Das Huddersfield Contemporary Music Festival 2011 – Experimentalmusik in West Yorkshire

Der Campus der Universität von Huddersfield und die St Paul’s Hall (die Kirche im Hintergrund), in der einige Aufführungen stattfinden. – © Copyright Steve Fareham and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Ich habe Huddersfield in West Yorkshire als graue Stadt an einem grauen Tag in Erinnerung; bei Sonnenschein sieht das hier aber sicher viel freundlicher aus.
Einmal im Jahr ist Huddersfield internationales Zentrum für alle Freunde der neuen und experimentellen Musik mit dem Huddersfield Contemporary Music Festival; selbst London hat so etwa nicht zu bieten.

Gestern, am 18. November, begann das Musikfestival 2011, das bis zum 27. November laufen wird. Was wird geboten? Experimentalmusik, Jazz, elektroakustische Vorführungen, also Musik, die nicht so ohne weiteres leicht zu konsumieren ist. Um nur einige Namen zu nennen von Komponisten und Musikern, die schon am Festival teilgenommen haben bzw. deren Musik hier aufgeführt wurde: John Cage, Brian Eno, Karl-Heinz Stockhausen, Steve Reich.

Der diesjährige „Composer in Residence“ ist der dänische Komponist Bent Sørensen, der sich vor allem mit fraktaler Musik beschäftigt.

Ein weiterer dänischer Komponist, Jexper Holmen, wurde im vorigen Jahr auserkoren, zwei Jahre lang „Composer in Residence“ zu sein und in dieser Zeit, neue Kompositionen zu schreiben. Seine Plattenfirma Dacapo Records beschreibt seine Musik folgendermaßen: „Jexper Holmen is a composer of extremes…His earlier works were often provocative in their embrace of ‘ugliness‘ – loud and extreme instrumental sounds presented in only slightly varied repeated patterns confronted one with a raw musical surface“.

Das Festival ist mit Terminen vollgepackt; es geht bereits mittags mit den ersten Auftritten los und zieht sich bis in den späten Abend hin.

Als Beispiel wie experimentelle Musik auch  aussehen kann bzw. anzuhören ist, sei hier John Cage mit seinem „4’33““ genannt, ein „Musikstück“ für das keiner ein Notenblatt benötigt.

Das Buch zum Artikel:
Richard Steinitz: Explosions in November – The First 33 Years of Huddersfield Contemporary Music Festival. University of Huddersfield 2011. 308 Seiten. ISBN 978-1862180994 (Erscheint am 18.11.2011).

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  1. Auch bei Sonnenschein sieht es noch ganz genauso grau aus🙂


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