The Full Monty – Das umfangreiche englische Frühstück, das den Lunch erspart

Mein Full English Breakfast im Langshott Manor Hotel in Horley (Sussex). Eigenes Foto.

Mein Full English Breakfast im Langshott Manor Hotel in Horley (Sussex).
Eigenes Foto.

Wenn ich in England bin, geniesse ich in den ersten Tagen im Hotel immer das komplette englische Frühstück, Full Monty oder Full House genannt. Ob das dem Magen nun wirklich so gut bekommt, sei dahingestellt; auf jeden Fall reicht das so lange vor, dass man meist auf einen Lunch verzichten kann. Nach Tag 3 oder 4 reicht es mir dann und ich schwenke frühstücksmäßig auf Kipper oder Haddock um. Auch das kann man nur in Maßen essen und so ist auch hin und wieder nichts gegen ein Continental Breakfast zu sagen.

The Full Monty  soll sich auf den britischen General Montgomery (1887-1976) beziehen, der diese Art des Frühstücks liebte. Da er immerhin 89 Jahre alt geworden ist, kann das doch so ungesund nicht sein.

Was gehört nun zu einem Full English dazu? Auf jeden Fall Cumberland Sausages, Eier, gebratener Speck, rote Bohnen, Tomaten, Champignons, Black Pudding und Hash Browns, eine Art Rösti oder Kartoffelpuffer.

Dieses Monsterfrühstück kann man in vielen Truckstops und Autobahnraststätten den ganzen Tag als „All Day Breakfast“ bekommen.

The Full Monty“  ist auch der Titel eines englischen Films aus dem Jahr 1997, der in Deutschland als „Ganz oder gar nicht lief„. Darin betätigen sich sechs englische arbeitslose Stahlarbeiter als männliche Stripper, denen die zuschauenden Frauen zurufen, sie wollen „The Full Monty“ sehen, mit anderen Worten, sie sollen sich komplett nackt ausziehen.
Da ich nicht auf nackte Männer stehe, ziehe ich mir das erstgenannte Full Monty vor.

Hier zeigt Starkoch Gary Rhodes wie man das englische Frühstück richtig zubereitet:

Published in: on 15. Oktober 2010 at 03:47  Comments (2)  
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2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Ich finde, auch Anglophilie hat ihre lukullischen Grenzen. Full Monty? No way!

  2. Lecker!!
    Gibt’s hier etwa einmal im Monat allerdings mit Porridge, dafür ohne black pudding und alle lieben dieses Frühstück – vor allem weil jeder das nehmen kann was er mag und was nicht können die anderen haben 😉 Allerdings mögen wir grundsätzlich gern warmes Frühstück…


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