Auf den Spuren von Inspector Barnaby – Laura Howard alias Cully Barnaby

Copyright Joan Street. http://www.midsomermurders.org/With friendly permission.

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Ab heute werde ich in loser Reihenfolge einige der Nebenfiguren der TV-Serie „Inspector Barnaby“ porträtieren und beginne mit DCI Tom Barnabys Tochter Cully, gespielt von Laura Howard.

Der Detective Chief Inspector liebt seine Tochter heiß und innig, was in jeder Episode zu sehen ist; auch ihre Mutter Joyce hat ein sehr gutes Verhältnis zu ihr. Sie nannten ihre Tochter Cully, weil sie bei einem Urlaub der beiden im schweizerischen Cully im Kanton Waadt am Genfer See „conceived“ wurde (s. Foto unten). Auch außerhalb der Dreharbeiten sollen sich Laura Howard und Jane Wymark (Joyce Barnaby) sehr gut verstanden haben.

Leider klappt es bei Cully beruflich nicht so besonders. Sie möchte gern als Schauspielerin arbeiten, bekommt aber nicht viele Rollenangebote; so jobbt sie u.a. als Fahrerin eines Bücherbuses oder im Reisebüro. In Liebesdingen läuft es auch nicht so glatt: In Episode 6 „Death’s shadow“ (dt. „Der Schatten des Todes“) wird der von ihr angehimmelte Theaterregisseur Simon Fletcher bei einem Dorffest mit einem Pfeil getötet; in Episode 25 „Death and dreams“ (dt. „Trau, schau, wem!“) kommen sich Cully und Detective Sergeant Troy näher (ohne dass sich daraus etwas entwickelt) und schließlich heiratet sie in Episode 60 „Blood wedding“ (dt. „Ganz in Rot“) ihren Simon Dixon, der von da ab aber nie wieder zu sehen ist. Diese Folge sollte eigentlich die letzte für Laura Howard sein; ihr „Filmvater“ John Nettles schenkte ihr zum Abschied einen riesigen Rosenstrauß… aber Cully tauchte doch noch in vier weiteren Folgen auf; das wirklich allerletzte Mal in Episode 81 „Fit for murder“ (dt. „Gesund aber tot“), in der DCI Tom Barnaby in den wohlverdienten Ruhestand geht.

Auch Laura Howards Karriere als Schauspielerin kam noch nicht so richtig in Gang. 1977 im Londoner Westen geboren, erhielt sie ihre ersten Rollen in TV-Serien wie „Covington Cross“, „So haunt me“ und „Soldier soldier“. 1997 wurde sie zur Cully Barnaby in der ersten Folge der „Midsomer Murders“-Serie „The killings at Badger’s Drift“ (dt. „Tod in Badger’s Drift“); in 42 weiteren Episoden war sie dann noch zu sehen. Nachdem sie aus der Serie ausgestiegen war, spielte sie Theater und hatte Auftritte in den TV-Serien „Doctors“ und „EastEnders“.

Cully, als Teil der Barnaby-Familie, hat sicher auch mit zur Beliebtheit der TV-Serie beigetragen; meist war sie nur kurz zu sehen, manchmal stand sie aber auch im Mittelpunkt der Handlung wie z.B. in der Folge 30 „Bad tidings“ (dt. „Immer wenn der Scherenschleifer…“), in der sie um ein Haar ermordet worden wäre (hier ist ein kleiner Ausschnitt aus der Episode). Es gibt auch ein eigenes Musikstück, das Cully gewidmet ist.

Hier sind einige Filmausschnitte mit Laura Howard aus mehreren TV-Shows zu sehen.

Author: Roland Zumbühl.Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2 or any later version published by the Free Software Foundation

Cully am Genfer See.             Author: Roland Zumbühl.
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Published in: on 22. März 2013 at 02:00  Comments (9)  
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