Prestbury (Gloucestershire) – Englands Spukdorf Nummer Eins?

The Plough und der Kirchhof von St Mary's.    © Copyright Pauline E and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

The Plough und der Kirchhof von St Mary’s.
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Mit Englands Spukdörfern ist es so ähnlich wie mit den ältesten Pubs des Landes. Mehrere Pubs behaupten von sich, der älteste zu sein, was aber schwer beweisbar ist. Bei den Spukdörfern konkurrieren Pluckley in Kent (ich berichtete darüber) und Prestbury  in Gloucestershire um den  Titel des „most haunted village“.

Prestbury liegt in den Außenbezirken von Cheltenham, dort wo der berühmte Cheltenham Racecourse zu finden ist, auf dem Pferderennen ausgetragen werden. Pferde spielen denn auch bei den Spukerscheinungen eine große Rolle hier in Prestbury. So soll es hier einen „headless horseman“ geben, einen königlichen Boten, der im Bürgerkrieg in einen Hinterhalt von Cromwells Männern geriet. Sie hatten quer über den Weg auf dem der Bote auf seinem Pferd herangallopiert kam, einen dünnen Draht gespannt, der dem armen Mann den Kopf komplett abtrennte. Noch heute will man hier vor dem Pub The Plough nächtens das Hufgeklapper des Pferdes hören, auf dem der kopflose Reiter durch den Ort geistert. The Plough selbst hat auch sein gerüttelt Maß an Geistererscheinungen.

Ähnliches spielt sich in der Straße The Burgage ab; auch dort hört man nachts das Geklapper von Hufen. The Cavalier, ebenfalls ein königlicher Bote, der hier von gegnerischen Soldaten abgefangen und getötet wurde, ist dann auf seinem Pferd unterwegs.
Ein Haus in der Tatchley Lane wird hin und wieder von Old Moses aufgesucht, dem Geist eines ehemaligen Stallburschen.
Nur dreimal im Jahr hat man die Chance auf den Black Abbot zu treffen, der sich lediglich zu Weihnachten, zu Ostern und zu Allerseelen blicken lässt. Um dieses rare Auftreten erleben zu können, sollte man sich am besten auf dem Kirchhof von St Mary’s auf die Lauer legen. Die Kirche selbst hat man dem schwarzen Abt vermiest, indem man sie hat exorzieren lassen.

In einem Haus namens Cleeve Corner, in der Nähe der Kirche, soll einmal eine Braut in ihrer Hochzeitsnacht erwürgt worden sein. Einige Besucher, die hier übernachtet haben, berichten davon, dass sie nachts aufgewacht sind und das Gefühl hatten, als ob sich unsichtbare Hände um den Hals legten.

Diese und noch mehrere andere unheimliche Geschichten erzählt man sich in Prestbury am Rande der Cotswolds. Kann Pluckley da mithalten? Ich mag es nicht beurteilen, da ich mich in beiden Orten jeweils nur tagsüber aufgehalten habe. Vielleicht sollte ich doch einmal eine Übernachtung in „Englands most haunted villages“ einlegen.

Hier ist ein Film über einige der Geistererscheinungen in Prestbury.

The Burgage, hier spukt es besonders oft.    © Copyright Steve Daniels and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

The Burgage, hier spukt es besonders oft.
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Das Sundial Cottage in The Burgage, heimgesucht von dem Geist eines spinettspielenden Mädchens.    © Copyright Steve Daniels and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Das Sundial Cottage in The Burgage, heimgesucht von dem Geist eines spinettspielenden Mädchens.
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Die High Street von Prestbury.    © Copyright Stephen McKay and   licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Die High Street von Prestbury.
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Published in: on 11. Juli 2014 at 02:00  Comments (3)  
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3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Ja leg mal ne Übernachtung rein, würde mich interessieren, ob es spukt 🙂

  2. Klingt gut, da muss ich auch mal hin 🙂


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