Die British Curry Awards

Restaurants in der Londoner Brick Lane. Author: ahisgett. This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.  This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.  This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.  This file is licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license.

Curry-Restaurants in der Londoner Brick Lane.
Author: ahisgett.
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In fast jeder englischen Kleinstadt findet man ein indisches Restaurant. Meine erste Begegnung mit der indischen Küche war vor längerer Zeit in einem Restaurant in Warwick, nicht sehr ansprechend und damals kannte ich noch nicht den Unterschied zwischen „hot“ und „hot“. Als mich der Ober fragte, ob ich mein Essen „hot“ wollte, antwortete ich natürlich mit „Ja“ (blöde Frage, dachte ich, soll ich es denn kalt essen?), woraufhin ich ein außerordentlich scharfes Gericht vorgesetzt bekam. Nun ja, man lernt eben immer dazu.

Ein großer Teil aller indischen Restaurants wird übrigens von Bangladeshi betrieben, die überwiegend in den 1970er Jahren ins Land kamen. In London wird die Region um die die Straße Brick Lane als Bangla Town bezeichnet, weil hier besonders viele Menschen aus Bangladesh leben.

Seit 2005 werden die besten dieser Curry Restaurants mit dem British Curry Award ausgezeichnet, dem „Oscar“ in dieser Branche. Die Preisverleihung, die im Jahr 2014 im Londoner Battersea Evolution vor über 1700 Gästen vorgenommen wurde, ruft alljährlich großes Medieninteresse hervor. Den Stellenwert, den dieses Ereignis innehat, zeigt, dass sich sogar Premierminister David Cameron per Videobotschaft an die Gäste wandte, und dass Innenministerin Theresa May eine Rede hielt.

Die Vergabe der British Curry Awards basiert auf einer Umfrage, an der in diesem Jahr 206 378 Menschen teilnahmen. Eine Jury ermittelt die 100 besten Curry-Restaurants in ganz Großbritannien, die dann noch einmal genauer unter die Lupe genommen werden, bis dann eine Shortlist nach Regionen aufgestellt wird, aus man den Sieger ermittelt.

Der diesjährige Preisträger für die Region London Central und City ist der Cinnamon Club in der Great Smith Street in Westminster., ein Restaurant, das schon lange einen sehr guten Ruf genießt. In der Region Southeast konnte sich Maliks durchsetzen, das man in der High Street in Cookham (Berkshire), nördlich von Maidenhead findet.
Den British Curry Award für Newcomer of the Year erhielt Five Rivers A La Carte in Walsall in den West Midlands, ein Restaurant, das man mit Fug und Recht  als „stylish“ bezeichnen kann, wird doch auf der Homepage für Krug- und Dom Pérignon-Champagner geworben.

Hier ist ein Film von der diesjährigen Preisverleihung.

Published in: on 29. Dezember 2014 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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