Die Lodore Falls in Cumbria und der Dichter Robert Southey

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Am Südufer des Sees Derwent Water im Lake District in Cumbria steht das schön gelegene Lodore Falls Hotel. Von hier aus gelangt man zu den Lodore Falls, wo sich der kleine Fluss Watendlath Beck 30 Meter tief als Wasserfall eine Schlucht hinunterstürzt, bevor er im Derwent Water mündet. Wenn es hier oben im Nordwesten Englands stark geregnet hat, was ziemlich oft vorkommt, kann aus dem Flüsschen schon einmal ein reißender Fluss werden und die Lodore Falls entwickeln sich zu einem beeindruckenden Naturschauspiel.

Robert Southey (1774-1843), neben William Wordsworth und Samuel Taylor Coleridge einer der sogenannten Lake Poets, hat sich dieses Wasserfalls 1820 in einem Gedicht angenommen, das er “The Cataract of Lodore” nannte, ein Musterbeispiel für die Onomatopoesie, so lautet die Bezeichnung für ein lautmalendes Gedicht oder wie es die Wikipedia exakt beschreibt: “die Nachahmung eines Naturlautes oder eines sonstigen außersprachlichen akustischen Phänomens durch die klanglich als ähnlich empfundene Lautgestalt eines sprachlichen Ausdrucks”.

“How does the Water
Come down at Lodore?’
My little boy ask’d me
Thus, once on a time;
And moreover he task’d me
To tell him in rhyme.”

So beginnt Southeys Gedicht, das immer mehr Fahrt aufnimmt, um sich dann wie ein herabstürzender Wasserfall zu gebärden:

“Sinking and creeping,
Swelling and sweeping,
Showering and springing,
Flying and flinging,
Writhing and ringing,
Eddying and whisking,
Spouting and frisking,
Turning and twisting,
Around and around
With endless rebound!”

So geht es noch lange weiter bis das Gedicht mit den Worten endet:

“All at once and all o’er, with a mighty uproar,
And this way the Water comes down at Lodore.”

Das ist sicher eines von Robert Southeys Meisterwerken, und er muss sich lange an den Lodore Falls aufgehalten haben, um diesen Klangteppich eines Wasserfalls in ein Gedicht zu verweben.

Hier ist der vollständige Text und hier wird das Gedicht vorgetragen.

Wie die Lodore Falls in “Hochform” aussehen, zeigt dieser kurze Film.

Robert Southey. This work is in the public domain.

Robert Southey.
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Published in: on 16. April 2013 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Lot’s Ait – Eine verwunschene Insel in der Themse

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Im Westen Londons, in Brentford, liegt eine jener zahlreichen Themse-Inselchen, die von der Vegetation zeitweise vollkommen zugewuchert sind: Lot’s Ait. Von der Brentford High Street aus kann man die Insel seit Januar 2012 auch über eine Fußgängerbrücke erreichen, davor war der Zugang nur per Boot möglich. Viele Jahre nutzte man Lot’s Ait überwiegend für den Anbau von Korbweiden, aus deren Ruten man Körbe und Flechtmöbel herstellte. Bis 1980 befand sich auf der Insel auch eine  Werft, in der Lastkähne repariert wurden. Danach verfiel Lot’s Ait in einen Dornröschenschlaf; die Pflanzen- und die Tierwelt übernahm die Herrschaft und Menschen waren nur noch selten hier zu finden.

Im Jahr 2002 wurde die Insel zum Verkauf angeboten mit der Freigabe für den Bau eines Restaurants und für Freizeiteinrichtungen, wofür sich allerdings keine Interessenten fanden. Dafür hat sich die Firma John’s Boat Works auf Lot’s Ait niedergelassen, die ein breites Spektrum an Serviceleistungen für Bootsbesitzer auf der Themse anbietet wozu Reparatur, Restaurierung und Neubau von Booten gehören.

Filmenthusiasten werden die Themseinsel (wahrscheinlich unwissentlich) in dem Film “The African Queen” (mit Humphrey Bogart und Katherine Hepburn) gesehen haben, der in Teilen 1951 hier gedreht wurde. Natürlich wurde auch vor Ort in Afrika gefilmt, aber für die meisten Flussszenen musste die Themse herhalten. Zwischen die Weiden auf Lot’s Ait platzierte man einige Palmen und spielte die Geräusche von tropischem Vogelgezwitscher ein: Fertig war der afrikanische Fluss. Man achte auf die Anfangsszenen, in denen Miss Rosie das Steuern der African Queen beigebracht wird und schaue sich dabei einmal den Hintergrund an, ja, das sind die Weiden auf Lot’s Ait. Hier ist der Trailer des Films zu sehen (die Szenen mit den Krokodilen wurden übrigens nicht auf der Themse gedreht!).

John's Boat Works auf Lot's Ait.   © Copyright Robin Webster

John’s Boat Works auf Lot’s Ait.
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Published in: on 31. März 2013 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Das Kilburn White Horse in North Yorkshire

This work has been released into the public domain.

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Bereits wenn man den Channel Tunnel durchquert hat, wird man gleich bei Folkestone von einem White Horse begrüßt und weitere Artgenossen trifft man vor allem im Süden des Landes an. So viel ich weiß gibt es im Norden Englands nur ein Weißes Pferd und zwar das Kilburn White Horse in North Yorkshire, das auf dem südlichen Steilhang der Sutton Bank zu finden ist. Der Ursprung des 97m langen und 67m hohen Tieres geht nicht wie bei einigen seiner südlichen Brüdern oder Schwestern bis in die weite Vergangenheit zurück, nein, es erblickte erst 1857 das Licht der Welt und zwar auf Initiative von Thomas Taylor aus dem benachbarten Kilburn. Der hatte die Weißen Pferde in Südengland gesehen und dachte sich, das können wir hier oben im Norden auch und zusammen mit 33 Männern ritzte er das Pferd in den Berghang ein.

Später kümmerte sich niemand mehr so richtig um das arme Tier und 1925 waren die Umrisse so von der Vegetation überwuchert, dass es kaum noch zu erkennen war. Da kam die Yorkshire Evening Post zu Hilfe und begann eine Kampagne zur Wiederherstellung des Kilburn White Horse. Seitdem geht es dem weißen Pferd der Sutton Bank besser. Eine extra gegründete Kilburn White Horse Association, die überwiegend von Spenden lebt, bemüht sich darum, dass ihr Pferd immer schön in Form gehalten wird, was bei dem steilen Berghang gar nicht so leicht zu bewerkstelligen ist.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde das White Horse abgedeckt, weil die Umrisse der weithin sichtbaren Gestalt deutschen Bomberpiloten leicht als Orientierungshilfe hätten dienen können.

Unterhalb des Weißen Pferdes ist ein Parkplatz und man kann auf einem Fußweg zu ihm hinaufsteigen.

Über den Ort Kilburn schrieb ich schon einmal in einem früheren Blogeintrag in Zusammenhang mit dem “Mouseman” Robert Thompson.

In diesem Film lesen einige Poeten zu Füßen des Weißen Pferdes ihre Gedichte über das Tier.

Das Buch zum Artikel:
John Thorpe: Kilburn and its Horse. Kilburn White Horse Association 1995. 48 Seiten. ISBN 978-0952559504.

Restaurationsarbeiten am Kilburn White Horse.   © Copyright Paul Buckingham

Restaurationsarbeiten am Kilburn White Horse.
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Published in: on 9. März 2013 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Beachy Head – Großbritanniens Ort mit der höchsten Selbstmordrate

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Wenn man von Eastbourne in East Sussex nach Brighton fahren will, kann man über die A259 am schnellsten ans Ziel gelangen. Eine schönere Alternative stellt allerdings die B2103 dar, die Eastbourne in südwestlicher Richtung als Verlängerung der Strandpromenade verlässt und sich langsam die Hügel hinaufschraubt und dort zur Beachy Head Road wird. An einer Abzweigung verlässt man die B-Straße und bleibt auf der linksabbiegenden Beachy Head Road. Von da oben hat man einen sehr schönen Blick auf Eastbourne.

Auf der anderen, nach Süden gehenden Seite trifft man auf den Beachy Head, eine beeindruckende Klippenlandschaft, von der es 162 Meter tief nach unten geht…ohne jegliche Umzäunung. So kommt es Jahr für Jahr zu zahlreichen Todesfällen: Unglücksfälle, Selbstmorde, Morde. Manchmal lässt sich das nicht mehr genau feststellen. Um die 80 Menschen sollen hier jedes Jahr ums Leben kommen (die Zahlen schwanken hier allerdings stark!). Beachy Head ist nach der Golden Gate Bridge in San Francisco und dem Aokigahara-Wald in Japan der Ort mit der dritthöchsten Selbstmordrate (ca 20 pro Jahr) in der ganzen Welt. Die Samariter haben an einer Telefonzelle oben an der Beachy Head Road ein Schild mit ihrer Telefonnummer aufgestellt, an die sich verzweifelte Menschen rund um die Uhr wenden können.
Im Oktober 2012 lenkte ein Mann sein Auto über die Klippen und stürzte in die Tiefe; im März sprangen eine 81jährige Frau und ihr Sohn von dort oben in den Tod, weil man bei ihm Fotos mit Kinderpornografie gefunden hatte. Im September ließ sich ein psychisch gestörter Mann mit einem Taxi zu den Klippen bringen, um sich das Leben zu nehmen.

Es ereignen sich am Beachy Head aber auch immer wieder tödlich endende Unfälle, weil Spaziergänger einfach zu leichtsinnig sind und sich zu dicht an den Abgrund wagen. Oft herrschen hier oben starke Winde, die zusätzlich die Gefahr eines Absturzes verstärken.
Hier ist ein Film über die Klippen von Beachy Head.

1987 nahm die Band The Cure einen Song mit dem Titel “Just Like Heaven auf; das Musikvideo dazu entstand genau am Rand der Klippen.

Das Buch zum Artikel:
Tom Hunt: Cliffs of Despair – A Journey to Suicide’s Edge. Random House 2006. 244 Seiten. ISBN 978-0375507151.

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Published in: on 13. Januar 2013 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Otmoor – Eine Moorlandschaft in Oxfordshire

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Nordöstlich von Oxford liegt eine Moorlandschaft namens Otmoor, die von den Seven Towns” of Otmoor umgeben ist: Beckley, Noke, Oddington, Charlton-on-Otmoor, Fencott, Murcott und Horton-cum-Studley. Innerhalb weniger Minuten kann man dem trubeligen Oxford entfliehen und befindet sich dann mitten in einer ruhigen Naturlandschaft, die überwiegend von Vögeln bewohnt wird. Die Royal Society for the Protection of Birds(RSPB) errichtete im Otmoor 1997 ein Naturschutzgebiet.

Es hätte nicht viel gefehlt und statt Vogelgezwitscher hätte man hier das Dröhnen von Lastwagenmotoren gehört, denn man wollte 1980 die Autobahn M40 mitten durch das Otmoor führen. Als die Regierungspläne laut wurden, gab es einen Aufschrei in der Bevölkerung, die sich mit allen Mitteln dagegen wehrte. So wurde ein Feld, das genau in der geplanten Trasse lag, von den Friends of the Earth aufgekauft und in 3500 Parzellen unterteilt, die für jeweils £3 weiterverkauft wurden. Die Parzellenbesitzer blieben anonym und wäre es zu einer Zwangsenteignung gekommen, hätte jeder der 3500 dagegen angehen können, was dazu führte, dass das Verkehrsministerium seine Pläne aufgab. Dieses Feld wurde Alice’s Meadow genannt und man nahm damit Bezug auf Lewis Carrolls Buch “Alice hinter den Spiegeln”. Das Otmoor soll den in Oxford lebenden Schriftsteller inspiriert haben.

Schon einmal stand das Moorgebiet vor seinem Ende: In den 1960er Jahren sollte hier ein riesiges Wasserreservoir gebaut werden, das große Teile des Otmoors überflutet hätte, aber glücklicherweise führten auch diese Pläne zu nichts und so steht dieses naturbelassene Gebiet vor den Toren Oxfords noch heute ruhesuchenden Menschen zur Verfügung.

Ich habe einmal in einem sehr schönen Hotel in Horton-cum-Studley übernachtet, dem Studley Priory Hotel, das leider aufgegeben wurde und sich jetzt in Privatbesitz befindet. Schade!

Das ehemalige Studley Priory Hotel in Horton-cum-Studley.
Author: MCB. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Published in: on 4. August 2012 at 02:00  Kommentare (1)  
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Brownsea Island (Dorset) – Eichhörnchen, Pfadfinder und der National Trust

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Brownsea Island liegt im wahrsten Sinne des Wortes in einem sicheren Hafen, nämlich dem Poole Harbour in Dorset. Von Poole aus ist die Insel in ca 40 Minuten mit der Fähre zu erreichen, von der Sandbanks-Halbinsel in ca 30 Minuten.

Auf Brownsea Island haben sich die einheimischen roten Eichhörnchen zurückgezogen, weil sie hier nicht von den “zugezogenen” grauen Eichhörnchen verdrängt werden. Die Zahl der roten ist in den letzten Jahren in England drastisch zurückgegangen und so kann man nur hoffen, dass die grauen nicht irgendwann einmal schwimmen lernen oder eine Fähre entern…

1907 wurde auf Brownsea Island von Robert Baden-Powell die Pfadfinderbewegung gegründet. Ausgangspunkt war, dass B.P. 22 Kinder aus der näheren Umgebung mit auf ein Zeltlager auf die Insel nahm. Von dort aus verbreitete sich die Scout Movement weltweit.

Das Brownsea Castle im Osten der Insel gehört heute der John Lewis Partnership, einer milliardenschweren Firma zu der die John Lewis Kaufhäuser und die Waitrose Supermarktkette gehören. Im Schloss dürfen Mitarbeiter der Firma übernachten; sonst ist das Übernachten auf der Insel nur Pfadfindern, ähnlichen Jugendorganisationen und den Mietern eines National Trust Cottages  gestattet. Dem National Trust gehört der größte Teil der Insel.

Jedes Jahr im Juli und August wird auf der Insel ein Theaterstück von William Shakespeare aufgeführt, vom Brownsea Open Air Theatre, das in Poole beheimatet ist. In diesem Jahr, vom 25. Juli bis zum 10. August, wird “Love’s Labour’s Lost” (“Verlorene Liebesmüh”) gezeigt. Die Eintrittskarten kosten übrigens nur £19. Hier ist ein Ausschnitt aus der “Hamlet”-Aufführung zu sehen.

Brownsea Castle (auch Branksea Castle genannt.
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Eines jener roten Eichhörnchen, die hier Zuflucht gefunden haben.
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Published in: on 30. Juli 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Der River Avon – ein idyllischer, aber auch gefährlicher Fluss

Der idyllische Avon bei Stratford. – Eigenes Foto.

Der Avon schlängelt sich auf einer Strecke von 136 km durch mehrere englische Counties, bevor er sich bei Tewkesbury mit dem Severn vereinigt. Man kann ihn zu einem Teil mit dem Boot befahren und so mieteten wir uns in Evesham ein 20 m langes und 2 m breites Narrowboat mit dem wir nach einer kurzen Einweisung  in Richtung Stratford-on-Avon fuhren.
Der kleine Fluss war hier ausgesprochen ruhig, recht schmal und sehr idyllisch. Kühe standen am Rand, Angler begrüßten uns mehr oder weniger mürrisch (sie fühlten sich von unserem Boot wohl gestört) und die Zweige von einigen Bäumen hingen in das langsam dahinfließende Wasser. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von etwa 7 km/h kamen wir natürlich nur langsam voran; dazu kamen noch die zahlreichen Schleusen, die auch jedes Mal Zeit kosteten, aber davon hatten wir ja genug.

In Stratford-on-Avon war der Fluss deutlich breiter und wir konnten unser Narrowboat zentrumsnah parken, direkt gegenüber dem Gebäude der Royal Shakespeare Company. Viele weiße Schwäne zogen mit stolzgeschwellter Brust an uns vorbei, was noch zu der Idylle beitrug.

Das war also der romantische, stille Avon, der allerdings auch ein anderes Gesicht hat. Als wir zurück in Richtung Evesham fuhren, schwoll der Fluss plötzlich an, die Strömung wurde rapide stärker und schon hatten wir unser Problem, denn die Ampel am Stan Glover Lock in Luddington zeigte Rot, d.h. der Avon war ab hier wegen Hochwasser nicht mehr befahrbar. Notgedrungen mussten wir unser Boot hier also an die Leine legen und hoffen, dass wir in absehbarer Zeit weiterfahren konnten. Leider erwies sich Luddington als ziemlich einsames Nest (es hatte nicht einmal einen Pub!). Am nächsten Morgen sprang die Ampel glücklicherweise auf Grün und wir setzten unsere Reise, wieder bei ruhigem Fahrwasser, in Richtung Evesham fort.

Der Avon zeigte sich vor einigen Wochen, mit Hilfestellung des Severn, wieder von seiner gefährlichen Seite, als er Tewkesbury zum wiederholten Male überschwemmte. Auf Luftbildern sah es aus, als ob die Abbey auf einer Insel läge.
Am vergangenen Sonnabend ertrank ein Mann mit seinem dreijährigen Sohn in den Fluten des Avon in Barford (Warwickshire), als er mit seinem Boot über ein Wehr fuhr. Die Strömung des Avon war so stark, dass der Mann das Boot nicht mehr kontrollieren konnte, so dass es sich am Wehr überschlug.

Man sollte den Avon, so idyllisch und ruhig er auch sein kann, also keinesfalls unterschätzen.

Hier ist ein Film, der die Strecke, die wir zurückgelegt haben, in Zeitraffer zeigt. Der Film wurde nicht von uns gedreht!!

Das Buch zum Artikel:
Dudley Matthews: The River Avon – Navigation Guide and Visitor Guide. Avon Navigation Trust 2009. 100 Seiten. ISBN 978-0956228901.

Hier zeigt der Fluss schon sein wilderes Gesicht. – Eigenes Foto.

Hier bei Luddington strandeten wir für einen Tag vor der Schleuse und dem Wehr.
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Published in: on 16. Mai 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Striding Edge (Cumbria) – Ein Bergkamm im Lake District, der gefährlich werden kann

Nicht ganz ungefährlich, die Striding Edge. - © Copyright James Hearton and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Der Lake District im Nordwesten Englands zeichnet sich nicht nur durch seine vielen Seen, sondern auch durch relativ hohe Berge aus. Fellwalking ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung, die darin besteht, auf den Bergen entlangzuwandern und da gibt es sowohl leichte als auch schwierigere Routen zu bewältigen.
Der Helvellyn ist mit 950 Metern der dritthöchste Berg Englands, was erst einmal nicht sehr beeindruckend klingt, aber man sollte ihn nicht unterschätzen. Die Striding Edge ist ein Bergkamm, der auf einer Länge von etwa zwei Kilometern bis zum Gipfel des Helvellyn hinaufführt und der bei Fellwalkern besonders beliebt ist. Teile des Pfades (soweit man ihn erkennen kann) sind sehr schmal und es geht auf beiden Seiten steil nach unten, so dass man auf jeden Fall geeignetes Schuhwerk tragen muss. Bei schlechtem Wetter und im Winter kann es hier oben sehr gefährlich werden und es hat auch schon  mehrere Todesfälle gegeben.
Wenn man den Gipfel des Helvellyn erreicht hat, muss man nicht den gleichen Weg zurück nehmen, sondern man kann über die Swirrel Edge bis zum Ausgangspunkt, dem Hole-in-the-Wall, zurückgehen.

Eine Tragödie spielte sich hier 1805 ab, als ein gewisser Charles Gough mit seinem Hund Foxie die Striding Edge bei sehr schlechten Wetterverhältnissen entlangwanderte. Gough verunglückte auf dem Bergkamm tödlich und wurde erst nach drei Monaten gefunden; bewacht wurde sein Leichnam die ganze Zeit über von Foxie, der nicht von seiner Seite wich. Der englische Dichter William Wordsworth hat diesem Vorfall ein Gedicht gewidmet, das er “Fidelity“, also “Treue” nannte. Hier ist Wordsworths Gedicht nachzulesen.
Auch Sir Walter Scott nahm sich dieser Tragödie in seinem Gedicht “Hellvellyn” an, während Sir Edwin Henry Landseer das alles in seinem Gemälde “Attachment” festhielt.

In diesem Film sieht man die landschaftliche Schönheit der Striding Edge, aber auch die Gefährlichkeit der Begehung.

Das Buch zum Artikel:
Mark Richards: Great Mountain Days in the Lake District – 50 Great Routes – 50 Classic Routes Exploring the Lakeland Fells. Cicerone Press 2008. 288 Seiten. ISBN 978-1852845162.

Sir Edwin Landseer: Attachment (1829). - This image is in the public domain because its copyright has expired.

Published in: on 8. November 2011 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Chesil Beach – 28 Kilometer langer Strand vor der Küste Dorsets

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Von Portland bis nach West Bay erstreckt sich vor der Küste Dorsets ein 28 Kilometer langer Kieselstrand, der sich Chesil Beach nennt. Er ist ca 160 Meter breit und bis zu 12 Meter hoch. Chesil Beach ist ein Teil der sogenannten Jurassic Coast Süd-Englands. Hinter diesem Kieselstrand ist eine Lagune entstanden, The Fleet, die sowohl von Süßwasser als auch von Meerwasser gespeist wird und zu einem Naturreservat geworden ist, in dem sich zahlreiche Wasservögel und Fische angesiedelt haben. Auf einem Boot mit Glasboden, dem Fleet Observer, das von Ostern bis Ende Oktober verkehrt, kann man sich die Unterwasserwelt der Lagune ansehen.
Im ganzjährig geöffneten Chesil Beach Visitors Centre, südlich von Ferrybridge gelegen, kann man sich über die Gegend informieren und Führungen entlang des Strands buchen. Bei den “Low Tide Walks” sieht man bei Ebbe seltene Meereslebewesen, die dann zum Vorschein kommen.

Vor und während des 2. Weltkriegs war The Fleet ein Bombenabwurfgelände der Royal Air Force. Die Dam Busters übten hier, bevor sie ihre Angriffe auf deutsche Staudämme starteten.

Im nächsten Jahr wird sich die Besucherzahl in der Region drastisch erhöhen, denn bei den Olympischen Spielen 2012 werden die Segelwettbewerbe vom Hafen von Portland aus gestartet.
Hoffentlich stranden dann nicht einige dieser Boote am Chesil Beach, denn die Strömung vor der Küste ist nicht ungefährlich; zahlreiche Schiffe sind hier schon auf Grund gelaufen, worüber man sich im Museum von Portland genauer informieren kann.

Chris de Burgh veröffentlichte im letzten Jahr ein Album mit dem Titel “Moonfleet and other Stories“, das auf dem gleichnamigen Abenteuerroman von J. Meade Falkner basiert, der 1898 erschien (dt. “Moonfleet”, 2005) und am Chesil Beach spielt. De Burgh nahm einige der dazugehörenden Musikvideos dort auf; als Beispiel ist hier “Everywhere I go” zu sehen.

Das Buch zum Artikel:
Ian McEwan: Am Strand (Original: On Chesil Beach). Diogenes-Verlag 2008. 208 Seiten. ISBN 978-3257237887. Ein Roman, der am Chesil Beach spielt.

The Fleet. - © Copyright Tony Atkin and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Published in: on 7. Oktober 2011 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Brimham Rocks – Erstaunliche Felsformationen in North Yorkshire

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The Sphinx, The Watchdog, The Camel, The Turtle, The Dancing Bear oder The Blacksmith’s Anvil heißen die eigenartigen Felsformationen, die auf dem Brimham Moor in North Yorkshire zu sehen sind. Diese Brimham Rocks gehören dem National Trust und man findet sie etwa 15 Km westlich von Harrogate zwischen den Straßen B6165 und B6265 im Nidderdale.

Man kann sich diese eindrucksvolle Felsenlandschaft das ganze Jahr über ansehen und der National Trust verlangt auch keinen Eintritt dafür. Lediglich eine Parkplatzgebühr ist zu entrichten, wenn man kein National Trust-Mitglied ist.

Entstanden sind diese merkwürdigen Felsen hauptsächlich durch Erosion vor ca 300 Millionen Jahren. Wer sich diese Region ansehen möchte, sollte vorher erst einmal das Visitor Centre aufsuchen; es ist allerdings nur zu bestimmten Zeiten geöffnet; Auskunft darüber gibt die National Trust-Webseite.

Es liegt natürlich auf der Hand, dass so eine Felsenlandschaft Film- und Fernsehproduktionen  anzieht. So wurde hier u.a. die ITV-Kinder-Serie Roger and the Rottentrolls (1996-2000) gedreht und die Bee Gees produzierten in den Brimham Rocks einige Teile ihres “You win again“-Video.

Brimham Rocks
Summerbridge,
Harrogate,
HG3 4DW
Tel: 01423 780688

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Published in: on 17. September 2011 at 04:00  Kommentare (1)  
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Coast Awards 2011 – Das Beste, was die englischen Küsten und Strände zu bieten haben

St. Ives (Cornwall). "Best Seaside Holiday Destination 2011". - © Copyright Graham Horn and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

In jedem Jahr werden von der Zeitschrift Coast” die Coast Awards vergeben, wobei u.a. die besten Strände oder die besten Strandhotels ausgezeichnet werden. Hier ist ein kleiner Überblick über die diesjährigen Preisträger:

In der Kategorie “Best seaside holiday destination” gewann zum zweiten Mal hintereinander die Stadt St. Ives in Cornwall. Der Küstenort ist vor allem durch sein reges Künstlerleben und sein mediterranes Licht berühmt geworden. Die malerische Lage und das breite Angebot an “nourishment for mind, body and spirit” haben dazu beigetragen, dass St. Ives ausgezeichnet wurde.

Das “Best Seaside Restaurant” ist in diesem Jahr Fifteen Cornwall” in Watergate Bay, ebenfalls in Cornwall. Das vor 5 Jahren von Jamie Oliver eröffnete Restaurant verwendet in der Küche weitgehend Produkte aus dem nächsten Umland und ist Teil eines sozialen Projekts, mit dem man jungen Menschen eine (zweite) Chance geben will, eine Ausbildung als Koch abzuschließen. Die beiden Schwester-Restaurants sind in London und Amsterdam.

Zum dritten Mal hintereinander hat Holkham in Norfolk die Auszeichnung “Best British Beach” erhalten. Ein sauberer, sechs Kilometer langer Strand und die grasbewachsene Dünen zählen zum besten, was Großbritanniens Küsten zu bieten haben.

Best-Loved Pier” wurde in diesem Jahr der Cromer Pier in Norfolk, der im Jahr 1902 erbaut wurde und sich auch heute noch sehr großer Beliebtheit erfreut. Im Pavilion Theatre an der Spitze der Seebrücke finden die populären Seaside Special Shows statt.

Dan Thompson von der Revolutionary Art Group erhielt den Coast Award 2011 in der Kategorie “Unsung Coastal Hero“. Mit seinem “Empty Shops Network“, das er in seiner Heimatstadt Worthing (West Sussex) ins Leben rief und das sich mittlerweile auch in anderen englischen Städten etabliert hat, nutzt Thompson leerstehende Läden, in denen vorübergehend künstlerische Aktivitäten jeglicher Art stattfinden. Da in England ca 15% aller Läden leer stehen, gibt es da ein reiches Betätigungsfeld.

Gewinner in der Kategorie “Best Green Marine Campaign” schließlich ist “Beachwatch“, eine Initiative der Marine Conservation Society, die sich der  Pflege und Sauberkeit der britischen Strände verschrieben hat.

Insgesamt werden jährlich 11 Auszeichnungen bei den Coast Awards vergeben.

Cromer Pier. "Best-loved Pier 2011". - © Copyright Christine Matthews and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Published in: on 15. August 2011 at 04:00  Kommentare (1)  
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The White Cliffs of Dover – Ein Naturwunder in Film und Musik

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Als ich früher die Fähre von Calais nahm, um nach England zu fahren, grüßten die weißen Klippen von Dover immer als erstes und es war stets wieder ein besonderes Erlebnis, in den Hafen einzufahren. Da ich seit vielen Jahren nur noch den Tunnel benutze, muss ich leider auf diesen Anblick verzichten.

Für viele Engländer ist der Anblick der Klippen, nach längerer Abwesenheit von zuhause, ein Zeichen, dass man wieder in der Heimat ist.
Die Bedeutung der White Cliffs of Dover spiegelt sich auch in einigen Liedern und in einem Film nieder.
1944 drehte der US-Regisseur Clarence Brown mit Irene Dunne in der Hauptrolle (und der damals zwölfjährigen Elizabeth Taylor) den Film “The White Cliffs of Dover“, der auf dem patriotischen Gedicht “The White Cliffs” von Alice Duer Miller beruhte; ein Melodrama aus zwei Weltkriegen. Hier ist der Originaltrailer.

1942 nahm Vera Lynn das Lied (There’ll Be Bluebirds Over) The White Cliffs of Dover” auf, eines der beliebtesten in England während des 2. Weltkriegs. Die Luftschlacht von England spielte sich zum Teil auch über den Klippen von Dover ab und Vera Lynn denkt in ihrem Lied an eine Zeit, zu der wieder Frieden herrscht über den weißen Klippen von Dover.

Ganz anders klingt die Hommage der Band Blur an die Klippen in ihrem “Clover of Dover“; ebenso The Decemberists mit “We Both Go Down Together“. Eric Johnson beschreibt die “Cliffs of Dover” mit Hilfe seiner Gitarre.

Published in: on 26. März 2011 at 04:00  Kommentare (1)  
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The Crowhurst Yew (Surrey) – Einer der ältesten Bäume Englands

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Eiben (englisch: yew) können uralt werden. Eines von diesen besonders alten Exemplaren steht auf dem Friedhof  der St. Georges Church in Crowhurst in der Grafschaft Surrey (einige Kilometer südlich von Oxted und Godstone). Das Alter des Baumes kann nur grob geschätzt werden und da gehen die Expertenmeinungen weit auseinander: Zwischen 1000 und 4000 Jahren wird das Alter der Eibe geschätzt, also mindestens so alt wie die Kirche, die aus dem 12. Jahrhundert stammt.
Der britische Tree Council hat die Crowhurst Yew einmal unter die 50 bemerkenswertesten Bäume Großbritanniens aufgenommen.

Zwei Besonderheiten finden sich an diesem knorrigen, ausgehöhlten Baum: Irgendwann einmal hat jemand eine Tür in den Baumstamm eingebaut, so dass dadurch in der Aushöhlung ein richtiger Raum entstanden ist.
Im Jahr 1820 fand man dann auch noch eine Kanonenkugel in dem Baum, die seit dem Bürgerkrieg darin steckte.
In England gibt es sehr viele alte Bäume. Allein im Londoner Richmond Park soll es mehr über 500 Jahre alte Eichen geben als in Deutschland und Frankreich zusammen.
Hier ein Film über alte Bäume in England, in dem auch die Crowhurst Yew gezeigt wird.

Wer sich für das Thema interessiert, dem kann ich folgendes Buch empfehlen:
Thomas Pakenham: Meetings with remarkable trees:  a catalogue of trees of the British Isles. Weidenfeld & Nicolson 2003. ISBN 978-0297843504.

Published in: on 10. März 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Rudyard Lake in Staffordshire – Erholungsgebiet und Namensgeber eines berühmten Schriftstellers

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An einem schönen Sommertag zurzeit Königin Victorias gingen John Lockwood Kipling und Alice Macdonald am Rudyard Lake in Staffordshire spazieren. Der junge Mann fiel dort auf die Knie und bat Alice ihn zu heiraten. Die junge Frau sagte freudig ja und als am 30. Dezember 1865 in Bombay ihr Sohn geboren wurde, nannte das junge Paar ihn Rudyard mit Vornamen, in Erinnerung an den schönen Tag am See. Rudyard Kipling wurde später zu einem der bekanntesten Schriftsteller Englands.

Der Rudyard Lake ist ein Stausee, der Ende des 18. Jahrhunderts von John Rennie angelegt wurde, in erster Linie um den Caldon Canal, ein Teilstück des Trent & Mersey Canals, mit genügend Wasser zu versorgen, denn hier gab es häufig Probleme mit dem Wasserstand des Kanals.

Der See liegt sehr ruhig, nicht weit von der A 523 entfernt, die die Orte Leek und Macclesfield miteinander verbindet, und ist heute ein Naherholungsgebiet für den Großraum Manchester.
Der Rudyard Lake Trust kümmert sich um das Wohlergehen des Gebietes und die League of Friends versuchen durch Spendenaktionen Aktivitäten am See zu unterstützen. So haben sie beispielsweise ein kleines Ausflugsboot namens “Honey” gekauft, mit dem Rundfahrten durchgeführt werden.

The hidden gem of the Staffordshire Moorlands” bietet also alles, was man sich zur Erholung wünscht: Angeln, Kayakfahrten, Segelbootrips und Naturbeobachtungen. Informieren kann man sich darüber im eigens eingerichteten Visitor Centre am Südende des Sees.

Hier einige stimmungsvolle Herbstimpressionen vom Rudyard Lake.

Published in: on 16. Januar 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Bowthorpe Oak – Englands ältester Baum bei Bourne (Lincolnshire)

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Mehr als 1000 Jahre alt soll er sein, Englands ältester Baum, der auf der Bowthorpe Park Farm in der Nähe von Bourne, Lincolnshire, steht und der sogar im Guinness Book of Records eingetragen ist.
Etwa 12 Meter beträgt der Umfang des Baumstammes, der ausgehöhlt ist und in dem einmal 39 Menschen Platz gefunden haben. Auch als Tearoom wurde das Innere der Eiche schon einmal benutzt und 13 Menschen konnten problemlos darin ihren geliebten Tee zu sich nehmen.

Der Baum steht auf einer Wiese hinter dem Farmhaus und gegen eine kleine Gebühr darf man ihn sich ansehen.

Published in: on 7. Juli 2010 at 13:52  Hinterlasse einen Kommentar  
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