Heinrich VIII als Komponist – „Pastime with good company“

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Kurz nachdem König Heinrich VIII gekrönt wurde, versuchte er sich auch als Komponist und eines seiner bekanntesten Werke, das auch heute noch aufgeführt wird, ist das Lied „Pastime with good company„, auch „The King’s ballad“ genannt.
Von einem jungen Monarchen in der damaligen Zeit erwartete man, dass er viele Fähigkeiten besaß: Er sollte möglichst gut fechten können, ein guter Jäger sein, singen und eben auch komponieren können. Heinrich konnte das alles und dass sein „Pastime“-Lied nicht ganz so schlecht war, zeigt, dass es im 21. Jahrhundert noch lange nicht vergessen ist.
Man vermutet, dass Henry das Lied für seine erste Frau Catherine of Aragon geschrieben hat. Es handelt von den vielen Vergnügungen und Freizeitbeschäftigungen (Jagen, Singen, Tanzen) am königlichen Hofe und ist auch eine moralische Rechtfertigung dafür, denn wenn man seine Freizeit mit netten Menschen („good company“) verbringt, so ist das dem Müßiggang und dem Nichtstun vorzuziehen.

Das Folk-Rock Duo Blackmore’s Night und die Rockband Jethro Tull sind nur einige, die „Pastime with good company“ aufgenommen haben.
Hier eine Version der New World Renaissance Band.