Manchester City – Ein Fußballverein im Spiegel der Literatur

Das Stadion des Manchester City Football Club. – © Copyright Steven Haslington and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Nach 44 Jahren gewann der Fußballverein Manchester City vor wenigen Tagen wieder einmal die englische Meisterschaft, zum Leidwesen des Lokalrivalen, Alex Fergusons Manchester United.

Aus diesem Anlass möchte ich an dieser Stelle einmal eine Auswahl an Büchern vorstellen, die sich mit dem Verein beschäftigen.

David Clayton: „Manchester City On This Day: History, Facts & Figures from Every Day of the Year“ (2011).  Eine Chronik der „Blues“, wie die Spieler genannt werden, mit allen wichtigen Daten aus der Vereinsgeschichte.

David Clayton: „When Football Was Football – Manchester City: A Nostalgic Look at a Century of the Club“ (2010). 100 Jahre Manchester City. Der Verein in Fotografien aus dem Archiv des Daily Mirror.

Colin Shindler: „Manchester City Ruined My Life“ (2012). „The cry of a frustrated romantic“. Das Buch eines Fans über die Glitzerwelt des Vereins, in den gewaltige Geldsummen gepumpt worden sind.

David Conn: „Richer Than God – Manchester City, Modern Football and Growing Up“ (erscheint im Juli 2012). Ein Verein und seine schwerreichen arabischen Besitzer.

Ian Cheeseman: Colin Bell – Reluctant Hero: The Autobiography of a Manchester City and England Legend“ (2005). Porträt des Mittelfeldspielers Colin Bell, von dem viele sagen, er sei einer der größten in der Vereinsgeschichte gewesen. Er spielte von 1966 bis 1979 für Manchester City.

Eric Alexander: „Please May I Have My Football Back – My Life at Manchester City“ (2009). Geschichte der Alexander Familie, die viele Jahre auf das engste mit dem Club verbunden war.

Paul Lake: „I’m Not Really Here“ (2011). Autobiografie eines Manchester City-Spielers, der dem Verein von 1986-196 treu blieb und der auf Grund einer schweren Verletzung seine Karriere schon früh aufgeben musste.

Mark Hodkinson: „Blue Moon – Down Among the Dead Men with Manchester City“ (2011). Der Autor schildert die schlimmsten Jahre des Vereins, als er 1998/99 in die dritte Liga abstieg.

…und das ist nur eine kleine Auswahl an Büchern über Manchester City. Weitere sind bereits angekündigt.

Und hier zum Abschluss noch einige (bierselige?) Fangesänge.

Wo ist die Lebenserwartung in Großbritannien am höchsten und wo am geringsten?

Hier im vornehmen Kensington ist die Lebenserwartung für Frauen und Männer in ganz Großbritannien am höchsten. – © Copyright Mike Quinn and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Männer und Frauen, die in der schottischen Großstadt Glasgow leben, haben die geringste Lebenserwartung in ganz Großbritannien, das zeigen die Zahlen des Office for National Statistics für die Zeiträume 2004-2006 und 2008-2010. Danach sterben die Glasgower Männer im Durchschnitt mit nur 71 Jahren, die Frauen mit 78 Jahren. Überhaupt sieht das in Schottland nicht so gut aus. Die Zahlen für das ganze Land: Männer werden durchschnittlich 75 Jahre, Frauen 80 Jahre alt.

Die Bevölkerung Englands darf da etwas erwartungsfroher in die Zukunft schauen, denn Männer werden da im Durchschnitt 78 Jahre, Frauen 82 Jahre alt.
Wer sein Leben am längsten genießen möchte (und sich das leisten kann) sollte nach London ziehen und zwar nach Kensington oder Chelsea, denn da liegen die Spitzenwerte Großbritanniens. Hier haben Männer eine Lebenserwartung von durchschnittlich 85 Jahren, Frauen sogar von 87 Jahren.

Weitere „gesunde“ Regionen in England mit einer hohen Lebenserwartung sind der Südwesten und der Südosten des Landes, speziell die Küstengebiete Dorsets und Devons; aber auch da gibt es gewisse Unterschiede, so ist z.B.  die Lebenserwartung in Städten wie Bristol, Brighton oder Plymouth nicht ganz so hoch wie in der Umgebung.

Wer sich mit dieser Thematik detailliert auseinandersetzen möchte, dem sei das Buch „The Grim Reaper’s Road Map: An Atlas of Mortality in Britain“ (Policy Press 2008, ISBN 978-1861348234) empfohlen, in dem vier Wissenschaftler der Universitäten von Sheffield und Bristol die Todesursachen von 14 Millionen Menschen in einem Zeitrahmen von 24 Jahren untersucht und die Auswertungen in Statistiken und Übersichtskarten zusammengestellt haben.

Deutlich niedriger liegt die Lebenserwartung für die Bewohner der schottischen Stadt Glasgow. – © Copyright Thomas Nugent and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Published in: on 15. Mai 2012 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
Tags: