Das White Horse Final in London – Das wohl chaotischste englische Fußballpokal-Endspiel aller Zeiten

Eng wurde es beim White Horse Final 1923.This UK artistic work, of which the author is unknown and cannot be ascertained by reasonable enquiry, is in the public domain.

Eng wurde es beim White Horse Final 1923.
This UK artistic work, of which the author is unknown and cannot be ascertained by reasonable enquiry, is in the public domain.

Das Empire Stadium, später besser als Wembley Stadium bekannt, war das Stadion, in dem die englische Fußballnationalmannschaft ihre Spiele austrug. 1923 wurde es eröffnet und im Jahr 2003 abgerissen. In dieser Zeit fand hier so allerhand statt. Die Fußballweltmeisterschaft 1966 ging in die Geschichte ein, nicht zuletzt wegen des umstrittenen Tores im Endspiel zwischen England und Deutschland. Dutzende von Cup-Finals wurden hier im Nordwesten Londons ausgetragen. Im letzten Spiel vor dem Abriss am 7. Oktober 2000 spielte die englische Nationalmannschaft gegen Deutschland und wurde mit 0:1 besiegt.

Den Neubau von New Wembley, das rund 90 000 Sitzplätze bietet, konnte die Öffentlichkeit erstmals am 17. März 2007 besichtigen; die offizielle Eröffnung war am 19. Mai 2007 mit dem Cup Final zwischen Chelsea und Manchester United, das die Londoner Heimmannschaft mit 1:0 gewann.

Ein anderes Cup Final, das sogenannte White Horse Final, war sicher das chaotischste, das England je erlebt hat. Kurz nachdem das Empire Stadium fertiggestellt war, wurde am 28. April 1923 hier das Eröffnungsspiel ausgetragen, das gleichzeitig das Pokalendspiel zwischen den Bolton Wanderers und West Ham United war (Resultat 2:0). So viele Menschen, die ein Fußballspiel sehen wollten, sind wohl nie wieder zusammengekommen. Das Stadion war mit einer Zuschauerzahl von etwa 125 000 bis zum Bersten gefüllt, aber nach Schätzungen waren es noch wesentlich mehr;man sprach von bis zu 300 000 Menschen, die sich im und vor dem Stadion aufhielten. Chaotische Szenen spielten sich in Anwesenheit von König Georg V. ab; Menschenmassen füllten den Rasen, die nur mühsam von der herbeigerufenen berittenen Polizei abgedrängt werden konnten.
Unter den Polizeipferden war auch ein weißes (manche sprechen auch von einem hellgrauen) namens Billie, das von dem Polizeibeamten George Scorey geritten wurde, und auf den alten Schwarz-Weiß-Filmen jener Zeit fiel dieses weiße Pferd besonders ins Auge. Pferd und Reiter gingen in die Fußballgeschichte des Landes ein und man spricht seitdem von dem Spiel nur noch von dem White Horse Final.
Billie starb 1930 und George Scorey 1965; der Umsicht dieses Teams ist es mit zu verdanken, dass es an jenem denkwürdigen Tag im Jahr 1923 nicht zu größeren Problemen gekommen ist.

Billie wurde 2005 noch einmal geehrt, in dem man eine Fußgängerbrücke, die den Wembley Stadium-Bahnhof überquert und zum Stadion führt, White Horse Bridge taufte. Nach einer Umfrage in der Bevölkerung stimmten 34% für diesen Namen (vor Sir Alf Ramsey und Sir Bobby Charlton).

Dieser Film zeigt den Bericht eines Zeitzeugen und alte Filmaufnahmen von 1923.

Billie inmitten der Zuschauermenge.This UK artistic work, of which the author is unknown and cannot be ascertained by reasonable enquiry, is in the public domain.

Billie inmitten der Zuschauermenge.
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Published in: on 6. März 2013 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Der David Beckham Trail im Londoner Bezirk Waltham Forest – Etwas für Fans des Fußballstars

Author: Regular Daddy. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Der Londoner Bezirk Waltham Forest im Nordosten der Stadt kann sich rühmen, einige prominente Männer hervorgebracht zu haben, die auch international bekannt wurden. Vor allem aus dem Ortsteil Leightonstone kommen sie: Der Regisseur Sir Alfred Hitchcock, der Schauspieler Sir Derek Jacobi und der Fußballspieler David Robert Joseph Beckham, OBE, um nur einige zu nennen.

Der Waltham Forest Council hat letzteren vor einigen Jahren mit dem David Beckham Trail geehrt, einem Rundgang, der zurück in die Kindheit des Mannes führt, der zurzeit immer noch für die Los Angeles Galaxy spielt. Der Trail führt an den Stätten vorbei, die den kleinen David damals prägten und ihn schließlich zu einem der besten englischen Fußballspieler aller Zeiten machten.

Das Licht der Welt erblickte er am 2. Mai 1975 im Whipps Cross Hospital an der Whipps Cross Road. Seine Kindheit verbrachte er im Reihenhaus seiner Eltern in der Norman Road und besuchte die Chase Lane Junior School im Ortsteil Chingford. Beckhams erste Kontakte mit einem Fußball fanden im Ridgway Park und im Mansfield Park statt; beide Parks liegen in Chingford. Als er acht Jahre alt war, trat er dem Fußballverein Ridgeway Rovers bei, deren Jugendmannschaft von Davids Vater trainiert wurde. Seine Karriere begann wohl im Peter May Sports Centre an der Wadham Road in Walthamstow, wo er für seinen Verein mehr als 100 Tore erzielte.

Im Larkswood Park, Ecke New Road/Larkswood Road, verfeinerte der angehende Fußballstar seine Technik im Umgang mit dem Ball. Im Walthamstow Stadium, in dem Hunderennen abgehalten wurden und das jetzt geschlossen ist, verdiente sich David Beckham sein Taschengeld, indem er dort Flaschen aufsammelte.
David wechselte in die Chingford Foundation School am Nevin Drive über, wo er natürlich auch für die Schulmannschaft spielte. Als David zwölf Jahre alt war, klopfte der große Fußballverein Manchester United an die Tür, und da seine Eltern begeisterte Fans des Vereins waren, unterstützten sie die Karriere ihres Sohnes. Von da an ging es nur noch aufwärts…

Einen Plan zum Ausdrucken für den David Beckham Trail gibt es hier.

Das Buch zum Artikel:
Gwen Russell: Arise Sir David Beckham – Footballer, Celebrity, Legend – The Biography of Britain’s Best Loved Sporting Icon. John Blake Publishing 2011. 288 Seiten. ISBN 978-1843582984

Author: Chris McKenna (Thryduulf). This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, 2.5 Generic, 2.0 Generic and 1.0 Generic license.

Das Walthamstow Greyhound Stadium.
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Published in: on 22. Oktober 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Die Royal Mail ehrt die britischen Goldmedaillengewinner mit goldenen Briefkästen in ihren Heimatstädten

Eine "gold postbox" in Henley-on-Thames.   © Copyright Bill Nicholls

Eine “gold postbox” in Henley-on-Thames.
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Die Royal Mail hatte eine gute Idee für die Olympischen Spiele in London: Jeder britische Goldmedaillengewinner wird mit einem goldenen Briefkasten in seiner Heimatstadt geehrt, das gilt auch für die nachfolgenden Paralympics.

Seit 1874 ist Rot die offizielle Farbe für die Briefkästen der Royal Mail und es ist, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, das erste Mal, dass die Farbe geändert wurde.

Hier einige Beispiele:
- In Penzance in Cornwall in der Quay Street wurde die Ruderin Helen Glover mit einem goldenen Briefkasten geehrt
- Für Jessica Ennis, Gewinnerin der Goldmedaille im Siebenkampf, wurde vor dem Rathaus in Sheffield ein Briefkasten neu gestrichen
- Auch die Bürger der Stadt Huddersfield in West Yorkshire können ab sofort ihre Briefe in einen goldenen Briefkasten in der Railway Street stecken, dank des Radrennfahrers in der Mannschaftsverfolgung Ed Clancy.

Hier ein Film der Royal Mail über die Aktion.

Published in: on 8. August 2012 at 15:10  Kommentare (1)  

Das National Football Museum in Manchester öffnet heute seine Pforten

Hier im Urbis Centre in Manchester ist das National Football Museum untergebracht. – Creative Commons Licence [Some Rights Reserved]   © Copyright Eirian Evans

Manchester ist zurzeit der Nabel der britischen Fußballwelt. Die beiden besten Vereine, Manchester City und Manchester United, sind hier zuhause; so ist es optimal, wenn in der Stadt auch das National Football Museum zu finden ist, das heute, am 6. Juli, eröffnet wird.
Bis zum Jahr 2010 war das ganz dem Fußball gewidmete Museum ziemlich weitab vom Schuss im Deepdale Stadium in Preston (Lancashire) untergebracht. Um es besser zu positionieren und um mehr Besucher anzulocken, zog man mit den ganzen Sammlungen nach Manchester ins Urbis Centre um, einem beeindruckenden Gebäude im Zentrum der Stadt, wo das Museum vier Etagen einnimmt.

Was man hier alles zusammengetragen hat, ist schon beeindruckend. Die FIFA Collection ist die größte Sammlung von Fußball-Memorabilien in der ganzen Welt (mit der berühmten Jules Rimet Trophy).

Zu sehen gibt es hier u.a. den Ball aus dem legendären Endspiel um die Fußball-Weltmeisterschaft, in dem England Deutschland mit 4:2 besiegte und in dem es die umstrittene Szene gab, ob nun der Ball die deutsche Torlinie überschritten hatte oder nicht.
Diego Maradonas Trikot wird ausgestellt, in dem er 1986 bei der Fußball-WM das Tor gegen England mit der “Hand Gottes” erzielte.
In der Sir Stanley Matthews Collection sind Gegenstände zusammengetragen worden, die mit einem der größten Spieler der britischen Fußballgeschichte zusammenhängen.

Unter den unzähligen Ausstellungsstücken finden sich, um nur einige zu nennen, weiterhin ein signiertes Trikot von Chelseas Didier Drogba und eine der Kopfschutzkappen seines Vereinskollegens Petr Cech. Maskottchen, Schals, Abzeichen, Fanmagazine, Tickets, Fotos – Alles, was ein Fußballerherz höher schlagen lässt, ist im Museum versammelt.

In der Football Hall of Fame schließlich sind die überragendsten Figuren aus der Welt des Fußballs versammelt, die Jahr für Jahr durch Neuzugänge ergänzt werden.

Der Eintritt ist frei.
Die Öffnungszeiten: Montags bis Samstags: 10 – 17 Uhr, Sonntags: 11 – 17 Uhr.
Im 5. und 6. Stock sind ein Restaurant und eine Bar untergebracht und ein Shop versorgt den Fußballfan mit den nötigen Souvenirs.

National Football Museum
Urbis Building
Cathedral Gardens
Manchester
M4 3BG
Tel. 0161 605 8200

Published in: on 6. Juli 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  

Pubschilder – The Billy Wright in Wolverhampton (West Midlands)

Creative Commons Licence [Some Rights Reserved]   © Copyright Gordon Griffiths

In der Princess Street in Wolverhampton wurde Ende letzten Jahres ein Pub eröffnet, der nach einer Fußballerlegende des örtlichen Vereins Wolverhampton Wanderers erinnert: The Billy Wright.

Der 1994 verstorbene Fußballer spielte von 1939 bis 1959 für die “Wolves” und absolvierte 105 Spiele für die englische Nationalmannschaft. Wright wurde 1952 zum “Spieler des Jahres” gewählt und erreichte 1957 bei der Wahl des “Fußballer des Jahres Europas” den zweiten Platz. Ganz besonders zeichnete er sich durch seine Fairness aus; er wurde während seiner gesamten Karriere nie vom Platz gestellt und erhielt nie eine Verwarnung. Welcher Fußballspieler kann das in der heutigen Zeit von sich behaupten?

Vor dem Molineux Stadium, dem Stadion der Wolverhampton Wanderers, steht eine Statue von Billy Wright und eine Tribüne ist nach ihm benannt worden; nun also auch ein Pub in Wolverhampton.

Das Pubschild zeigt das Konterfei Billy Wrights und sein Geburts- und Sterbejahr. Der Pub ist in erster Linie ein Treffpunkt für Fußball- und Sportfans, denn in den Räumen sind viele Flachbildfernseher zu finden, die alle auf Sportkanäle eingestellt sind. Darüberhinaus werden zahlreiche Memorabilia der Wolverhampton Wanderers ausgestellt.

Hier sind einige Bilder von den Trauerfeierlichkeiten zu Ehren Billy Wrights und hier ist er und seine Mannschaft in voller Aktion zu sehen.

The Billy Wright
9 Princess Street
Wolverhampton
WV1 1HW
01902 421007

Das Buch zum Artikel:
Norman Giller: Billy Wright – A Hero for All Seasons. Robson Books 2002. 272 Seiten. ISBN 978-1861055286.

Published in: on 22. Juni 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Horse Guards Parade in London – Historischer Paradeplatz mitten in London und Austragungsort für die olympischen Beachvolleyball-Wettbewerbe 2012

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Urheber: David Bunting. – Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert) lizenziert.

Die Queen feiert hier jedes Jahr im Juni ihren offiziellen Geburtstag und ihr zu Ehren wird die Militärparade Trooping the Colour hier abgehalten: Auf dem  Paradeplatz Horse Guards Parade mitten im Zentrum von London.
Schon seit dem 17. Jahrhundert dient der riesige Platz für Zeremonien und Heerschauen. Wenn Premierminister David Cameron sich eine Leiter nimmt und diese an die Mauer stellt, die den Garten von No 10 Downing Street begrenzt, so blickt er direkt auf diesen Platz (was er ja vielleicht während der Olympischen Spiele tut, um das Eintrittsgeld zu sparen :-) ).

Einige Jahre lang wurde Horse Guards Parade als Parkplatz für 500 privilegierte Staatsbeamte benutzt, die dieses Privileg nur äußerst widerwillig aufgaben, als Dame Jennifer Jenkins sich dafür einsetzte, den Platz wieder den ursprünglichen Zwecken zuzuführen (wahrscheinlich besaß die Dame kein Auto bzw. parkte dort nicht).

Auf diesem Platz, auf dem britische Traditionen gepflegt werden, wird es während der Olympischen Spiele 2012 sehr viel lockerer zugehen, wenn junge Damen in knappen Bikinis und Herren in Badehosen hier Beachvolleyball spielen. Erst 1996 in Atlanta neu in die olympischen Wettbewerbe aufgenommen, erfreut sich diese Sportart großer Beliebtheit und in London werden 96 Athletinnen und Athleten auf dem Horse Guards Parade um Gold, Silber und Bronze kämpfen. Neben einigen Übungsplätzen steht das Hauptspielfeld, für das Tribünen mit einem Fassungsvermögen von 15 000 Zuschauern aufgebaut werden.
Am 28. Juli um 9 Uhr beginnt das erste Spiel. Am 8. August um 21 Uhr treten die beiden besten Damenteams in Kampf um Gold und Silber gegeneinander an, am 9. August, ebenfalls um 21 Uhr, ist das Endspiel der Herren.
Wenn dieser ganze Spuk vorbei ist, werden die Herren Feldmarschälle  Horatio Herbert Kitchener, Frederick Sleigh Roberts und Garnet Joseph Wolseley, deren Statuen am Rande des Platzes stehen, einmal tief durchatmen, denn dann haben sie die Horse Guards Parade wieder für sich allein.

Manchester City – Ein Fußballverein im Spiegel der Literatur

Das Stadion des Manchester City Football Club. – © Copyright Steven Haslington and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Nach 44 Jahren gewann der Fußballverein Manchester City vor wenigen Tagen wieder einmal die englische Meisterschaft, zum Leidwesen des Lokalrivalen, Alex Fergusons Manchester United.

Aus diesem Anlass möchte ich an dieser Stelle einmal eine Auswahl an Büchern vorstellen, die sich mit dem Verein beschäftigen.

- David Clayton: “Manchester City On This Day: History, Facts & Figures from Every Day of the Year” (2011).  Eine Chronik der “Blues”, wie die Spieler genannt werden, mit allen wichtigen Daten aus der Vereinsgeschichte.

- David Clayton: “When Football Was Football – Manchester City: A Nostalgic Look at a Century of the Club” (2010). 100 Jahre Manchester City. Der Verein in Fotografien aus dem Archiv des Daily Mirror.

- Colin Shindler: “Manchester City Ruined My Life” (2012). “The cry of a frustrated romantic”. Das Buch eines Fans über die Glitzerwelt des Vereins, in den gewaltige Geldsummen gepumpt worden sind.

- David Conn: “Richer Than God – Manchester City, Modern Football and Growing Up” (erscheint im Juli 2012). Ein Verein und seine schwerreichen arabischen Besitzer.

- Ian Cheeseman: Colin Bell – Reluctant Hero: The Autobiography of a Manchester City and England Legend” (2005). Porträt des Mittelfeldspielers Colin Bell, von dem viele sagen, er sei einer der größten in der Vereinsgeschichte gewesen. Er spielte von 1966 bis 1979 für Manchester City.

- Eric Alexander: “Please May I Have My Football Back – My Life at Manchester City” (2009). Geschichte der Alexander Familie, die viele Jahre auf das engste mit dem Club verbunden war.

- Paul Lake: “I’m Not Really Here” (2011). Autobiografie eines Manchester City-Spielers, der dem Verein von 1986-196 treu blieb und der auf Grund einer schweren Verletzung seine Karriere schon früh aufgeben musste.

- Mark Hodkinson: “Blue Moon – Down Among the Dead Men with Manchester City” (2011). Der Autor schildert die schlimmsten Jahre des Vereins, als er 1998/99 in die dritte Liga abstieg.

…und das ist nur eine kleine Auswahl an Büchern über Manchester City. Weitere sind bereits angekündigt.

Und hier zum Abschluss noch einige (bierselige?) Fangesänge.

Published in: on 15. Mai 2012 at 15:08  Hinterlasse einen Kommentar  
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Das Museum of British Surfing in Braunton (Devon)

Braunton im Norden Devons. - © Copyright Shaun Ferguson and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Wenn man das Wort “Surfen” hört, denkt man unwillkürlich an die Strände und Wellen von Hawaii oder Kalifornien, aber auch England verfügt über ein Surfgebiet, das hauptsächlich in Devon und Cornwall zu finden ist. Newquay in Cornwall gilt als “Surfing Capital of Britain” und Braunton in Nord-Devon ist ein weiterer Treffpunkt von Surfern aus dem ganzen Land, das sich seit wenigen Tagen mit dem “Museum of British Surfing” brüsten kann.

Am 5. April wurde hier Großbritanniens erstes Museum eröffnet, das sich ausschließlich dem Surfsport widmet. Was gibt es hier alles zu sehen?

Natürlich jede Menge Surfbretter von denen das älteste wohl das sogenannte “Coffin Lid”, der Sargdeckel, aus dem Jahr 1920 sein dürfte. Dann gibt es hier eine Sammlung von Wetsuits zu sehen, die bei den niedrigen Wassertemperaturen unvermeidliche Surferkleidung.
Weiterhin kann man im Museum eine Galerie von alten Fotos betrachten, darunter eines von Agatha Christie, die Anfang der 1920er Jahre zu den ersten britischen Surfern gehörte.

Dier erste Ausstellung, die das Museum zeigt, heißt “The Art of Surf: 200 Years of Art in Surfing”.

Das Museum of British Surfing ist dienstags bis sonntags von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet und kostet £3.75 Eintritt.

Hier ist ein Film über die Eröffnungsparty am 5. April.

Museum of British Surfing
The Yard
Caen Street
Braunton, North Devon EX33 1AA
Tel. 01271 815155

Das Buch zum Artikel:
Roger Mansfield: The Surfing Tribe – A History of Surfing in Britain. Orca Publications 2011. 240 Seiten. ISBN 978-0952364603.

Published in: on 24. April 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Dorney Lake (Buckinghamshire) – Austragungsort für die olympischen Ruderwettbewerbe 2012

Author: Doc Searls. - This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic license.

Nur wenige hundert Meter vom Oakley Court Hotel entfernt, in dem ich letztes Jahr einige Tage lang wohnte (s. hierzu auch meinen Blogeintrag), liegt der Austragungsort der Ruderwettbewerbe bei den diesjährigen Olymischen Spielen: Dorney Lake. Gleich daneben liegt übrigens Dorney Court, Schauplatz mehrerer Episoden der “Inspector Barnaby”-TV-Serie (s. auch hierzu meinen Blogeintrag).

Ursprünglich war Dorney Lake als Trainingsgelände für die Rudermannschaften des nahegelegenen Eton College gedacht. Die Themse fließt zwar gleich nebenan, aber durch den Schiffsverkehr auf dem Fluss und die zeitweise recht starken Strömungen war das zum Trainieren nicht optimal.

Der 2200 m lange, achtbahnige Kurs hat sich im Lauf der Jahre zu einer der besten Anlagen in ganz Europa entwickelt, auf dem z.B. im Jahr 2006 die Ruderweltmeisterschaften ausgetragen wurden.
Das Eton College Rowing Centre wurde speziell für die Olympischen Spiele noch einmal verbessert und erweitert, so dass bis zu 30 000 Besucher gleichzeitig die Wettbewerbe verfolgen können. Die Athleten werden übrigens in dem 16 km entfernten Royal Holloway College untergebracht, ein riesiger Prachtbau der University of London.

Die Ruderwettbewerbe werden in der Zeit vom 28. Juli bis zum 4. August ausgetragen. Anschließend, vom 6. bis zum 11. August, finden auf dem Dorney Lake olympische Kanuwettbewerbe statt. Die paralympischen Ruderer treffen sich hier in der Zeit vom 31. August bis zum 2. September.

Dieser Film gibt einen ersten Eindruck von der Ruderanlage.

Eton College Rowing Centre
Dorney Lake, off Court Lane
Dorney
Windsor, SL4 6QP
Tel. 01753 832756

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Published in: on 11. Februar 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Eclipse – Eines der besten Rennpferde aller Zeiten

"Eclipse At New Market With Groom". Gemälde von George Stubbs (1724-1806). - This image is in the public domain because its copyright has expired.

Als am 1. April 1764 in England ein Pferd zur Welt kam, nannte man es, da an diesem Tag gerade eine Sonnenfinsternis zu sehen war, kurzerhand Eclipse. Dieser Tag sollte auch in die Geschichte des englischen Pferderennsports eingehen, da dieses Pferd einmalig war. Eclipse gewann sein erstes Rennen am 3. Mai 1769 in Epsom und blieb in allen 18 Rennen, an denen er teilnahm, ungeschlagen. Es ging soweit, dass eigentlich kein Pferdebesitzer mehr bei Rennen mitmachen wollte, bei denen Eclipse antrat, da er alle seine Konkurrenten weit hinter sich ließ. “Eclipse first and the rest nowhere” hieß es damals und auf andere Pferde wettete damals niemand mehr.

Ein großes Aufatmen ging dann 1771 durch die Welt der englischen Buchmacher und Pferdebesitzer, denn von da ab wurde Eclipse nur noch als Zuchthengst eingesetzt. Er zeugte hunderte von Fohlen und gilt als Stammvater der Pferderasse Englisches Vollblut.

Im Alter von 24 Jahren starb das Wunderpferd schließlich am 26. Februar 1789. Der Name des Pferdes findet sich heute noch u.a. in den Eclipse Stakes, das ist ein Rennen, das auf dem Sandown Park Racecourse in Esher (Surrey) ausgetragen wird und das zuletzt von einem Pferd mit dem Namen “So You Think” gewonnen wurde.

Das Buch zum Artikel:
Nicholas Clee: Eclipse – The story of the rogue, the madam and the horse that changed racing. Black Swan 2011. 352 Seiten. ISBN 978-0552774420.

Hier spricht der Autor Nicholas Clee über sein Buch.

Published in: on 25. Januar 2012 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Berwick Rangers – Ein englischer Fußballverein, der in der schottischen Liga spielt

Shielfield Park, das Stadion der Berwick Rangers. - © Copyright Walter Baxter and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Berwick-upon-Tweed in Northumberland ist schon eine merkwürdige Stadt. Sie ist die nördlichste Stadt Englands, liegt nur ein paar Kilometer von der schottischen Grenze entfernt und stand mehrfach im Zentrum der schottisch-englischen Grenzkriege.
Man spricht hier einen eigenen Dialekt, der aus Elementen der schottischen Lowlands und der Mundart der Grafschaft Northumberland besteht. Die Bewohner von Berwick sind überhaupt ziemlich hin und her gerissen, ob nun ihr Herz für England oder für Schottland schlägt. Für sie ist es näher nach Edinburgh zu fahren, als zur nächsten großen englischen Stadt, nämlich Newcastle.

Diese weiten Entfernungen zu anderen englischen Städten führte auch dazu, dass der Fußballverein von Berwick, der Berwick Rangers Football Club, seit 1905 als einziger englischer Verein in der schottischen Liga spielt. So viel Geld hatte der Club nicht, dass er die hohen Reisekosten in den Süden des Landes tragen konnte.
Eine große Rolle spielten die Berwick Rangers allerdings nie in der Geschichte des schottischen Fußballs. In ihrem Stadion Shielfield Park haben The Borderers oder The Wee Gers, wie die Spieler auch genannt werden, so manche Niederlage  hinnehmen müssen. Sie spielen zurzeit in der schottischen Third Division, die aus zehn Mannschaften besteht, und liegen da momentan auf einem Mittelplatz. Ihre Gegner sind kaum bekannte Clubs wie Alloa Athletic oder Elgin City F.C.

Die Berwick Rangers sind stolz auf ihren höchsten Sieg gegen einen Verein namens Cramlington Percy Villa. Sie gewannen mit 14:0, allerdings ist das schon lange her, das war im Jahr 1904. Nicht so stolz sind sie auf ihre höchste Niederlage, die war 0:12 gegen Newcastle United, aber das ist noch länger her (1897).
Dass ein ständig finanziell klammer Verein nicht viel Geld für den Ankauf von Spielern ausgeben kann, liegt auf der Hand. £27,000 war die bisherige Rekordsumme, die man 1991 ausgab, um Sandy Ross aus Cowdenbeath zu verpflichten.

Das Buch zum Artikel:
Tom Maxwell: The Lone Rangers – An English Club’s Century in Scottish Football. Northumbria Press 2011. 192 Seiten. ISBN 978-0857160270.

Published in: on 16. Januar 2012 at 02:00  Kommentare (1)  
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Jump London – Durch die Straßen und über die Dächer der Hauptstadt

This work has been released into the public domain by its author, Wavertree.

“Parkour ist eine unter anderem von David Belle gegründete Sportart, bei welcher der Teilnehmer – der Traceur (französisch: „der den Weg ebnet“ oder „der eine Spur legt“) – unter Überwindung sämtlicher Hindernisse den kürzesten oder effizientesten Weg von A zum selbstgewählten Ziel B nimmt”; so die Wikipedia.

Diese nicht ganz ungefährliche Sportart wird überwiegend von jungen Männern auch in der britischen Hauptstadt ausgeübt, wo sie an Mauern hoch klettern, über Dächer springen und andere Hindernisse überqueren. Das sieht alles sehr leicht aus, erfordert aber eine sehr gute Kondition.

Nicht so ganz klar scheinen die Unterschiede zwischen den Traceurs und den Free Runners zu sein, die ebenfalls auf akrobatische Weise in den Großstädten unterwegs sind. Begriffe wie Pop Vault, Cat Crawl oder Gap Jump bezeichnen die Art und Weise wie die Hindernisse angegangen bzw. überwunden werden.

Die Dokumentation “Jump London“, die im Jahr 2003 von Channel 4 ausgestrahlt wurde, machte die Themen Parkours und Free Running auch in der Öffentlichkeit bekannt. Der Film zeigt drei französische Traceurs bei der Ausübung ihrer Sportart in London, wobei sie berühmte Bauwerke wie die Royal Albert Hall oder das Globe Theatre mit einbeziehen.

Zwei Jahre später folgte die Fortsetzung “Jump Britain“, in der zwei der drei Traceurs, gemeinsam mit Mitgliedern von Urban Freeflow, London verlassen und andere britische Bauwerke wie das Edinburgh Castle oder  die Tyne Bridge in Newcastle “bezwingen”.

Hier ist die komplette Dokumentation “Jump London”.

In dem Musikvideo “Proper Education” von Eric Prydz sind auch einige Free Runner mit ihren Aktionen zu sehen.

Das Buch zum Artikel:
Jan Witfeld, Ilona Gerling, Alexander Pach: Le Parkour & Freerunning – Entdecke deine Möglichkeiten! Meyer & Meyer 2010. 320 Seiten. ISBN 978-3898995412

Published in: on 9. Oktober 2011 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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The Blaydon Races – Hymne der Geordies und des Newcastle United Football Clubs

Hier fanden früher die Blaydon Races statt. - Author: Keith Hall. - This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.

Geordies nennt man die Menschen, die in Newcastle upon Tyne und Umgebung im Nordosten Englands leben und einen bestimmten Dialekt sprechen, den man ebenfalls als Geordie bezeichnet. Auch die Anhänger des bedeutendsten Fußballvereins der Region, Newcastle United, sind Geordies und haben sich eine Hymne gewählt, die sie gern bei den Matchs ihres Lieblingsclubs singen,  “The Blaydon Races“.

George “Geordie” Ridley (1835 – 1864) hat dieses Lied im 19. Jahrhundert geschrieben, in dem es um die Pferderennen in Blaydon geht, eine Stadt im Verwaltungsbezirk Gateshead. Den Rennplatz von Blaydon gibt es heute nicht mehr, es wurde ein Kraftwerk darauf  gebaut, das aber inzwischen abgerissen wurde; dafür entsteht auf der Fläche das Riverside Crescent, ein großes Wohngebiet mit hunderten von Wohnungen.

Da sich “The Blaydon Races” so schön grölen lassen, haben auch Fans von anderen Fußballvereinen sich dieses Lied zu eigen gemacht, allerdings mit etwas geändertem Text. Die Anhänger der Bolton Wanderers und der Blackburn Rovers gehören zum Beispiel dazu.

Hier sind noch einige prominente Geordies:
- Paul “Gazza” Gascoigne, der skandalträchtige ehemalige Fußballspieler , der seine Karriere bei Newcastle United begann, war ein echter Geordie.

- Die beiden beliebten Fernsehmoderatoren Ant and Dec (das sind Anthony “Ant” McPartlin und Declan “Dec” Donnelly) kommen aus Newcastle und sprechen vor der Kamera gern ihren Dialekt.

- Cheryl Cole, Mitglied der Gruppe Girls Aloud und Jurymitglied bei The X Factor, ist stolz darauf, Geordie zu sein.

- Kevin Whateley, der aus Northumberland stammt, machte in der TV-Serie “Morse” als Detective Sergeant Lewis kein Hehl daraus, ein Geordie zu sein. Inzwischen ist er ja zum Detective Inspector befördert worden und hat seine eigene Serie “Lewis”.

Hier ist das Lied “The Blaydon Races” zu hören.

Published in: on 21. September 2011 at 02:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Das Brambles Cricket Match – Cricket mitten im Meer vor der Isle of Wight

Cricket mitten im Meer? Geht doch, wie man hier sieht. - © Copyright Mark Pilbeam and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Cricketspiele zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie besonders kurz sind; im Gegenteil, es gibt Spiele, die können sich schon einmal mehrere Tage hinziehen. Es gibt aber ein Cricket Match in England, dass nur etwa 30 Minuten dauert und nur einmal im Jahr gespielt wird: Das Brambles Cricket Match, das mitten im Meer gespielt wird. Wie das geht?

Die Brambles Bank ist eine Sandbank im Solent, der Meerenge zwischen der Isle of Wight und Southampton, die nur einmal im Jahr im August für etwa 30 – 60 Minuten über den Meeresspiegel tritt und dann wieder für ein Jahr unter der Wasseroberfläche versinkt. Da dachten sich der Royal Southern Yacht Club in Hamble und der Island Sailing Club von der Isle of Wight, dass man diese Zeit doch sehr gut für ein schnelles Cricketmatch zwischen den beiden Segelclubs ausnutzen könnte.
Die Teilnehmer des skurrilen Sportereignisses müssen sich sehr beeilen, ihr Match zu Ende zu bringen, bevor die Flut dem Spuk ein Ende bereitet. Spieler und Zuschauer fahren mit ihren Booten schon früh genug aufs Meer hinaus und bauen sofort auf der ca 200 Meter langen Sandbank alles auf, was man für das Match benötigt, um ja keine Zeit zu verlieren.
Bei diesem Cricket Match sind alle Regeln außer Kraft gesetzt, die Schiedsrichterentscheidungen sind willkürlich und der Sieger steht schon vorher fest.

Bis vor einigen Jahren konnte man während des Spiels an der Brambles Bar, die vom Wirt des Victory Pubs in Hamble betrieben wurde, auch Drinks zu sich nehmen. An der Bar war ein Schild angebracht mit der Aufschrift “Open once a year for one hour“. Leider ist der Wirt verstorben und seitdem ist die Sandbankbar nicht mehr in Betrieb.

Wenn die Brambles Bank für den Rest des Jahres nicht für Cricketspiele genutzt wird, stellt sie für die Schifffahrt eine ernste Gefahr dar, denn es sind schon zahlreiche Schiffe hier auf Grund gelaufen. Die prominenteste “Grundläuferin” war die Queen Elizabeth II, die hier im Jahr 2008 auf dem Weg nach Southampton auf der Brambles Bank strandete (zu diesem Zeitpunkt waren gerade keine Cricketspieler unterwegs).

Hier kann man sich das alles einmal ansehen.

Published in: on 23. August 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Hadleigh Farm in Benfleet (Essex) – Einer der Austragungsorte der Olympischen Spiele 2012

Die Hadleigh Farm in Essex. - © Copyright william and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Die Hadleigh Farm in Benfleet (Essex), etwa 40 Km von London entfernt, ist einer der Austragungsorte der Olympischen Sommerspiele 2012, der außerhalb der Londoner Stadtgrenzen liegt. Hier wird das Mountainbiking stattfinden, eine olympische Disziplin, die erstmals 1996 in Atlanta in Georgia eingeführt wurde.

Der Mountainbiking-Kurs ist rund um das Hadleigh Castle gebaut worden, das dem English Heritage gehört, aber auf dem Farmgelände steht, das wiederum der Heilsarmee gehört. William Booth, der Gründer der Heilsarmee, hatte die Farm 1891 gekauft, um dort verarmten Londonern ein Asyl zu bieten. Heute findet sich auf der Farm ein “Rare Breed Centre“, wo gefährdete Nutztierrassen gehalten und gezeigt werden und das man auch besichtigen kann.

Die Wettbewerbe im Mountainbiking werden am 11. und 12. August nächsten Jahres auf dem sehr anspruchsvollen Parcours rund um Hadleigh Castle ausgetragen. Was mit der im März 2011 fertiggestellte Anlage nach den Olympischen Spielen geschehen wird, ist noch nicht endgültig entscheiden.

Wer den Kurs schon einmal virtuell abfahren möchte, kann das hier tun.

Salvation Army-Hadleigh Farm,
Castle Lane,
Benfleet,
Essex,
SS7 2AP
Tel. 01702 558550

Published in: on 23. Juni 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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York Racecourse – Mehr als nur eine Pferderennbahn

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Vor langer Zeit wohnte ich einmal in einem Hotel direkt am York Racecourse in der schönen alten Stadt York. Weit reichte der Blick vom Hotelzimmer über die Wiesenflächen der Rennbahn.
Der York Racecourse gehört zu den führenden Rennplätzen der Welt und erhielt schon jede Menge Auszeichnungen. Allein im Jahr 2010 erhielt der Platz u.a. die Preise  ”Best Racecourse in the North” (übrigens zum 21. Mal!), “Best Overall Catering Experience on a British Racecourse” und “Best Overall Racecourse Experience for an Owner“.

Die Saison 2011 wird sich bis zum Oktober hinziehen; in dieser Zeit werden diverse Pferderennen stattfinden, aber der York Racecourse bietet darüber hinaus ganzjährig viele andere Nutzungsmöglichkeiten: Man kann hier seine Hochzeit feiern, man kann Meetings und Konferenzen durchführen, private Feiern veranstalten und vieles mehr.

Am 31. Mai 1982 versammelten sich auf dem Gelände 200 000 Menschen, um einer Open-Air-Messe beizuwohnen, die Papst Johannes Paul II abhielt.

Das Highlight des Jahres ist das viertägige Yorkshire Ebor Festival, das bis auf das Jahr 1843 zurückgeht. In diesem Jahr findet es vom 17. bis zum 20. August statt. In dieser Zeit herrscht hier rund um den Rennplatz Hochbetrieb, denn bis zu 60 000 Besucher finden Platz auf dem Racecourse.
Hier ist ein längerer Film über Pferderennen in York zu sehen.

York Racecourse
York
YO23 1EX
Tel: 01904 620911

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Published in: on 24. Mai 2011 at 04:00  Kommentare (2)  
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FC Liverpool – Das Stadion an der Anfield Road, das man auch besichtigen kann

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Hier im Anfield Stadion in Liverpool an der Anfield Road sind Joe Cole und Steven Gerrard zu Hause, zwei englische Nationalspieler, die für den FC Liverpool antreten. Der Verein gehört mit zu den erfolgreichsten der englischen Premier League.

Wer einmal hinter die Kulissen des Vereins bzw. des Stadions blicken möchte, kann das auf geführten Touren auch tun. Bei den Touren werden Teile des Stadions gezeigt, die man sonst nicht zu sehen bekommt; man kann die Umkleideräume der FC-Spieler besichtigen, den Tunnel entlang gehen, durch den die Spieler ins Stadion gehen, sich einmal auf die besten und teuersten Zuschauerplätze setzen und die Fantribüne “The Kop” in Augenschein nehmen.

Im Vereinsmuseum sind die Pokale zu sehen, die der FC Liverpool im Laufe der Jahrzehnte gewonnen hat und natürlich viele weitere Erinnerungsstücke aus der Vereinsgeschichte der Reds, wie die Spieler genannt werden.
Die Preise für die Touren liegen zwischen £14 und £35 für Erwachsene, Kinder zahlen in etwa die Hälfte.
Wer nach der Tour immer noch nicht genug vom FC Liverpool hat,hat die Möglichkeit, sich im Vereinsshop mit einem Steven Gerrard-T-Shirt oder anderen Fanartikeln eindecken und zum Abschluss in “The Boot Room“, der täglich geöffnet ist, ein Mittag- oder Abendessen zu sich nehmen.

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Published in: on 20. Mai 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Gray-Nicolls – Englands führender Hersteller von Cricketschlägern in Robertsbridge (East Sussex)

Die Firma Gray-Nicolls in Robertsbridge. - © Copyright Nigel Chadwick and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

16 km nördlich von Hastings in East Sussex liegt das Dorf Robertsbridge, das sich brüsten kann, in seinen Mauern die renommierteste Firma, die Cricketschläger herstellt, zu beherbergen. Die Firma heißt Gray-Nicolls und entstand in den 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts durch den Zusammenschluss der beiden Firmen H.J. Gray and Sons und L.J. Nicolls.

Für Cricketlaien sieht sicher ein Schläger wie der andere aus, aber es gibt da sehr wohl große Unterschiede. Die Schläger werden aus dem Holz der Weide hergestellt, die nicht älter als 15 Jahre sein sollte, da sie sonst nicht mehr über die nötige Flexibilität besitzt. 90% der von Gray-Nicolls benötigten Weiden werden von ihr selbst angepflanzt. In der Produktion der “bats” steckt sehr viel Handarbeit, die hier in Robertsbridge von erfahrenen Handwerkern verrichtet wird. Auf der Webseite der Firma wird der Herstellungsprozess in Wort und Bild genau beschrieben. In einem Video kann man sich das auch ansehen.

Viele der weltbesten Cricketspieler benutzten/benutzen Schläger der Marke Gray-Nicolls und die Nachfrage aus dem australischen Raum, in dem diese Sportart sehr populär ist, war so groß, dass man in Melbourne eine Filiale errichtete, um den Bedarf dort zu befriedigen.

Besonders berühmte Schlägerarten der Fa. Gray-Nicolls waren Dynadrive, Sabre, Millennium und Scoop 2000.

Ein Cricket Bat der Firma Gray-Nicolls

Published in: on 8. April 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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Epsom Downs Racecourse (Surrey) – Hier ereignete sich 1913 ein tragischer Unfall

An dieser Stelle des Epsom Racecourses, der Tattenham Corner, ereignete sich 1913 der tragische Unfall. - © Copyright Colin Smith and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Neben Ascot und Goodwood gehört der Epsom Downs Racecourse zu den berühmtesten südenglischen Pferderennbahnen. Eine halbe Stunde mit dem Auto braucht man etwa, wenn man von London aus die Rennbahn erreichen will, die neben dem Ort Epsom in der Grafschaft Surrey liegt.

Am 4. Juni 1913 ereignete sich hier ein tragischer Unfall, in den die Frauenrechtlerin Emily Davison, der Jockey Herbert Jones und ein Pferd namens Anmer, das König George V gehörte, verwickelt waren. Was war passiert?
Emily Davison, eine der Suffragetten, die sich für die Verbesserung der Frauenrechte einsetzten, wollte auf ihre Mission aufmerksam machen und suchte sich dafür 1913 das Epsom Derby aus. Als schon ein großer Teil der teilnehmenden Pferde an ihr vorbei gallopiert waren, sprang sie plötzlich mitten auf die Rennbahn, rief “Votes for Women“ und versuchte die Zügel eines Pferdes zu ergreifen. Dieses Pferd war Anmer, das in vollem Lauf in Emily Davison krachte, stürzte und seinen Jockey abwarf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Frau zu Boden geschleudert, verlor das Bewusstsein und starb wenige Tage später an ihren schweren Verletzungen. Herbert Jones, der Jockey, brach sich ein Rippe, das Pferd erlitt leichte Beinverletzungen. Übrigens zeigte sich die Presse damals mehr an den Verletzungen von Reiter und Pferd interessiert, als am Zustand Emily Davisons.
Die Suffragetten unter Führung von Emily Pankhurst, die damals merkten, dass sie mit friedlichen Mitteln ihre Forderungen nicht durchsetzen konnten, griffen verstärkt zu drastischeren Maßnahmen, um der männerdominierten Gesellschaft zu zeigen, dass auch Frauen ihre Rechte einfordern wollten.

Der tragische Vorfall in Epsom wurde damals gefilmt und ist hier zu sehen.

Published in: on 24. März 2011 at 04:00  Hinterlasse einen Kommentar  
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The Grand National in Aintree (Lancashire) – Das berühmteste Pferdehindernisrennen der Welt

Der Eingang zum Aintree Racecourse. - © Copyright Sue Adair and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Nördlich von Liverpool liegt Aintree, wo jedes Jahr das berühmteste Pferdehindernisrennen der Welt stattfindet und das seit 1836.
Das Grand National wird über eine Länge von 7 Kilometern ausgetragen und ist mit Hindernissen gespickt, u.a. den gefährlichen “The Chair” und “Becher’s Brook“. Einige Pferde stürzen an diesen Hindernissen und darum gehören Tierschützer nicht zu den Fans dieses Rennens.

Hier einige interessante Fakten aus der Geschichte des Grand National:

Die meisten der gestarteten Reiter, nämlich 23, kamen 1984 ins Ziel; die wenigsten, nur zwei, im Jahr 1928.

Der jüngste aller Jockeys, die das Rennen gewannen, war der 17jährige Bruce Hobbs im Jahr 1938, und er gewann auch noch auf dem kleinsten aller Pferde, die je an den Start gegangen sind. Der älteste Sieger war 1982 der 48jährige Dick Saunders.

Das erfolgreichste Pferd aller Zeiten in Aintree war Red Rum, das das Rennen 1973, 1974 und 1977 gewann. Der erfolgreichste Jockey war George Stevens, der in den 1860er und 1870er Jahren  fünfmal siegte.

1956 nahm ein Jockey am Grand National auf einem Pferd der Queen Mother teil, das den Namen ”Devon Loch” trug. Das Pferd lag weit in Führung, als es plötzlich 50 m vor dem Ziel aus unerklärlichen Gründen stürzte und so den sicher geglaubten Sieg verpasste. Dem Jockey kam das so seltsam vor, dass er von nun an Krimis schrieb, die alle im Rennmilieu spielten. Sein Name: Dick Francis, der in diesem Jahr im Alter von 89 Jahren starb.

Hier das Grand National 2010 im Film:

Published in: on 28. Oktober 2010 at 04:44  Hinterlasse einen Kommentar  
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Jede Menge Fussballer-Biografien gibt es in diesem Bücherherbst in England

Engländer lesen gern Biografien und diese tauchen dann auch regelmäßig auf den Bestsellerlisten auf. Besonders gern werden Fußballer-Biografien gekauft und in diesem Bücherherbst gibt es davon eine ganze Menge. Hier eine Auswahl:

Charles Buchan: A Lifetime in Football (Mainstream Publ. ISBN: 978-1845966546). Das Buch erscheint am 7. Oktober.
Charles Buchan wurde 1891 geboren war ein erfolgreicher Mittelstürmer für Sunderland (1911-1925) und für Arsenal (1925-1928).

 

 

John Giles: A Football Man – My Autobiography (Hodder & Stoughton. ISBN: 978-1444720969). Das Buch erscheint am 11. November.
John Giles wurde 1940 geboren und bereits im Alter von 15 Jahren hatte er einen Vertrag bei Manchester United. Später ging er zu Leeds United und feierte dort seine größten Erfolge.

Michael Perkin: Jermain Defoe – The Biography (John Blake Publ. ISBN: 978-1843582526). Das Buch erscheint am 4. Oktober.
Defoe spielte u.a. für West Ham United, FC Portsmouth und jetzt wieder bei Tottenham Hotspur und in der Nationalmannschaft.

Frank Worrall: Walking in a Fergie Wonderland –  The Biography of Alex Ferguson (John Blake Pub. ISBN: 978-1843582793).  Das Buch erscheint am 4. Oktober.
Über den legendären Trainer von Manchester United braucht man eigentlich kein Wort zu verlieren.

Roy Reyland: Shirts, Shorts and Spurs (John Blake Publ. ISBN: 978-1843582830).  Das Buch erscheint am 4. Oktober.
Roy Reyland, der Zeugwart von Tottenham Hotspur, erinnert sich.

 

 

Ryan Giggs: Ryan Giggs – My Life, My Story (Headlien ISBN: 978-0755361427).  Das Buch erscheint am 30. September.
Die Memoiren von Ryan Giggs, der 20 Jahre für Manchester United spielte.

Peter Storey: True Storey – My Life and Crimes as a Football Hatchet Man (Mainstream Publ. ISBN: 978-1845965846). Bereits erschienen.
Die Autobiografie eines der härtesten Spieler Englands, der in den 60er und 70er Jahren für Arsenal spielte.

Kenny Dalgliesh: My Liverpool Home (Hodder & Soughton ISBN: 978-1444704198). Bereits erschienen.
Einer der erfolgreichsten Spieler in der Geschichte des FC Liverpool erinnert sich.

 

 

Patrick Barclay: Football – Bloody Hell! –  The Biography of Alex Ferguson (Yellow Jersey Press ISBN: 978-0224083058). Das Buch erscheint am 14. Oktober.
Noch einmal eine Biografie über den Trainer von ManU.

Published in: on 27. September 2010 at 13:06  Kommentare (1)  

Englands inoffizieller Fußball-WM-Song “Three Lions 2010″

 

Robbie Williams, Russell Brand und einige andere haben eine Fan-Hymne aus dem Jahr 1996, als die Fußball-Europameisterschaften in England statt fanden, komplett überarbeitet und in den weltberühmten Londoner Abbey Road-Studios neu aufgenommen. “Three Lions 2010” heißt der Titel und wird interpretiert von The Squad. Dahinter verbergen sich Ian Broudie von The Lightning Seeds, die Comedians David Baddiel und Frank Skinner und Robbie Williams; die ersten drei zeichneten schon für die Originalversion von 1996 verantwortlich.

Doch es gibt  noch etwa ein Dutzend weitere englische World Cup Songs wie z.B.

DILE: Skank for England
The Skatoons:  The World Cup’s Waiting for you
Young Stanley: Sing it for England
Geof Jackson:  Shout For England
Fabio:  England World Cup Song 2010
Rik Mayall:  Noble England
Black Lace featuring DJ Neil Philips: We Are The England Fans
Denise Johnson: Come On England

Published in: on 7. Juni 2010 at 18:50  Hinterlasse einen Kommentar  
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Cricket, John Wisden und sein Almanach

Jedes Jahr im April/Mai erscheint auf den englischen Bestsellerlisten ein Buch, das sich zum einen durch seinen Preis, zum anderen durch seinen Umfang von den anderen Büchern unterscheidet. “Wisden Cricketers’ Almanack” kostet in diesem Jahr 45 Pfund und hat 1728 Seiten.

Der “Wisden” ist die Bibel eines jeden Cricket-Fans und das schon seit 1864, als der Almanach erstmals von dem englischen Cricketspieler John Wisden herausgegeben wurde. Im Alter von erst 37 Jahren musste Wisden seine sportliche Karriere auf Grund seiner Rheumaerkrankung aufgeben. Von da ab beschäftigte er sich nur noch indirekt mit Cricket, in dem er im Leamington Spa Cricketzubehör verkaufte und später in London einen “Cricket und Zigarren”-Laden eröffnete.

In jeder Ausgabe werden auch die “Cricketers of the Year” genannt, also die besten Spieler des Jahres. In diesem Jahr sind es: SCJ Broad, MJ Clarke, G Onions, MJ Prior, GP Swann.

“Wisden Cricketers’ Almanack” wird in jedem Jahr von den Medien enthusiastisch besprochen, so sagt z.B. die Daily Mail von der Ausgabe 2010:
 ”’1,728 pages of dense statistics, elegant prose and effortless authority…it shimmers with wit and wisdom, and it simply reeks of summer. Unreservedly recommended.”

Mir sind die Regeln dieses Spiels nie so ganz klar geworden und so steht der Almanach auch nicht in meinen Bücherregalen.

Published in: on 8. Mai 2010 at 08:22  Hinterlasse einen Kommentar  

Craven Cottage – Das Stadion des Fulham Football Clubs

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Wenn man den Namen Craven Cottage hört, denkt man erst einmal an ein kleines rosenumranktes Landhaus in den Cotswolds. Doch weit gefehlt – hier handelt es sich um das Stadion des Londoner Premier League-Vereins Fulham F.C., der kürzlich auch in Deutschland in aller Munde war, da er den VFL Wolfsburg aus dem Europa-Cup kickte.

Craven Cottage war einmal ein Jagdhaus auf dem gleichen Gelände und wurde 1780 von dem 6. Baron Craven erbaut. Edward Bulwer-Lytton, der “Die letzten Tage von Pompeji” schrieb, hat darin einmal gewohnt. 1888 brannte das Cottage bis auf die Grundmauern ab und das Gelände verwilderte komplett.

Der 1879 gegründete Fussballverein von Fulham suchte in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts einen Ort, wo er seine Spiele austragen konnte und das direkt an der Themse gelegene Gelände sagte dem Verein zu. 1896 wurde ein noch recht primitives Stadion gebaut. Der schottische Architekt Archibald Leitch, der schon das Ibrox-Stadion für die Glasgow Rangers erbaut hatte, entwarf dann 1905 das heutige Backsteingebäude namens Craven Cottage, das im Lauf der Jahrzehnte mehrfach erweitert wurde.

Das Stadion liegt an der Stevenage Road im Londoner Stadtteil Hammersmith and Fulham und bietet 25 700 Plätze. Der Chairman des Londoner Vereins, der immer im Schatten der großen Fußballclubs Chelsea und Arsenal stand, ist übrigens Mohamed Al-Fayed, der Besitzer des Kaufhauses Harrod’s.

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