Mein Buchtipp – Alf Townsend: The London Cabbie

Eigenes Foto.

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Vorgestern stellte ich in meinem Blog den Verlag The History Press vor; hier nun ein weiteres Buch aus diesem Verlag, das ich gerade beendet habe: „The London Cabbie“ von Alf Townsend. Der Autor ist ein Londoner Taxifahrer, der seit Jahrzehnten die Straßen der Stadt befährt und in diesem Buch sein Leben hinter dem Steuer beschreibt. Es beginnt natürlich mit The Knowledge (s. dazu auch meinen Blogeintrag), dieser unwahrscheinlich schwierigen Prüfung, die jeder zukünftige Cabbie ablegen muss. Townsend fuhr zur Vorbereitung auf The Knowledge mit seinem Moped über 20 000 km durch London und prägte sich dabei Tausende von Straßen, Hotels, Clubs, Sehenswürdigkeiten usw. ein. Er bestand die Prüfung auf Anhieb und erhielt die Taxi-Lizenz mit der Nummer 5642.

Was er dann alles in und mit seinem Taxi erlebte, schildert Townsend humorvoll in diesen Memoiren. Als „Butterboy„, wie die Neulinge genannt werden, muss er sich erst einmal mit den Gewohnheiten der Londoner Cabbies vertraut machen; überwiegend ist er nachts unterwegs und wird dabei mit den Damen des horizontalen Gewerbes, ihren Freiern, Exzentrikern und allerlei merkwürdigen Kunden konfrontiert.

Townsend schildert die Arbeit der Taxifahrer am Flughafen Heathrow und berichtet über die zunehmende Konkurrenz der Minicabs, die den lizensierten Fahrern das Leben immer schwerer machen.

Alf Townsend unterhält eine eigene Webseite, auf der man sich über ihn und seine anderen Bücher informieren kann.

Alf Townsend: The London Cabbie. The History Press 2010 (Reprint). 178 Seiten. ISBN 978-0750944960.

Published in: on 8. Dezember 2012 at 02:00  Comments (1)  
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  1. Whatever the reason, I have to say I feel a certain sympathy, even for the Thatcherite cast of the cabbie mentality. Surely in this – as in so much else – the licensed London taxi driver was only out ahead of the rest of the British working class: eyes searching the road to pick up the fares of the future. Besides, contrary to what people would have you believe, the London cabbie is not on a big earner. The manufacture and supply of the vehicles themselves is a virtual monopoly, and shelling out £35,000 for a new TX2 purely because it has a 25ft-diameter turning circuit, doesn’t gladden the heart. Most cabbies either rent cabs, or if they buy have to borrow the money from finance companies. With hefty insurance premiums and maintenance on top of this, most drivers spend half their working lives in debt, with the timeshare on the Costa del Sol a distant Eldorado.


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