Der Dracula Trail in Whitby (North Yorkshire) – Ein Stadtrundgang für Vampirfreunde

Hier in Whitby kam Dracula mit seinem Schiff an. - Eigenes Foto

Die hübsche kleine Hafenstadt Whitby in North Yorkshire war schon zweimal Gegenstand meiner Blogeinträge (am 26.11.2010 und am 12.12.2010), heute möchte ich auf eine literarische bzw. gruselige Attraktion Whitbys aufmerksam machen, den Dracula Trail. „Dracula“ war einer der ersten Vampirromane und wurde von dem Iren Bram Stoker geschrieben, der 1890 – 1896 hier an der Küste Yorkshires weilte und sich von der Stadt zu dem Buch inspirieren ließ. Den Namen „Dracula“ soll er in der Öffentlichen Bibliothek Whitbys gefunden haben. Natürlich spielt die Stadt in dem Roman auch eine Rolle; so landet z.B. Graf Dracula auf seiner Reise nach England mit dem Schiff in Whitby.

Was liegt also näher, als den Besuchern Whitbys etwas anzubieten, was mit dem Roman und seinem Verfasser zu tun hat? Man kreierte den „Dracula Trail“, auf dem man den Spuren des Vampirs folgen kann.

Startpunkt des Rundgangs ist der Bram Stoker Memorial Seat. Von hier aus hatte  Bram Stoker einen sehr schönen Blick über den Hafen auf die Ruinen der Abtei, die oberhalb der Stadt liegen. An der Bank findet sich die Inschrift:
The view from this spot inspired Bram Stoker (1847-1912) to use Whitby as the setting of part of his world-famous novel DRACULA. This seat was erected by Scarborough Borough Council and the Dracula Society to mark the 68th Anniversary of Stoker’s death – April 20th 1980„.

Der Weg führt u.a. auch an dem Haus vorbei, in dem Stoker damals wohnte,  6 Royal Crescent, das durch eine Plakette kenntlich gemacht ist. Eine ausführliche Dracula Trail-Beschreibung findet man hier.

Wer sich mit dem Thema Dracula und Whitby näher beschäftigen möchte, findet umfangreiche Informationen auf der Webseite www.dracula-in-whitby.com/.
Die Dracula Society hat eine eigene Homepage.

Royal Crescent Whitby - hier wohnte Bram Stoker. - © Copyright Margaret Clough and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Published in: on 30. März 2011 at 04:00  Comments (3)  
Tags: ,

The Pack o‘ Cards in Combe Martin (Devon) – Der „Kartenspiel-Gasthof“

 

 

 

Eigenes Foto.

Eigenes Foto.

Combe Martin ist ein hübsches Dorf an der Nordküste von Devon, am Rand des Exmoor-Nationalparks. Hier steht ein äußerst seltsamer Pub namens „The Pack o‘ Cards„, auf Deutsch „Das Kartenspiel“. Dieses verschachtelte Gebäude ist nach dem Nummernsystem eines Kartenspiels gebaut worden und zwar gibt es hier:
– 4 Stockwerke = Zahl der Spielkartenfarben
– 13 Zimmer, 13 Türen auf jedem Stockwerk, 13 Kamine = Zahl der Karten einer Farbe
– 52 Fenster, 52 Treppen, 52 x 52 Fuß Grundfläche = Zahl der Spielkarten

Der ganze Pub sieht auch wie ein Kartenhaus aus. Wie kam es dazu?
Ein gewisser George Ley aus Combe Martin spielte gerne einmal eine Runde Karten mit seinen Freunden und eines Tages, das war im Jahr 1690, konnte er einen großen Gewinn einstreichen. Ihm fiel nichts Besseres ein, als ein Haus zu bauen, das ihn immer an diesen großen Gewinn erinnern würde, indem das Gebäude wie ein Kartenhaus gestaltet wurde. Erst im frühen 19. Jahrhundert machte man daraus einen Gasthof, den  King’s Arms Inn. Den heutigen Namen, „Pack o‘ Cards“, erhielt der Pub aber erst 1933.

Wer hier einmal an der Nordküste Devons unterwegs ist, sollte es auf keinen Fall verpassen, diesem „Folly Gasthof“ einen Besuch abzustatten.
In Paul Moodys und Robin Turners „Rough Pub Guide“ („A countdown of the fifty most unforgettable drinking experiences in the UK“) nimmt „The Pack o‘ Cards“ Platz 40 ein.

High Street
Combe Martin
EX34 0ET
Tel: 01271 882300

Denbies Wine Estate (Surrey) – Englands größtes Weingut

Denbies Wine Estate, London Road, Dorking. Eigenes Foto.

Denbies Wine Estate, London Road, Dorking.
Eigenes Foto.

Bei einem Treffen der EU-Staatschefs im Jahr 2005 in England ließ Tony Blair beim gemeinsamen Abendessen einmal englische Rotweine servieren – die Resonanz war unterschiedlich. So ließ Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi anschließend seinem schwedischen Kollegen Goran Persson 24 Flaschen italienischen Wein zukommen  „to help him recover from the experience“.
Eine ziemlich arrogante Haltung, wie ich meine, denn die englischen Weine, so schlecht ihr Ruf immer noch sein mag, holen definitiv auf und haben schon einige internationale Preise gewonnen.

Denbies Wine Estate, das nordöstlich von Dorking in Surrey liegt, ist mit einer Weinanbaufläche von über einem Quadratkilometer Englands größtes Weingut. Benannt nach dem Farmer John Denby, der das Grundstück Mitte des 18. Jahrhunderts besaß, begann der Geschäftsmann Adrian White ab 1986 mit dem Weinanbau. Der Boden und das Klima in diesem Teil von Surrey entsprechen in etwa Boden und Klima der Champagne; die Voraussetzungen für einen guten Wein waren also da.

Denbies ist heute ein großes Unternehmen, das ca 400 000 Flaschen Wein pro Jahr produziert, darüberhinaus aber auch ein Touristenmagnet ist mit einem großen Besucherzentrum. In der Saison werden Vineyard Train Tours angeboten und ganzjährig Führungen mit Weinprobe. Wer will, kann hier auch seine Hochzeit feiern oder eine Konferenz abhalten; zwei Restaurants und ein Shop ergänzen das Angebot.

Denbies lässt sich auch so einiges an Veranstaltungen einfallen, so gibt es z.B. am 29. April den Royal Wedding Celebration Ball und am Tag darauf den Royal Wedding Family Fun Day.

Denbies Wine Estate produziert Weißweine, Rotweine und Roséweine, sowie Sparkling Wine. Denbies Surrey Gold, der aus Müller-Thurgau, Ortega und Bacchus besteht, gehört zu  Englands meist verkauften Weinen. Der Rose Hill bekam die Waitrose Trophy for Best English Still Rosé, Redlands nennt sich der Rotwein und vier Sparkling Wines sind im Angebot, wobei der Sparkling Rosé Cuvée 06 und der Cubitt Reserve mit £ 25.00 pro Flasche schon im Champagner-Preissegment liegen.

In Deutschland offenbar nicht zu bekommen, darum habe ich mir eine Flasche Sparkling Wine direkt von Denbies mitgebracht. Eigenes Foto.

In Deutschland offenbar nicht zu bekommen, darum habe ich mir eine Flasche Sparkling Wine direkt von Denbies mitgebracht.
Eigenes Foto.

Published in: on 28. März 2011 at 04:00  Comments (2)  
Tags:

Jensen Interceptor Mk III – Das Auto, das einst Inspector Lynley fuhr

Nathaniel Parker  alias Inspector Lynley,  in der gleichnamigen englischen TV-Serie, hatte ein Faible für besondere Autos; so fuhr er in den ersten Folgen ein sehr seltenes Fahrzeug, das man kaum je zu sehen bekommt, einen Jensen Interceptor Mk III.

Die Interceptors wurden in den Jahren 1966 bis 1976 von der Firma Jensen in West Bromwich (West Midlands) hergestellt und waren ein Konkurrenzprodukt zu den Aston Martins. Das Design der Sportwagen stammte aus Italien, die riesigen V8-Motoren (6,3 und 7,2-Liter) wurden von der Firma Chrysler geliefert.
In der TV-Krimiserie ist ein blauer Saloon GT zu sehen; auffällig an dem Fahrzeug ist die große Heckscheibe. Von dem Mk III wurden insgesamt 3432 Exemplare hergestellt und er war damit das erfolgreichste Modell in der Palette der Interceptors.

Die Firma Jensen bestand seit 1935, als die Brüder Richard und Alan Jensen sie gründeten, und verschwand 1976 vom Markt, nachdem das Unternehmen Konkurs anmelden musste. Danach hatte es noch mehrere Versuche gegeben, die Marke neu zu beleben, aber sie blieben ohne Erfolg.
Weitere Informationen über die Fahrzeuge der Firma Jensen gibt es beim Jensen Owners‘ Club.

Published in: on 27. März 2011 at 04:00  Schreibe einen Kommentar  
Tags:

The White Cliffs of Dover – Ein Naturwunder in Film und Musik

© Copyright Alan Duncan and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Als ich früher die Fähre von Calais nahm, um nach England zu fahren, grüßten die weißen Klippen von Dover immer als erstes und es war stets wieder ein besonderes Erlebnis, in den Hafen einzufahren. Da ich seit vielen Jahren nur noch den Tunnel benutze, muss ich leider auf diesen Anblick verzichten.

Für viele Engländer ist der Anblick der Klippen, nach längerer Abwesenheit von zuhause, ein Zeichen, dass man wieder in der Heimat ist.
Die Bedeutung der White Cliffs of Dover spiegelt sich auch in einigen Liedern und in einem Film nieder.
1944 drehte der US-Regisseur Clarence Brown mit Irene Dunne in der Hauptrolle (und der damals zwölfjährigen Elizabeth Taylor) den Film „The White Cliffs of Dover„, der auf dem patriotischen Gedicht „The White Cliffs“ von Alice Duer Miller beruhte; ein Melodrama aus zwei Weltkriegen. Hier ist der Originaltrailer.

1942 nahm Vera Lynn das Lied (There’ll Be Bluebirds Over) The White Cliffs of Dover“ auf, eines der beliebtesten in England während des 2. Weltkriegs. Die Luftschlacht von England spielte sich zum Teil auch über den Klippen von Dover ab und Vera Lynn denkt in ihrem Lied an eine Zeit, zu der wieder Frieden herrscht über den weißen Klippen von Dover.

Ganz anders klingt die Hommage der Band Blur an die Klippen in ihrem „Clover of Dover„; ebenso The Decemberists mit „We Both Go Down Together„. Eric Johnson beschreibt die „Cliffs of Dover“ mit Hilfe seiner Gitarre.

Published in: on 26. März 2011 at 04:00  Comments (1)  
Tags:

Margaret Yorke und Long Crendon (Buckinghamshire) – Die Krimiautorin, die im „Midsomer County“ lebt

 

Das Long Crendon Courthouse. Eigenes Foto.

Das Long Crendon Courthouse.
Eigenes Foto.

Margaret Yorke, 1924 geboren, ist für mich eine der besten englischen Krimiautorinnen. Sie schrieb ihre Bücher zwischen 1970 und 1990 und mein absoluter Lieblingskrimi von ihr ist der 1974 erschienene „No medals for the Major“ (auf Deutsch „Der Hass der Selbstgerechten“). In der Idylle des Dorfes Wiveldown gerät Major Johnson, der dort ein ruhiges Dasein führt, in den Verdacht, ein Mädchen aus dem Ort ermordet zu haben. Die Gerüchteküche in Wiveldown kocht hoch und der (natürlich unschuldige) alte Herr sieht keinen anderen Ausweg, als sich das Leben zu nehmen. Ein ganz hervorragender Krimi!
In Margaret Yorkes Romanen ist es oft so, dass in der Idylle eines Dorfes oder einer Kleinstadt plötzlich ein Gewaltverbrechen alles durcheinander bringt: Vandalismus, Vergewaltigung und Jugendkriminalität passen eigentlich hier gar nicht hin, aber Verbrechen, die man vorwiegend aus Großstädten kennt, halten leider auch Einzug in das Dorfleben.
Hier ist ein kleiner Film mit Margaret Yorke anlässlich der Eröffnung der Long Crendon Library.

Margaret Yorke lebt seit langer Zeit in dem hübschen Long Crendon in Buckinghamshire, das ich mir einmal näher ansah. Hier findet man reetgedeckte Häuser, mehrere Dorfpubs und zwei Manorhouses. Das Courthouse aus dem 15. Jahrhundert ist schon seit 1900 im Besitz des National Trusts und das obere Stockwerk ist zu besichtigen.

Long Crendon gehört zu den Dörfern im Bereich Buckinghamshire/Oxfordshire, die am häufigsten als Drehort für die TV-Kimiserie Midsomer Murders (in Deutschland „Inspector Barnaby“) benutzt wurden. Die Folgen „Garden of death“ (dt. „Der Garten des Todes“), „The axeman cometh“ (dt. „Mord mit Groove“), „Things that go bump in the night“ (dt. „Nachts, wenn du Angst hast“) und „A tale of two hamlets“ (dt. „Das Haus des Satans“) wurden hier z.B. gedreht, wobei der Pub „Eight Bells“, die Dorfbibliothek und das Courthouse eine Rolle spielten.
Long Crendon liegt 3 km nordwestlich von Thame in Oxfordshire, auch das ein Ort, der häufig von Inspector Barnaby aufgesucht wird.

Nachtrag: Margaret Yorke ist am 17. November 2012 in Long Crendon an Krebs gestorben. In der Kirche St Mary’s wurde am 30.11. eine Trauerfeier abgehalten.
Leider ist es mir nicht gelungen, ihr Grab zu finden; selbst Einheimische konnten mir nicht weiterhelfen.

St Mary's in Long Crendon. Eigenes Foto.

St Mary’s in Long Crendon.
Eigenes Foto.

Epsom Downs Racecourse (Surrey) – Hier ereignete sich 1913 ein tragischer Unfall

An dieser Stelle des Epsom Racecourses, der Tattenham Corner, ereignete sich 1913 der tragische Unfall. - © Copyright Colin Smith and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Neben Ascot und Goodwood gehört der Epsom Downs Racecourse zu den berühmtesten südenglischen Pferderennbahnen. Eine halbe Stunde mit dem Auto braucht man etwa, wenn man von London aus die Rennbahn erreichen will, die neben dem Ort Epsom in der Grafschaft Surrey liegt.

Am 4. Juni 1913 ereignete sich hier ein tragischer Unfall, in den die Frauenrechtlerin Emily Davison, der Jockey Herbert Jones und ein Pferd namens Anmer, das König George V gehörte, verwickelt waren. Was war passiert?
Emily Davison, eine der Suffragetten, die sich für die Verbesserung der Frauenrechte einsetzten, wollte auf ihre Mission aufmerksam machen und suchte sich dafür 1913 das Epsom Derby aus. Als schon ein großer Teil der teilnehmenden Pferde an ihr vorbei gallopiert waren, sprang sie plötzlich mitten auf die Rennbahn, rief „Votes for Women“ und versuchte die Zügel eines Pferdes zu ergreifen. Dieses Pferd war Anmer, das in vollem Lauf in Emily Davison krachte, stürzte und seinen Jockey abwarf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Frau zu Boden geschleudert, verlor das Bewusstsein und starb wenige Tage später an ihren schweren Verletzungen. Herbert Jones, der Jockey, brach sich ein Rippe, das Pferd erlitt leichte Beinverletzungen. Übrigens zeigte sich die Presse damals mehr an den Verletzungen von Reiter und Pferd interessiert, als am Zustand Emily Davisons.
Die Suffragetten unter Führung von Emily Pankhurst, die damals merkten, dass sie mit friedlichen Mitteln ihre Forderungen nicht durchsetzen konnten, griffen verstärkt zu drastischeren Maßnahmen, um der männerdominierten Gesellschaft zu zeigen, dass auch Frauen ihre Rechte einfordern wollten.

Der tragische Vorfall in Epsom wurde damals gefilmt und ist hier zu sehen.

Published in: on 24. März 2011 at 04:00  Schreibe einen Kommentar  
Tags: ,

„Jane Eyre“ – Wird dieser Film der neue englische Kassenschlager?

Charlotte Bronte, die Schöpferin der "Jane Eyre". - Released under Public Domain

Nach „The Kings’s Speech„, der Film, der mit mehreren Oscars ausgezeichnet wurde, zeichnet sich am Horizont der nächste englische Film ab, der, nach Meinung von Experten, das Potential eines Kassenschlagers zu haben scheint.

Am letzten Wochenende wurde der Film „Jane Eyre“ in einigen Kinos in New York und Los Angeles gezeigt, in die britischen und deutschen Kinos kommt er aber erst am 09. bzw. am 08. September. Wir müssen uns also noch eine ganze Weile gedulden.

Der Buchklassiker von Charlotte Bronte aus dem Jahr 1847 wurde schon mehrfach sowohl für das Kino als auch für das Fernsehen verfilmt, auch unter den Titeln „Die Waise von Lowood“ und „Das Geheimnis von Schloss Thornfield“.
Der amerikanische Regisseur Cary Joji Fukunaga hat sich des Stoffes jetzt noch einmal angenommen und ihn mit der jungen australischen Schauspielerin Mia Wasikowska in der Hauptrolle verfilmt (noch wohl bekannt als Darstellerin der Alice in „Alice im Wunderland“). Neben der Australierin spielt Michael Fassbender den Edward Rochester, der zuletzt in dem Film „Inglourious Basterds“ von sich reden machte. Weitere Darsteller sind u.a Jamie Bell und Judi Dench.
Gedreht wurde „Jane Eyre“ überwiegend in Derbyshire, z.B. im großartigen Chatsworth House und in Haddon Hall bei Bakewell.

Hier ist der offizielle Trailer.

Published in: on 23. März 2011 at 04:00  Schreibe einen Kommentar  
Tags:

Friends of Friendless Churches – Sie kümmern sich um „verwaiste“ Kirchen

St Andrew's Church Woodwalton (Cambridgeshire). - © Copyright Chris Stafford and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Es gibt in England nicht mehr benötigte Kirchen, die entweder abgerissen bzw. als Discotheken oder Restaurants umfunktioniert worden sind. Damit dieses Schicksal nun nicht alle diese sogenannten redundanten Kirchen trifft, wurde 1957 eine Organisation gegründet, die Friends of Friendless Churches. Am 3. Juli diesen Jahres fand in London die erste Sitzung statt, in der Ivor Bulmer-Thomas, ein Parlamentsmitglied, zum Vorsitzenden gewählt wurde. Im Vorstand befanden sich Architekten, Politiker und andere einflussreiche Leute.
Das Geld für die Erhaltung der Kirchen kommt überwiegend durch Spenden und Geldsammelaktionen zusammen, aber auch aus anderen Quellen wie z.B. vom English Heritage fließt finanzielle Unterstützung in die Kasse der Organisation.
Der heutige Präsident der Friends ist Robert Gascoyne-Cecil, 7th Marquess of Salisbury; Schirmherr ist George Paget, 7th Marquess of Anglesey.

Im Besitz der Organisation sind 40 Kirchen, jeweils 20 in England und 20 in Wales. Hier einige Beispiele von einst verwaisten und von den Friends geretteten Kirchen:
St Mary Magdalene’s Church, Boveney in Buckinghamshire
St Leonard’s Church, Spernall in Warwickshire
St Andrew’s Church, Woodwalton in Cambridgeshire

Wer sich eingehender mit dem Thema beschäftigen möchte sei auf folgendes Buch hingewiesen:
Matthew Saunders: Saving Churches: Friends of Friendless Churches: The First 50 Years, im vorigen Jahr im Verlag Frances Lincoln erschienen. ISBN 978-0711230415. Das Vorwort zu dem Buch, das alle Kirchen der Friends vorstellt, schrieb übrigens der Prince of Wales.

Hier wird eine der Kirchen vorgestellt, um die sich die Friends of the Friendless Churches gekümmert haben: St. Mary in Mundon (Essex).

Published in: on 22. März 2011 at 04:00  Comments (2)  
Tags:

Marc Bolans Gedenkstätte im Londoner Stadtteil Barnes – Hier starb der englische Rocksänger am 16.09.1977

Britmax, the copyright holder of this work, hereby grants the permission to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2

Im südwestlichen Londoner Stadtteil Barnes am Rande des Barnes Commons am Queen’s Ride steht eine Gedenkstätte für einen englischen Rocksänger, der an dieser Stelle am 16. September 1977 seinen Tod fand.

Marc Bolan, Sänger der Gruppe T. Rex, krachte hier in einem Auto gegen einen Straßenbaum und war auf der Stelle tot. Gelenkt wurde der Austin Mini von seiner Freundin Gloria, die die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Vermutungen gingen dahin, dass ein Rad nicht ordnungsgemäß befestigt war. Das Auto befand sich kurz zuvor wegen eines Reifenschadens in einer Werkstatt. Alkohol oder Drogen waren nicht im Spiel; Gloria, die den Unfall überlebte, fuhr auch nicht zu schnell.

Damit es nicht zu weiteren Unfällen an diesem Baum kommen konnte, wurde hier eine Leitplanke gezogen.
Nach über 33 Jahren gibt es noch immer an der Unfallstelle einen Schrein und aus Anlass des 25. Todestages von Marc Bolan wurde hier im Jahr 2002 eine Bronzebüste aufgestellt. Viele Fans kommen hierher, um zu trauern. Die English Tourist Board hat den Ort als „Site of Rock ’n‘ Roll Importance“ anerkannt.

Marc Bolan wurde im Golders Green Crematorium verbrannt und an der Trauerfeier nahmen zahlreiche Persönlichkeiten aus der Welt der Rockmusik teil wie Elton John, Rod Stewart und David Bowie.

 

Published in: on 20. März 2011 at 04:00  Schreibe einen Kommentar  
Tags: ,

Wer war eigentlich… „Harrod“, nach dem das große Londoner Kaufhaus benannt ist?

© Copyright Christine Matthews and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Bis zum  zum 10. Mai vorigen Jahres gehörte das berühmte Londoner Kaufhaus Harrods dem Ägypter Mohamed Al-Fayed, der es dann für £1.5 Milliarden an eine Holdinggesellschaft aus Katar verkaufte (die auch Aktien von VW und Porsche besitzt).
Nach wem wurde das Kaufhaus denn nun benannt? Nach Charles Henry Harrod (1799-1885), einem Londoner Geschäftsmann, der ursprünglich aus Clacton-on-Sea in Essex stammte und dort als Müller arbeitete. 1834 zog es ihn in die Hauptstadt und er eröffnete im Stadtteil Stepney einen Lebensmittelladen. In den 1840er Jahren zog er von Stepney in die Brompton Road in Knightsbridge und nannte dort sein Lebensmittelgeschäft „Harrods„. 1860 übergab er das Geschäft an seinen Sohn Charles Digby Harrod (1841-1905), der es erweiterte und davon profitierte, dass Knightsbridge zu jener Zeit zu einer der besten Adressen Londons geworden war. Um genau diese Klientel kümmerte sich Harrods besonders. Es wurde auch eine eigene Produktlinie eingeführt, die sich als sehr prestigeträchtig erwies.

1883 fiel das Gebäude einem Brand zum Opfer, so dass Charles Digby Harrod ein neues Haus errichten ließ, so wie wir es heute kennen, das fünf Stockwerke hoch war und natürlich ein viel größeres Warenangebot hatte als der alte Laden.
1889 zog sich Harrod aus der Geschäftswelt zurück und verkaufte sein Warenhaus für £120,000.

Harrods ist eines der exklusivsten und bekanntesten Warenhäuser der Welt und die Lebensmittelabteilung dort gehört zu den besonderen Anziehungspunkten.
Wenn Charles Henry sehen würde, was heute aus seinem kleinen Lebensmittelladen geworden ist, er würde seinen Augen wohl nicht trauen.
Hier ein kleiner filmischer Rundgang durch Harrods.

Ein Blick in die Süßwarenabteilung. - © Copyright Richard Croft and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Published in: on 19. März 2011 at 04:00  Comments (2)  
Tags:

Mein Buchtipp – Phil Dampier & Ashley Walton: What’s in the Queen’s handbag and other Royal secrets

Foto meines Exemplares.

Foto meines Exemplares.

Wer sich dafür interessiert, was hinter den Mauern der königlichen Paläste so alles vor sich geht, dem kann ich Phil Dampiers und Ashley Waltons amüsantes Buch „What’s in the Queen’s handbag and other Royal secrets“ empfehlen.
Da gibt es z.B. ein Kapitel über die „Royal Wruffians„, die von der Queen (und wohl nur von ihr!) heiß geliebten Corgis, die, so wie es die Autoren beschreiben, richtige Biester zu sein scheinen. Darüber können zahlreiche Bedienstete der königlichen Paläste ein Klagelied singen. Wenn dann auch noch die Bullterrier von Princess Anne dazukommen, gibt es ein einziges Hauen und Stechen in der Hundeschar. Michael Avery illustriert das mit witzigen Zeichnungen.

Welche Rolle das Dienstpersonal spielt, wird in dem Kapitel „Servants: Upstairs and sometimes down the stairs“ ausführlich erläutert. Geringe Bezahlung und lange Arbeitsstunden sind hier offensichtlich die Regel. Hin und wieder wird dem Alkohol auch mehr zugesprochen als es geboten scheint. Da kam es schon einmal vor, dass während eines Staatsbanketts ein Bediensteter der Queen stark angetrunken eine Treppe, direkt vor die Füße der Monarchin fiel. Ihre Reaktion: „Would someone please come and pick…up, I think he’s a little under the weather“.

Interessant auch das Kapitel „Cars: Toot! Toot! Get out of our way!“, in dem das Fahrverhalten der Royals näher beleuchtet wird. Und damit sieht es gar nicht gut aus. Von der Queen selbst bis zu ihren Enkeln William und Harry wird ein sehr aggressiver und rücksichtsloser Fahrstil gepflegt, und da mussten schon Dutzende von Polizeibeamtenaugen zugedrückt werden, damit es nicht zu noch mehr Verwarnungen und Fahrverboten kam.

In weiteren Kapiteln geht es um die Pferdeliebe der Royals, um ihre Art Weihnachten zu feiern und um „Royal sneaks„, also ehemalige königliche Angestellte, die ihre Plappermäuler nicht halten konnten und in ihren Büchern intimste Geheimnisse des Königshauses ausplauderten.
Natürlich erfahren wir auch alles (wie es der Buchtitel schon sagt) über den Inhalt der royalen Handtasche.

Phil Dampier & Ashley Walton: What’s in the Queen’s handbag and other Royal secrets. Brighton: Book Guild Publishing 2007. 141 Seiten. ISBN: 978-1-84624-194-9

Published in: on 18. März 2011 at 04:00  Comments (1)  

Lebendig begraben im Dudley Castle (West Midlands) – Ian Lawman nimmt das am 1. April auf sich

Dudley Castle. - © Copyright Brian Clift and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Nein, es wird kein Aprilscherz sein: Exorzist und Medium Ian Lawman will sich am 1. April auf dem Geländes des Dudley Castles für sieben Tage lebendig begraben lassen. In einer sargähnlichen Kiste wird er „six feet under“, also ca 1,70 m unter der Erde liegen und sich lediglich von Wasser und sogenannten „Survival Tabs“ ernähren, das sind Tabletten, die über alle lebensnotwendigen Nährstoffe verfügen.

Um 21 Uhr wird Ian Lawman seinen Sarg besteigen. Da es aber nach der „Beerdigung“ nichts mehr zu sehen gibt, hat man um das Ereignis herum noch einige Aktionen geplant wie Ghost Hunts und Ghost Walks, Live Musik und einige Wahrsager und und Medien stehen Verfügung.

Jetzt fragt man sich natürlich, wozu dieses „Lebendig begraben“ eigentlich gut sein soll. Die Einnahmen, die mit dieser Aktion erzielt werden, fließen in zwei Wohltätigkeitsorganisationen: „Help for Heroes„, die britischen Soldaten hilft, die in den gegenwärtigen Konflikten verwundet worden sind, und Blue Lamp Foundation, die von Police Constable David Rathband ins Leben gerufen wurde, um Notfall-Einsatzkräften zu helfen, die während ihres Einsatzes von Kriminellen verletzt wurden.

Das Dudley Castle steht in der Stadt Dudley in den West Midlands und „genießt“ den Ruf, sehr unheimlich zu sein. Das Team von „Most Haunted“ war hier natürlich auch schon zu Gast.

William Bradley, der Yorkshire Giant – Er war einer der größten Männer Englands

© Copyright Colin Westley and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

William Bradley, der Yorkshire Giant, wurde nur 33 Jahre alt. Mit einer Körpergröße von 2,35 m ist er wohl der größte Mensch, der je in Großbritannien gelebt hat.
Geboren wurde Bradley 1787 in Market Weighton, das liegt im East Riding of Yorkshire. Nachdem er als Landarbeiter nur wenig Geld verdienen konnte, besann er sich darauf, aus seiner Körpergröße Kapital zu schlagen und schloss sich einer der damals sehr populären Freak Shows an, wo Menschen mit ungewöhnlichen körperlichen Missbildungen zur Schau gestellt wurden. Nachdem er auf vielen Jahrmärkten im ganzen Land unterwegs war, beschloss er, aus sich eine One-Man-Show zu machen. Er mietete  in Städten ein Zimmer und verlangte von jedem, der ihn „besichtigen“ wollte, einen Shilling. Ein trauriges Leben!
Bradley wurde auch einmal König George III vorgeführt, der ihm eine goldene Uhr schenkte.
1820 starb der Yorkshire Giant in seiner Heimatstadt Market Weighton, wo er auch beigesetzt wurde. Alljährlich findet dort seit 1996 der Giant Bradley Day statt, ein Art Rummelplatz mit Amüsement für Kinder und Erwachsene. Der nächste Termin ist der 29. Mai.
Zur Erinnerung hat die Stadt Market Weighton eine lebensgroße Statue aus Holz von William Bradley aufgestellt.
Der Giant Bradley Heritage Trail führt durch Market Weighton an Plätzen vorbei, die irgendwie mit dem Riesen zusammenhängen und ist durch 23 Fußabdrücke markiert, die der exakten Schuhgröße Bradleys entsprechen.

This image is in the public domain because its copyright has expired

Published in: on 16. März 2011 at 04:00  Schreibe einen Kommentar  
Tags:

Meine Lieblings-Pubs: The Rose & Crown in East Lyng (Somerset)

© Copyright Roger Cornfoot and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Wir nahmen einmal unseren Lunch in der Rose & Crown ein, einem sehr angenehmen Pub in East Lyng in der Grafschaft Somerset, zwischen Taunton und Bridgwater gelegen. Es handelt sich hier um einen Coaching Inn, also einen Gasthof, in dem früher Kutschen auf der Durchreise Rast machten, und es heißt, dass das Gebäude aus dem 13. Jahrhundert stammt.

In der Rose & Crown wohnte häufig der englische Maler und Grafiker George Edward Marston, der dadurch bekannt wurde, dass er die Antarktis-Expeditionen von Ernest Shackleton begleitete und die Forschungsreise auf Illustrationen festhielt.

Der Pub ist bei Wohnwagen-  und Wohnmobilreisenden beliebt, da man auf dessen Gelände kostenlos übernachten kann, sofern man sein Abendessen im Haus einnimmt.
In der warmen Jahreszeit steht ein angenehmer Biergarten zur Verfügung; wenn es kalt ist, kann man es sich an dem großen Kamin, dem „inglenook fireplace“, gemütlich machen.
Alles in allem: Sehr empfehlenswert!

The Rose & Crown
East Lyng
Taunton
Somerset
TA3 5AU
Tel: 01823 698948

Published in: on 15. März 2011 at 04:00  Schreibe einen Kommentar  
Tags:

Reliant Robin – Das putzige Auto auf drei Rädern

 

   © Copyright Ian S and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Creative Commons Licence [Some Rights Reserved]   © Copyright Ian S and
licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Nur noch selten ist der Reliant Robin heute im englischen Straßenverkehr zu finden. Dieser dreirädrige Kleinwagen wurde von 1973 bis 1981 und dann noch einmal von 1989 bis 2001 gebaut, als die Herstellerfirma Reliant die Autoproduktion aufgab. Beheimatet war sie in Tamworth in Staffordshire, wo sie seit 1935 Autos baute.
Beliebt war der Robin vor allem, weil er mit einem Motorradführerschein gefahren werden konnte und auch nur wie ein Motorrad besteuert wurde.
Alle Varianten des Robins kann man sich hier ansehen.

Das putzige Gefährt ist sicher allen, die die Mr. Bean-Filme gesehen haben, noch bekannt. Dort wurde es permanent „misshandelt“, d.h. umgekippt oder aus Parkplätzen weggeschoben; auf jeden Fall führte der Robin in der Comedyserie eine beklagenswerte Rolle.
Plastic Pig“ war der (liebevolle?) Spitzname des dreirädrigen Vehikels, dessen letzte 65 Exemplare in einer Deluxe-Version auf den Markt kamen, mit Ledersitzen und Innenverkleidung aus Edelholz.

In zahlreichen englischen Filmen und Comedyserien trat das „Plastikschwein“ auf und war fast immer Zielscheibe von spöttischen Bemerkungen.
In einigen Musikvideos hatte der Reliant Robin einen Gastauftritt, z.B. in:
Tracey Ullman: They don’t know.
Jeremy Clarkson trieb in einer Folge von Top Gear Schindluder mit dem armen Kleinen.

...und noch einer, zweckentfremdet an der A 46.   © Copyright Richard Croft and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

…und noch einer, zweckentfremdet an der A 46.
Creative Commons Licence [Some Rights Reserved]   © Copyright Richard Croft and
licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Published in: on 14. März 2011 at 04:00  Comments (4)  
Tags:

Der Balcombe Viaduct (West Sussex) – Eine grandiose Eisenbahnbrücke auf der Strecke London-Brighton

© Copyright Nigel Freeman and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Nördlich von Haywards Heath und südlich von Balcombe in West Sussex befindet sich eine der schönsten Eisenbahnbrücken Englands, der Balcombe Viaduct, oder auch Ouse Valley Viaduct genannt. 450 m lang und knapp  30 m hoch ist der auf 37 Halbbögen stehende Viadukt, der hier den Fluss Ouse auf der Bahnstrecke London-Brighton überquert.

1841 wurde der Balcombe Viaduct von John Urpeth Rastrick (1780-1856)gebaut, der noch für einige andere Viadukte verantwortlich war.
Wenn man im Zug sitzt, kann man die Schönheit des Bauwerks leider nicht genießen; man braucht da schon etwas räumlichen Abstand. Eine besondere Wirkung erzielt der Viadukt aber, wenn man direkt unter ihm steht, da fühlt man sich wie im Innern einer Kathedrale.

Das aus elf Millionen Ziegelsteinen bestehende Bauwerk wurde 1996 noch einmal restauriert, denn es wird nach wie vor täglich von mehr als hundert Zügen überquert und entsprechend strapaziert.
Hier ist der Viadukt im Film zu sehen.

© Copyright Shazz and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Diggerland – Das Paradies für Baggerfreunde und Fans von Baumaschinen

Eingang zum Diggerland in Kent.    © Copyright Ian Yarham and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Eingang zum Diggerland in Kent.
Creative Commons Licence [Some Rights Reserved]   © Copyright Ian Yarham and
licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Wer sich schon immer einmal danach gesehnt hat, einen Bagger zu bedienen oder ein anderes schweres Baufahrzeug zu bewegen, für den gibt es Diggerland, d.h. es gibt vier Diggerlands, in denen man sich seine Kindheitsträume erfüllen kann: In Strood (Kent), in Langley Park (Co. Durham), in Cullompton (Devon) und in Whitwood bei Castleford (West Yorkshire).

An diesen vier Orten stehen Bagger und JCBs, das sind Baumaschinen der Firma Joseph Cyril Bamford, bereit, die man unter Anleitung erfahrenen Personals bedienen kann. Führerschein nicht erforderlich, Voraussetzung: 90cm Körpergröße. Für ca 20 EURO kann man sich auf dem Gelände von Diggerland so lange aufhalten wie man möchte und mit dem Kauf des Tickets hat man so etwas wie eine „Bagger-Flatrate“, denn man kann so oft wie man Lust hat mit diesen Geräten baggern.
Die vier Themenparks sind in der Regel am Wochenende geöffnet, aber auch an manchen Wochentagen. Die genauen Öffnungszeiten finden sich auf der Diggerland-Homepage.
Hier ein kurzer Film über Diggerland.

Diggerland in Devon.    © Copyright Graham Shaw and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Diggerland in Devon.
Creative Commons Licence [Some Rights Reserved]   © Copyright Graham Shaw and
licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Published in: on 12. März 2011 at 04:00  Schreibe einen Kommentar  
Tags:

The Crowhurst Yew (Surrey) – Einer der ältesten Bäume Englands

© Copyright Dan Gregory and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Eiben (englisch: yew) können uralt werden. Eines von diesen besonders alten Exemplaren steht auf dem Friedhof  der St. Georges Church in Crowhurst in der Grafschaft Surrey (einige Kilometer südlich von Oxted und Godstone). Das Alter des Baumes kann nur grob geschätzt werden und da gehen die Expertenmeinungen weit auseinander: Zwischen 1000 und 4000 Jahren wird das Alter der Eibe geschätzt, also mindestens so alt wie die Kirche, die aus dem 12. Jahrhundert stammt.
Der britische Tree Council hat die Crowhurst Yew einmal unter die 50 bemerkenswertesten Bäume Großbritanniens aufgenommen.

Zwei Besonderheiten finden sich an diesem knorrigen, ausgehöhlten Baum: Irgendwann einmal hat jemand eine Tür in den Baumstamm eingebaut, so dass dadurch in der Aushöhlung ein richtiger Raum entstanden ist.
Im Jahr 1820 fand man dann auch noch eine Kanonenkugel in dem Baum, die seit dem Bürgerkrieg darin steckte.
In England gibt es sehr viele alte Bäume. Allein im Londoner Richmond Park soll es mehr über 500 Jahre alte Eichen geben als in Deutschland und Frankreich zusammen.
Hier ein Film über alte Bäume in England, in dem auch die Crowhurst Yew gezeigt wird.

Wer sich für das Thema interessiert, dem kann ich folgendes Buch empfehlen:
Thomas Pakenham: Meetings with remarkable trees:  a catalogue of trees of the British Isles. Weidenfeld & Nicolson 2003. ISBN 978-0297843504.

Published in: on 10. März 2011 at 04:00  Schreibe einen Kommentar  
Tags:

Turville (Buckinghamshire) – Ein Bilderbuchdorf, das in vielen Filmen eine Rolle spielt

Wie auf obiger Karte zu sehen, liegt das Dörfchen Turville in Buckinghamshire nicht weit von Henley-on-Thames und der M 40 und damit nur einen Katzensprung von London entfernt. Die großen Filmstudios liegen alle im Londoner Westen und somit eignet sich Turville, wenn Filmproduzenten ein idyllisches Dorf für ihre Dreharbeiten brauchen, hervorragend, obwohl es in der Umgebung noch viele weitere „picture-perfect villages“ gibt.

In Turville gibt es alles, was man für einen Film braucht, z.B. eine uralte Kirche, St. Mary the Virgin, wo die Außenaufnahmen der beliebten BBC-Serie „The Vicar of Dibley“ (1994 – 2007) mit Dawn French in der Hauptrolle gedreht wurden.

Der Pub des Dorfes heißt „The Bull and Butcher“ und ist ebenfalls in vielen Filmen zu sehen, so z.B. in der Folge „Murder on St. Malley’s Day“ aus der Krimiserie „Midsomer Murders“ (in Deutschland „Inspector Barnaby“), nur wird er darin „The Chalk and Gown“ genannt. Auch die Folge „The Straw Woman“ wurde in Turville gedreht.

Teile der Dreharbeiten des Coming-of-Age-Dramas „An Education“ (2009) mit Carey Mulligan in der Hauptrolle wurden hier vorgenommen, ebenso wie die Außenaufnahmen von „Goodnight Mr. Tom“ (1998) mit dem unvergessenen John „Inspector Morse“ Thaw.

Die oberhalb von Turville gelegene Cobstone Windmill war Schauplatz einiger Szenen des 1968 gedrehten Films „Chitty Chitty Bang Bangmit Dick Van Dyke. Einige Jahre später wurde die Windmühle von der britischen Schauspielerin Hayley Mills gekauft und umgebaut.
Patrick McNee, alias John Steed, den wir noch alle aus „Mit Schirm, Charme und Melone“ kennen, hatte hier an der Cobstone Windmill einmal eine Kampfszene in der Nachfolge-Serie „The New Avengers“ (Episode „House of Cards„, 1976).

Kehren wir noch einmal zum Pub „The Bull and Butcher“ zurück. In diesem gemütlichen Haus gibt es schon einmal einen Midsomer Burger, einen Dibley Pudding oder ein Chitty Chitty Bangers & Mash zu essen.

Die Hauptstraße von Turville. Eigenes Foto.

Die Hauptstraße von Turville.
Eigenes Foto.

The Bull and Butcher. Eigenes Foto.

The Bull and Butcher.
Eigenes Foto.

Die Windmühle oberhalb von Turville. Eigenes Foto.

Die Windmühle oberhalb von Turville.
Eigenes Foto.

 

 

 

 

9. März 2011 – No Smoking Day in Großbritannien – ‚A Time to Quit?‘

 

Alljährlich findet am 2. Mittwoch des Monats März in Großbritannien der No Smoking Day statt – eine Kampagne, um auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam zu machen. Erfolgreich scheint dieser spezielle Tag zu sein, denn nach Umfragen verzichten ca 10% aller Raucher nach dem No Smoking Day auf ihre bis dahin geliebten Zigaretten. Etwa 22% der Bevölkerung greift zurzeit mehr oder weniger regelmäßig zum Glimmstengel.

Die Regierung David Cameron, allen voran Gesundheitsminister Andrew Lansley, wollen drastische Maßnahmen ergreifen (die heute wahrscheinlich verkündet werden sollen), um die Raucherfront weiter zu dezimieren; dazu gehört möglicherweise die Einführung der Einheitsschachtel, d.h. auf den Zigarettenpackungen darf dann kein Markenname oder -logo stehen, sondern nur noch ein Hinweis auf die Gesundheitsgefahren des Rauchens.
Weiterhin ist geplant, die Verkaufsfläche für Tabakwaren in den Läden deutlich zu begrenzen. Ob das alles letztendlich gegen den Widerstand der Tabaklobby durchzusetzen ist, bleibt abzuwarten.

Seit 2008 ist der schottische Unternehmer und Philantrop Duncan Walker Bannatyne Präsident der No Smoking Day-Kampagne, ein einflussreicher Mann, der einmal als  „The Most Admired Celebrity Charity Champion“ benannt wurde.  Hier ein kurzes Video von ihm zur Kampagne 2011.

Das Motto des diesjährigen No Smoking Days lautet ‚A Time to Quit?‘.

Published in: on 9. März 2011 at 04:00  Schreibe einen Kommentar  
Tags:

The Inn Sign Society Sign of the Year Award 2010 ging an The Vulcan Arms in Sizewell (Suffolk)

   © Copyright Adrian Cable

Creative Commons Licence [Some Rights Reserved]   © Copyright Adrian Cable

Sizewell, an der Küste Suffolks gelegen, hat keinen besonders guten Ruf, da das riesige Atomkraftwerk dort alles überlagert. Da freut es umso mehr, dass der Pub des Dorfes Sizewell, The Vulcan Arms, einen Preis gewonnen hat, den Inn Sign Society Sign of the Year Award 2010 für das beste Wirtshausschild. Der Pub liegt direkt gegenüber dem Eingang zum Kraftwerk.

Die Inn Sign Society kümmert sich um alles, was mit Pubschildern zu tun hat, und schreibt alljährlich diesen Wettbewerb aus. Um zu den Gewinnern zu gehören, muss man von folgenden Kriterien mindestens zwei erfüllen:

  • Exceptional in appeal and / or aesthetically pleasing to the eye
  • Sign illustrates a new ‚take‘ on an old name
  • Portrays local distinctiveness (significance in local heritage)
  • Reflects a company’s change in pub sign policy (e.g. Wetherspoon’s)
  • Has a decorative frame – wood, wrought iron etc – try to include in photo
  • Sign is clean and not badly weathered

Das von der Firma Chapple Signs in Ipswich hergestellte und vom Besitzer des Vulcan Arms, Trevor Fisk,  in Auftrag gegebene Schild zeigt drei Varianten des Begriffes „vulcan„, einmal den römischen Gott Vulcanus, einmal den Deltaflügel-Militärjet Vulcan und einmal Mr. Spock aus der Fernsehserie Startrek, der im Jahr 2230 auf dem Planeten Vulcan geboren wurde.

Der Pub gehörte früher der  Brauerei Adnams und wird seit 1997 als Free House, also als brauereiunabhängig, geführt.

The Vulcan Arms
Sizewell Gap
Sizewell , Suffolk , IP16 4UD England
Tel: 01728 830748
 
 
 
 

Das Kernkraftwerk von Sizewell. – © Copyright Zorba the Geek and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Mein Buchtipp – Victoria Mather & Sue Macartney-Snape: There’ll always be an England

Foto meines Exemplares.

Foto meines Exemplares.

Social stereotypes from the Daily Telegraph“ ergänzt den Buchtitel „There’ll always be an England„, geschrieben von Victoria Mather und gezeichnet von Sue Macartney-Snape.
Über 15 Jahre erschien die wöchentliche Kolumne „Social stereotypes“ in der Tageszeitung Daily Telegraph und daraus wurden schon mehrere Bücher gemacht, von denen „There’ll always be an England“ das neueste ist.

Victoria Mather ist Reisejournalistin bei „Vanity Fair“, Sue Macartney-Snipe ist eine sehr erfolgreiche Karikaturistin, auch als „Wodehouse of Art“ bezeichnet, über deren Bilder der britische Schriftsteller John Julius Norwich einmal gesagt hat „They illustrate the English social scene more brilliantly and with greater accuracy than those of any other painter working today“.

In dem hier von mir empfohlenen Band geht es u.a. um den Nichtraucher, den Milchmann, den Opernhasser  oder das heimwehkranke Kind, aber es geht nicht nur um Personen, sondern auch um andere Dinge wie „Decorating the church“ oder „The afternoon snooze“.
Text und Bild sind jeweils wie aus einem Guss, englischer Humor „at its best“.

Hier einige weitere Titel aus der Reihe:
The wicked teenager
The appalling guests
The smelly dog
The mid-life crisis usw.

Alles sehr nett zu lesende Bücher und ideale Geschenke für Englandfans.

Victoria Mather & Sue Macartney-Snipe: There’ll always be an England.
London: Constable & Robinson 2010. 126 Seiten. ISBN 978-1849015578

Published in: on 6. März 2011 at 04:00  Schreibe einen Kommentar  

Friar Park bei Henley-on-Thames (Oxfordshire) – In diesem riesigen Haus wohnte einst George Harrison

Das Eingangstor zum Friar Park.    © Copyright Ivan Hall and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Das Eingangstor zum Friar Park.
Creative Commons Licence [Some Rights Reserved]   © Copyright Ivan Hall and
licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

George Harrison, einer der Beatles, zog 1970 in ein Haus in Henley-on-Thames, das eigentlich viel zu groß für ihn war. Friar Park besitzt nämlich 120 Zimmer, und ich bezweifle, dass er die damals, als er noch lebte, alle auch einmal angesehen hat.
12 ha groß ist das Grundstück, das von einem exzentrischen Rechtsanwalt namens Frank Crisp bebaut wurde und der in Friar Park von 1895 bis 1919 lebte. Crisp hatte eine Vorliebe für unterirdische Bauten und so ließ er unter seinem Haus Wasserwege, Höhlen und Grotten anlegen, in denen er z.B. seine Gartenzwergsammlung unterbrachte.
In den ausgedehnten Gärten ließ Crisp eine Replika des Matterhorns aus Sandstein bauen und in einem See waren knapp unter der Wasseroberfläche Steine so angebracht, dass, wenn Crisps Butler den Gästen Drinks servierte, es so aussah, als ob er mit seinem Tablett in der Hand wie Jesus über Wasser schreiten konnte.

George Harrison musste, als er Friar Park übernahm, erst einmal viel Arbeit in das Anwesen stecken, denn es war ziemlich vernachlässigt worden. Vorher war darin eine katholische Schule untergebracht.  Der Ex-Beatle und seine Frau Olivia liebten die Gartenarbeit und so wurde Crisps Garten wieder zu voller Blüte erweckt.

In Friar Park war es auch, dass George Harrison am 30. Dezember 1999 von einem Einbrecher attackiert und schwer verletzt wurde, obwohl das Gelände von Sicherheitskameras überwacht war und auch sonst Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden waren. George Harrison starb am 29.November 2001 an Krebs.
Harrison hatte in seinem Haus ein Aufnahmestudio installiert, in dem u.a. das Album „Hormonally Yours“ von Shakespears Sister aufgenommen wurde. Auch hatte er Friar Park in zwei Songs ein Denkmal gesetzt, in „Crackerbox Palace“ und in „The Ballad of Sir Frankie Crisp„.

Auch die Gruppe Strawberry Walrus hat einen Song mit dem Titel „Friar Park“ aufgenommen.

Published in: on 5. März 2011 at 04:00  Comments (2)  
Tags:

Abschied von John Nettles als Inspector Barnaby in der TV-Serie „Midsomer Murders“

Copyright ZDF – Mit freundlicher Genehmigung des ZDF.

Mit dem Pilotfilm „The Killing at  Badger’s Drift“ begann am 23. März 1997 bei ITV eine der beliebtesten Krimiserien („Midsomer Murders„) aller Zeiten im britischen Fernsehen. Die Romane von Caroline Graham standen Pate für die Serie; da sie aber bei weitem nicht so viele Krimis geschrieben hatte, hieß es bald im Vorspann „based on characters created by Caroline Graham“.

John Nettles spielte von Anfang an die Rolle des DCI Tom Barnaby mit wechselnden Assistenten. Die Serie wurde im ZDF gesendet und läuft zurzeit auf ZDF Neo.
Nach fast 14 Jahren hat John Nettles jetzt mit den Dreharbeiten aufgehört und die Rolle an Neil Dudgeon weitergegeben. Am 2. Februar lief die letzte Episode mit John Nettles unter dem Titel „Fit for murder“ (dt. „Gesund aber tot“), die mit einer Abschiedsparty für den DCI endet. Wir werden J.N. vermissen!!

Der neue Mann in der Serie ist  Tom Barnabys Cousin John Barnaby, und er wird am 30. März erstmals in seiner neuen Rolle in „Death in the slow lane“ zu sehen sein (s. hierzu auch meinen Blogeintrag). Der 1961 in Doncaster (South Yorkshire) geborene Neil Dudgeon wird es nicht leicht haben, denn sein Vorgänger war in aller Welt sehr beliebt.

Ich mag die Serie sehr, aber nicht so sehr wegen der Handlung, sondern vor allem wegen der tollen Schauplätze. Gedreht wurde und wird überwiegend in den Grafschaften Oxfordshire, Buckinghamshire und Berkshire; eine Region, in der ich viel unterwegs war, und ich erkenne so manches in den Filmen wieder.  Wer sich für die Drehorte der Serie interessiert, dem kann ich folgendes Buch sehr empfehlen: „Midsomer Murders on Location“ von Sabine Schreiner und Joan Street, ISBN 978-1901091373 bei Baker Street Studios Limited erschienen. Hier finden sich auf 92 Seiten Fotos und Karten, so dass man das Buch hervorragend als Reiseführer für eine der schönsten Regionen Englands nutzen kann.

Alles über die Serie ist auch auf http://www.midsomermurders.org/ zu finden.

Der Headington Shark – Was macht ein Riesenhai auf dem Dach eines Hauses in Oxford?

   © Copyright Gareth James and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Creative Commons Licence [Some Rights Reserved]   © Copyright Gareth James and
licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Wenn man an der Adresse 2 New High Street in Headington, einem Vorort von Oxford, vorbei kommt, glaubt man seinen Augen nicht zu trauen. Im Dach des Hauses steckt ein riesiger Hai, der aussieht, als hätte man ihn vom Meer aus mit einem gewaltigen Katapult in Richtung Oxford abgeschossen und zufällig ist er hier in Headington eingeschlagen.

Natürlich war das ganz anders. Bill Heine, der Hausbesitzer, und Moderator bei BBC Radio Oxford, beauftragte den Bildhauer John Buckley, dieses Monstrum zu schaffen und am 9. August 1986 zierte dann der Hai das Hausdach. Der Grund? Das Datum war der 41. Jahrestag des Abwurfs der Atombombe auf Nagasaki. Bill Heine war und ist ein entschiedener Gegner von Atomwaffen und Atomkraft und so begründete er die Anwesenheit des Hais: „The shark was to express someone feeling totally impotent and ripping a hole in their roof out of a sense of impotence and anger and desperation… It is saying something about CND, nuclear power, Chernobyl and Nagasaki“ (Quelle: Wikipedia).

Untitled 1986“ nannte John Buckley sein Werk, das natürlich auch auf Widerstand stieß. Der Stadtrat von Oxford wollte das Meerestier entfernen lassen, da für die Errichtung auch keine Baugenehmigung vorlag, aber die Öffentlichkeit fand die Skulptur gut und so wurde schließlich von höchster Stelle beschlossen, dass der Hai bleiben konnte.
Vor drei Jahren wurde der Headington Shark, an dem der Zahn der Zeit genagt hatte, gründlich gesäubert und restauriert und seitdem sieht er wieder aus wie neu.
Ehe ich es vergesse: Die Skulptur ist 7,60m lang, wiegt vier Zentner und besteht aus Fiberglas.
Auf Facebook hat sich jetzt auch eine Headington Shark Appreciation Society etabliert.

Published in: on 3. März 2011 at 04:00  Comments (2)  
Tags:

Sprowston Manor Hotel in Norwich (Norfolk)

© Copyright Margot Thornley and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Wer möglichst zentral wohnen möchte, um sich die Stadt Norwich in Norfolk anzusehen, dem kann ich das Sprowston Manor Hotel nicht empfehlen, denn man muss immer mit dem Auto ca 5 km ins Zentrum fahren und sich dann, mehr oder weniger mühsam, einen Parkplatz suchen.
Wem das nichts ausmacht, der ist mit diesem zur Marriott-Gruppe gehörenden Hotel gut bedient.

Sprowston Hall wurde 1560 erbaut und hatte eine Vielzahl von Besitzern. 1876 wurde das Haus vom damaligen Eigentümer, dem Bürgermeister von Norwich John Gurney, umgebaut. Heute ist das seit langem als Hotel genutzte Haus auch Sitz des Sprowston Manor Golf Clubs. Wer also an diesem Sport Interesse hat, der ist hier gut aufgehoben.
Das La Fontana Spa kümmert sich um die Wellness-Wünsche der Gäste und das The Restaurant 1559, das zwei AA-Rosetten erhalten hat, bietet das passende Ambiente für einen angenehmen Abend, den man in The Bar 1559 beschließen kann.
Die Preise für eine Übernachtung im Doppelzimmer beginnen bei ca £ 125 für ein Standardzimmer und enden bei £ 175 für ein Zimmer mit Himmelbett.
Das Hotel habe ich selbst getestet und kann es empfehlen (wenn nicht gerade am Wochenende eine Hochzeit statt findet).