Das Agatha Christie Festival 2013 an der Englischen Riviera

Torquay an der Englischen Riviera.    © Copyright Tom Jolliffe

Torquay an der Englischen Riviera.
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Einmal im Jahr treffen sich beim Agatha Christie Festival die Verehrer von Miss Marple und Hercule Poirot an der Englischen Riviera in Devon, d.h. in Torquay und Umgebung. Hier wurde die Queen of Crime am 15. September 1890 als Agatha Mary Clarissa Miller geboren und hier an der Lyme Bay wuchs sie auf.

Das diesjährige Festival findet vom 15. bis zum 22. September statt und in dieser Zeit wird man wieder zahlreichen als Miss Marple und Hercule Poirot verkleideten Fans in Torquay über den Weg laufen.
Was bekommt man denn nun in dieser Woche alles geboten? Hier sind einige Beispiele:

Einer der Höhepunkte ist wieder eine Aufführung der Agatha Christie Theatre Company im Princess Theatre in Torquay, die in diesem Jahr “Go Back For Murder” spielt.

Sehr interesssant stelle ich mir auch den Lunch at Burgh Island vor, der in dem legendären Hotel angeboten wird, in dem Agatha Christie ihre beiden Romane “Evil Under the Sun” und “And Then There Were None” schrieb. Zeitgenössische Kleidung wird ausdrücklich von den Teilnehmern erwünscht.

Im Grand Hotel in Torquay findet am 19. September das Literary Dinner statt, bei dem eine “Kollegin” Agatha Christies anwesend sein wird: Die Krimiautorin Val McDermid.

Einen Tag später, ebenfalls im Grand Hotel, sind zwei weitere Krimiautoren zu Gast: Kate Mosse und Simon Brett, die darüber erzählen, inwieweit sie von der Queen of Crime beeinflusst worden sind.

Torquay ist Start der “Agatha Christie Evening Mystery Vintage Bus Tour“. Wer Oldtimerbusse nicht so mag, kann sich stattdessen an Bord der Fairmile begeben und mit diesem Schiff aus dem Zweiten Weltkrieg über die Torquay vorgelagerte Bucht fahren.

Die zahlreichen Hotels und B&Bs an der Englischen Riviera bieten in der Zeit des Festivals “Agatha Christie Breaks” an, also Sonderangebote für Übernachtung, Frühstück und Abendessen.

Hier ist ein kleiner Vorgeschmack auf das Festival.

Der "Agatha-Christie-Oldtimerbus".    © Copyright Derek Harper

Der “Agatha-Christie-Oldtimerbus”.
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The Grand Hotel in Torquay.    © Copyright Lewis Clarke

The Grand Hotel in Torquay.
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Veröffentlicht in: on 21. April 2013 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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The Egton Bridge Old Gooseberry Society – Ein Dorf in North Yorkshire und seine Stachelbeeren

St Hedda's Church in Egton Bridge.    © Copyright SMJ

St Hedda’s Church in Egton Bridge.
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Im North York Moors National Park, nur wenige Kilometer von Whitby und dem Meer entfernt, liegt ein Dörfchen namens Egton Bridge, in dem sich einmal im Jahr alles um die Ribes uva-crispa dreht, ein Beerenobst, besser unter dem Namen Stachelbeere bekannt. Hier wohnen die absoluten Stachelbeerexperten, die sich wochenlang auf diesen großen Tag, der immer im August stattfindet, vorbereiten und ihre Beeren hegen und pflegen, damit sie schön groß werden und hoffentlich bei der Egton Bridge Gooseberry Show einen der Preise einheimsen können.

Die im Jahr 1800 gegründete Egton Bridge Old Gooseberry Society kümmert sich um den Ablauf der Show und vergibt die Preise an die Züchter der schwersten Stachelbeeren in den Kategorien Rot, Gelb, Grün und Weiß. Mit Hilfe einer außerordentlich genauen, 1937 gekauften Apothekerwaage werden im St Hedda’s Schoolroom im Ort die Stachelbeeren gewogen und die Gewinner ermittelt. Bei der Show im Jahre 2009 wurde sogar ein neuer Weltrekord aufgestellt, der im Guinness Buch der Rekorde nachzulesen ist:

“The world’s heaviest gooseberry weighed 62.01 g (2.19 oz) on 4th August 2009 and was grown by Bryan Nellist (UK) of Egton Bridge, North Yorkshire, United Kingdom”.

Bryan Nellist gewann mit seiner Woodpecker-Stachelbeere auch den Champion Berry-Preis 2012, konnte seinen eigenen Weltrekord aber nicht überbieten, weil die Wetterbedingungen für das Wachstum in diesem Jahr nicht so gut waren wie 2009.

Wer an dem Wettbewerb im August teilnehmen möchte, muss Mitglied in der Egton Bridge Old Gooseberry Society sein und den Mitgliedsbeitrag spätestens am ersten Dienstag nach Ostern, also heute, bezahlt haben.

Die nächste Stachelbeershow findet am 6. August ab 14 Uhr statt, wieder in den Räumen der St Hedda’s R.C. Primary School, mitten in Egton Bridge, neben der St Hedda’s Church.

P.S. Und was macht man nun mit all den schönen preisgekrönten Stachelbeeren? Essen natürlich. Wie wäre es z.B. mit “Gooseberry Fool“? Wie man das Dessert herstellt, zeigen diese beiden Damen. Und wie sich das musikalisch anhört? Die Londoner Indie-Band Kinky Machine führt es hier vor.

Veröffentlicht in: on 2. April 2013 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Das York Chocolate Festival 2013 findet in diesem Jahr vom 28. März bis zum 1. April statt

Author: Tamaru.This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Author: Tamaru.
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Rund 6 Millionen Kit Kats werden pro Tag von der Firma Nestlé in York produziert und es gab Zeiten, da arbeiteten noch viel mehr Menschen als heute in den großen Schokoladenfabriken von Rowntree’s, Terry’s und Craven’s, die heute alle nicht mehr existieren bzw. von Nestlé übernommen wurden (wie Rowntree). Auch die Smarties wurden eine Zeit lang hier in York hergestellt.

York hat also eine sehr enge Beziehung zu Schokoladenprodukten, was speziell beim York Chocolate Festival seinen Ausdruck findet, das in diesem Jahr vom 28. März bis zum 1. April stattfindet. Was wird dem York-Besucher da alles geboten?

Da gibt es erst einmal den Chocolate Market, der auf dem St Sampson’s Square und der Parliament Street aufgebaut ist. Hier geben sich die Schokoladenhersteller der Stadt ein Stelldichein und bieten alles an, was das Herz eines Schokoladenliebhabers höher schlagen lässt. Von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr ist dieser Markt geöffnet.

Dann gibt es zahlreiche Workshops, die im Mansion House am St Helens Square (dort wo der Bürgermeister der Stadt residiert) angeboten werden wie z.B:

- Chocolate Dessert Making
- Easter Chocolate Nests
- Chocolate Making like Rowntree’s
- Chocolate and Whisky Tasting
- Fancy Fondant Creams

- The Lord Mayor’s Easter Egg Hunt findet am Ostersamstag statt, bei der Rätsel gelöst werden müssen, die alle mit dem Thema Schokolade zusammenhängen.
- Der Guided Chocolate Walk of York führt zu den wichtigsten “schokoladenhistorischen” Plätzen der Stadt, bei denen es auch immer wieder Kostproben zu genießen gibt.
- Am 30. März ab 19.30 Uhr wird im York Cocoa House in der Blake Street ein viergängiges Schokoladen-Überraschungs-Menü zelebriert.

Und dann gibt es in York noch den Chocolate Trail, der am Visit York Information Centre in der Blake Street beginnt, durch die ganze Stadt führt und am King’s Square in York’s CHOCOLATE Story endet, einer Art Museum in dem eine interaktive Reise durch die Welt der Schokolade geboten wird. Wer über Ostern also zum Festival nicht in York ist, kann das ganze Jahr über zumindest diese letzten beiden Attraktionen wahrnehmen.

Dieser Film zeigt den York Chocolate Trail.

Das Buch zum Artikel:
Paul Chrystal: A History of Chocolate in York. Remember When 2012. 224 Seiten. ISBN 978-1844681235.

Die ehemalige Schokoladenfabrik Terry's in York.   © Copyright DS Pugh

Die ehemalige Schokoladenfabrik Terry’s in York.
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Das Mansion House in York. Hier finden zahlreiche Workshops zum Thema Schokolade statt.   © Copyright Stanley Howe

Das Mansion House in York. Hier finden zahlreiche Workshops zum Thema Schokolade statt.
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Veröffentlicht in: on 19. März 2013 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Cotswold Beer Festivals

Eigenes Foto.

Eigenes Foto.

Wer sich in diesem Jahr in den Cotswolds aufhält und Biertrinker ist, dem kann ich einige Bierfestivals empfehlen, die auch im Jahr 2013 wieder stattfinden:

- Das 18. Tewkesbury Winter Ale Festival, meines Wissens das erste im Jahr in dieser Region, hat schon vom 31. Januar bis zum 2. Februar stattgefunden. Hier wurden über 80 spezielle Winterbiere präsentiert, von denen das Walloonatic der Cotswold Spring Brewing Company als bestes ausgezeichnet wurde.

- Das 13. Banbury Beer Festival, dessen Zukunft vorübergehend nicht so rosig aussah, findet nun doch statt und zwar vom 9. bis zum 11. Mai. Der Schwerpunkt dieses Festivals soll auf Bieren aus der Grafschaft Cumbria liegen.

- Das 10. Chadlington Beer Festival ist in diesem Jahr am 8. Juni (wer nicht weiß, wo Chadlington liegt: Es befindet sich 5 km südlich von Chipping Norton). Auch hier wird ein Festivalbier des Jahres gekürt werden. Im letzten Jahr war der Sieger das East Street Cream der RCH Brewery aus Weston-super-Mare (North Somerset).

- Auf dem 7. Stratford-upon-Avon Beer & Cider Festival am 14. und 15. Juni dürfte erheblich mehr Betrieb herrschen als in Chadlington, liegt dieser Termin doch mitten in der Touristensaison. Wer sich jetzt schon einmal informieren möchte, welche Biere dort zum Einsatz kommen, hier ist die Liste. Schauplatz des Ereignisses ist der Stratford-on-Avon Racecourse.

- Der Termin für das 18. South Cotswold Beer & Music Festival in Chipping Sodbury ist der 12./13. Juli.  Hier stehen über 100 Biere, Ciders, Perries und Weine zur Auswahl. “Austragungsort” ist das Spielfeld des örtlichen Rugbyvereins.

- Das 37. Cotswold Beer Festival findet vom 19.bis zum 21. Juli in Winchcombe in Gloucestershire statt. Über 80 Biersorten kommen in der kleinen Stadt nordöstlich von Cheltenham zur Verkostung. Eine nette kleine Geste für die bierabstinenten Autofahrer: “Designated drivers will be offered free soft drinks”.

- Das 34. Frocester Beer Festival 2013 ist am 23. August. Frocester liegt in der Nähe von Stroud in Gloucestershire. Der Dursley Lions Club organisiert das Festival und die Einnahmen kommen wohltätigen Zwecken zugute. Schauplatz: Das Gelände des Frocester Cricket Clubs.

Das ist natürlich keine vollständige Liste, sondern nur eine Auswahl. Der Cotswolds Events Calendar 2013 gibt eine sehr gute Übersicht über das Geschehen in dieser landschaftlich sehr schönen Region.


Veröffentlicht in: on 16. Februar 2013 at 02:00  Kommentare (1)  

Illuminating York – Ein Spektakel der besonderen Art

   © Copyright Steve  Fareham

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2012 feierte die Stadt York den 800. Jahrestag der Verleihung der Stadtrechte mit zahlreichen Veranstaltungen, dessen Höhepunkt wohl “Illuminating York” war, das man vom 31. Oktober bis zum 3. November sehen konnte. Bereits zum achten Mal fand dieses “Son et Lumière nach Yorkshire Art” statt und lockte über 60 000 Zuschauer an. Dabei werden Gebäude der Stadt am Abend angestrahlt, Bilder und Filme darauf projiziert und das Ganze mit Musik untermalt.

Für dieses Spektakel bieten sich bestimmte Gebäude mit ihren großen Flächen natürlich an wie das York Minster und das York Castle Museum. In den Museum Gardens war eine Lichtinstallation mit dem Titel “Vic Reeves Wonderland” zu sehen, bei der der botanische Garten in ein mystisches und magisches Zauberland verwandelt wurde.

Neben diesen großen Attraktionen gab es in mehreren Gebäuden der Stadt noch weitere kleinere, bei denen die Beleuchtung immer eine Rolle spielte. Im Treasurer’s House, gegenüber dem Münster gelegen und als “very haunted” bekannt, fand an jedem der vier Abende “A ghostly glow” statt: “The fusion of light, sound and ghostly tales illuminate the past as a spell is cast over grand period rooms. From the shadows a ghostly glow reveals some unexpected stories, in this intriguing house renowned across the city for its infamous ghosts”. Wenn das nicht aufregend klingt!

Im Fairfax House im Castlegate war elektrisches Licht an den Abenden ein absolutes Tabu. Die Besucher wurden bei Kerzenlicht durch das im 18. Jahrhundert erbaute Haus geführt.
Den Clifford Tower konnte man bei Fackeltouren besteigen und das nächtliche York von einer ganz besonderen Perspektive genießen. Die mittelalterliche Merchant Adventurer’s Hall war ebenfalls an jedem Abend geöffnet und ganz in Kerzenlicht getaucht.

Wer sich “Illuminating York” einmal ansehen möchte, der kann das in diesem Jahr vom 30. Oktober bis zum 2. November tun.

Hier sind einige Beispiel aus den letzten Jahren im Film zu sehen:
Das Castle Museum
Vic Reeves Wonderland
York Minster

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Veröffentlicht in: on 30. Januar 2013 at 02:00  Kommentare (1)  
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Das Two Moors Music Festival im Dartmoor und Exmoor

St Andrew’s in Ashburton.
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Ich erinnere mich noch wie im Jahr 2001 die Auswirkungen der Maul- und Klauenseuche auf den  Tourismus in England zu spüren waren. Die Krankheit, die sich, ausgehend von dem kleinen Dorf Heddon-on-the-Wall in Northumberland, über das ganze Land verbreitete, ließ Hotels leer stehen, denn viele blieben lieber zu Hause, als sich auf eine Reise in die infizierten Gebiete zu machen.

Auch das Dartmoor und das Exmoor im Südwesten Englands waren betroffen und viele Farmer dort verloren ihre Existenzen. Um die Stimmung damals etwas zu verbessern und den Tourismus wieder anzukurbeln, rief man das Two Moors Music Festival ins Leben, bei dem in vielen Kirchen in dieser Region musikalische Veranstaltungen stattfanden. Das Festival fand Anklang in der Bevölkerung und so wird es auch heute noch durchgeführt, demnächst vom 11. bis zum 21. Oktober. Schauplätze sind u.a. Dunster, Ashburton und Widecombe-in-the-Moor. Hier sind einige besonders interessante Veranstaltungen:

Aus Anlass der Wiederkehr des 100. Geburtstages der Altistin Kathleen Ferrier (die 1953 starb) findet am 13. Oktober in der St Andrew’s Church in Ashburton (Devon) ein Tributkonzert für die Sängerin statt. Einen Tag später ehrt man in der St Pancras Church in Widecombe-in-the-Moor (Devon) Charles Dickens, der vor 200 Jahren geboren wurde, mit dem Konzert” Come into the Parlour”. Auch der Dichter und Dramatiker Robert Browning wurde im Jahr 1812 geboren; Grund genug, um an ihn am 15. Oktober mit dem Konzert “The Pied Piper of Hamlyn” in der  St John the Baptist’s Church in  Hatherleigh (Devon) zu erinnern. An die Opfer des Untergangs der Titanic gedenkt man am 16. Oktober in der All Saints’ Church in Okehampton (Devon) mit dem Liederabend “In Memory of the Titanic”.
Das Festivalfinale findet am Sonntag, dem 21. Oktober in der All Saints’ Church in Dulverton (Somerset) mit der weltberühmten Sängerin Katarina Karnéus statt.

The Two Moors Festival
Barkham
Sandyway
South Molton
Devon EX36 3LU
Tel. 01643 831370

St Pancras in Widecombe-in-the-Moor.
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St John the Baptist in Hatherleigh.
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Veröffentlicht in: on 8. Oktober 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Die 34. Bristol International Balloon Fiesta – Ein Highlight für Freunde der Heißluftballons

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Wer sich vom 9. bis zum 12. August in der Region Bristol aufhält, sollte sich eines nicht entgehen lassen, die Bristol International Balloon Fiesta, die in diesem Jahr zum 34. Mal stattfindet. Auf dem Ashton Court Estate, knapp 3 km vom Stadtzentrum Bristols entfernt, starten an diesen Tagen jeweils morgens und abends um die 150 Heißluftballons. Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl sorgen zahllose Stände, denn die erwarteten 500 000 Besucher wollen verköstigt werden.

Die Fiesta ist Europas größte Heißluftballon-Veranstaltung und eines der größten “Outdoor Events” in Großbritannien. Die besonderen Lieblinge der Besucher sind die “Special Shapes”, die witzig geformten Ballons und da gab es in den vergangenen Jahre schon die außergewöhnlichsten Vehikel zu sehen, so z.B. einen riesigen Dudelsackpfeifer, einen Jaguar XK8 und eine Schildkröte.
Einer der Höhepunkte der Bristol International Balloon Fiesta ist immer das Ballonglühen, das am 9. und am 11. August, jeweils in der Dämmerung um 21.30 Uhr stattfindet und das von Musik untermalt wird.

Wer einmal in einem Ballon mitfahren möchte, der kann das während der Fiesta tun; so bietet z.B. Bristol Balloons sogenannte Champagne Hot Air Balloon Flights an, die zwischen £130 und £150 kosten.

Hier ist ein Film, der den Massenstart und das Ballonglühen der Fiesta 2009 zeigt.

Ashton Court Estate
Long Ashton
Bristol
BS41 9JN

Ballons über der Clifton Suspension Bridge in Bristol.
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Veröffentlicht in: on 7. August 2012 at 02:00  Kommentare (1)  
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Crimefest 2012 in Bristol (24. – 27. Mai) – Treffpunkt britischer und amerikanischer Krimiautoren

Das Bristol Marriott Royal am College Green; hier findet das Crimefest 2012 statt. – © Copyright Neil Owen and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

In den USA gibt es die Bouchercon, das Thrillerfest oder die Left Coast Crime, alles Veranstaltungen, bei denen sich die Krimiautoren des Landes treffen, sich austauschen und wo Preise vergeben werden.

Auch Großbritannien kann so etwas vorweisen und dazu gehört u.a. das jährlich in Bristol stattfindende “Crimefest“, das in diesem Jahr vom 24. bis zum 27. Mai ausgetragen wird. Das erstmals 2008 durchgeführte Treffen scheint sich mittlerweile etabliert zu haben, denn große Namen aus der Welt des Krimis haben ihr Kommen zugesagt, u.a. Lee Child, P.D. James, Frederick Forsyth und aus den USA Sue Grafton und Jeffery Deaver.

Die vier Tage sind vollgepackt mit Vorträgen, Diskussionen und Interviews, die alle im Bristol Marriott Royal Hotel stattfinden. Einige Beispiele:

- Historical Crime Fiction: Stepping Back in Time – How Do You Choose Your Time and Place?

- Death in a Cold Climate – Scandinavians

- The Nature of Evil: Where Does It Come From and Why Do We Write About It?

- Idiosyncratic Protagonists: Creating Believable and Unique Characters

Auch in diesem Jahr werden wieder drei Crimefest Awards vergeben:

Der Audible Sounds of Crime Award für das beste Audiobook (£1,000). Vorjahressieger: John Le Carré für “Our Kind of Traitor”, gelesen von John Le Carré und Peter James für “Dead Like You”, gelesen von David Bauckham.

Der Goldsboro Last Laugh Award für den humorvollsten Krimi (£500). Vorjahressieger: L C Tyler für “The Herring in the Library”.

Der eDunnit Award für den besten Krimi im elektronischen Format ( £500 + eReader). Vorjahressieger: Philip Kerr für “Field Grey”.

CRIMEFEST
Basement Flat
6 Rodney Place
Bristol BS8 4HY
Tel: 0117-9737829.

Veröffentlicht in: on 10. Mai 2012 at 02:00  Kommentare (2)  
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Truckfest 2012 in Peterborough (Cambridgeshire) – Versammlungsort der schönsten britischen Trucks

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Bald ist es wieder soweit: Am 6. und 7. Mai treffen sich mittlerweile schon zum 30. Mal die britischen Truckfans in Peterborough in Cambridgeshire zum Truckfest 2012. Auf dem East of England Showground werden sich wieder die schönsten LKWs der britischen Inseln ein Stelldichein geben, die Trucker sich untereinander austauschen und mit stolzgeschwellter Brust ihre Volvos, Scanias, Peterbilts und Kenworths einem staunenden und beeindruckten Publikum vorführen.

In so geballter Form bekommt man diese Truck Beauties selten zu sehen. Ich mag ja die Laster der Speditionsfirma Eddie Stobart am liebsten, die sich dadurch auszeichnen, dass jeder einen individuellen weiblichen Vornamen trägt (ich berichtete in meinem Blog darüber). Meine Frau renkt sich regelmäßig den Hals aus, wenn wir auf dem Motorway einen Eddie Stobart-Truck überholen, um den Namen lesen zu können. Sie ist schon fast eine Truckspotterin geworden.

An den beiden Tagen im Mai wird wie die Jahre zuvor ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm angeboten: Da darf der unvermeidliche Bigfoot nicht fehlen, der sich über ausgemusterte PKWs hermacht und sie zermalmt, Oldtimer werden vorgeführt und am Ende des Festes finden die Preisverleihungen statt.

Wer sich an schön bemalten, PS-starken Trucks nicht sattsehen kann, der ist in Peterborough genau richtig.

Hier sind einige Impressionen vom Truckfest 2010.

East of England Showground
Alwalton
Peterborough
Cambridgeshire
PE2 6XE

Veröffentlicht in: on 23. April 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Das Flying Man Festival in Pocklington (Yorkshire) – In Memoriam Thomas Pelling

Die All Saints' Church in Pocklington. - © Copyright Keith Laverack and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Im Osten von Yorkshire liegt die kleine Marktstadt Pocklington, für deren Bürger das jährlich stattfindende Flying Man Festival einen Höhepunkt darstellt.

Am 10. April 1733 versuchte ein gewisser Thomas Pelling auf einem zwischen dem Kirchturm der All Saints’ Church und dem Star Inn Pub gespannten Seil zu laufen. Mit einer Art Flügel versehen, die ihn wie eine Fledermaus aussehen ließen, begab sich der aus Lincolnshire stammende Pelling auf das Seil, geriet ins Straucheln und stürzte zu Boden; ein Sturz, den er nicht überlebte. Er wurde auf dem Kirchhof auf den er fiel auch gleich begraben. Eine Plakette an der Kirchmauer erinnert an den wagemutigen Mann.

In Gedenken an Thomas Pelling feiert man seit einigen Jahren das Flying Man Festival in der Stadt, zu dem auch das sogenannte “abseiling” gehört, das Herabklettern vom Kirchturm mit Hilfe von Seilen. Teddybären vollziehen Pellings tödlichen Seilakt nach und historische Flugzeuge kreisen über dem Himmel von Pocklington.

Das diesjährige Festival findet vom 25. bis zum 27. Mai statt und der Erlös aus den Einnahmen kommt auch in diesem Jahr der All Saints’ Church zugute. Geplant sind wieder Flüge mit Heißluftballons und in der Kirche werden mehrere Ausstellungen aufgebaut u.a. mit Modellflugzeugen.

In den drei Festivaltagen wird es wohl auch im Jahr 2012 hoch hergehen und man wünscht den Veranstaltern vor allem schönes Wetter für die vielen geplanten Aktivitäten.

Das Buch zum Artikel:
Paul Chrystal: In & Around Pocklington Through Time. Amberley Publishing 2012. 96 Seiten. ISBN 978-1445607450.

Der Marktplatz von Pocklington. - © Copyright Steve Fareham and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Veröffentlicht in: on 10. April 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Die Alwinton Border Shepherds’ Show in Northumberland – Schafe, Ringkämpfe und Querfeldeinrennen

Eine Dudelsackband aus den Highlands auf der Alwinton Show. - © Copyright David Clark and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Viel Abwechslung und Amüsement gibt es mitten in Northumberland nicht, da kommt es den wenigen Bewohnern dieses Gebietes (die Grafschaft ist die am dünnsten besiedelste Englands) gerade recht, wenn einmal im Jahr eine richtig schöne Landwirtschaftsshow abgehalten wird und zwar in dem kleinen Dorf Alwinton. Am 2. Samstag im Oktober findet diese “Country Fair” jährlich statt, und das war in diesem Jahr das 146. Mal.

Im Mittelpunkt der Show stehen die Schafe, von denen es hier im Border Country an der Grenze zu Schottland jede Menge gibt. Die schönsten Tiere werden ausgezeichnet, einige müssen aber auch (ob sie wollen oder nicht) bei den Sheep Dog Trials mitmachen; das sind die Wettbewerbe, bei denen Border Collies verschiedene Aufgabe bekommen, mit dem Ziel eine kleine Herde von Schafen in ein “pen”, einen Pferch, zu treiben. Wenn alle Schafe darinnen versammelt sind und das Gatter geschlossen ist, ist die Aufgabe von Hund und “Handler” erfüllt. Den Border Collies scheint das Spaß zu machen, den Schafen eher nicht. Wie das Ganze abläuft, kann man in diesem Film sehen.

Auf der Show in Alwinton gab es natürlich noch sehr viel mehr Attraktionen: Hunderennen, Fell Races (Querfeldeinrennen jeweils für Erwachsene und für Kinder), Ringkämpfe im Cumberland & Westmorland-Stil und jede Menge Verkaufsbuden und Erfrischungsstände, sowie Autoscooter und die unvermeidliche Hüpfburg.

Wenn nach diesem ereignisreichen Samstag alles abgebaut ist, kehrt wieder Ruhe in Alwinton ein und das kleine Dörfchen versinkt bis zum nächsten Oktober erneut in einen Dornröschenschlaf.

Das Buch zum Artikel:
Charles Bowden: The Last Shepherds. Granada Media 2005. 272 Seiten. ISBN 978-0233001524.

Ob ich wohl zum schönsten Schaf der Alwinton Show gekürt werde?? - © Copyright David Clark and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

"Downtown" Alwinton. - © Copyright Ian Drummond and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Veröffentlicht in: on 27. November 2011 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Das Huddersfield Contemporary Music Festival 2011 – Experimentalmusik in West Yorkshire

Der Campus der Universität von Huddersfield und die St Paul's Hall (die Kirche im Hintergrund), in der einige Aufführungen stattfinden. - © Copyright Steve Fareham and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Ich habe Huddersfield in West Yorkshire als graue Stadt an einem grauen Tag in Erinnerung; bei Sonnenschein sieht das hier aber sicher viel freundlicher aus.
Einmal im Jahr ist Huddersfield internationales Zentrum für alle Freunde der neuen und experimentellen Musik mit dem Huddersfield Contemporary Music Festival; selbst London hat so etwa nicht zu bieten.

Gestern, am 18. November, begann das Musikfestival 2011, das bis zum 27. November laufen wird. Was wird geboten? Experimentalmusik, Jazz, elektroakustische Vorführungen, also Musik, die nicht so ohne weiteres leicht zu konsumieren ist. Um nur einige Namen zu nennen von Komponisten und Musikern, die schon am Festival teilgenommen haben bzw. deren Musik hier aufgeführt wurde: John Cage, Brian Eno, Karl-Heinz Stockhausen, Steve Reich.

Der diesjährige “Composer in Residence” ist der dänische Komponist Bent Sørensen, der sich vor allem mit fraktaler Musik beschäftigt.

Ein weiterer dänischer Komponist, Jexper Holmen, wurde im vorigen Jahr auserkoren, zwei Jahre lang “Composer in Residence” zu sein und in dieser Zeit, neue Kompositionen zu schreiben. Seine Plattenfirma Dacapo Records beschreibt seine Musik folgendermaßen: “Jexper Holmen is a composer of extremes…His earlier works were often provocative in their embrace of ‘ugliness’ – loud and extreme instrumental sounds presented in only slightly varied repeated patterns confronted one with a raw musical surface”.

Das Festival ist mit Terminen vollgepackt; es geht bereits mittags mit den ersten Auftritten los und zieht sich bis in den späten Abend hin.

Als Beispiel wie experimentelle Musik auch  aussehen kann bzw. anzuhören ist, sei hier John Cage mit seinem “4’33”” genannt, ein “Musikstück” für das keiner ein Notenblatt benötigt.

Das Buch zum Artikel:
Richard Steinitz: Explosions in November – The First 33 Years of Huddersfield Contemporary Music Festival. University of Huddersfield 2011. 308 Seiten. ISBN 978-1862180994 (Erscheint am 18.11.2011).

Veröffentlicht in: on 19. November 2011 at 02:00  Kommentare (1)  
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Kettlewell Scarecrow Festival (North Yorkshire) – Ein ganzer Ort voller Vogelscheuchen

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Vom 13. bis zum 21. August läuft zurzeit in Kettlewell in North Yorkshire das Scarecrow Festival, das tausende von Besuchern in den kleinen Ort im Upper Wharfedale zieht. 1994 fand das Festival der Vogelscheuchen erstmals statt; man wollte die Einnahmen der örtlichen Schule zukommen lassen, die als Mittelpunktschule für die ganze Region fungiert.

Die Bewohner von Kettlewell waren von der Idee dieses Festivals begeistert und nahmen aktiv daran teil, in dem sie Vogelscheuchen bauten, die im ganzen Ort verstreut aufgestellt wurden: In Vorgärten, auf Dächern, am Straßenrand.
Wer keine Vogelscheuchen baute, der bot Selbstgebackenes oder lokale Produkte an, die von den Besuchern gern gekauft wurden.

Auf Grund des großen Erfolges wurde das Scarecrow Festival von nun an jährlich wiederholt und es findet immer neun Tage lang im Monat August statt.

Der “Scarecrow Trail” führt durch den Ort an den aufgestellten Vogelscheuchen vorbei und es gibt dabei auch Rätsel zu lösen und Preise zu gewinnen. Die schönste Vogelscheuche des Jahres wird von einer Jury ausgesucht und prämiert.
Also: Das Kettlewell Scarecrow Festival ist etwas für die ganze Familie.

P.S. Wer den Spielfilm “Calendar Girls” (dt. “Kalender Girls”) aus dem Jahr 2003 mit Helen Mirren und Julie Walters gesehen hat, der hat auch schon Kettlewell gesehen, denn große Teile des Films wurden hier gedreht.

Kettlewell in North Yorkshire - © Copyright John Illingworth and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Veröffentlicht in: on 18. August 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Die Battle Proms Concerts 2011 – Klassische Musik, Feuerwerk, Reiterspiele

Burghley House bei Stamford; hier beginnen die Battle Proms Concerts am 9. Juli. - © Copyright Christine Hasman and licensed for reuse under this Creative Commons Lice

Am 9. Juli ist es wieder soweit, dann beginnen die Battle Proms Concerts 2011, ein Riesenspektakel, so eine Art “Last Night of the Proms” in einer viel größeren Dimension. Das Konzert mit klassischer Musik wird umrahmt von vielen Attraktionen, z.B. werden Spitfire-Flugzeuge zu sehen sein, es finden Reiterspiele statt mit Kavallerieattacken und Kanonendonner, ein napoleonisches Zeltlager ist aufgeschlagen und Buden und Stände bieten ihre Waren feil.
Natürlich spielt hier auch das Picknick eine große Rolle; Champagner wird geschlürft und die Picknickkörbe werden wieder einige besondere Leckereien enthalten. Fahnenschwenken und (patriotische) Gesänge sind fester Bestandteil der Battle Proms Concerts. Den Abschluss bildet wieder ein atemberaubendes Feuerwerk über den Parkanlagen der Stately Homes, in denen das alles stattfindet. Hier die Termine und die Schauplätze:

- 09. Juli Burghley House in Lincolnshire
- 16. Juli Blenheim Palace in Oxfordshire
- 23. Juli Hatfield House in Hertfordshire
- 30. Juli Highclere Castle in Berkshire
- 13. August Althorp Park in Northamptonshire
- 20. August Ragley Hall in Warwickshire

Hier ein Film über die Battle Prom Concerts.

Ragley Hall bei Alcester; hier enden die Konzerte am 20. August. - © Copyright David Fiddes and licensed for reuse under this Creative Commons Lic

Veröffentlicht in: on 3. Juli 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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The Grange Opera House in Northington (Hampshire) – Die Oper auf dem Lande

The Grange in Northington. - © Copyright Mike Searle and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Warum sollen Opernhäuser eigentlich immer nur in Großstädten liegen? Dass es auch anders geht, zeigt seit vielen Jahren das Festspielhaus in Glyndebourne (East Sussex). Die Opernaufführungen dort sind stets ausgebucht und Karten nur schwer zu bekommen.
Eine Alternative zu Glyndebourne stellt die Grange Park Opera in Northington (Hampshire) dar, wo seit 1998 in den Monaten Juni und Juli Aufführungen stattfinden.
 The Grange ist ein Haus, das 1662 entstand und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut wurde. Das im imposanten Greek Revival-Stil gehaltene Haus beherbergt das 550 Plätze umfassende Theater, in dem schon namhafte Sänger aufgetreten sind.

In diesem Jahr beginnen die Festspiele am 2. Juni mit Giuseppe Verdis “Rigoletto“. Weiterhin kommen in dieser Saison zur Aufführung: Richard Wagners “Tristan und Isolde” und Antonin Dvoraks “Rusalka“. Auch ein Abend mit dem walisischen Bassbariton Bryn Terfel steht auf dem Programm, der, wie sämtliche “Rigoletto”-Aufführungen, ausgebucht ist.

Hier einige visuelle Eindrücke vom Grange Park Opera House. Wie in Glyndebourne ist das Picknick auch ein wesentlicher Bestandteil eines Opernbesuches in The Grange.

Kontakt:
Grange Park Opera
24 Broad Street
Alresford
SO24 9AQ

Veröffentlicht in: on 22. Mai 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Alresford (Hampshire) – Die Wasserkresse-Hauptstadt Großbritanniens

Alresford in Hampshire. - This work is released into the public domain.

12 km nordöstlich von Winchester in der Grafschaft Hampshire liegt der kleine Ort Alresford, der sich stolz “The UK’s Capital of Watercress” nennt, denn hier wird die in England so beliebte Wasserkresse angebaut, deren Inhaltsstoffe eine gute Vorsorge gegen Krebs sein sollen.

Am heutigen Sonntag, dem 15. Mai, findet in Alresford das jährliche “Watercress Festival” statt. Um 10 Uhr beginnen die Festlichkeiten mit einem Umzug, bei dem die erste frisch geerntete Wasserkresse in den Ort gebracht wird. Natürlich nehmen an dem Umzug auch die unvermeidlichen Morris Dancer teil; es wird Musik gespielt, es gibt Verkaufsstände an den Straßen und es gibt die üblichen Verlustierungen für Kinder wie Schminken und Zaubererauftritte.
Im Mittelpunkt aber steht die Wasserkresse: Man kann sie in den unterschiedlichsten Zubereitungsweisen probieren und die Restaurants  von Alresford und Umgebung nehmen an dem Wettbewerb “Best Watercress dish for under £10” teil.

Einer der Höhepunkte des Festivals sind die  “World Watercress Eating Championships“, wobei die Teilnehmer sich so schnell wie möglich durch eine bestimmte Menge Wasserkresse essen müssen.
Ehrengast ist in diesem Jahr die englische Fernsehköchin Sophie Grigson.

Wie man eine Wasserkressesuppe zubereitet, zeigt hier Fernsehkoch Gordon Ramsay.

Wasserkresseanbau bei Alresford. - © Copyright Stephen McKay and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Veröffentlicht in: on 15. Mai 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Dalemain House (Cumbria) – Schauplatz eines großen Marmeladen-Wettbewerbs am kommenden Wochenende

 
 
 

Dalemain House in Cumbria, Schauplatz des Marmeladen-Wettbewerbs. - © Copyright Geoff Gill and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

 

Dalemain Lake District Historic House and Garden bei Ullswater ist Schauplatz eines jährlich statt findenden Festivals, in dem sich alles um Marmelade dreht. “The World’s Original Marmalade Awards” werden in dem schönen Ambiente des historischen Hauses vergeben, in diesem Jahr am kommenden Wochenende, dem 12. und 13. Februar.

Mitmachen kann an diesem Wettbewerb jeder; es können kommerzielle Hersteller genauso wie Privatpersonen teilnehmen. Auch ausländische Marmeladen werden gern zugelassen, so finden sich in Dalemain z.B. auch Teilnehmer aus den USA oder aus Japan. In diesem Jahr hat ein Team von elf australischen Marmeladenfans, die Buninyong Eleven, seine Produkte nach Cumbria geschickt, um zu demonstrieren, welche köstlichen Marmeladen “down under” hergestellt werden.

Die Preise werden in drei Kategorien vergeben; es gibt die Homemade Awards, die Artisan Awards und die B+B & Hotel Awards. Dann gibt es darunter auch noch verschiedene Kategorien, nämlich:
Seville Marmalade
Any Citrus
Marmalade with interesting additions

Ganz schön kompliziert. Eine Jury probiert sämtliche eingereichten Marmeladen und hat dann die nicht ganz leichte Aufgabe, die Preise zu verteilen.

Ehrengast in diesem Jahr ist wieder Paddington Bear, der etwas Besonderes vor hat; er will nämlich den Paddington Bear World Record aufstellen, d.h. im Dalemain House soll das größte Marmeladenglas der Welt hergestellt werden. Viel Glück Paddington Bear!

Veröffentlicht in: on 9. Februar 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Whittlesea Straw Bear Festival in Cambridgeshire – Eines der ersten Festivals zu Jahresbeginn

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10 km östlich von Peterborough in Cambridgeshire liegt die Kleinstadt Whittlesea (manchmal auch Whittlesey geschrieben). Hier findet im Januar eines der frühesten Festivals im Jahr statt, das Straw Bear Festival.

Wann man damit begann, einen Menschen in Stroh zu wickeln und ihn Strohbär zu nennen, weiß niemand mehr. 1909 wurde der Brauch von der Polizei verboten, da dies (nach Ansicht der Polizei) eine Form des Bettelns darstellte. Der Bär ging nämlich von Haus zu Haus und von Pub zu Pub und bat dort um Bier, Tabak oder andere netten Dinge.

1980 meinten die Bürger von Whittlesea, es sei Zeit diesen netten Brauch wiederzubeleben und da die Polizei dieses Mal offensichtlich keine Einwände hatte, startete  man das Straw Bear Festival erneut, aber erheblich aufwändiger. Heute nehmen mehr als 250 Musiker und Tänzer aus ganz Großbritannien teil.
Das diesjährige Festival beginnt am 14. Januar um 20 Uhr mit einem Konzert im Ivy Leaf Club und endet am 16. Januar um 14.30 Uhr mit dem traditionellen Bear Burning, dann wird der arme Strohbär nämlich verbrannt.

Übrigens: Seit einiger Zeit müssen der Whittlesea-Bär und sein kleiner Bruder, der Baby Bear, nicht mehr allein ihre Runden durch die Stadt drehen, denn sie haben Verstärkung aus Deutschland bekommen. Auch die Stadt Walldürn im Odenwald hat einen Strohbären, der am 7. März in diesem Jahr durch den Ort geführt wird. Sozusagen als Training für seinen Auftritt leistet er seinem englischen Freund schon einige Wochen vorher Gesellschaft.

Veröffentlicht in: on 7. Januar 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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New Year’s Eve in Bideford (Devon) – Eine der besten Silvesterfeiern in England?

New Year's Eve am Bideford Quay

“Bideford – Probably the best New Year’s Eve Celebrations in the Country!” steht es stolz und vollmundig auf der Webseite der kleinen Stadt an der Nordküste von Devon. Konkurriert da eine Provinzstadt mit der Metropole London?

Am Silvesterabend ist auf jeden Fall eine Menge in Bideford los. Die Straßen sind voll von feierlustigen Menschen, die meisten sind kostümiert wie es auch am liebsten gesehen wird. Die Straßenparty beginnt üblicherweise am Hafenkai und verteilt sich dann in die Stadt. Dass die Pubs proppenvoll sind, versteht sich von selbst.
Im “Lathwells Restaurant” in der Cooper Street gibt es einen Vera Lynn Themenabend, bei dem man in das Jahr 1943 zurückgeht: Fancy Dress ist hier obligatorisch.
Im Caesar’s Palace in der King Street werden mehrere Gruppen auftreten, so dass die Tanzwütigen hier auf ihre Kosten kommen werden.
Wer den Silvesterabend ruhiger verbringen möchte, der kann zum “Fine Dining” in das Royal Hotel in der Barnstaple Street gehen, wo für  £55 pro Kopf ein Menü angeboten wird.

Warum also nicht einmal den Silvesterabend in Nord-Devon verbringen?

Veröffentlicht in: on 31. Dezember 2010 at 08:00  Hinterlasse einen Kommentar  

Lincoln Christmas Market – Europas größter Weihnachtsmarkt

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Wer hätte wohl gedacht, dass Europas größter Weihnachtsmarkt in einer englischen Stadt abgehalten wird? 1982 begann man ganz bescheiden in Lincoln (Lincolnshire) mit 11 Marktbuden, in diesem Jahr sind es mehr als 250. Wie kam es überhaupt dazu? Kurz vor Weihnachten 1981 besuchte eine Delegation von Ratsherren der Stadt Lincoln ihre deutsche Partnerstadt Neustadt an der Weinstraße. Sie waren von dem dortigen Weihnachtsmarkt so angetan, dass sie so etwas auch in Lincoln haben wollten. Und so enstand der Lincoln Christmas Market, der zwischen der Burg und der Kathedrale aufgebaut wird. Start ist in diesem Jahr der 2. Dezember; am 5. Dezember wird er beendet.

Die Chapterhouse Theatre Company sorgt beim diesjährigen Weihnachtsmarkt mit kurzen Charles Dickens-Aufführungen für Unterhaltung.  Der Markt ist den deutschen Vorbildern nachempfunden, denn man bekommt hier u.a. Glühwein (mulled wine) und es gibt auch deutsche Marktstände aus Neustadt an der Weinstraße, die regionale Produkte anbieten. Über 100 000 Besucher lockt der Christmas Market alljährlich in den vier Tagen nach Lincoln.

Veröffentlicht in: on 29. November 2010 at 04:00  Kommentare (1)  
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Scarborough Fair – Ein Badeort in Yorkshire und seine Hymne

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Scarborough ist ein schön gelegener Badeort an der Ostküste von Yorkshire. Besonders schön ist der Blick auf den Ort und das Meer von den Burgruinen, die hoch über der Stadt liegen.
Weltbekannt wurde der Name Scarborough durch das Lied “Scarborough Fair“, dessen Urheber unbekannt sind und das es in unzähligen Versionen gibt. Am bekanntesten ist die Version von Simon & Garfunkel aus dem Spielfilm “The Graduate” (1967, deutscher Titel “Die Reifeprüfung”) mit Dustin Hoffman und Anne Bancroft. Hier der Trailer und die Musik mit S&G.

Eine Scarborough Fair, also eine Handelsmesse, gab es tatsächlich in dem Küstenort. Im Mittelalter wurde hier jährlich am 15. August eine 45 Tage dauernde Messe abgehalten, zu der Kaufleute aus ganz England und den skandinavischen Ländern kamen, um Waren zu kaufen und zu verkaufen. 1788 wurde die Fair zum letzten Mal veranstaltet, weil es so viele konkurrierende Messen im ganzen Land gab, dass sie nicht mehr rentabel war.

Was hat es mit dem Lied nun auf sich? Die Wikipedia erklärt es sehr schön:

“Das Lied handelt von einem jungen Mann, der von seiner Freundin verlassen wurde und nun den Hörer auffordert, sie dazu zu bringen, eine ganze Reihe von unmöglichen Dingen zu tun. Zum Beispiel soll sie ihm ein Hemd aus Batist anfertigen, ohne Saum und Näherei, und es dann in einem trockenen Brunnen waschen. Danach wird er sie wieder als seine feste Freundin annehmen.
Der Refrain „Parsley, sage, rosemary and thyme“ ist symbolisch zu interpretieren. Wort für Wort übersetzt heißt dieser Satz „Petersilie, Salbei, Rosmarin und Thymian“ – also eine Liste von Pflanzen, die für den modernen Hörer zunächst keinen Sinn ergeben. Jedoch hat diese Zeile einen symbolischen Wert. Petersilie wurde früher als Verdauungsmittel gegessen und sollte gleichzeitig die Bitterkeit in der Nahrung entfernen. Mittelalterliche Ärzte benutzten diese Pflanze auch zu einem spirituellen Zweck. Salbei galt schon lange als ein Symbol für Kraft. Rosmarin stellt Treue, Liebe und Erinnerung dar. Heute gibt es in England bei vielen Frauen immer noch den Brauch, Rosmarinzweige in den Haaren zu tragen. Thymian symbolisiert in erster Linie Mut. Zur Zeit, als das Lied geschrieben wurde, trugen Ritter oft Schilde mit einer aufgemalten Thymianpflanze, wenn sie in den Kampf gingen.”

Von den zahlreichen Versionen von “Scarborough Fair” hier die von Hayley Westenra:

Veröffentlicht in: on 17. November 2010 at 03:47  Hinterlasse einen Kommentar  
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York GhostFest 2010 – Hier dreht sich 9 Tage alles nur um das Thema “Geister”

York in North Yorkshire gilt als Englands gruseligste Stadt. 140 verschiedene  Geister soll es hier geben und die Zahl der gemeldeten paranormalen Erscheinungen liegt bei 504, so sagt es jedenfalls die Ghost Research Foundation International.

Dass man daraus Kapital schlägt liegt auf der Hand. So gibt es z.B. seit 2004 ein jährlich stattfindendes Ghost Festival, immer so um Halloween herum. Das diesjährige GhostFest beginnt heute und endet am 31. Oktober.

“Geister satt” also in den Straßen und Gassen der Stadt York. Täglich von 10 – 16 Uhr kann man hier in der Ghoul School im Micklegate Bar unter Anleitung die passenden “Ausrüstungsgegenstände” für Halloween basteln.
The York Maze an der B1228 nach Elvington bietet täglich unter dem Motto “Hallowe’en by Day” Kürbisschnitzen, Gruselgeschichten, eine Hexengrotte und ein Spukhaus, um nur einige der “spukigen” Attraktionen zu nennen.
Trevor Rooney startet seinen Ghostwalk jeden Abend pünktlich um 19.30 Uhr und Gothic Molly bietet eine Haunted Halloween Pub Tour an, die auch zu Yorks Most Haunted Pub, dem Golden Fleece führt.

Das ist nur eine kleine Auswahl von dem, was das GhostFest 2010 zu bieten hat. Wer mehr wissen möchte, kann sich hier über weitere Einzelheiten informieren.

Zeitgleich findet das Yorkshire Ghost Festival statt, denn York hat nicht das Monopol auf Geister; auch Städte wie Bradford, Haworth, Whitby und Richmond haben diesbezüglich einiges zu bieten.

Veröffentlicht in: on 23. Oktober 2010 at 04:06  Hinterlasse einen Kommentar  
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Ilkley Literature Festival – Hier geben sich alljährlich Englands Schriftsteller ein Stelldichein

Ilkley ist ein Kurort im Wharfedale in West Yorkshire, der nicht allzuweit vom Ballungsgebiet Leeds-Bradford entfernt liegt. Alljährlich im Oktober findet hier das Ilkley Literature Festival statt, zu dem zahlreiche Schriftsteller aus dem ganzen Land anreisen.
1973 wurde das Festival, das von Michael Dawson, dem Direktor der Yorkshire Arts Association ins Leben gerufen wurde, erstmals abgehalten.

In diesem Jahr beginnt das Treffen der Literaten heute am 01. Oktober und dauert bis zum 17. Oktober. Das Programm ist außerordentlich umfangreich und reicht von Vorträgen über den Krieg in Afghanistan, die Bronte-Schwestern (die nicht weit von Ilkley wohnten), Gärtnern in Yorkshire bis hin zu Schreib-Workshops für Kinder. Gäste des diesjährigen Festivals sind u.a. Barbara Trapido, Alexei Sayle, Simon Armitage und  Roddy Doyle. Ein Teil der Vorträge ist schon ausgebucht; ein Zeichen, dass das Festival wieder großen Zuspruch finden wird.

Veröffentlicht in: on 1. Oktober 2010 at 02:20  Kommentare (1)  
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Widecombe Fair in Widecombe-in-the-Moor (Devonshire) – Das Dorffest des Jahres

© Copyright Derek Harper and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Widecombe-in-the-Moor feiert einmal im Jahr am zweiten Dienstag im September ein großes Fest, die Widecombe Fair, zu dem Besucher aus ganz England in das Dorf strömen. Der hübsche Ort liegt im Dartmoor und ist im Sommer oft überlaufen, wenn sich ganze Busladungen von Touristen auf das Dorf stürzen. Das restliche Jahr geht es hier aber ruhiger zu, bis natürlich auf den zweiten Dienstag im September.
So um 1850 soll die Fair erstmals abgehalten worden sein; damals als eine Art Rinderauktion. Nach und nach wurde das Spektrum erweitert und heute findet man dort u.a. Stände mit Produkten aus der Region, eine Hundeshow, Tauziehwettkämpfe, Schafscherwettbewerbe und eine Ausstellung von alten Treckern und Dampfmaschinen.

Es gibt auch ein altes Volkslied in Devon mit dem Titel “Widecombe Fair“, dessen erster Vers so lautet:

Tom Pearce, Tom Pearce, lend me your grey mare.
All along, down along, out along lee.
For I want for to go to Widecombe Fair,
With Bill Brewer, Jan Stewer, Peter Gurney,
Peter Davy, Dan’l Whiddon, Harry Hawke,
Old Uncle Tom Cobley and all,
Old Uncle Tom Cobley and all

Der letzte Satz “Uncle Tom Cobley and all” hat Eingang in die englische Sprache gefunden und bedeutet etwa “und viele andere”.
Die Widecombe History Group hat ein Buch zusammengestellt, in dem man sich ganz genau über den Werdegang der Fair informieren kann: “The History of Widecombe Fair“, das man über deren Homepage für £6.95 erwerben kann.
Die diesjährige Widecombe Fair findet am 14. September statt.

Veröffentlicht in: on 10. September 2010 at 08:15  Hinterlasse einen Kommentar  
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The Garlic Festival in Newchurch (Isle of Wight) – Für Vampire nicht geeignet

Wer mit den obligatorischen Ausdünstungen des Genusses von Knoblauch seine Probleme hat, sollte am 14. und 15. August die Isle of Wight meiden und großräumig umfahren, denn an diesem Wochenende findet wieder das Garlic Festival statt. Wer immer schon einmal Knoblauchbier oder Knoblaucheis probieren wollte, kommt hier voll auf seine Kosten.

Mehr als 300 Stände werden auf dem Gelände in Newchurch, zwischen Sandown und Newport,  aufgebaut und darüber hinaus gibt es noch jede Menge Unterhaltung für die ganze Familie.

Die Isle of Wight exportiert mehr Knoblauch als ganz Frankreich und Pariser Spitzenköche setzen die Knolle gern in ihren Restaurants ein.
Wem das Garlic Festival zu trubelig ist, kann außerhalb dieses Wochenendes jederzeit die ganz in der Nähe liegende Garlic Farm aufsuchen, in deren Shop man auch alles rund um Knoblauch kaufen kann.

Die Garlic Farm bei Newchurch. - © Copyright Steve Daniels and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Veröffentlicht in: on 13. August 2010 at 14:10  Hinterlasse einen Kommentar  
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Guide Dogs Fun Day 2010 in Stoneleigh Park (Warwickshire)

Stoneleigh Park. - © Copyright E Gammie and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Am letzten Samstag, dem 10. Juli, fand in Stoneleigh Park, einem Ausstellungs- und Konferenzzentrum nahe dem Dorf Stoneleigh in Warwickshire,  der “Guide Dogs Fun Day 2010” statt, den es seit 2006 gibt.
Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung standen Blindenhunde, von denen es in Großbritannien etwa 4500 gibt. Gezeigt wurde der Arbeitstag dieser Tiere, ihre Aufzucht, ihr Training und die aufopferungsvollen Aufgaben, die sie zu übernehmen haben. Zwischen Blindenhunden und ihrem blinden Partner besteht immer eine ganz besondere Beziehung.

Die Besucher konnten sich selbst ein Bild davon machen, wie es ist, von einem Hund geführt zu werden, indem sie ein Tuch um die Augen gebunden bekamen und sich dann komplett auf den führenden Hund verlassen mussten.

Darüberhinaus gab es noch Laufwettbewerbe, Ausstellungen und Verkaufsstände.  Etwa 12 000 Interessierte fanden sich ein und verbrachten einen wirklich schönen Tag in Warwickshire.

Veröffentlicht in: on 14. Juli 2010 at 11:29  Hinterlasse einen Kommentar  
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Harrogate Crime Writing Festival 2010 in Harrogate (North Yorkshire)

Jedes Jahr im Juli eilt alles in England, was sich auch nur  im weitesten Sinne mit Krimis beschäftigt, nach Harrogate, den Kurort in North Yorkshire, wo das Harrogate Crime Writing Festival statt findet. Da das Festival von der Brauerei Theakstons (s.a mein Blogeintrag über diese Brauerei) gesponsert wird und deren beliebteste Sorte Old Peculier heißt, nennt sich das Ganze jetzt Theakstons Old Peculier Crime Writing Festival.

Vom 22. bis zum 25. Juli liegt das britische Krimizentrum also wieder in der Stadt in North Yorkshire, wie immer im Crown Hotel.
Die Gästeliste ist wie in jedem Jahr hochkarätig: Ian Rankin, Val McDermid, Karin Slaughter und Jeffery Deaver (beide aus den USA angereist) und viele andere. Der Chef der Organisation ist in diesem Jahr der schottische Krimiautor Stuart MacBride.

Vergeben wird auch in diesem Jahr wieder der Preis Theakstons Old Peculier Crime Novel of the Year. Hier ist die Shortlist:

In The Dark – Mark Billingham
 The Surrogate – Tania Carver
 A Simple Act Of Violence - RJ Ellory
 The Crossing Places – Elly Griffiths
 Dead Tomorrow – Peter James
 Gallows Lane – Brian McGilloway
 Doors Open – Ian Rankin
 Child 44 – Tom Rob Smith

In diesen Tagen gibt es eine Fülle von Lesungen, Diskussionen, Vorträgen und Partys. Die britische Crime Writers’ Association wird im Verlauf des Festivals auch einige Gewinner der Dagger-Awards bekanntgeben.
Also: Ein randvolles und interessantes Programm für jeden Krimifan.

The Crown Hotel in Harrogate. - © Copyright Keith Edkins and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Sand Sculpture Festival 2010 in Weston-super-Mare (Somerset)

© Copyright john driscoll and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

In Travemünde gibt es so etwas und in Weston-super-Mare in Somerset auch und zwar seit 2006: Ein Sandskulpturen-Festival.
Der Sand vom Strand in Weston eignet sich hervorragend dazu, Skulpturen zu bauen, die man nicht für möglich hält.
Die Attraktion des Jahres 2006 war King Kong, drei Meter hoch und zwanzig Tonnen schwer; geschaffen von zwei niederländischen Spezialisten.
Im Jahr 2007 war das vorgegebene Thema “Märchenfiguren” und in diesem Jahr steht das Thema “Großbritannien” an. Zu sehen da u.a die Beatles, William Shakespeare, Alfred Hitchcock, Margaret Thatcher und der Prince of Wales.

Die Sandfiguren stehen am Strand von Weston-super-Mare in der Nähe des SeaQuariums und zwar vom  22. Mai bis zum 5. September.

Weston-super-Mare hat einige berühmte Leute hervorgebracht; so wurden hier u.a. John Cleese (Monty Python, Fawlty Towers), Richie Blackmore (Deep Purple), Rupert Graves (Schauspieler) und Jeffrey Archer, Baron Archer of Weston-super-Mare (erfolgreicher Romanschriftsteller) in der Stadt geboren, die eine Partnerschaft mit meiner Nachbarstadt Hildesheim hat.

Veröffentlicht in: on 15. Juni 2010 at 15:23  Hinterlasse einen Kommentar  
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Dickens Festival in Broadstairs (Kent)

Gedenktafel am Bleak House in Broadstairs, wo Charles Dickens wohnte. - © Copyright pam fray and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Broadstairs liegt 2-3 Kilometer nördlich von Ramsgate in Kent direkt an der Nordseeküste; ein Ort, den Charles Dickens gern und häufig besuchte. 1837 kam er zum ersten Mal hierher und in Broadstairs schrieb er seinen berühmten Roman “David Copperfield“. Liebevoll nannte er die Stadt “Our English Watering Place”.

Im Jahr 1937, anlässlich des 100. Jahrestages von Dickens’ erstem Besuch in Broadstairs, kam Gladys Waterer, die damals im Dickens House wohnte, auf die Idee, eines seiner Werke aufzuführen und dazu sollten die Bewohner des Ortes in viktorianischer Kleidung herumlaufen, um die Aufführung bekanntzumachen. So wurde das Broadstairs Dickens Festival geboren, das seitdem jedes Jahr in der dritten Juniwoche statt findet.

In diesem Jahr geht das Festival vom 19. bis zum 25. Juni über die Bühne mit zahlreichen Veranstaltungen, darunter die Aufführungen “The Young David Copperfield” und “The Old Curiosity Shop”, einer Victorian Country Fair, einem Victorian Village Cricket Match und einer Victorian Bathing Party.

Ein weiteres Festival zu Ehren von Charles Dickens gibt es in Rochester, das an diesem Wochenende statt findet.

Veröffentlicht in: on 5. Juni 2010 at 07:42  Kommentare (1)  
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Das Rhabarber-Dreieck in West Yorkshire

The Rhubarb Sculpture in Wakefield. - © Copyright Mike Kirby and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

In West Yorkshire gibt es eine Region, die das “Rhabarber-Dreieck” genannt wird und dessen Spitzen die Städte Leeds, Bradford und Wakefield bilden. Hier wird auf besondere Weise ein besonderer Rhabarber angebaut, auch “Champagner-Rhabarber” genannt.

In großen stockdunklen Schuppen wachsen die Rhabarberpflanzen. Künstliches Licht würde die Ernte vernichten und so wird auch nur bei Kerzenlicht geerntet und es herrscht dort absolute Stille. Diese Anbaumethode wurde bereits in der viktorianischen Zeit erfunden.

Dieser spezielle Rhabarber soll (ich habe ihn leider noch nicht probiert) wesentlich besser schmecken als seine im Freien wachsenden Artgenossen, dafür ist er aber auch deutlich teurer. Er hat nur ganz wenige Kalorien (7 pro 100 Gramm) und soll sehr gesund sein.

Wer sich das alles einmal ansehen möchte, kann dies z.B. auf der Farm der Firma E. Oldroyd & Sons in Rothwell tun. Dort werden Touren durch “The Secret World of the Rhubarb Triangle” angeboten. Empfangen wird man von Janet Oldroyd Hulme  “The High Priestess of Rhubarb”.

In diesem Jahr erhielt der Yorkshire-Rhabarber von der EU den Status “Geschützte Ursprungsbezeichnung“; damit kann er sich in andere englische Produkte einreihen, die den gleichen Status haben wie z.B. die “Melton Mowbray Pork Pies” (s. dazu meinen entsprechenden Blogeintrag)  und der “Swaledale Cheese”.

Natürlich gibt es auch ein Festival, das u.a. dem Rhabarber gewidmet ist, das “Wakefield Festival of Food, Drink and Rhubarb“, das in diesem Jahr am 26. und 27. Februar” statt fand.

Da sich auch britische Starköche wie Jamie Oliver und Marco Pierre White mit Rhabarber beschäftigt haben, geht der Beliebtheitstrend  für diese Pflanze deutlich nach oben.

Veröffentlicht in: on 2. Mai 2010 at 09:20  Kommentare (1)  
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