Cookham (Berkshire) – Hier lebte der Maler Sir Stanley Spencer

Die Stanley Spencer Gallery.
Eigenes Foto.

Auf dem Weg zum Cliveden Hotel, wo ich übernachten wollte (s. dazu auch meinen Blogeintrag), kam ich durch das hübsche Dorf Cookham in Berkshire (das zu den wohlhabendsten Englands zählt), das vor allem durch zwei Männer bekannt geworden ist. Kenneth Grahame schrieb hier den Kinderbuch-Klassiker „The Wind in the Willows“ (dt. „Der Wind in den Weiden“) und der Maler Sir Stanley Spencer verbrachte in Cookham einen großen Teil seines Lebens.

Spencer wurde 1891 in diesem Ort in Berkshire geboren, und er starb 1959 ganz in der Nähe im Canadian War Memorial Hospital, das auf dem Gelände des heutigen Cliveden Hotels lag und 2006 abgerissen wurde.

Für Sir Stanley spielten sowohl Cookham als auch die hier vorbeifließende Themse eine große Rolle in seinem künstlerischen Schaffen; so tauchen immer wieder Szenen aus dem Dorfleben in seinen Bildern auf. Auch in seinen religiös geprägten Werken verwendet er Motive aus Cookham, so z.B. in „The Resurrection, Cookham„, das in der Londoner Tate Gallery hängt. Hier wird der Kirchhof zum Ort der Auferstehung der dort Begrabenen. Spencer selbst ist auf dem Bild zusehen, er lehnt sich nackt gegen einen Grabstein. Auch seine Verlobte Hilda ist auf dem Bild verewigt: Sie liegt schlafend auf einem Bett aus Efeu.

Wer sich für das Werk der Malers interessiert, der sollte sich die Stanley Spencer Gallery in Cookham ansehen, die vor einigen Jahren komplett renoviert und 2007 neu eröffnet wurde. Hier ist ein Film über die Galerie.

Das Grab Spencers ist auf dem Holy Trinity Churchyard in Cookham zu finden.

Die Holy Trinity Church. Hier liegt Sir Stanley Spencer begraben.
Photo © Colin Smith (cc-by-sa/2.0)

Die Themse in Cookham.
Eigenes Foto.

Published in: on 29. August 2011 at 04:00  Comments (2)  
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2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. […] schon eine Kleinstadt, die ich schon einmal in Verbindung mit dem Maler Sir Stanley Spencer in meinem Blog vorgestellt habe. Hier gibt es alles, was man sich nur wünschen kann: Spaziergänge an der Themse, […]

  2. […] hat, wo ich erst im letzten Jahr war und dort das Stanley Spencer Museum besuchte (ich berichtete in meinem Blog). Hier soll sich im Oktober 1993 ein Fall von „timeslip“, also Zeitverwerfung, […]


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