Meine Lieblings-Pubs – The Kings Arms in Stow-on-the-Wold

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Im Herzen der Cotswolds liegt die historische Marktstadt Stow-on-the-Wold (Gloucestershire) und hier kann es während der touristischen Hochsaison so richtig voll werden; dann ist auf dem Marktplatz absolut kein Parkplatz mehr zu bekommen. Am Abend, wenn die ganzen “Daytripper” den Ort wieder verlassen haben, kehrt dann wieder etwas mehr Ruhe ein.

An der einen Ecke des Marktplatzes findet man den 500 Jahre alten Kings Arms, ein Pub und ein Hotel in einem Gebäude, natürlich aus dem hier allgegenwärtigen Cotswoldstein erbaut. Noch heute ist man stolz auf einen Besuch König Charles I, der im Jahre 1645 vor der Schlacht von Naseby in dem alten Coaching Inn weilte, und auf der Webseite des Hotels/Pubs heißt es denn auch “Today everyone is treated like royalty”. Nun ja, bei meinem Besuch wurde zwar kein roter Teppich ausgerollt, aber trotzdem gefiel es mir im Kings Arms.

Das Restaurant ist ansprechend eingerichtet und das Mittagessen, das ich hier einnahm, schmeckte sehr gut. Wer in der Bar essen möchte, kann hier auch unter verschiedenen Sandwiches und Baguettes wählen.

Das Hotel am Markplatz von Stow-on-the Wold war 1978 einmal Schauplatz einer BBC-Verfilmung des Thomas Hardy-Romans “The Mayor of Casterbridge” mit Alan Bates und Anna Massey in den Hauptrollen.

The Kings Arms
Market Square
Stow-on-the Wold
Gloucestershire
GL54 1AF
Tel. 01451 830364

Published in: on 28. Januar 2013 at 02:00  Kommentare (4)  

The Castle Inn und die Schlacht bei Edgehill (Warwickshire)

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Wenn man die A422 von Banbury nach Stratford-on-Avon entlangfährt, kann man nach ca 15 Fahrminuten, kurz hinter der Zufahrt zum Upton House, rechts auf eine kleine Straße abbiegen, die nach Edgehill und Ratley führt. Die Straße erklimmt einen Hügel, auf dem man plötzlich mit einer kleinen Burg konfrontiert wird, eine Burg, die einen Gasthof beherbergt: The Castle Inn.

Von diesem ungewöhnlichen ca 200m hoch gelegenen Pub auf dem Edgehill hat man einen wunderbaren Blick über mehrere Grafschaften und auf das einstige Schlachtfeld, auf dem am 23. Oktober 1642 der Battle of Edgehill ausgetragen wurde. Die Truppen von Charles I lieferten sich hier einen erbitterten Kampf gegen die Roundheads unter der Führung des Earls of Essex. Über 1000 Soldaten wurden an diesem Sonntag getötet und 3000 verwundet.

Bereits 1822 wurde in dem Turm auf dem Edgehill ein Gasthof eingerichtet; genau 100 Jahre später erwarb ihn die Hook Norton Brewery (s. dazu auch meinen Blogeintrag).
Der Castle Inn verfügt über einen Biergarten von dem aus man im Sommerhalbjahr den Blick bei einem Pint Old Hooky besonders genießen kann. Die umfangreiche Speisekarte bietet sowohl mittags als auch abends Pub-Klassiker  wie Ploughman’s und Sandwiches, aber auch Spezialitäten wie das Cromwellian Chicken und die Boozy Bullock Pie.

Wem es in dem Castle Inn gefällt, der kann hier auch übernachten. Vier Zimmer stehen zur Verfügung, wobei die im Hauptturm besonders zu empfehlen sind, denn “Rupert” und “King’s” gehen auf das Schlachtfeld hinaus und haben Himmelbetten. Beide kosten £80 pro Nacht.

Auf dem Edgehill bewegt man sich auf der Grenze zwischen Oxfordshire und Warwickshire. Die postalische Adresse lautet Oxfordshire, obwohl man sich im Castle Inn schon knapp auf dem Territorium von Warwickshire bewegt.

The Castle Inn
Edgehill
Banbury
Oxon
OX15 6DJ
Tel. 01295 670255

Published in: on 29. Dezember 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meine Lieblings-Pubs – The Roman Bath in York (North Yorkshire)

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Irgendwie kann man sich wohl nicht entscheiden, ob der Pub am St Sampson’s Square in YorkRoman Bath” oder “Roman Baths” heißt. Am Haus selbst wird die Singularform verwendet, auf der Homepage die Pluralform. Wie auch immer, dieses zentral gelegene Gasthaus verbindet wieder zwei Elemente, die wir in York so häufig finden: Römer und Geister, schließlich sind wir in Englands “most haunted city”.

“The Roman Bath”, ich bleibe bei dieser Schreibweise, soll seit 1783 an dieser Stelle stehen, allerdings führte er früher andere Namen wie The Barrel Churn, The Cooper oder The Mail Coach. Erst als man im Jahr 1930 Baumaßnahmen durchführte und dabei im Keller Reste römischer Bäder aus dem 1. Jahrhundert fand, wurde der Gasthof umbenannt.

Heute kann man sich im Keller von “The Roman Bath” diese Badeanlagen ansehen, die aus einem Caldarium (eine Art Schwitzraum), dem Tepidarium (warme Bäder) und dem Frigidarium (kalte Bäder) bestehen, denn man hat die Ausgrabungen in ein Museum umgewandelt. Der Eingang zu den Räumlichkeiten führt durch den Pub.

Wo sich früher einmal Römer in York aufhielten, da sind auch Geistererscheinungen bzw. Geschichten von übernatürlichen Vorgängen nicht weit; so auch hier. Schon bevor die Anlagen entdeckt wurden, waren hier merkwürdige Geräusche zu hören: Es klang, als ob eine Wasserleitung geplatzt wäre, gurgelnde Geräusche von fließendem Wasser irritierten die Bewohner, aber es gab keine Wasserschäden im Haus. Einige schreiben diese merkwürdigen Geräusche badenden “Geister-Römern” zu. Die Ghost Hunting Company “Fright Nights” (ich berichtete darüber schon einmal in meinem Blog) führte am 4. August diesen Jahres in den unheimlichen Bädern eine Nachtwache durch; im stockdunklen Keller ging man auf Geisterjagd.

Ich habe “The Roman Bath” zur Mittagszeit besucht und fühlte mich hier wohl. Abends wird hier häufig Live-Musik geboten, eine Geräuschkulisse, auf die ich in einem englischen Pub eher verzichten kann.

The Roman Bath
9, St Sampson’s Square
York, North Yorkshire YO1 8RN
Tel. 01904 620455

Published in: on 14. November 2012 at 02:00  Kommentare (2)  
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Meine Lieblings-Pubs – The Angel on the Bridge in Henley-on-Thames (Oxfordshire)

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Ich habe eine Schwäche für die trubelige Stadt Henley-on-Thames in Oxfordshire, auch wenn man stets einige Zeit braucht, um einen Parkplatz zu finden. Mein Tipp: In der Nähe des River and Rowing Museums an der Themse sind große Parkplätze, von denen aus man in wenigen Minuten zu Fuß in der Stadt ist.

Dort wo die A4130 auf einer Brücke die Themse überquert und in die Hart Street übergeht, liegt ein Pub, den ich aus eigener Erfahrung sehr empfehlen kann: The Angel on the Bridge. Hier hat man eigentlich alles, was man von einem Pub erwartet: Eine unschlagbare Lage, im Sommer eine Terrasse direkt an der Themse, im Winter eine gemütliche Atmosphäre mit Kaminfeuer und natürlich immer ein gutes Pint von Brakspear.
Einziger Nachteil: Es ist fast immer ziemlich voll hier, so dass man die Mittagszeit lieber meiden sollte. Der Angel hat täglich durchgehend geöffnet, so empfiehlt sich ein Besuch eher am frühen Nachmittag.

Ideal ist der Pub natürlich für die jährlich stattfindende Henley Royal Regatta (in diesem Jahr fand das Ereignis vom 27. Juni bis zum 1. Juli statt), aber da einen Platz zu bekommen, dürfte schwierig sein. Speziell für die Regatta-Tage bietet der Angel auch ein Regatta-Menü an.

Nicht zu verwechseln ist The Angel on the Bridge mit dem Little Angel, der liegt auf der anderen Seite der Brücke am Remenham Lane, bereits in der Grafschaft Berkshire (ebenfalls zu empfehlen!).

The Angel on the Bridge
Thameside
Henley on Thames
Oxfordshire  RG91BH
Tel: 01491410678

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The Thames Head Inn (Gloucestershire) – Der Pub an der Themsequelle

Eigenes Foto.

Als wir auf der A433 von Tetbury nach Cirencester fuhren, kamen wir auch an The Thames Head Inn vorbei, einem Pub, der sich rühmt, der erste Themse-Pub zu sein, denn die Quelle liegt nur einige hundert Meter entfernt. Begrüßt werden die Gäste bei der Zufahrt zum Parkplatz von Father Thames, dessen Bild das Pubschild ziert.

The Thames Head Inn gehört zu den Pubs, die der in Swindon ansässigen Brauerei Arkell’s gehören. Früher war hier einmal ein Bahnhof, aber nachdem der geschlossen wurde, steht der Pub ziemlich einsam an der A433 und war bzw ist nur mit dem Auto zu erreichen.

Neben Bar Snacks kann man hier auch “richtig” essen; die Karte hält einige Klassiker der englischen Küche bereit wie Bangers and Mash, Bubble and Squeak und Steak, Kidney & Ale Pie.

Die Wirte der einsam gelegenen Gasthöfe müssen sich schon etwas einfallen lassen, um wirtschaftlich überleben zu können, So bietet der Thames Head Inn in einer umgebauten Scheune Übernachtungsmöglichkeiten an, Tagungen und Konferenzen können hier durchgeführt werden und natürlich sind auch Hochzeiten immer willkommen. Mit “nur Bier ausschenken” kommt man da eben nicht über die Runden.

The Thames Head Inn
Tetbury Road
Cirencester
Gloucestershire
GL7 6NZ
Tel. 01285 770 259

Old Father Thames ziert das Pubschild des Thames Head Inns. – Eigenes Foto.


Meine Lieblings-Pubs – The Flying Horse Inn in Boughton Aluph (Kent)

The Flying Horse Inn in Boughton Aluph (Kent). - Eigenes Foto.

An einem sonnigen, aber kühlen Tag legten wir kürzlich eine Mittagspause in Boughton Aluph ein, ein paar Kilometer von Ashford in Kent und nur einige Schritte vom Eastwell Manor Hotel entfernt, das ich in meinem Blog schon einmal vorstellte und das zu meinen Lieblingshotels gehört.

Am großen Village Green des Ortes liegt der Flying Horse Inn und den wählten wir aus, um ein Pint und ein Mittagessen zu uns zu nehmen. Der Gasthof steht seit 1957 unter Denkmalschutz und verfügt über Dering-Fenster; das sind bogenförmige Fenster, die man in dieser Gegend von Kent findet und die nach Sir Edward Dering benannt sind, der während des Bürgerkriegs durch so ein Fenster vor seinen Verfolgern flüchtete.

Im Pub waren nur Einheimische zu finden, die dort ihre Pints zu sich nahmen. Der Empfang war freundlich, der Pub nett eingerichtet und unser Mittagessen schmeckte auch. Neben den üblichen Pub-Klassikern bietet der Flying Horse Inn auf seiner Karte auch Gerichte, die selten in englischen Restaurants zu finden sind wie Bisonsteaks, Springbock-Filetsteaks und Kängurusteaks.

The Flying Horse Inn ist ein angenehmer Country-Pub, der im Sommer auch die Möglichkeit bietet, draußen im Biergarten oder vor dem Haus zu essen und zu trinken.

The Flying Horse Inn
The Lees
Boughton Aluph
Ashford, Kent TN25 4HH
Tel. 01233 620914

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Meine Lieblingspubs: The Trout Inn in Lechlade-on-Thames (Gloucestershire)

The Trout Inn in Lechlade (Gloucestershire) und die St. John's Bridge. - Eigenes Foto

Als ich kürzlich den Old Father Thames (s. hierzu auch meinen Blogeintrag) am St John’s Lock bei Lechlade in Gloucestershire besuchte, machte ich, da es Mittagszeit war, auch gleich einen Abstecher in den gegenüber der Schleuse gelegenen Pub The Trout Inn. Der Weg dorthin führt über die St John’s Bridge, eine recht schmale Brücke, bei deren Überquerung man aufpassen muss, dass man nicht von einem der zahlreichen LKWs überrollt wird, die die alte Brücke auch gerade passieren.

The World Famous Trout Inn at Lechlade” nennt sich der von Bob und Penny Warren geleitete Gasthof, den es an dieser Stelle schon seit 1472 gibt. In Inneren sieht es in der “Forelle” so aus wie man sich einen typischen englischen Pub wünscht: Steinfußboden und Holzbalken, eine niedrige Decke und eine gemütliche Bar.
“The Synge of St. John Baptist Head” hieß das Gasthaus bis 1704 und wurde dann in “The Trout Inn” umbenannt. So ruhig es bei meinem Besuch auch war, man unternimmt so einiges hier: Live-Jazz, Folkfestivals und Quiz Nights sind nur einige Beispiele für die Aktivitäten der landschaftlich sehr schön gelegenen “Forelle”.

The Trout Inn
St. John’s Bridge
Faringdon Road
Lechlade-on-Thames
Gloucestershire
GL7 3HA
Tel. (01367) 252313

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Published in: on 10. Februar 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meine Lieblings-Pubs – The Barge in Swineshead Bridge (Lincolnshire)

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Verkehrsgünstig an der von Newark-on-Trent nach King’s Lynn führenden A17 gelegen, zieht The Barge Pub and Restaurant in Swineshead Brige in Lincolnshire gerade zur Mittagszeit eine Menge Gäste an, die sich hier stärken wollen. Als wir kürzlich in dem Pub Station machten, war das Restaurant sehr gut gefüllt.
The Barge liegt am South Forty Foot Drain, einem jener Entwässerungsgräben, von denen es in Lincolnshire und Cambridgeshire so viele gibt.
Im frühen 19. Jahrhundert taucht der Name des Pubs schon auf, als von Pferden gezogene Lastkähne (barges) Fracht von hier nach Boston und Lincoln lieferten. Passagiere wurden mit diesen Kähnen auch befördert. Der Name des Gasthofs wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in The Railway Hotel geändert, 1937 aber wieder in The Barge umbenannt.

Im Restaurant werden Speisen angeboten, die weitestgehend aus Produkten der Region bestehen. Die Spezialität des Hauses sind Fish and Chips.
The Barge ist ein Free House, also nicht an eine Brauerei gebunden. Mir hat es hier sehr gut gefallen, sowohl das Gebäude als auch die Inneneinrichtung.

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Published in: on 12. November 2011 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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The Golden Fleece – Yorks gruseligster Pub

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Als wir neulich zur Mittagszeit ein Bier im Golden Fleece tranken, war von einer gruseligen Atmosphäre hier nichts zu spüren. Yorksmost haunted pub” liegt den Shambles gegenüber, jener kleinen, tagsüber wuseligen, aber abends meist sehr ruhigen Gasse. Wie vieles in York ist auch The Golden Fleece sehr alt, bis auf das Jahr 1503 kann man die Spuren des Hauses zurückverfolgen.

Wenn man den Gasthof betritt, kommt man erst in eine kleine Bar, von der aus ein schmaler, schiefer Korridor in einen weiteren größeren Raum führt. Zu essen gibt es hier vor allem Burgers und Baguettes; der Koch liebt offensichtlich die Tex-Mex-Küche, denn Chili und Nachos dominieren die Speisekarte.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts gehörte The Golden Fleece dem Bürgermeister von York, einem gewissen John Peckett, und dessen Frau, Lady Alice Peckett, ist eine der vielen Spukgestalten, die hier nachts durch die Gänge und Korridore wandern und den Gästen der vier Zimmer, in denen man übernachten kann, den Schlaf rauben. So mancher Gast soll schon vor den unheimlichen Besuchern, die durchaus auch in die Zimmer kommen, geflohen sein und sich nie mehr im Pub hat blicken lassen.

Diese Berichte über die nächtlichen geisterhaften Aktivitäten lockten natürlich auch das Fernsehteam von “Most Haunted” des Senders LivingTV nach York, das hier die Nachtstunden verbrachte und so manches Unheimliche erlebte. Hier ist der erste Teil der Sendung zu sehen.

“We hope you will visit us at the Golden Fleece and we’re sure you will enjoy your stay even though we can’t guarantee that things will go bump in the night for you. But when you visit the most haunted pub in one of Britain’s most haunted cities, there’s a frightening chance that something strange just might happen!” So steht es auf der Homepage des Golden Fleece, eine Einladung, der man doch nun wirklich nicht widerstehen kann!

The Golden Fleece
16 Pavement
York, North Yorkshire
YO1 9UP
Tel. 01904 625171

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Published in: on 19. September 2011 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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The Black Horse in Pluckley (Kent) – Ein von Geistern heimgesuchter Pub in Englands Spukdorf Nummer 1

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Wir suchten an einem Sonntagmittag einen Pub und da wir uns gerade in der Nähe von Pluckley in Kent aufhielten, erinnerte ich mich an einen früheren “Boxenstopp” dort und so suchten wir erneut “The Black Horse” auf.
Auf der Webseite “Beer in the Evening” herrscht schon seit langem eine heftige Debatte über die Freundlichkeit bzw. Unfreundlichkeit des Personals in diesem hübschen Pub, so waren wir gespannt, was uns hier erwarten würde. Wir waren sehr angenehm überrascht. Das aus jungen Damen bestehende Serviceteam war außerordentlich freundlich, und wir erlebten erstmals, dass wir beim Verlassen eines Pubs mit Handschlag verabschiedet wurden. So können wir uns den Kritikern des Pubs in “Beer in the Evening” nicht anschließen.

The Black Horse liegt neben der Dorfkirche St Nicholas in der Mitte von Pluckley (s. hierzu auch meinen früheren Blogeintrag), das sich “the most haunted village in England” nennt. Hier wurde seinerzeit die TV-Serie “The Darling Buds of May” (1991-1993) gedreht, in der auch der Pub häufig zu sehen ist.
Das “Schwarze Pferd” wurde im Jahre 1450 erbaut und dient seit 1474 als Gasthof. Die Inneneinrichtung mit großem Kamin, niedrigen Decken und dicken Eichenbalken gefiel mir sehr gut; es gibt auch einen großen Pubgarten, in dem man bei schönem Wetter sitzen kann.
Fazit: The Black Horse hat mir rundherum gut gefallen!

Ach so: Natürlich ist der Pub auch “haunted” und hier ist ein Film zu sehen, in dem “Ghosthunter” eine Nacht in dem alten Haus verbringen.

The Black Horse
The Street
Pluckley, Ashford, Kent, TN27 0QS
Tel. 0871 951 1000

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Published in: on 1. September 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meine Lieblings-Pubs: The Nags Head in Great Missenden (Buckinghamshire) – Beliebt bei hochrangigen Staatsmännern auf der Durchreise

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Mitten in den Chiltern Hills gelegen, war “The Nags Head” früher einmal eine Station für Kutschen auf dem Weg nach London. Die Gebäude stammen aus dem 15. Jahrhundert und liegen außerhalb der Ortschaft Great Missenden an der London Road.
Wir aßen kürzlich dort zu Mittag und stellten fest, dass die Küche des Pubs auf hohem Niveau angesiedelt ist, dank Claude Paillet, dem Chefkoch des Hauses. “The Nags Head” hat einen eigenen, relativ kleinen Restaurantteil und wer möchte, kann sein Pint oder sein Mittagessen auch draussen im Pubgarten zu sich nehmen. Obwohl in unserem aktuellen Pubführer steht, dass eine Tischreservierung erforderlich ist, bekamen wir an diesem sonnigen Sonntagmittag problemlos ohne Reservierung einen Tisch.

Im Restaurant hängen Bilder des 1990 in Great Missenden verstorbenen Schriftstellers Roald Dahl, der Stammgast im “Nags Head” war (das Roald Dahl-Museum befindet sich ebenfalls im Ort; s. dazu auch meinen Blogeintrag).

Der Country Inn hat aber noch sehr viel mehr Berühmtheiten in seinen Räumlichkeiten begrüßen können. Wenn Englands Premierminister ihre Staatsgäste mit auf ihren Landsitz Chequer’s nehmen, machen sie häufig hier Station, so dass es wohl nicht allzu viele Pubs in England gibt, die sich mit so hochrangigen Gästen brüsten können.

Um noch einmal auf Roald Dahl zurückzukommen. Sein Kinderbuch “Fantastic Mr. Fox” (dt. “Der fantastische Mr. Fox”) kam 2009 unter dem gleichen Titel als Animationsfilm in die Kinos. Dabei stand Great Missenden Pate und auch “The Nags Head” kommt darin vor (hier der Trailer zum Film). Sogar der Hollywood-Schauspieler Bill Murray tauchte eines Tages überraschend im Pub auf und durfte hinter der Bar einige Pints zapfen. Er gibt dem Clive Badger im Film seine Stimme.
Also: Wer weiß, wen man bei einem Besuch im “Nags Head” so alles trifft?

The Nags Head Inn
London Rd
Great Missenden
Buckinghamshire
HP16 ODG
Telephone – 01494 862945

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Published in: on 13. August 2011 at 04:00  Kommentare (1)  
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The Falkland Arms in Great Tew (Oxfordshire) – Der perfekte Pub

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Ca 2 km von der A361 Banbury – Chipping Norton entfernt liegen The Tews, zwei kleine hübsche Dörfer, von denen Great Tew mit einem wunderschönen Pub versehen ist; “The Falkland Arms” ist so wie ein Pub sein sollte: Urgemütlich mit einem großen Kamin für das Winterhalbjahr, einer Terrasse für warme Sommertage, ruhig gelegen, gepflegtem Bier und gutem Essen.

Wir machten vorige Woche Station im Falkland Arms, um dort zu Mittag zu essen und waren sehr angetan von dem alten Haus. Außen wächst das Gebäude immer mehr zu. Im Gastraum hingen hunderte von Bierkrügen unter der Decke, der Fußboden bestand aus großen Steinplatten und es herrschte eine entspannte Atmosphäre.

Benannt wurde The Falkland Arms übrigens nach  Lucius Cary, dem 2. Viscount Falkland, der 1625 die Ländereien von Great Tew erbte und der in der Schlacht von Newbury 1643 im Alter von 33 Jahren starb.

Neil Hanson äußert sich  in seinem Buch “Classic Country Pubs”  über The Falkland Arms: “The pub is the sort that makes expatriate Britons in the arid wastes of Saudi Arabia cry themselves to sleep at night“. Genau so ist es und ich kann einen Besuch in diesem “picture-perfect pub” in Oxfordshire sehr empfehlen!

The Falkland Arms
Chipping Norton
Great Tew
Oxfordshire
OX7 4DB
Tel. 01608 683653

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Published in: on 30. Juli 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meine Lieblings-Pubs – The Crown Inn in Pishill (Oxfordshire)

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Zugegeben, ein schöner Name ist Pishill nicht (früher soll sich das sogar mit zwei “s” geschrieben haben), aber einen schönen und weit über die Grenzen des Ortes hinaus bekannten Pub hat das Dorf im Süden Oxfordshires, “The Crown Inn“.
Das alte Haus stammt aus dem 15. Jahrhundert und diente früher als Kutschenstation, in der sich Kutscher und Pferde kurz ausruhten, bis es weiter ging.
Zur Zeit Heinrich VIII versteckten sich verfolgte katholische Priester im Crown Inn, denn hier gab es das wohl größte “Priest Hole” im ganzen Land. Einer dieser Priester, Father Dominique, kam in dem Pub zu Tode, entweder, weil er von einer der Dienstmägde verführt wurde und er sich aus Schuldgefühlen das Leben nahm oder weil er die Dienstmagd vor einem betrunkenen Gast in Schutz nehmen wollte, woraufhin der den Priester ermordete. Welche der beiden Versionen auch stimmt, der Priester sucht den Pub noch immer als Geist auf.

In den 60er Jahren diente die angrenzende Scheune als Nachtclub, in der berühmte Leute auftraten wie z.B. Ringo Starr, George Harrison und Dusty Springfield. Heute treten dort keine Berühmtheiten mehr auf, doch die Scheune wird weiterhin für private Feierlichkeiten benutzt.

The Crown Inn ist ein Free House, d.h. es gehört keiner Brauerei. Die angebotenen Biere kommen von mehreren Brauereien, z.B. der West Berkshire Brewery, der Marlow Brewery und der Hidden Brewery.
Man kann hier im Pub zu Mittag und zu Abend essen, bei schönem Wetter auch draußen sitzen oder es sich im Winter vor einem der drei offenen Kamine gemütlich machen. The Crown Inn ist täglich geöffnet.

The Crown Inn
Pishill
Henley-on-Thames
RG9 6HH
Tel. 01491 638364

Published in: on 8. Juli 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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The Queen’s Head in Little Marlow (Buckinghamshire) – Beliebt bei englischen TV-Produzenten

With friendly permission of John Law

Er sieht ja wirklich toll aus “The Queen’s Head” im idyllischen Little Marlow in Buckinghamshire, und er bietet alles, was man sich von einem englischen Country Pub erwartet: Kaminfeuer im Winter, ein Biergarten im Sommer. Der gegenüber vom Manor House gelegene Gasthof stammt aus dem 16. Jahrhundert und er ist ideal für ein Pint Bitter auf der Durchreise oder aber auch für Lunch und Dinner, denn die Küche bietet deutlich mehr als den Standard “Pub Grub” wie Ploughman’s Lunch und Sandwiches.

“The Queen’s Head” liegt am Ende einer kleinen Straße, dem Pound Lane, ideal für TV-Produzenten, die hier Fernsehaufnahmen machen können, ohne die Dorfbewohner allzusehr zu stören, aber auch um ungestört drehen zu können. So wurde Little Marlow mehrfach für die Krimiserie “Midsomer Murders” (“Inspector Barnaby”) zum Schauplatz schrecklicher Verbrechen und auch “The Queen’s Head” wurde mit einbezogen wie in Folge 4 der 1. Staffel “Faithful unto Death” (dt. “Treu bis in den Tod”). In dieser Folge wurden sowohl Außen- als auch Innenaufnahmen des Gasthofs gemacht.

Auch für die letzte gedrehte Folge der Serie “Inspector Morse“, das außerordentlich traurige “The Remorseful Day“, in der der Oxforder Kriminalbeamte stirbt, wurde der “Queen’s Head” in Little Marlow ausgesucht.

The Queen’s Head
Pound Lane
Little Marlow SL7 3SR,
Tel. 01628 482927

The Pack o’ Cards in Combe Martin (Devon) – Der “Kartenspiel-Gasthof”

 

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Combe Martin ist ein hübsches Dorf an der Nordküste von Devon, am Rand des Exmoor-Nationalparks. Hier steht ein äußerst seltsamer Pub namens “The Pack o’ Cards“, auf Deutsch “Das Kartenspiel”. Dieses verschachtelte Gebäude ist nach dem Nummernsystem eines Kartenspiels gebaut worden und zwar gibt es hier:
- 4 Stockwerke = Zahl der Spielkartenfarben
- 13 Zimmer, 13 Türen auf jedem Stockwerk, 13 Kamine = Zahl der Karten einer Farbe
- 52 Fenster, 52 Treppen, 52 x 52 Fuß Grundfläche = Zahl der Spielkarten

Der ganze Pub sieht auch wie ein Kartenhaus aus. Wie kam es dazu?
Ein gewisser George Ley aus Combe Martin spielte gerne einmal eine Runde Karten mit seinen Freunden und eines Tages, das war im Jahr 1690, konnte er einen großen Gewinn einstreichen. Ihm fiel nichts Besseres ein, als ein Haus zu bauen, das ihn immer an diesen großen Gewinn erinnern würde, indem das Gebäude wie ein Kartenhaus gestaltet wurde. Erst im frühen 19. Jahrhundert machte man daraus einen Gasthof, den  King’s Arms Inn. Den heutigen Namen, “Pack o’ Cards”, erhielt der Pub aber erst 1933.

Wer hier einmal an der Nordküste Devons unterwegs ist, sollte es auf keinen Fall verpassen, diesem “Folly Gasthof” einen Besuch abzustatten.
In Paul Moodys und Robin Turners “Rough Pub Guide” (“A countdown of the fifty most unforgettable drinking experiences in the UK”) nimmt “The Pack o’ Cards” Platz 40 ein.

High Street
Combe Martin
EX34 0ET
Tel: 01271 882300

Meine Lieblings-Pubs: The Rose & Crown in East Lyng (Somerset)

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Wir nahmen einmal unseren Lunch in der Rose & Crown ein, einem sehr angenehmen Pub in East Lyng in der Grafschaft Somerset, zwischen Taunton und Bridgwater gelegen. Es handelt sich hier um einen Coaching Inn, also einen Gasthof, in dem früher Kutschen auf der Durchreise Rast machten, und es heißt, dass das Gebäude aus dem 13. Jahrhundert stammt.

In der Rose & Crown wohnte häufig der englische Maler und Grafiker George Edward Marston, der dadurch bekannt wurde, dass er die Antarktis-Expeditionen von Ernest Shackleton begleitete und die Forschungsreise auf Illustrationen festhielt.

Der Pub ist bei Wohnwagen-  und Wohnmobilreisenden beliebt, da man auf dessen Gelände kostenlos übernachten kann, sofern man sein Abendessen im Haus einnimmt.
In der warmen Jahreszeit steht ein angenehmer Biergarten zur Verfügung; wenn es kalt ist, kann man es sich an dem großen Kamin, dem “inglenook fireplace”, gemütlich machen.
Alles in allem: Sehr empfehlenswert!

The Rose & Crown
East Lyng
Taunton
Somerset
TA3 5AU
Tel: 01823 698948

Published in: on 15. März 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meine Lieblings-Pubs – The Yew Tree Inn in Cauldon (Staffordshire)

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Ohne meinen “The Good Pub Guide” würde ich nie nach England reisen. So interessieren mich natürlich besonders die Pubs, die mit drei Sternen versehen sind, die höchste Auszeichnung im Guide. Auf einer meiner Reisen machte ich einen Umweg, um einmal “The Yew Tree Inn” in Cauldon in der Grafschaft Staffordshire zu besuchen, der die Ehre hatte, drei Sterne zu besitzen.

Der 300 Jahre alte Pub wird seit fast 50 Jahren von Alan East geführt, der in dieser langen Zeit unendlich viel an Antiquitäten und allem möglichem Sammelsurium zusammengetragen hat. Vor allem seine alten Musikautomaten sind im Pub sehr beliebt, die man mit einem Zwei-Pence-Stück zum Leben erwecken kann.

The Moorlands Magpie wird Alan East genannt, die Elster aus dem Moorgebiet, weil er so eine ausgeprägte Sammelleidenschaft hat. Man fühlt sich sofort in diesem gemütlichen Pub wohl, in dem man auf altem Gestühl sein Pint zu sich nimmt.

Paul Moody und Robin Turner haben The Yew Tree Inn in ihrem 2008 erschienen Buch “The Rough Pub Guide: A Celebration of the Great British Boozer” in ihrer Hitliste der außergewöhnlichsten Pubs auf Platz 17 gesetzt.

 ”Treasure-trove of fascinating antiques and dusty bric-a-brac, very eccentric“, sagt der Good Pub Guide, und ich kann ihm da nur Recht geben.

The Yew Tree Inn
Cauldon
Staffordshire
ST10 3EJ
Telephone (01538) 308348

Published in: on 24. Februar 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meine Lieblings-Pubs: The Leather Bottle in Cobham (Kent)

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The Leather Bottle gehört in die Kategorie “cozy pub”, denn er sieht von außen sehr gut aus und ist im Inneren außerordentlich gemütlich. Wer einmal das Buch “Die Pickwick Papers” von Charles Dickens gelesen hat, der ist darin auch über diesen Pub “gestolpert”, der in Cobham in der Grafschaft Kent liegt, 10 km südöstlich von Gravesend. Dickens hat hier auch einmal gewohnt, in Zimmer 6.

Auch heute kann man im Leather Bottle wohnen; fünf Zimmer stehen zur Verfügung, zwei davon haben Himmelbetten. Letztere kosten £86.00 pro Nacht inklusive Frühstück. Unter dem gleichen Dach zu schlafen, unter dem der große Charles Dickens einst sein Haupt bettete, das sollte man sich nicht entgehen lassen.

An hübsch gedeckten Tischen kann man hier sein Mittag- und/oder Abendessen einnehmen, im Sommer auch in dem großen Pubgarten.

The Leather Bottle
54-56 The Street, Cobham, Kent DA12 3BZ
Tel: 01474 814 327

Published in: on 6. Februar 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meine Lieblings-Pubs – The White Horse in Chilham (Kent)

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Ich erinnere mich an einen wunderschönen Sommervormittag, als wir in Chilhams “White Horse” einen Drink zu uns nahmen. Der Pub, einer der meist fotografierten Englands, ist nicht weit von Canterbury entfernt und steht direkt am Dorfplatz, der im 15. Jahrhundert angelegt wurde, und neben der St. Mary’s Kirche. Chilham Castle ist der Grund, warum viele Menschen in das Dorf kommen und “The White Horse” profitiert natürlich davon.

Der hübsche Pub mit der angenehmen Atmosphäre ist jeden Tag der Woche ganztägig geöffnet und bietet auf seiner Menükarte überwiegend Produkte aus organischem Anbau an. Gemüse und Eier kommen kommen direkt aus der Region und auch der Fisch kommt täglich frisch auf den Tisch.
Die Bar bietet eine große Palette an Bieren an; viele kommen aus Brauereien in Kent, es werden aber auch Biere großer Hersteller angeboten.

Ein so hübscher Ort wie Chilham ist natürlich auch als Filmkulisse begehrt und so wurden hier einige Filme gedreht wie zuletzt der BBC-Vierteiler “Emma“, nach dem gleichnamigen Roman von Jane Austen.

Published in: on 18. Januar 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meine Lieblings-Pubs – The Red Lion in Avebury (Wiltshire)

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In Avebury liegt einer der größten  Steinkreise auf den britischen Inseln und er gehört seit 1986 als Teil der “Stonehenge, Avebury and Associated Sites” zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Mitten in Avebury ist der 400 Jahre alte strohgedeckte  Bilderbuch-Pub “The Red Lion” zu finden. Es ist dort richtig gemütlich, mit niedrigen Decken, Eichenbalken und alten Möbeln. Der Pub ist an jedem Tag der Woche von 11 Uhr bis 23 Uhr durchgehend geöffnet und serviert auch täglich Lunch und Dinner. Im Sommer kann man sein Pint oder sein Essen auch im Freien zu sich nehmen, mit Blick auf die mysteriösen Averbury-Steine.

Der “Red Lion” steht auf der Liste der “10 Most Haunted Pubs” und so ist hier hin und wieder der Geist von “Florrie” zu sehen, eine Wirtsfrau, die von ihrem Ehemann erschlagen wurde.

Hier ein Film über diese dunkle Seite des Pubs:

Published in: on 26. Dezember 2010 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  

Meine Lieblings-Pubs – Ye Olde Starre Inn in York (North Yorkshire)

Ist “Ye Olde Starre Inn” in York nun wirklich der älteste Pub in der Stadt? Möglicherweise, denn schon während des Civil Wars (1642 – 1651) war hier ein betriebsames Gasthaus, dessen Keller aus dem 10. Jahrhundert stammen sollen.
Man wird auf den Pub aufmerksam, wenn man die Straße Stonegate entlanggeht, denn da zieht sich ein hölzerner Balken über die Straße mit dem Namenszug.

Ich kenne diesen Pub eigentlich immer nur voll: Man muss sich zur Bar schon vorkämpfen, um sich sein Pint zu bestellen. Um die Hauptbar scharen sich vier Räume, in denen man dann versuchen kann, ein mehr oder weniger stilles Plätzchen zu ergattern.
Dass es in so einem alten Gasthaus auch Geister gibt, ist nahezu selbstverständlich. Aus dem Keller sind hin und wieder nachts laute Schreie zu hören, die von verwundeten Soldaten aus der Schlacht von Marston Moor (2. Juli 1644) stammen. Diese armen Menschen wurden hierher gebracht, um medizinisch verpflegt zu werden. Da man damals aber noch keine Betäubungsmittel kannte, nahm man z.B. Amputationen bei vollem Bewusstsein durch; daher die schrecklichen geisterhaften Schreie.

Ich kann einen Besuch in dem sehr atmosphärischen “Ye Olde Starre Inn” sehr empfehlen, in dem man neben zahlreichen Ales auch Pubfood bekommt.

Published in: on 15. Dezember 2010 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meine Lieblings-Pubs – The George & Dragon in Speldhurst (Kent)

 
 

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Speldhurst liegt im Dunstkreis von Tunbridge Wells, also ganz im Westen der Grafschaft Kent, und verfügt über einen ganz besonderen Pub, den George & Dragon. Er ist mir in Erinnerung geblieben durch seine prominente Lage mitten im Dorf, durch sein hübsches Äußeres und sein angenehmes Interieur.
Der George & Dragon gehört mit zu den ältesten Pubs Englands (er stammt aus dem 13. Jahrhundert) und ist für mich einer der schönsten im Lande.

Im Jahr 2004 wurde der Pub von einem Ehepaar übernommen, das es sich auf ihre Fahnen geschrieben hat, im Restaurant nur Produkte anzubieten, die aus einem 50-Kilometer Umkreis stammen: “Food from a Farm, Not a Factory” ist ihr Wahlspruch und so findet man auf der Karte z.B. Weald Smoked Salmon, Prime Aged Sussex Red Rumpsteak und Larkin’s Beer Battered Haddock. Selbst das im Pub ausgeschenkte Bier kommt aus der unmittelbaren Umgebung, aus der Larkins Brewery, die in Chiddingstone bei Tonbridge liegt. Daß man sehr viel Wert auf die Lieferanten legt, kann man schon daran sehen, dass im Pub deren Bilder aufgehängt sind.

Wer sich in der Region Tunbridge Wells aufhält, dem kann ich den George & Dragon sehr ans Herz legen, für Lunch, für Dinner oder einfach nur für ein Pint.

Published in: on 24. November 2010 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meine Lieblings-Pubs: Ye Olde Cheshire Cheese in London

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In der Londoner Fleet Street liegt ein uralter Pub, der schon seit 1538  an dieser Stelle stehen soll. “Ye Olde Cheshire Cheese” ist ein Pub voller Atmosphäre mit mehreren Bars und vielen kleinen Räumlichkeiten, Korridoren und Fluren, in denen man sich leicht verlaufen kann. Am Eingang hängt eine Tafel, auf der alle Könige und Königinnen aufgelistet sind, die dieser Pub schon erlebt hat.

Viele Berühmtheiten sind hier ein und ausgegangen. Charles Dickens, der den “Cheshire Cheese” in seinem Roman “A tale of two cities” erwähnt, war Stammgast, ebenso Dr. Samuel Johnson, der um die Ecke herum wohnte und dessen Porträt eine der Wände ziert. Sir Arthur Conan Doyle trank hier diverse Pints wie auch Oliver Goldsmith und Alfred Tennyson.

Ein Papagei namens Polly, der wunderschön fluchen konnte, lebte 40 Jahre lang im Pub; sein Ableben im Jahr 1926 wurde sogar von der BBC verkündet.

Ich kann diesen labyrinthischen Pub sehr empfehlen, in dem man der Hektik Londons bei einem Glas Samuel Smith Old Brewery Bitter für eine Zeit lang entfliehen kann.

Published in: on 29. Oktober 2010 at 04:05  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meine Lieblings-Pubs: The New Inn in Gloucester (Gloucestershire)

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Man sollte sich nicht von dem Namen des Pubs irritieren lassen: Der New Inn in Gloucester ist keinesfalls neu, denn er wurde bereits im 14. Jahrhundert erbaut. Das Haus fungiert gleichzeitig auch als Hotel mit 33 Zimmern. Ich habe bei meinem Besuch im New Inn allerdings nur den Bereich “Essen und Trinken” benutzt. 4 Bars gibt es in dem weitläufigen Gebäude und etwa 12 verschiedene Real Ales werden angeboten.

Gebaut wurde der Inn damals um Pilger zu beherbergen, die den Schrein König Edwards II in der nahe gelegenen Kathedrale besuchen wollten.
In so einem alten Pub gibt es natürlich auch Geister; so berichtete BBC Gloucestershire in diesem Jahr von mehreren merkwürdigen Ereignissen im New Inn, u.a. von einem Glas Bier, das sich plötzlich in Bewegung setzte und vom Tisch fiel. Ich habe bei meinem Besuch mein Pint in Ruhe und ohne störende Nebeneinwirkungen genießen können.
Hier das “Ghost Pint” im Film, festgehalten von einer Überwachungskamera:

Published in: on 3. Oktober 2010 at 03:18  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meine Lieblings-Pubs – The Black Swan Hotel in Middleham (North Yorkshire)

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Wie in meinem Blogeintrag vom 24. August über Middleham in North Yorkshire angekündigt, hier ein paar Worte zum Black Swan Hotel. Das Hotel/Der Pub liegt zentral am Marktplatz und der Garten stößt fast an das Areal des Middleham Castles. Im 17. Jahrhundert wurde der “Schwarze Schwan” erbaut und selbstverständlich gibt es dort jede Menge Eichenbalken und im Herbst/Winter offene Kamine; also so richtig zum Wohlfühlen. Ich empfand es jedenfalls so bei meinem Lunch.
Natürlich gibt es hier das ganze Jahr über als “Stammbier”  Old Peculier aus der nahe gelegenen Theakston Brewery (s. hierzu mein Blogeintrag vom 8. November 2009). Meine Empfehlung für einen Aufenthalt in der hübschen und sehenswerten Kleinstadt Middleham im Wensleydale!

Meine Lieblings-Pubs – The Coal Hole in London

91 Strand lautet die Adresse des in Westminster, London, gelegenen Pubs mit dem eigentlich nicht so ansprechenden Namen. “Coal holes” waren in den Bürgersteig eingelassene Öffnungen, in die man Kohle in die daruntergelegenen Keller schüttete. Von Kohlenstaub war natürlich im “Coal Hole“-Pub nichts zu sehen; es war allerdings sehr dunkel in den Räumen am frühen Abend. Wir genehmigten uns noch einen Drink vor einem Theaterbesuch.
Schwere schwarze Holzbalken zieren die sehr hohe Decke und es gibt einen sehr schönen verzierten Kamin neben der Bar.
“The Coal Hole” liegt sehr zentral in London im Gebäudekomplex des Savoy-Hotels und nur ein paar Schritte vom Savoy-Theater entfernt.
Die Öffnungszeiten: Täglich ab 10 Uhr durchgehend bis in den späten Abend.

Eine sehr empfehlenswerte Adresse für ein Pint, z.B. “Fuller’s London Pride”.

Published in: on 18. August 2010 at 08:54  Hinterlasse einen Kommentar  
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Meine Lieblings-Pubs – Jamaica Inn bei Bolventor (Cornwall)

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1936 erschien der düstere Schauerroman “Jamaica Inn” von Daphne DuMaurier, der drei Jahre später von Alfred Hitchcock (hier ein Ausschnitt) verfilmt wurde. Roman und Film verhalfen dem Inn, der wirklich existiert, zu dauerhaftem Ruhm. Einsam liegt das Gasthaus an der A30 bei dem Dörfchen Bolventor mitten im düsteren Bodmin Moor.
An einem grauen, wolkenverhangenen Tag besuchte ich den “Jamaica Inn” , der bei solchem Wetter atmosphärisch am stärksten wirkt.
Die heutigen Besitzer haben eine Menge aus dem Haus (und aus dem Ruf des Hauses) gemacht. Man kann hier übernachten (ein Himmelbettzimmer kostet £110.00), es gibt das “Daphne DuMaurier’s Smugglers Museum“, das sich mit der Geschichte des Schmugglerunwesens in Cornwall beschäftigt, und es werden Ghost Hunts angeboten, denn der Gasthof wird von Geistern heimgesucht. Nicht schlecht,das Marketing! Natürlich kann man den “Jamaica Inn” auch auf Facebook besuchen.

Wir nahmen einen Lunch in der “Smugglers Bar” zu uns; sehr angenehm, da es an diesem Tag ausgesprochen ruhig zuging. Wenn mehrere Busse vor der Tür stehen, sollten man am besten weiterfahren.

Um noch einmal auf die Geister zurückzukommen (in England wird man mit diesem Thema immer wieder konfrontiert): LivingTVs beliebte Sendung “Most Haunted“, an dieser Stelle schon mehrfach erwähnt, drehte auch im “Jamaica Inn” und die Produzenten meinten “One of the spookiest programmes ever recorded“. (Hier ein Ausschnitt).
Meine Empfehlung: Ein Besuch im “Jamaica Inn” im Spätherbst oder im Winter. Da prasseln in den Kaminen die Feuer, es gibt weniger Touristen und da kann es so richtig romantisch werden.

Published in: on 1. August 2010 at 08:42  Kommentare (1)  
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Meine Lieblings-Pubs – The Llandoger Trow in Bristol

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Ein historischer Pub und eines der schönsten Häuser Bristols ist  The Llandoger Trow in der King Street, nicht weit von den Docks entfernt. Im Jahre 1664 wurde das Haus erbaut und es spielte in der englischen Literatur eine Rolle.
Daniel Defoe soll hier den schottischen Seemann Alexander Selkirk getroffen haben, der ihn zu einer der berühmtesten Figuren der englischen Literaturgeschichte inspirierte: Robinson Crusoe.
Weiterhin soll der alte Inn für Robert Louis Stevenson das Vorbild für den Admiral Benbow Inn gewesen sein,in dem Jim Hawkins, wohnte, der Erzähler der “Schatzinsel“.

Ich habe den Llandoger Trow an einem eiskalten Februartag besucht und es war dort sehr gemütlich: Offene Kamine, Eichenbalken, Holzfußböden, also alles, was man sich von einem alten Pub erhofft. Meine Empfehlung!

Im Pub soll es auch einen Hausgeist geben und zwar einen humpelnden, der ein Bein nachzieht, und die Überwachungskameras haben auch einmal zwei Gestalten im Bild festgehalten, die verschwunden waren, als das Personal nachsehen kam.
Living TV’s “Most Haunted” drehte im Mai 2007 im Llandoger Trow.

Meine Lieblings-Pubs: The Axe & Compasses in Arkesden (Essex)

Wenn Englands Fernsehkoch Jamie Oliver schon lobende Worte über den Essex-Pub “The Axe & Compasses” in Arkesden findet (“great boozer serving decent food”), dann lohnt sich doch bestimmt ein Besuch.
Arkesden ist ein Dorf, das man mit dem englischen “picture-perfect” bezeichnen kann, ein Bilderbuchdorf mit reetgedeckten Häusern. Ich habe meinen Spaziergang durch das Dorf nach dem Lunch im “Axe” sehr genossen.

Aus dem 17. Jahrhundert stammt der Pub, an dem im Laufe der Zeit einige Anbauten vorgenommen wurden. Das Innere empfand ich als sehr gemütlich und ansprechend: Überall standen Antiquitäten, Eichenbalken dominierten die Räume, ein richtiger Wohlfühl-Pub.

Die Abteilung “Essen” ist auch nicht zu verachten, so wurde “The Axe” im Jahr 2007 zum National Winner Best Food Pub gewählt und ein Jahr davor war er Winner of Anglia Best Food Pub in the 2006 Best Pub Awards.
Wer sich also im Norden von Essex aufhalten sollte, dem sei dieser Pub sehr empfohlen!

Published in: on 26. Juni 2010 at 08:20  Kommentare (1)  
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Meine Lieblings-Pubs – Ye Old Black Bear in Tewkesbury (Gloucestershire)

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Dieser imposante Pub in Tewkesbury soll der älteste in Gloucestershire sein, was ich mir durchaus vorstellen kann, denn sowohl die äußere Fachwerkfassade als auch das Innere des Pubs sehen sehr alt aus.

Erbaut wurde der alte Coaching Inn im Jahr 1308 und ein großer Teil der sichtbaren Holzverkleidung stammt aus dem 16. Jahrhundert. Ye Old Black Bear liegt in der High Street, ein paar Schritte von der King John’s Bridge entfernt und der Biergarten grenzt direkt an den River Avon, was bei Hochwasser unangenehme Folgen haben kann. Tewkesbury wurde bei den gewaltigen Überschwemmungen im Juli 2007 besonders stark in Mitleidenschaft gezogen.

William Shakespeare soll im Black Bear einmal mit seiner Theatergruppe aufgetreten sein. Daß es in einem so alten Pub auch spukt, ist in England eigentlich einen Selbstverständlichkeit. Herzzerreißende Schreie will man in den Räumen des Pubs schon gehört  haben, die von verwundeten Soldaten der Rosenkriege stammen sollen, die man damals hierher gebracht hatte. Auch das Getrappel von Pferdehufen wurde schon in den Räumlichkeiten vernommen.
Ein Pint im Winter vor dem Kamin oder im Sommer im Biergarten sollte man nicht versäumen, wenn man die Stadt Tewkesbury besucht.

Published in: on 11. Juni 2010 at 17:03  Kommentare (2)  
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