Mein Buchtipp – Chas Newkey-Burden: Heston Blumenthal – The Biography of the World’s Most Brilliant Master Chef

Eigenes Foto.

Mein Exemplar des Buches.

Englands Super-Koch Heston Blumenthal habe ich im Zusammenhang mit seinen drei Restaurants in Bray (Berkshire) in meinem Blog schon mehrfach erwähnt. Er unterscheidet sich von anderen englischen Starköchen durch seine außerordentliche Experimentierfreudigkeit. Das zurzeit 14-gängige Tasting Menu in  seinem „Fat Duck Restaurant“ in Bray ist legendär. Wer sich mit der Molekularküche beschäftigen möchte, muss hier einmal zu Gast gewesen sein. Die „Fette Ente“ wurde einmal zum besten Restaurant der Welt gewählt und hat drei Michelin-Sterne. Mehr kann Heston Blumenthal, der sich das Kochen selbst beigebracht hat, eigentlich nicht erreichen.

Seine letzte Errungenschaft ist das Londoner Restaurant Dinner by Heston Blumenthal im Mandarin Oriental Hotel am Hyde Park, das auch schon einen Michelin-Stern besitzt.

Chas Newkey-Burden zeichnet in seinem Buch “ Heston Blumenthal – The Biography of the World’s Most Brilliant Master Chef“ das Leben des Mannes auf, der 1966 in London zur Welt kam und schon als Jugendlicher eine schon beinahe manische Beziehung zum Kochen besaß. Der Weg an die absolute Weltspitze der Gastronomie war nicht immer leicht, aber Blumenthal hat es geschafft; doch er ruht sich auf seinen Lorbeeren nicht aus. Er versucht, immer neue Ideen in die Küchen seiner Restaurants einzubringen. In mehreren Fernsehserien experimentierte Blumenthal mit Gerichten und geriet dabei manchmal an den Rand des Zumutbaren. „Heston’s Feasts“ hieß eine 12-teilige TV-Show, in der er z.B. Menüs aus der Mittelalter, der römischen und der viktorianischen Zeit wieder ins Leben rief und sie auf seine spezielle Art „verfeinerte“. Hier ist das Victorian Feast im Film.

In der BBC-Serie „Heston Blumenthal: In Search of Perfection“ ging er in jeder Episode einem bestimmten Gericht nach, das er versuchte, auf seine Weise zu perfektionieren (z.B. Bangers and Mash, Fish and Chips). Da die Serie so erfolgreich war, setzte er sie fort unter dem Titel „Heston Blumenthal: Further Adventures In Search of Perfection„. Hier ist ein Film wie Blumenthal das perfekte Bangers and Mash zubereitet.

Über einige seiner bisher größten Herausforderungen berichtete ich schon einmal in einem früheren Blogeintrag: Die Verbesserung des Speisenangebots der Kette „Little Chef„, eine Aufgabe, die ihm alles abverlangte.

Blumenthal ging auch unter die Buchautoren und veröffentlichte bisher sieben Bücher, von denen das herausragendste „The Big Fat Duck Cook Book“ ist, ein 532 Seiten starkes und mehrere Kilo schweres Kochbuch, in dem er minutiös die Rezepte seiner Molekularküche verrät.

In Newkey-Burdens Biografie gewinnt man Einblick in das Leben eines „maniacs“, von dem wir sicher noch einiges hören werden.

Bisher hatte ich nur das Vergnügen, in einem von Blumenthals Restaurant zu essen, in „The Crown“ in Bray (ich berichtete darüber). Ich arbeite aber noch daran, auch das „The Hinds Head„, ebenfalls in Bray, und schließlich als Krönung  „The Fat Duck“ aufzusuchen.

Chas Newkey-Burden: Heston Blumenthal – The Biography of the World’s Most Brilliant Master Chef. John Blake 2009.245 Seiten. ISBN 978-1843583066.

Author: Brian Minkoff- London Pixels. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

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3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. […] dominierend wie Heston Blumenthal mit seinen drei Restaurants in Bray an der Themse ist, so beherrscht der Chefkoch Rick Stein die […]

  2. […] einmal, Jerome K. Jerome wohnte eine Zeit lang in dem Haus Monk’s Corner, der Sternekoch Heston Blumenthal residiert hier seit 1997, der Ruderer Sir Steve Redgrave, der erfolgreichste britische […]

  3. […] Regionen im Süden und Südosten, wo man Glis glis noch isst. Vor einigen Jahren sorgte Starkoch Heston Blumenthal für Aufsehen, als er in seinem Weihnachtsmenü einen Siebenschläfer-Lollipop einbaute. Hier ist […]


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