Die teuersten Autonummernschilder in Großbritannien

Anders als in Deutschland kann man in Großbritannien Autonummernschilder verkaufen, was zu einem schwunghaften Handel damit geführt hat. Wenn man einmal die großen Tageszeitungen aufschlägt, findet man dort oft seitenlange Gesuche und Angebote, die manchmal horrende Preise haben und den Wert des an dem Nummernschild befestigten Autos weit überschreiten. In der Regel ist es so, je weniger Zahlen oder Buchstaben auf dem Schild stehen, um so teurer ist es.
Es gibt auch eine Zeitschrift speziell für Nummernschild-Interessenten, die „Regtransfers.co.uk. – The World of Personal Member Plates„. Hier findet man alle Informationen rund um das Thema. Natürlich gibt es auch jede Menge Internetseiten mit Verkaufsangeboten und Auktionen.

Hier einige Beispiele für besonders teuere „plates“:

M1“ ging für £331,500 über den Ladentisch. Mike McCoomb aus Liverpool ist der stolze Besitzer und das Nummerschild ist an seinem Bentley befestigt.

VIP1“ prangt an einem von Roman Abramovichs Autos, der das Schild für  £285,000 erstanden hat. Der Russe ist der Besitzer des Chelsea Football Clubs.

51 NGH“ kostete £254,000 und gehört zu dem Rolls Royce eines nicht ganz armen Inders. Innerhalb der Sikh-Gemeinde ist „Singh“ ein weit verbreiteter Name und entsprechend groß war das Interesse an diesem Schild auch.

F1“ ist das bisher teuerste Nummernschild in Großbritannien.  £440,000 zahlte dafür Afzal Khan, ein reicher Unternehmer aus Bradford, und er kaufte es für seinen Mercedes SLR McLaren.

Das sind aber alles Peanuts gegenüber dem, was man so in den Emiraten für Nummernschilder ausgibt. Der Rekord steht dort zurzeit bei  £7 Millionen, die Saeed Abdul Ghaffar Khouri aus Abu Dhabi für das Schild mit der Nummer „1“ ausgab. Das ist wohl nicht mehr zu toppen.

Wie es bei einer Auktion zugeht, auf der Nummernschilder versteigert werden, ist in diesem Film zu sehen. Hier steht „1 D“ zum Verkauf.

Published in: on 27. April 2011 at 04:00  Comments (1)  
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