Stand-up Comedians Teil 10: Lucy Porter

Mit Lucy Porter möchte ich an dieser Stelle einen weiteren weiblichen Stand-up Comedian (s.a Jo Brand) vorstellen. Die zierliche 37jährige Frau wurde in Croydon geboren und hatte ihren ersten Auftritt in einem Club in Chester. Nachdem sich das gut anließ, fand man sie später bei den Festivals in Brighton und Edinburgh wieder und auch das Fernsehen interessierte sich für sie. Sie trat in mehreren BBC-Comedyshows sowohl im Rundfunk wie im Fernsehen auf.

Ihre Stand-up Show „The Good Life“ wurde auf DVD veröffentlicht und in diesem Jahr ging sie mit ihrer neuen Show „The Bare Necessities“ auf Tour durch Großbritannien und absolvierte 30 Auftritte. Ein Höhepunkt in ihrer Karriere war sicher ihr Auftritt im Caesar’s Palace beim Las Vegas Comedy Festival.

Man beschrieb sie einmal so: Sie hat das Gesicht einer Elfe und das Mundwerk eines Hafenarbeiters.

Machen Sie sich hier selbst ein Bild von ihrem Humor:

Published in: on 28. Dezember 2009 at 10:05  Kommentar verfassen  
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Joe McElderry „The Climb“ – Sieger der Castingshow „X-Factor 2009“

The X Factor“ ist eine weitere in Großbritannien sehr beliebte Castingshow, die vom Sender ITV ausgestrahlt wird und in der auch hier Simon Cowell in der Jury sitzt, neben Cheryl Cole, Danii Minogue und Louis Walsh. Im kommenden Jahr will RTL das Format auch in Deutschland senden.

Der Sieger des Jahres 2009 wurde kürzlich gekürt und es ist der 18jährige Joe McElderry aus South Shields im Nordosten Englands. Mit seinem Siegertitel „The Climb“ (der ursprünglich von Miley Cyrus gesungen wurde) erreichte er sofort die Nummer 2 der britischen und die Nummer 1 der irischen Charts.

Sehen Sie hier seinen Auftritt im Finale der Sendung „The X Factor“.

Published in: on 26. Dezember 2009 at 11:01  Kommentar verfassen  
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Winter Wonderland im Londoner Hyde Park

Bis zum 3. Januar steht das Winter Wonderland im Londoner Hyde Park noch und es bietet jede Menge Attraktionen.

Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes ist das gewaltige 60m hohe Riesenrad mit 40 beheizten Gondeln von denen aus man einen grandiosen Blick über die Stadt hat.

Weiterhin gibt es eine Eislaufbahn, Zippo’s Christmas Circus, das Santa Land mit Karussells und Imbissbuden und es gibt den German Christmas Market und das Bavarian Village mit deutschen Spezialitäten. Wer diese nicht mag, kann natürlich auch auf englische Weihnachtsgenüsse zurückgreifen wie Real Ale, heißen Cider und Pies.

Geöffnet ist das Wunderland täglich von 10 Uhr morgens bis 10 Uhr abends.

Hier sind einige Eindrücke vom diesjährigen Wonderland zu sehen.

Published in: on 23. Dezember 2009 at 19:38  Kommentar verfassen  
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Ralph Vaughan Williams – Einer der größten englischen Komponisten

Statue des Komponisten in Dorking (Surrey), wo er lange lebte. – Creative Commons Licence [Some Rights Reserved]   © Copyright Colin Smith

In Deutschland kennen ihn nur wenige – in England zählt er zu den größten Komponisten aller Zeiten: Ralph Vaughan Williams, der 1872 in dem Cotswold-Dörfchen Down Ampney zur Welt kam. Max Bruch in Berlin und Maurice Ravel in Paris waren seine Lehrmeister und der Komponist Gustav Holst gehörte zu seinen engsten Freunden.

Williams war sehr vielseitig: Er gab ein Kirchengesangbuch heraus, er sammelte englische Volkslieder, schrieb Sinfonien, Opern und Filmmusik, dirigierte seine eigenen Werke und lehrte am Royal College of Music in London.

Der Musikkritiker John Alexander Fuller Maitland sprach einmal von Williams‘ Musikstil: „One is never quite sure whether one is listening to something very old or very new“.  Sein „Lark Ascending“ gehört zu den beliebtesten Liedern in ganz England und wird regelmäßig von den „Classic FM„-Hörern zu deren Lieblingstitel gewählt.

Ralph Vaughan Williams‘ Asche wurde nach seinem Tod im Jahr 1958 in der Westminster Abbey in London beigesetzt, nicht weit von einem weiteren großen englischen Komponisten: Henry Purcell.

Hören Sie hier den Monteverdi Chor Würzburg und die Mainphilharmonie Würzburg mit der „Fantasia on Christmas Carols“ (1912):

Published in: on 21. Dezember 2009 at 16:06  Comments (4)  
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Stand-up Comedians Teil 8: Russell Brand

 

Russell Brand, 1975 in Grays, Essex, geboren, gehört zu den kontroversen Stand-up Comedians, die nicht jedermanns Geschmack sind. Schon sein Äußeres ist gewöhnungsbedürftig, aber auch sein Markenzeichen.

Brand begann 1994 in kleineren Fernsehserien mitzuwirken, arbeitete dann bei MTV und dem Radiosender XFM; bei beiden wurde er gefeuert.

Brand ging in die USA, wo er als Schauspieler arbeitete und die MTV Music Awards moderierte. In England schrieb er 2007  seine Autobiografie „My Booky Wook„, die wochenlang auf den Bestsellerlisten stand. In der letzten Zeit ging sein Name durch die Presse, da er mit der US-Sängerin Katy Perry („I Kissed a Girl“) liiert ist.

Als Stand-up Comedian tourte er mehrfach durchs Land, zuletzt mit seiner „Scandalous„-Tour, die ihn auch in die USA  und Australien führte.

Russell Brand war heroinsüchtig, hatte auch Alkoholprobleme und wurde elfmal von der Polizei verhaftet. Sein Ruf in England war zumindest bis vor kurzem alles andere als gut.

Sehen Sie hier einen Auftritt von Russell Brand.

Published in: on 16. Dezember 2009 at 07:29  Comments (4)  
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„The Fat Duck“ in Bray (Berkshire) – Das beste Restaurant Englands

In diesem unscheinbaren Haus befindet sich das 3*-Restaurant The Fat Duck. Eigenes Foto.

In diesem unscheinbaren Haus (das weiße) befindet sich das 3*-Restaurant The Fat Duck.
Eigenes Foto.

„The Fat Duck“ in Bray, 50 Kilometer westlich von London gelegen, ist das Domizil des englischen Spitzenkochs Heston Blumenthal. Bray ist ein kleines Dörfchen in Berkshire an der Themse mit gerade einmal 500 Einwohnern. Hier stehen zwei der drei besten Restaurants des Königreichs in unmittelbarer Nähe: der „Waterside Inn“ und eben „The Fat Duck“.

Reservieren muss man lange im voraus, sonst hat man keine Chance, hier die einmalige Küche Heston Blumenthals zu erleben. Der Koch ist ein Meister der Molekularküche, man muss also schon etwas experimentierfreudig sein, um hier voll auf seine Kosten zu kommen.

„“Sound of the seamit Schaum aus Muscheljus über Algen, Muscheln, knusprigem Krebs und Pudersand aus Sake-Pulver ist ein durchdachtes Spiel mit Geschmäcken und Konsistenzen des Meeres; das bräuchte nicht noch ein iPod in einer Muschel mit Wellenrauschen und Möwenkreischen zu untermalen“, so schreibt das Manager-Magazin über einen Besuch in der „Fetten Ente“.

Flüssigstickstoff ist ein wesentliches Element der Speisen, die vom 3-Sterne-Koch zubereitet werden. Seit 1995 führt er das Restaurant mit zunehmendem Erfolg und im Jahre 2004 hat er auch den Pub „Hinds Head“ in Bray übernommen, in dem er traditionelle englische Küche serviert.

Der Preis für ein Menü liegt bei ca 170 EURO. Wie  ein sogenanntes „Tasting Menu“ aussieht, kann man sich auf der Webseite des Restaurants genauer ansehen.

Ich bin zwar schon einmal in Bray gewesen, aber leider noch nicht in der „Fat Duck“. Der Besuch in diesem Restaurant steht bei einem meiner nächsten Englandaufenthalte an.

Sehen Sie hier wie Heston Blumenthal sein berühmtes „Egg and Bacon Icecream“ herstellt.

Nachtrag: Der Preis für das Menü liegt zurzeit (Mai 2013) bei £195. Das Restaurant war für 8 Wochen im voraus ausgebucht.

Die Menükarte. Stand: 26. Mai 2013. Eigenes Foto.

Die Menükarte. Stand: 26. Mai 2013.
Eigenes Foto.

Published in: on 14. Dezember 2009 at 19:09  Comments (1)  
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Englands inoffizielle Nationalhymne 2 – „Rule, Britannia“!

 

In meinem Blogeintrag vom 2. November stellte ich schon einmal eine inoffizielle englische Nationalhymne vor: „Land of Hope and Glory„. Aber England hat noch eine  weitere: „Rule, Britannia!“.

Beide gehören zum festen Repertoire der „Last Night of the Proms„, der Abschlussveranstaltung der Promenadenkonzerte,  und werden von den Zuschauern in der Londoner Royal Albert Hall begeistert mitgesungen.

„Rule, Britannia!“ ist eigentlich ein Gedicht, das von James Thomson geschrieben und 1740 von Thomas Arne vertont wurde. Zum ersten Mal wurde es am 1. August 1740  in Cliveden (s.a. mein Blogeintrag über das Cliveden Hotel vom 24.Oktober) aufgeführt, dem damaligen Landsitz Friedrich Ludwigs von Hannover, dem Prinzen von Wales.

Auch hier handelt es sich wieder um ein sehr patriotisches Lied, das von der Macht Großbritanniens auf den Weltmeeren singt.

Sehen Sie hier eine Interpretation des Liedes von Sarah Connolly anlässlich der Last Night of the Proms aus dem Jahr 2009.

Published in: on 10. Dezember 2009 at 16:53  Comments (2)  

The Honeycombs – Have I the right?

The Honeycombs waren eine Beat-Band in den frühen 60er Jahren, 1963 in London gegründet.  Ihr erster und einziger Nummer-1-Hit in den britischen Charts war „Have I the right?„. Bereits 1966 löste sich die Gruppe wieder auf.

Das Besondere an den Honeycombs war, dass sie eine Schlagzeugerin hatten, Honey Lantree. Der damalige Leadsänger Dennis D’Ell starb 2005 an Krebs.

In den 60er Jahren gehörte es für britische Gruppen zum guten Ton, auch den einen oder andern Song in deutscher Sprache aufzunehmen, so auch die Honeycombs. Ihr „Have I the right?“ wurde zu „Hab ich das Recht?„; ein Titel der es aber nur auf Platz 21 in den deutschen Hitparaden brachte.

Aufgenommen wurde die Originalversion in dem als Aufnahmestudio umgebauten Appartment des Musikproduzenten Joe Meek, in dem auch John Leytons „Johnny remember me“ und das damals erfolgreiche „Telstar“ der Tornados entstanden.

Sehen Sie hier das Original  „Have I the right?“ von den Honeycombs.

Published in: on 7. Dezember 2009 at 12:10  Kommentar verfassen  
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The Vicar of Dibley – Eine erfolgreiche BBC-Sitcom

St Mary the Virgin in Turville (Buckinghamshire) Eigenes Foto.

St Mary the Virgin in Turville (Buckinghamshire)
Eigenes Foto.

Richard Curtis schrieb diese erfolgreiche BBC-Fernsehserie, die 1994 erstmals ausgestrahlt und erst am 16. März 2007 eingestellt wurde.
Dawn French, die die Hauptrolle spielte ( ja, es handelte sich um eine Pastorin!) gelang damit der Durchbruch im britischen Fernsehen.

Worum geht es in der Sitcom?
Nachdem bereits drei Gemeinden sie abgelehnt haben, wird Geraldine Granger der kleinen Landgemeinde Dibley als neue Pastorin zugeteilt. Zunächst ist die Gemeinde skeptisch und vor allem der Gemeinderatsvorsitzende David Horton wettert gegen die neu eingeführte Ordination von Frauen. Doch der Gemeinderat beschließt, Geraldine eine Chance zu geben und tatsächlich bringt die lebenslustige Gerry neuen Schwung in die verschrobene Dorfgemeinde. Sie schafft es sogar, das bis dahin verhinderte Liebespaar Hugo und Alice miteinander zu verkuppeln. Auf die eigene große Liebe muss Geraldine allerdings etwas länger warten.

Gedreht wurden die Außenaufnahmen der Sitcom in dem kleinen Dorf Turville in Buckinghamshire, das sehr beliebt bei Filmproduzenten ist, wurden doch hier u.a. auch Szenen der Krimiserie „Midsomer Murders“ gedreht, von denen einige im ZDF unter dem Titel „Inspector Barnaby“ gesendet wurden.
„The Vicar of Dibley“ wurde nicht im deutschen Fernsehen gezeigt.

Hier ist ein Ausschnitt zu sehen.

Published in: on 5. Dezember 2009 at 18:12  Kommentar verfassen  
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Martina Cole – Eine der erfolgreichsten englischen Krimiautorinnen

Die englische Autorin Martina Cole wurde 1958 in Aveley in Essex geboren. Alle ihre Romane erreichten sofort nach Erscheinen die Nummer-Eins-Position auf den Bestsellerlisten. Coles Bücher spielen in den Brennpunkten der Großstädte, sie sind kompromisslos und authentisch und haben immer starke Frauen im Mittelpunkt.  Bis heute hat sie 16 Romane geschrieben von denen 3 für das Fernsehen adaptiert wurden.

Ihr Roman „The Take“  (deutsch „Der Clan“) wurde 2005 als Best Crime Thriller bei den  British Book Awards ausgezeichnet.

Ihr letzter Roman heißt „Hard Girls„, erschien am 15. Oktober und  belegt in dieser Woche den Platz 2 der englischen Belletristik-Bestsellerlisten.

Martina Cole ist durch ihre Bücher reich geworden. Sie wohnt in einem hübschen Haus in einem ebensolchen Dorf in Kent, fährt einen teuren Mercedes und trägt eine Rolex-Uhr. Etwas großspurig sagte sie einmal „The Booker Prize money wouldn’t even keep me in cigarettes“.

Sehen Sie hier einige Ausschnitte aus der Verfilmung ihre Romans „The Take“, den Sky in England ausstrahlte.

Published in: on 1. Dezember 2009 at 20:05  Comments (2)  
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