Songs About London – Heute: „Swinging London“

Die Carnaby Street; in den 1960er Jahren ein Zentrum des Swinging LOndon.    © Copyright Christine Matthews and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Die Carnaby Street; in den 1960er Jahren Zentrum des Swinging London.
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Es gibt unzählige Songs, die über London geschrieben worden sind. Einige sind Liebeserklärungen an die Stadt, andere widmen sich einzelnen Stadtteilen, Straßen, Parks, Gebäuden usw. In meinem Blog werde ich von jetzt an in loser Reihenfolge „Songs about London“ vorstellen, von denen manche vielleicht kaum bekannt sind.

Ich beginne mit dem Thema „Swinging London„, wie die Stadt in den 1960er Jahren bezeichnet wurde, als sie kulturell und in Sachen Mode im Aufbruch war und schnell weltweit führend wurde (The Beatles, Mary Quant, Jean Shrimpton usw.).

– Der englische Countrysänger Roger Miller (1936-1992) nahm 1965 einen Song auf, der zwar „England Swings“ heißt, aber in dem es nur um London geht. Die Melodie geht einem nicht mehr aus dem Kopf, aber der Text ist ein bisschen so wie sich der kleine Moritz die britische Hauptstadt vorstellt… Die Engländer hievten den Titel bis auf Platz 13 der Charts hoch.

– 1989 wurde die US-amerikanische Band The Magnetic Fields gegründet; auch sie haben einen Song im Repertore, der „Swinging London“ heißt, 1994 veröffentlicht auf ihrem Album „Holiday“.

– Die Girlgroup Girls Aloud löste sich in diesem Jahr auf, nachdem die jungen Damen in ihrem Heimatland recht erfolgreich waren. Wie sie sich ihr „Swinging London“ vorstellen, zeigen sie hier.

– Mitten in die 1960er Jahre fällt der Song „Swinging Beefeater“ der Instrumentalband The Tornados, die mit ihrem „Telstar“ weltweit bekannt wurden. Warum sollen die Yeoman Warders of Her Majesty’s Royal Palace and Fortress the Tower of London, wie die Beefeaters richtig heißen, damals nicht auch geswingt haben?

-Die Carnaby Street stand damals im Mittelpunkt der Modebewegung. Die amerikanische, später in Deutschland lebende Sängerin Peggy March zollte 1969 mit in „In der Carnaby Street“ der Straße Tribut.

Das soll genügen, obwohl das Thema bei weitem noch nicht erschöpft ist.

Published in: on 30. September 2013 at 02:00  Comments (5)  

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5 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Als alternative „Londoner Musik“ ist Ralph Vaughan Williams 2. Sinfonie zu erwähnen, die den Untertitel „A London Symphony“ trägt. Bereits der Beginn dieses Werkes ist eindrücklich: gedämpfte Streicher erinnern an die Stille des frühen Morgens und irgendwann erklingt – mit der Harfe erzeugt – der berühmte Westminsterklang. Danach setzt das volle Orchester ein: der Londoner Alltag ist erwacht! Ein empfehlenswertes Stück Programm-Musik zur Themse-Metropole!

    • Vielen Dank für den Kommentar! Ich werde mir das Musikstück gleich einmal anhören.

  2. Da fehlen tatsächlich so einige Songs:
    Westminster Cathedral (?)
    Baker Street (Gerry Rafferty)
    und ich schätze auch Petulia Clarks Downtown bezieht sich auf London.

    • Guten Morgen!
      Meine Rubrik „Songs About London“ ist natürlich noch nicht zu Ende. Gerry Raffertys „Baker Street“ wird später in meinem Blog erscheinen. „Downtown“ von Petula Clark (ich habe mir den Text noch einmal angesehen), ist nicht auf London bezogen, obwohl die Stadt gemeint sein kann. Du meinst sicher „Winchester Cathedral“ und nicht „Westminster Cathedral“. Dieser Song von der New Vaudeville Band hat die Kathedrale von Winchester in Hampshire zum Thema, hat also mit London nichts zu tun.
      Gruß
      Ingo

      • Du hast natürlich recht – aber in Winchester war ich noch nie. Es gibt nur eine Winchester School in London. Vielleicht liegt es daran. Gerry Rafferty war ja eigentlich Schotte. Seine „Baker Street“ erinnert mich eher an das Glasgow der 70er Jahre, Schließlich hat Ralph McTell sein Londonlied ja auch in Paris geschrieben. Damals gab es, glaube ich, keine all-night cafés in London. Aber es gibt ja noch die Small Faces. Wenn mich nicht alles täuscht, liegt „Ichycoo Park“ auch in London oder in der Nähe. Und der „Lazy Sunday Afternoon“ könnte auch in London vergangen sein. Bei den Kinks findet man noch den Dedicated Follower of Fashion“, ders ein Unwesen in London treibt.
        Und Paul McCartney hat London ein ganzes Album gewidmet.


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