London Duck Tours – Sightseeing in London zu Wasser und zu Land

© Copyright Christine Matthews and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

In der Chicheley Street in London, gleich hinter dem London Eye, stehen merkwürdige Gefährte, die auf Kundschaft warten. Sie sind gelb, sehen aus wie kleine Busse, können aber wesentlich mehr als nur auf Straßen herumzufahren: Diese Fahrzeuge können auch problemlos auf der Themse schwimmen.

Die Duck Tours bieten eine andere Art an, London kennenzulernen. Die Amphibienfahrzeuge, die im 2. Weltkrieg entwickelt und bei der Invasion der normannischen Küste 1944 eingesetzt wurden, sind seit 2003 im Londoner Straßenbild zu finden. Vorbild waren die Boston Duck Tours, die in der nordostamerikanischen Stadt schon länger bei Touristen sehr beliebt sind.

Im Jahr 2009 haben über 5000 Fahrten stattgefunden mit ca 140 000 Passagieren; 7 „Ducks“ sind im Einsatz, die auch Spezialtouren durchführen wie die James Bond Tour, die Treasure Hunt Tour und die D-Day Tour.

Woher kommt nun der Name „Duck Tours“? Im 2. Weltkrieg hatten die Amphibienfahrzeuge den Codenamen DUKW, aus dem man kurzerhand Duck, die Ente,  machte. Wer es genau wissen möchte, was DUKW bedeutete:

D = First year of production code „D“ is for 1942
U = Body style „U“ utility truck (amphibious)
K = Front wheel drive
W = Two rear driving wheels (tandem axle).

Published in: on 22. Oktober 2010 at 04:13  Comments (1)  
Tags: