Knebworth House bei Knebworth (Hertfordshire)

 

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Als ich das letzte Mal auf das Gelände des Knebworth House fuhr, es war an einem Samstagvormittag, war es dort rappelvoll. Wie sich herausstellte, fand an diesem Wochenende eine „Fair“ statt, also eine Art Verkaufsmesse. Nachdem ich mein Auto geparkt hatte, sah ich mir erst einmal die sehr schönen Gartenanlagen an, bevor ich das Haus selbst besichtigte.

Den Namen „Knebworth“ verbinden sicher viele mit den berühmten Open-Air-Konzerten, bei denen alles was in der Rock- und Popwelt Rang und Namen hat schon aufgetreten ist (u.a. Rolling Stones, Pink Floyd, Elton John, Robbie Williams).

Das Besondere an diesem riesigen beeindruckenden Haus ist, dass es seit 1490 in der gleichen Familie geblieben ist und zwar der Lytton-Familie.
Der bekannteste Bewohner war der Schriftsteller Edward Bulwer-Lytton (1803 – 1873), dessen Werke heute kaum noch jemand kennt, außer einem Roman: „Die letzten Tage von Pompeji“, den er 1834 schrieb und der auch heute noch in deutscher Übersetzung lieferbar ist (seine ebenfalls noch lieferbaren Romane „Zanoni“ und „Das Lebenselixir“ dürften wohl nur noch wenige Leser finden).

Das Haus selbst wurde mehrfach erweitert und umgebaut und lässt sich heute in die Architekturrichtung „Tudor-Gotik“ einordnen. Der heutige Besitzer ist Henry Lytton-Cobbold, dessen Frau Chrissie Lytton-Cobbold ein interessantes Buch geschrieben hat: „Board Meetings in the Bath: The Knebworth House Story„, das ich seinerzeit dort gekauft habe und das sogar von ihr signiert ist.

Die Lytton-Cobbolds vermarkten ihr Anwesen auf vielerlei Art: Es finden dort Rallyes mit Oldtimern statt, es gibt einen Dinopark und eine Miniatureisenbahn, außerdem wird Knebworth House gern als Kulisse für Filme genommen. Gedreht wurden hier z.B. Teile des Filmes „Harry Potter und der Feuerkelch“ und der komplette Film „The Shooting Party“ (mit James Mason), an dem Henry Lytton-Cobbold als Filmassistent mitwirkte.

Über das Haus gibt es noch vieles mehr zu sagen, leider reicht der Platz hier nicht aus. Am schönsten ist Knebworth House jedoch ohne Open-Air-Konzert und ohne Fair, dann hat man das Haus mehr oder weniger für sich allein.

Eigenes Foto meines Guidebooks.

Eigenes Foto meines Guidebooks.

 

Published in: on 6. März 2010 at 09:32  Comments (1)  
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  1. […] George Bulwer-Lytton erwähnte ich in meinem Blog einmal, als ich über Knebworth berichtete, das riesige Haus in Hertfordshire, in dem der […]


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