The Moody Blues: Nights in White Satin – Einer der Klassiker der 60er Jahre

1964 schlossen sich in Birmingham Denny Laine, Ray Thomas, Clint Warwick, Mike Pinder und Graeme Edge zu einer Formation zusammen, die sie The Moody Blues nannten; später kamen noch Justin Hayward und John Lodge dazu.

Unvergesslich bis in die heutige Zeit blieben sie mit ihrem wohl besten Song „Nights in White Satin„, der erstmals 1967 auf ihrem Album „Days of Future Past“ erschien und als Single augekoppelt wurde. Geschrieben hatte es Bandmitglied Justin Hayward und die Albumversion war über sieben Minuten lang. Die Singles wurden in zwei Versionen auf den Markt gebracht und deutlich gekürzt.

Hayward schrieb diesen Klassiker der 1960er Jahre im Alter von 19 Jahren, nachdem ihm jemand Satin-Bettwäsche geschenkt hatte. Den orchestralen Anfang des Songs spielte das London Festival Orchestra, das „Hausorchester“ des Labels Decca Records.

„Nights in White Satin“ schaffte es 1967 nur auf Platz 19 der britischen Charts; erst 1972 gelangte eine Wiederveröffentlichung der Single bis auf Platz 1 der kanadischen und der US-Charts.

Es gab unendlich viele Coverversionen des Songs, u.a. von Sandra (1995), Elkie Brooks (1982), Il Divo (2006) und Tina Arena (2008), um nur einige Beispiele zu nennen.

Hier ist „Nights in White Satin“, ein Musterbeispiel für Symphonic Rock aus den 1960er Jahren, zu hören.

Published in: on 14. August 2011 at 04:00  Comments (1)  
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One CommentHinterlasse einen Kommentar

  1. Da ich mit der Plattensammlung meines Vaters aufgewachsen bin, bin ich auch mit dem Lied aufgewachsen. Und muss sagen: War immer angenervt. Vielleicht ist das einfach kein Lied für Kinder und Heranwachsende. Geändert hat sich das erst mit knapp 30, als ich recherchierte, dass dieer Song ein Einzelstück aus einem Konzeptalbum ist, das den Versuch unternahm eine Rockversion von Dvoraks „New World Symphony“ einzuspielen. Ich habe mir dann gleich das „Days Of Future Passed“-Album zugelegt und bin seitdem – spät, aber immerhin – arg überzeugt. Im Gesamtzusammenhang dieser Rockoper funktioniert es prima, entfaltet noch mehr Wirkung.


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