Alma Cogan „The Girl with the Laugh in her Voice“ – Eine kleine Erinnerung

Hier an der Kensington High Street fanden Alma Cogans legendäre All-Night Parties statt. Eine blaue Plakette am Wohnhaus erinnert an die Sängerin.
Foto mit freundlicher Genehmigung von The Daily Constitutional – the blog of London Walks®, London’s only multi-award-winning walking tour company www.londonwalkblog.blogspot.com

Ist sie eigentlich schon ganz in Vergessenheit geraten, die schon mit 34 Jahren viel zu früh verstorbene Sängerin Alma Cogan aus London, die auch in Deutschland eine Handvoll Hits hatte?

Ihre erste Single wurde 1952 veröffentlicht auf denen die beiden Songs „To Be Worthy Of You“ und „Would You“ zu hören waren. Von 1954 bis 1960 gelang es ihr achtzehn Mal, in die britischen Charts zu kommen, wodurch sie in diesem Jahrzehnt zu den beliebtesten und erfolgreichsten Sängerinnen auf der Insel zählte. „Dreamboat“, „Never Do the Tango With an Eskimo“, „I Can’t Tell a Waltz from a Tango“ und „Sugartime“ waren nur einige ihrer Chartserfolge.

Alma Cogan wohnte in London an der Kensington High Street. 44 Stafford Court lautete die exakte Adresse, wo sie mit Mutter und Schwester ein Apartment besaß. Hier fanden die berühmten „All-Night Parties“ statt, die von den Größen des Unterhaltungsgeschäfts besucht wurden: Roger Moore, Cary Grant, Audrey Hepburn, Sammy Davis jr  um nur einige zu nennen. Auch die Beatles waren häufig in Cogans Apartment in Kensington zu Gast und es war hier, dass Paul McCartney erstmals die Melodie zu seinem berühmten „Yesterday“ spielte.

Mitte der 1960er Jahre erkrankte Alma Cogan an Krebs. Auf einer Tournee durch Schweden ging es dann nicht mehr weiter. Die Sängerin brach zusammen und wurde ins Londoner Middlesex Krankenhaus gebracht, wo sie schließlich am 26. Oktober 1966 starb. Ihr Grab findet sich auf dem Jüdischen Friedhof von Bushey in der Grafschaft Hertfordshire.

Hier sind zur Erinnerung:
– das wohl bekannteste Lied von Alma Cogan in deutscher Sprache: „So fängt es immer an
– „Hello Young Lovers
– „Start of the Blues

Das Buch zum Artikel:
Sandra Caron: Alma Cogan – A Memoir. Bloomsbury Publishing 1991. 192 Seiten. ISBN 978-0747509844. (Sandra Caron ist Almas jüngere Schwester)