Barnaby Sykes Pie Maker – Nicht verwandt und verschwägert mit Detective Chief Inspector John Barnaby und seinem Jack Russell-Terrier Sykes

Immer wenn im ZDF eine Folge der neuen Inspector Barnaby-Serie mit Neil Dudgeon als John Barnaby gesendet wird und dessen Hund Sykes einige Kurzauftritte hat, steigen die Zugriffszahlen auf meinen Blogartikel über den putzigen Jack Russel-Terrier stark an. Bei den deutschen Zuschauern scheint Sykes sehr beliebt zu sein.

Ich finde es ganz witzig, dass es in England tatsächlich eine Firma gibt, die…Barnaby Sykes heißt! Sie hat allerdings mit Detektiven und Hunden nichts zu tun, aber letztendlich doch mit Vierbeinern, denn sie stellt „pies„, also Fleischpasteten her. Barnaby Sykes ist in Minchinhampton am Rande der Cotswolds in Gloucestershire ansässig; die Spezialität der Firma ist aber das Catering bei Festivals. Dort wird eine Holzbude aufgestellt, von der aus Pasteten z.B. mit einer Füllung aus Lamm, Kartoffeln und Minze oder Steak, Meerrettich und Bier verkauft werden. Man findet Barnaby Sykes u.a. auf der Hampton Court Flower Show oder bei der Winter Wonderland Fair im Londoner Hyde Park oder beim Festival No. 6 in Portmeirion in Wales. Die Pasteten finden überall Anklang und verkaufen sich gut.

Woher kommt nun der Name Barnaby Sykes? Barnaby Rufus Sykes wurde Ende des 18. Jahrhunderts geboren und er war so etwas wie ein Robin Hood. Er wilderte auf dem Gelände wohlhabender Landbesitzer, machte aus dem Wild Pasteten und verteilte diese an bedürftige Menschen. Doch auch die Landbesitzer fanden manchmal die Sykes-Pasteten morgens vor ihrer Haustür und so ließen sie den Mann gewähren. Einmal trieb er es jedoch zu weit und erlegte zwei besonders gehegte und gepflegte Hirsche, woaraufhin der Wildhüter Jagd auf ihn machte. Der Wilderer flüchtete und verbrachte die nächsten Jahre auf der Straße, wobei er sich immer wieder seiner Neigung hingab, fremdes Wild zu schießen, es zu Pasteten zu verarbeiten und diese armen Menschen zu schenken. Irgendwann war man Sykes aber zu dicht auf den Fersen, so dass er sich nach Amerika absetzte. Dort führte er sein Leben als Trapper fort, bis sich seine Spuren in den unendlichen Weiten des Kontinents verloren.

Ich könnte mir vorstellen, dass John Barnabys Hund Sykes die Pasteten von Barnaby Sykes sehr zu schätzen wüsste!

 

Published in: on 7. Januar 2015 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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