nur auf Josh selbst zu, alle anderen europäischen Staaten mochten das Lied nicht.

Das Buch zum Artikel:
John Kennedy O’Connor: The Eurovision Song Contest – The Official History. Carlton Books 2010. 224 Seiten. ISBN 978-1847325211.

Published in: on 31. März 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Military Wives: “Wherever You Are” – Die meistverkaufte Hitsingle zu Weihnachten 2011

Keine/r der etablierten Pop/Rocksänger bzw. -sängerinnen konnte in den britischen Charts zu Weihnachten den Military Wives den Spitzenplatz streitig machen. Mit “Wherever You Are” verwiesen sie schon am ersten Verkaufstag sämtliche Konkurrenten auf die Plätze. Auch die Gewinner der letzten X-Factor-Show, die Girlband Little Mix, hatten keine Chance.

Die “Military Wives” sind ein Chor, der aus Frauen britischer Soldaten besteht, die in Afghanistan eingesetzt sind. Der Chor ist ein Projekt von Gareth Malone, der ihn für die BBC-Sendung “The Choir: Military Wives” zusammenstellte. Mit dem Lied “Wherever You Are” traten die Soldatenfrauen am Remembrance Day in der Londoner Royal Albert Hall auf.

Geschrieben wurde das Lied von Paul Mealor, der im letzten Jahr dadurch bekannt wurde, dass er für die königliche Hochzeit am 29. April 2011 die Hymne “Ubi Caritas et Amor” neu vertonte und die dann in der Westminster Abbey gesungen wurde.
Der Text von “Wherever You Are” wurde aus Briefen zusammengesetzt, die die Soldaten an ihre Frauen und die Frauen an ihre Männer in Afghanistan schrieben.

Hier sind die Military Wives mit “Wherever You Are” zu hören und zu sehen.

Published in: on 7. Januar 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Cher Lloyd: With Ur Love – Ein weiterer Hit aus der “X Factor(y)”

Urheber: Omg ryan. Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert.

Cher Lloyd ist ein weiteres Produkt aus der britischen “X Factor(y)”. In der beliebten ITV-Casting-Show erreicht sie im vergangenen Jahr einen 4. Platz. Simon Cowell, einer der Juroren und Musikproduzent, nahm sie daraufhin unter Vertrag und brachte im Juni diesen Jahres ihre erste Single “Swagger Jagger” auf den Markt, die sofort auf Platz 1 der britischen Charts kam.

Das erste Album, “Sticks + Stones“, der 18jährigen Sängerin aus Malvern in Worcestershire erschien jetzt am 7. November. Die Singleauskopplung “With Ur Love” , an der Cher Lloyd auch mitgeschrieben hat, erreichte kurz nach Erscheinen ebenfalls die Top Ten der Charts in Großbritannien. Unterstützt wird Cher dabei von dem US-amerikanischen Sänger und Songwriter Mike Posner.

Das Musikvideo bietet neben der hübschen Cher und ihren beiden Mitstreiterinnen interessante Ausblicke auf die Londoner Skyline. Die durch ihre extravaganten Outfits aufgefallene Britin hat auch schon das Interesse von Jay-Z gefunden, einem der einflussreichsten US-Produzenten. Vielleicht kann aus Cher Lloyd einmal ein großer Star werden?

Hier ist “With Ur Love” zu hören und zu sehen.

Published in: on 17. November 2011 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Tears for Fears: Shout – Ein Musikvideo aus Dorset

Roland Orzabal und Curt Smith stecken hinter dem Bandnamen Tears for Fears, eine Band, die Anfang der 1980er Jahre in Bath (Somerset) gegründet wurde und die einige Jahre international erfolgreich war. “Shout“, aus ihrem Album “Songs from the big chair“, erschien 1984 und erreichte im Jahr darauf in 25 Ländern die Top Ten der jeweiligen Charts.
Über den Hintergrund des Songs sagt Roland Orzabal: “It came out in 1984 when a lot of people were still worried about the aftermath of the Cold War and it was basically an encouragement to protest”.

Das dazugehörige Musikvideo wurde an der Jurassic Coast von Dorset gedreht; genauer gesagt, am Durdle Door bei Lulworth. Dieses Felsentor aus Kalkstein ist eine der Sehenswürdigkeiten an der Küste Dorsets und wurde schon mehrfach in Filmen und Videos als Hintergrund verwendet. Cliff Richard nahm hier sein Weihnachtslied “Saviour’s Day” auf und einige Szenen des Films “Wilde” (dt. “Oscar Wilde) mit Stephen Fry wurden 1997 hier gedreht.

Tears for Fears haben sich hier also einen sehr schönen Schauplatz für ihr Musikvideo ausgesucht, das hier zu sehen ist.

Das Durdle Door an der Jurassic Coast von Dorset. - © Copyright Gwyn Jones and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Published in: on 5. November 2011 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Kate Bush: Cloudbusting – Eines der besten Musikvideos aller Zeiten

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Kate Bush ist für mich eine der besten britischen Sängerinnen aller Zeiten. Lange war es still um sie geworden, bis sie in diesem Jahr ihr neues Album “Director’s Cut” veröffentlichte und für den 21. November ist ein weiteres Album angekündigt mit dem Titel “50 Words for Snow”.

Eines der schönsten Musikvideos, die ich kenne, ist ihr “Cloudbusting“, ein Song, der1985 auf ihrer CD “Hounds of Love” erstmals veröffentlicht wurde.

Gedreht wurde das Video auf dem Dragon Hill im Vale of the White Horse im Süden Oxfordshires, benannt nach dem Uffington White Horse, eine prähistorische Figur am White Horse Hill bei Uffington.

Neben Kate Bush selbst agiert der bekannte kanadische Schauspieler Donald Sutherland, der die Person des Psychotherapeuten Wilhelm Reich verkörpert; Kate Bush spielt seinen Sohn Peter. Beide schieben einen sogenannten Cloudbuster einen Berg hinauf, ein Gerät, das Reich entwickelte, um Wolken zum Abregnen zu bringen. Wilhelm Reich kehrt in sein Labor zurück, während Peter beim Cloudbuster bleibt. Reich wird von Schergen der Regierung festgenommen und sein Labor durchwühlt. Während er abtransportiert wird, sieht er wie sein Sohn Peter den Cloudbuster erfolgreich aktiviert – es regnet.

Kate Bush soll damals Donald Sutherland in seinem Hotel, dem Savoy in London, aufgesucht und ihn gefragt haben, ob er in ihrem geplanten Video die Rolle des Wilhelm Reich spielen würde. Sutherland war überrascht und von der kleinen Sängerin so beeindruckt, dass er zusagte. Da er auf die Schnelle keine Arbeitserlaubnis in England bekommen konnte, verzichtete er sogar auf die Gage.
Ein eindrucksvolles Video, hier zu sehen!

Links der Dragon Hill, im Vordergrund das Uffington White Horse. - © Copyright Phil Champion and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Published in: on 25. September 2011 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Die Pet Shop Boys: I’m with stupid – Ein Musikvideo in Kooperation mit zwei “Little Britain”-Comedians

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Im Jahr 2006 erschien das Album “Fundamental” des britischen Pop-Duos Pet Shop Boys, aus dem man “I’m with stupid” als Single auskoppelte und die dann zu ihrer 21. Top Ten-Single in den UK-Charts wurde.

Der Text ist eine nur sehr leicht cachierte Kritik an den zu jener Zeit noch regierenden Tony Blair und George Bush. Viele warfen damals Blair vor, dass er sich zu einer Marionette des Texaners gemacht hatte. Hier ein kurzer Textausschnitt:

Before we ever met
I thought like everybody did
you were just a moron
a billion-dollar kid
You flew up all the way
like a hawk chasing a dove
I never thought that I would be
a sacrifice in love
It comes
It grows
and now we’re tied together
everybody knows

Das Musikvideo zu “I’m with stupid” wurde im Nord-Londoner Alexandra Palace aufgenommen und zeigt Neil Tennant und Chris Lowe wie sie an ihre Stühle vor der Bühne gefesselt sitzen und zusehen wie die beiden “Little Britain”-Komiker David Walliams und Matt Lucas die Pet Shop Boys persiflieren, indem sie in Kostümen auftreten, die man aus den Musikvideos “Can you forgive her?” und “Go West” kennt.

David Walliams sorgte kürzlich für Schlagzeilen, als er vom 5. bis zum 12. September die Themse von Lechlade bis zur Londoner Westminster-Bridge durchschwomm.

Hier ist das Video zu sehen.
Wer die TV-Comedyserie “Little Britain” nicht kennt: Hier ist ein Sketch mit David Walliams und Matt Lucas.

Published in: on 15. September 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Matt Cardle und sein Song “When we collide” – Die erste Nummer Eins der britischen Charts im Jahre 2011

Author: Carfoil.This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

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Die Castingshow “The X Factor” ist im britischen Fernsehen ein Machtfaktor, nicht zuletzt weil der Musikproduzent Simon Cowell mit in der Jury sitzt. So mancher Sieger der Show hat es schon geschafft, sich im Musikgeschäft zu etablieren.
Der Sieger der letzten, der 7. Staffel ist der 27jährige Matt Cardle, der die britischen Charts zu Beginn des Jahres 2011 mit seinem Song “When we collide” anführt.  Er erreichte unter der Betreuung von Dannii Minogue das Finale, siegte und erhielt einen Plattenvertrag über eine Million Pfund.

“When we collide” ist eine Coverversion von “Many of horror“, der schottischen Band Biffy Clyro. Da gab es auch unterschiedliche Auffassungen unter britischer Musikkritikern, welche Version die bessere ist; einige meinten, dass ja eigentlich die Originalversion in die Charts gehört. Im Kielwasser von Matt Cardle ist aber “Many of horror” zumindest wieder in die Hitparaden zurückgekehrt.

Hier der Auftritt Matt Cardles mit seinem Erfolgssong bei “The X Factor”:

Und hier ist Biffy Clyros Original “Many of horror”:

Published in: on 1. Januar 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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X-Factor Finalists 2010: “Heroes” – Platz 1 der britischen Charts in dieser Woche

Von Null auf Platz 1 in den britischen Charts stieg in dieser Woche der Titel “Heroes“, interpretiert von den 16 Finalisten der diesjährigen X-Factor-Serie. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte “charity single”, d.h. die Einnahmen kommen der Wohltätigkeitsorganisation “Help for Heroes” zugute, eine 2007 gegründete Organisation, die sich um verwundete Soldatinnen und Soldaten der Irak- und Afghanistan-Kriege kümmert.
Bei “Heroes” handelt es sich um einen Song, den David Bowie im Jahr 1977 zusammen mit Brian Eno geschrieben hatte und auch selbst sang.

Simon Cowell, Musikproduzent und einer der X-Factor-Juroren hatte im Jahr 2008 die Idee, dass jeweils zum Jahresende alle Finalisten der Sendung zusammenkommen und eine Charity Single aufnehmen; das erwies sich in den beiden letzten Jahren als sehr erfolgreich und auch in diesem Jahr sieht es ganz vielversprechend aus.
Die Finalisten in diesem Jahr waren:

  • John Adeleye
  • Belle Amie
  • Mary Byrne
  • Matt Cardle
  • TreyC Cohen
  • Diva Fever
  • Rebecca Ferguson
  • Nicolo Festa
  • FYD
  • Aiden Grimshaw
  • Storm Lee
  • Cher Lloyd
  • One Direction
  • Paige Richardson
  • Wagner
  • Katie Waisse
  • Hier ist die Originalversion mit David Bowie:

    Published in: on 5. Dezember 2010 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  

    Simply Red – “Holding back the years” und Whitby (North Yorkshire)

    Simply Red, die englische Band um Leadsänger Mick Hucknall, der in diesem Jahr 50 wurde, veröffentlichte 1985 das Album “Picture Book“, aus dem die Single “Holding back the years” ausgekoppelt  und zu ihrem größten Erfolg wurde. Der Song erreichte am 12. Juli 1986 Platz 1 derBillboard Hot 100 in den USA und kam bis auf Platz 2 der britischen Charts. Mick Hucknall schrieb das Lied schon im Alter von 17 Jahren.

    Wer sich einigermaßen in North Yorkshire auskennt, sieht im Musikvideo zu “Holding back the years” sofort, dass es in Whitby in North Yorkshire aufgenommen wurde. Bei den Innenaufnahmen sieht man durch das Fenster den kleinen hübschen Hafen der Stadt und einige Szenen wurden oberhalb Whitby auf dem Gelände der ehemaligen Benediktiner-Abtei gedreht, von der nur noch die Ruinen stehen. Ich finde, dass Simply Red hier ein sehr stimmungsvolles Video aufgenommen haben. Die Lehrerin wird übrigens von Maggie O’Neill gespielt, die man aus zahlreichen (späteren) Fernsehauftritten kennt, so hat sie u.a bei den “EastEnders”, bei den “Midsomer Murders” und in der Serie “Murder in Mind” mitgespielt.

    Gern hätte ich einmal gewusst, wer der Friseur Mick Hucknalls damals war!

    Published in: on 26. November 2010 at 04:05  Kommentare (1)  
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    Shakespears Sister: Stay – Ein etwas makabres Musikvideo

    Shakespears Sister war eigentlich ein Soloprojekt von Siobhan Fahey; Marcella Detroit kam später dazu und 1992 formierten sie sich zu einem Duo, das mit Hits wie “Stay” und “Hello (Turn Your Radio on)” Erfolg hatte. Bereits 1993 gingen die beiden Damen wieder getrennte Wege. Siobhan Fahey litt unter starken Depressionen und musste in eine Klinik eingewiesen werden.
    Stay” wurde auf dem Album “Hormonally Yours” veröffentlicht und gehört zu den Titeln, die in der Geschichte der britischen Charts mit am längsten auf Platz 1 gestanden haben, nämlich 8 Wochen lang. Beim Drehen des Musikvideos führte Sophie Muller Regie, die auch für Annie Lennox und die Eurythmics arbeitete (was man bei den Shakespears-Sister-Videos deutlich merkt). “Stay” wurde 1993 als bestes Video bei den Music Week Awards ausgezeichnet.

    Der Name “Shakespears Sister”ist übrigens  einem Song der  Smiths entnommen.

    Published in: on 4. November 2010 at 03:40  Hinterlasse einen Kommentar  
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    Bryan Ferry wird heute 65 Jahre alt…und er klingt noch so wie vor 30 Jahren

    Author: Joyce11. - This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license

    In der Stadt Washington im County Durham (s. hier auch mein Blogeintrag über das Penshaw Monument vom 24. Juli) wurde er am 26. September 1945 geboren und heute wird er 65 Jahre alt: Bryan Ferry, der seit den frühen 70er Jahren im Musikgeschäft tätig ist und der heute noch genauso klingt wie damals, als er mit der Gruppe Roxy Music auftrat.
    “Let’s stick together ” (1976), “Slave to love” (1985) und “The right stuff” (1987) sind nur einige Titel, an die ich mich noch gut erinnern kann.

    RP-Online bezeichnet ihn als “Ikone des dandyhaften Popstars“; er trat/tritt meist im Anzug auf und wirkte immer etwas verschwitzt.

    Am 25. Oktober kommt sein neues Album “Olympia” heraus. Daraus hier sein Video “You can dance“:

    Published in: on 26. September 2010 at 04:16  Hinterlasse einen Kommentar  
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    Robert Palmer:Addicted to Love – Ein Video, das in Erinnerung bleibt

    Author: Nathan Callahan. - This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.

    1985 schrieb Robert PalmerAddicted to Love“, das 1986 auf seinem Album “Riptide” erschien. Palmer wurde 1948 in Batley in West Yorkshire geboren und starb schon viel zu früh am 26. September 2003 in Paris an einem Herzinfarkt.
    Der Sänger aus Yorkshire wirkte meist sehr gepflegt und war häufig mit Anzug und Kravatte zu sehen.
    Das Besondere an dem Musikvideo zu “Addicted to Love” war die Mädchenband, die in kurzen, schwarzen Röcken und stark geschminkt auftrat. Dass die jungen Damen nicht wirklich spielen, ist nicht schwer zu erkennen und die Choreografie haut auch nicht ganz hin, aber der Auftritt war doch immerhin sehr sexy.
    Die Mädchen traten noch in weiteren Robert Palmer-Videos auf, so in “I Didn’t Mean to Turn You On”, Simply Irresistible” und “Bad Case of Loving You”.
    Regie führte bei “Addicted to Love” Terence Donovan, der 1996 Selbstmord beging. Die Single erreicht Platz 1 der US-Billboard Charts und Platz 5 der britischen Charts. Das Lied wurde mehrmals gecovert, u.a. von Tina Turner und zuletzt von Florence & the Machine.
    Hier ist das Video zu sehen.

    Published in: on 27. August 2010 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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    Leona Lewis – I got you

     

    Author: Steven Braganza. - This work has been released into the public domain by its author, Steven Braganza. This applies worldwide.

    Ich finde, die Engländerin Leona Lewis ist zurzeit eine der besten Sängerinnen des Königreichs mit einer außerordentlich kräftigen und in Erinnerung bleibenden Stimme.
    Bekannt wurde die aus dem Londoner Stadtteil Islington stammende Sängerin in ihrem Heimatland 2006 als Siegerin der 3. Staffel des Talentwettbewerbs “The X Factor“. Die Firma Sony bot ihr sofort einen mit einer Millionen Britischen Pfund dotierten Plattenvertrag an und die Karriere begann.
    Ihr erstes Album “Spirit“  wurde zum meistverkauften Album des Jahres 2007 in Großbritannien und Irland und die Single “Bleeding love” erreichte den Spitzenplatz der Charts in über 30 Ländern.

    Der Titel “I got you” stammt aus Leona Lewis’ zweitem Album “Echo” und das dazugehörende Musikvideo wurde in Venice Beach in Kalifornien gedreht.

    Hier ist das Video zu sehen.

    Published in: on 12. August 2010 at 08:31  Hinterlasse einen Kommentar  
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    Fine Young Cannibals: Good Thing

    Photo by Alan Light. - This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license

    Natalie Woods Spielfilm “All the fine young cannibals“  (deutscher Titel: Früchte einer Leidenschaft”) aus dem Jahr 1960 lieferte den Namen der britischen 3-Mann-Band Fine Young Cannibals, die von 1984 bis 1992 zusammen spielten, sich dann auflösten und sich 1996 wieder zusammenfanden.

    Aus Birmingham stammten Roland Gift, der Leadsänger,und die Gitarristen David Steele und Andy Cox, die mit “Johnny come home” und “Suspicious minds” ihre ersten großen Erfolge verzeichnen konnten.

    Aus ihrem Album “The raw and the cooked“, 1989 erschienen,  stammten ihre größten Hits “She drives me crazy” und “Good thing“; letzterer erreichte Platz 1 der US-Charts. “Good thing” war auch in dem Spielfilm “Tin Men” (deutscher Titel: Tin Men – Zwei haarsträubende Rivalen) zu hören, der in Baltimore im Jahre 1963 spielt.

    Published in: on 16. Juli 2010 at 17:33  Hinterlasse einen Kommentar  
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    Pixie Lott – 19jährige englische Pop-Prinzessin

    Urheber: George Lowther. - Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert) lizenziert.

    Eigentlich heißt sie ja Victoria Louise Lott, weil sie aber so ein winziges Baby war, bekam sie von ihrer Mutter den Kosenamen Pixie, der bis heute an ihr hängen geblieben ist.

    Pixie Lott wurde in Bromley, im Südosten Londons geboren, lebt aber heute in Brentwood, Essex.
    Im zarten Alter von 18 und 19 erhielt sie schon Preise wie z.B. den Best UK and Ireland Act bei den MTV Europe Music Awards 2009 und Best Newcomer bei den Virgin Media Awards.

    Mit ihren beiden Singles “Mama Do” und “Boys and Girls” erreichte Pixie Lott jeweils den Spitzenplatz der britischen Charts.

    Laut Focus Online liegt ihr Stil “irgendwo zwischen  Pop, R´n´B und Retro. Ihre Stimme: irgendwo im samtweichen Register zwischen Beyonce und Mariah Carey”.

    Hier ist Pixie Lott mit ihrem Charttopper “Boys and Girls”:

    Published in: on 25. Juni 2010 at 15:25  Hinterlasse einen Kommentar  
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    JLS – Englische Boygroup mit Platten- und Bucherfolg

    Urheber: Photobra Adam Bielawski. - Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported lizenziert

    Castingshows haben in vielen Ländern der Welt schon einige erstaunlich erfolgreiche Sängerinnen, Sänger und Gruppen ans Tageslicht gebracht. Ein Beispiel aus England ist die Boygroup JLS, wobei das JLS  für “Jack the Lad Swing” steht.
    Im Dezember 2008 erreichten die vier den zweiten Platz in der Show The X Factor, erhielten einen Plattenvertrag und erreichten mit ihren ersten drei Singles und ihrem ersten Album die Spitzenplätze der britischen Charts.

    Oritsé Williams, Marvin Humes, Aston Merrygold  und Jonathan Benton Gill sind JLS, die nicht nur auf der musikalischen Schiene Erfolge verzeichnen konnten, sondern mit einem Buch auch Platz 1 der britischen Bestsellerlisten erreichten.
    JLS – Our Story So Far” lautet der Titel des bei HarperCollins erschienen Buches, in dem die vier von ihrem Werdegang erzählen und in dem man sie auf vielen Fotos bewundern kann.

    Bei den Brit Awards wurde JLS in zwei Kategorien ausgezeichnet. Sie gewannen in der Kategorie “British Breakthrough” und ihr “Beat Again” siegte in der Kategorie “British Single“.
    Was für ein Erfolg für JLS.  Aber wird er auch dauerhaft sein??

    Hier ist JLS mit “Love you more”:

    Published in: on 12. Juni 2010 at 17:32  Hinterlasse einen Kommentar  
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    Englands inoffizieller Fußball-WM-Song “Three Lions 2010″

     

    Robbie Williams, Russell Brand und einige andere haben eine Fan-Hymne aus dem Jahr 1996, als die Fußball-Europameisterschaften in England statt fanden, komplett überarbeitet und in den weltberühmten Londoner Abbey Road-Studios neu aufgenommen. “Three Lions 2010” heißt der Titel und wird interpretiert von The Squad. Dahinter verbergen sich Ian Broudie von The Lightning Seeds, die Comedians David Baddiel und Frank Skinner und Robbie Williams; die ersten drei zeichneten schon für die Originalversion von 1996 verantwortlich.

    Doch es gibt  noch etwa ein Dutzend weitere englische World Cup Songs wie z.B.

    DILE: Skank for England
    The Skatoons:  The World Cup’s Waiting for you
    Young Stanley: Sing it for England
    Geof Jackson:  Shout For England
    Fabio:  England World Cup Song 2010
    Rik Mayall:  Noble England
    Black Lace featuring DJ Neil Philips: We Are The England Fans
    Denise Johnson: Come On England

    Published in: on 7. Juni 2010 at 18:50  Hinterlasse einen Kommentar  
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    N-Dubz??? – Londoner Hip-Hop-Band und Bestsellerautoren

    Der Urheberrechtsinhaber dieses Werkes, veröffentlicht es als gemeinfrei. Dies gilt weltweit.

    Seit Wochen hält sich auf den britischen Bestsellerlisten ein Buch mit dem Titel “Against all odds“, verfasst von “N-Dubz“. Wer ist das? Worum handelt es sich?

    N-Dubz ist eine Londoner Hip-Hop-Band, die aus den Mitgliedern Dino Contostavlos, seiner Cousine Tula Contostavlos und Richard Rawson besteht.  Dinos Vater Byron war in den 70er Jahren Bassist von Mungo Jerry gewesen und managte sie in den Anfangsjahren. Die drei Mitglieder gingen gemeinsam auf eine Schule in Camden Town und begannen damals schon mit gemeinsamen Auftritten. Im Jahr 2007 hatten sie  mit “Feva Las Vegas” ihren ersten offiziellen Charthit. Bei den MOBO Awards (Black-Music-Preis) wurden sie 2007 als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Mit ihrem Song “Number 1” erreichte N-Dubz erstmals im Mai vorigen Jahres Platz 1 der britischen Charts. Ihr Album “Against all odds” kam bis auf Platz 6 der Album-Charts und wurde mit Platin ausgezeichnet.

    In ihrem oben erwähnten Buch erzählen die 3 Hip-Hopper von dem schwierigen Weg, Superstars zu werden und von ihren Plänen, auch in den USA Fuß zu fassen.

    Published in: on 20. Mai 2010 at 17:51  Hinterlasse einen Kommentar  

    The Beloved: Sweet Harmony

    The Beloved ist eine britische Musikgruppe, deren Stil Elektronische Musik, Pop und Synthiepop sind. In Deutschland ist besonders ihre 1993 erschienene Single “Sweet Harmony bekannt.

    Im Jahr 1983 schaltete Jon Marsh eine Anzeige, die folgendermaßen im Original lautete:

    “I am Jon Marsh, founder member of the Beloved. Should you too wish to do something gorgeous, meet me in exactly three year’s time at exactly 11am in Diana’s Diner, or site thereof, Covent Garden, London, WC2.”

    Ob man es glaubt oder nicht, nach 3 Jahren fanden sich tatsächlich einige Leute an dem besagten Treffpunkt ein, die dann zusammen mit Jon Marsh eine Band formten, die 1993 ihren größten mit “Sweet Harmony” hatten.

    Das dazugehörende Musikvideo (hier zu sehen) machte vor allem von sich reden, in dem der nackte Jon Marsh inmitten ebenfalls nackter Schönheiten sein Lied sang. Darunter war auch Tess Daly, die später eine bekannte TV-Moderatoren wurde und die kürzlich mit ihrem Buch “The Baby Diaries” in den englischen Bestsellerlisten auftauchte.

    Published in: on 30. März 2010 at 17:30  Hinterlasse einen Kommentar  
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    Talk Talk: Such a shame

     

    Eine meiner Lieblingsbands der 80er Jahre waren Talk Talk, eine britische Band, in deren Mittelpunkt der Sänger Mark Hollis stand. Hollis schrieb auch meinen Lieblingstitel “Such a shame“, der 1984 auf dem zweiten Album von Talk Talk “It’s my life” veröffentlicht wurde. Der Song basiert auf einem Buch von Luke Rhinehart “The dice man”  (in Deutschland unter dem Titel “Der Würfler” erschienen), einem Buch, das Mark Hollis besonders schätzte.
    Merkwürdigerweise spielte das Lied in den britischen Charts keine Rolle, erreichte jedoch Platz 2 in den deutschen Hitparaden.

    “Such a shame” wurde später von der französischen Autofirma Peugeot in einem Werbespot für ihren 205 verwendet.

    Hier geht es zum Musikvideo

    Published in: on 2. März 2010 at 19:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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    Belouis Some: Imagination – X-Rated Video

    Eigentlich heißt Belouis Some mit richtigem Namen Neville Keighley. Der 1959 geborene Brite gehörte zur New Wave-Szene und war in den 80er Jahren tätig, konnte sich aber nie aus dem Schatten der Popgrößen seiner Zeit lösen. Auf dem Soundtrack-Album des Films “Pretty in Pink” war er zu hören und sein größter Erfolg war ein Platz 17 in den britischen Charts mit seinem Titel “Imagination“, der aus dem Album “Some People” ausgekoppelt wurde.

    Das achtminütige Musikvideo zu “Imagination” sorgte seiner Zeit für viel Aufregung, weil es viele erotische Szenen enthielt. Bei “youtube” darf nur die zensierte Version gezeigt werden. Auch sonst dürfte es heute kaum noch im Fernsehen zu sehen sein. Wer sagt denn, dass die Engländer so prüde sind?
    Hier ist die vollständige unzensierte Version. Wer Probleme mit “Nudity” hat, sollte sich das Video besser nicht ansehen.

    Published in: on 30. Januar 2010 at 09:29  Hinterlasse einen Kommentar  
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    Bananarama – Robert de Niro’s Waiting

    Eine der ersten erfolgreichen Girl Groups waren Bananarama, die 1979 gegründet wurde. Die Gründungsmitglieder waren Siobhan Fahey, Keren Woodward und Sara Dallin und die Band hält noch heute den Rekord im Guinness Book of Records als die Girl Group mit den meisten Charthits in der Geschichte der Popmusik.

    Siobhan Fahey, der Name verrät es schon, wurde in Irland geboren, Keren Woodward und Sara Dellin erblickten beide  in Bristol das Licht der Welt.

    Aus dem Album “Bananarama” (1984) stammt der Song “Robert de Niro’s Waiting“. Eigentlich sollte er “Al Pacino’s Waiting” heißen, aber der Name Robert de Niro ließ sich textlich besser verarbeiten. Als Robert de Niro von diesem “Tribut”-Song hörte, rief er die Band an und verabredete sich mit den drei jungen Damen zum Abendessen, die darüber natürlich begeistert waren.

    Regisseur des Musikvideos war der 1993 verstorbene Duncan Gibbins, der z.B. auch für Whams “Club Tropicana”  und “Who’s That Girl?” von den Eurythmics  verantwortlich zeichnete.
    Der Song erreichte Platz 3 der britischen Charts, hier zu sehen.

    Published in: on 14. Januar 2010 at 19:58  Hinterlasse einen Kommentar  
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    Joe McElderry “The Climb” – Sieger der Castingshow “X-Factor 2009″

    The X Factor” ist eine weitere in Großbritannien sehr beliebte Castingshow, die vom Sender ITV ausgestrahlt wird und in der auch hier Simon Cowell in der Jury sitzt, neben Cheryl Cole, Danii Minogue und Louis Walsh. Im kommenden Jahr will RTL das Format auch in Deutschland senden.

    Der Sieger des Jahres 2009 wurde kürzlich gekürt und es ist der 18jährige Joe McElderry aus South Shields im Nordosten Englands. Mit seinem Siegertitel “The Climb” (der ursprünglich von Miley Cyrus gesungen wurde) erreichte er sofort die Nummer 2 der britischen und die Nummer 1 der irischen Charts.

    Sehen Sie hier seinen Auftritt im Finale der Sendung “The X Factor”.

    Published in: on 26. Dezember 2009 at 11:01  Hinterlasse einen Kommentar  
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