The Diagram Prize – Auszeichnung für das Buch mit dem merkwürdigsten Titel des Jahres

Auf der Frankfurter Buchmesse des Jahres 1978 hatten sich wohl einige der teilnehmenden Aussteller gelangweilt, denn man kam auf die Idee einen neuen Preis zu stiften, den das Buch mit dem merkwürdigsten Titel erhalten sollte. Die britische Fachzeitschrift The Bookseller und die Londoner Diagram Visual Information Limited riefen den Diagram Prize ins Leben, den als erster das Buch „Proceedings of the Second International Workshop on Nude Miceerhielt, also „Berichte der Zweiten Internationalen Arbeitstagung über nackte Mäuse“.

Seit dem Jahr 2000 erfolgt die Wahl des Siegertitels durch Abstimmung im Internet auf der Homepage des „Booksellers“. Geld bekommt der Preisträger nicht, lediglich derjenige, der den Siegertitel vorgeschlagen hat, erhält eine Magnumflasche Champagner.

Hier einige besonders schöne Beispiele:

2008: Philip M. Parker: The 2009-2014 World Outlook for 60-miligram Containers of Fromage Frais (Der Ausblick für die Jahre 2009-2014 auf den Weltmarkt für 60-Milligramm-Verpackungen für Frischkäse)

2004: Rick Pelicano: Bombproof Your Horse (Machen Sie Ihr Pferd bombensicher)

2002: Kaz Cooke: Living with Crazy Buttocks (Leben mit verrückten Pobacken)

Der aktuelle Preisträger für das Jahr 2010 ist der Titel „Managing a Dental Practice the Genghis Khan Way“ (Wie man eine Zahnarztpraxis nach der Art von Dschingis Khan leitet) von Michael Young. Ob man freiwillig wohl eine Zahnarztpraxis aufsuchen würde, die auf diese Weise gemanagt wird?

 

Published in: on 27. Mai 2011 at 04:00  Comments (2)  
Tags: