Der Neasden-Hindutempel im Londoner Stadtteil Brent – Ein Stück Indien in England

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Wer einmal durch den nordwestlichen Londoner Stadtteil Brent gefahren ist, vielleicht auf dem Weg zum Wembleystadion, wird sich beim Anblick des Neasden-Hindutempels plötzlich nach Indien versetzt gefühlt haben.
Das prächtige Bauwerk heißt korrekt BAPS Shri Swaminarayan Mandir London und wurde am 20. August 1995 feierlich eröffnet. Es handelt sich hier um den größten Hindutempel außerhalb Indiens, der etwa £12 Millionen gekostet hat; eine Summe, die allein von der Londoner Hindugemeinde aufgebracht wurde.
Der Tempel besteht aus mehreren tausend Tonnen bulgarischem Kalkstein und italienischem Marmor, die zuerst nach Indien transportiert, dort von über 1000 Bildhauern bearbeitet und schließlich nach London gebracht wurden.
Der Tempel bildet das Zentrum einer großen hinduistischen Gemeinde in London; allein 40 000 Hindus wohnen im Stadtteil Brent, 45 000 im nahe gelegenen Harrow.

Das Gebäude wurde auf Grund seiner architektonischen Bedeutung mehrfach ausgezeichnet, so z.B. 2007 mit dem „UK Pride of Place’ Award“ und schon kurz nach der Eröffnung 1996 mit dem “ Most Enterprising Building Award„.

Der Tempel ist zu besichtigen; man muss allerdings einige Verhaltensregeln beachten; so z.B. den Tempel ohne Schuhe betreten, keine kurzen Röcke oder Shorts tragen, sein Mobiltelefon ausschalten – eigentlich Selbstverständlichkeiten.
Die nächste U-Bahnstation ist Neasden Station auf der Jubilee Line.

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Published in: on 16. September 2010 at 07:32  Comments (1)  
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One CommentHinterlasse einen Kommentar

  1. […] Der Londoner Ortsteil Neasden, nicht weit weg vom berühmten Wembley Stadion, liegt im Nordwesten der Stadt und wird von der North Circular Road durchschnitten. Früher nannte man Neasden „the loneliest village in London„; es hat nicht besonders viel an Attraktionen zu bieten, die die Touristen in Massen anziehen. Da steht allerdings ein Gebäude, das man in London nicht unbedingt vermutet, der Neasden-Tempel, die größte hinduistische Tempelanlage in ganz Großbritannien (s. hierzu meinen Blogartikel). […]


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