Ken White aus Swindon (Wiltshire) und Virgin Atlantics „Scarlet Lady“

Ein Flugzeug von Virgin Atlantic mit der Scarlet Lady am Bug. Author: NMOS332. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic license.

Ein Flugzeug von Virgin Atlantic mit der Scarlet Lady am Bug.
Author: NMOS332.
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Vor einigen Jahren habe ich in meinem Blog einmal über die Trucks der Speditionsfirma Eddie Stobart geschrieben, die alle einen weiblichen Vornamen haben, der am Führerhaus angebracht ist. Immer wenn mir irgendwo ein LKW dieser Firma begegnet, schaue ich ganz automatisch nach wie der denn heißt. Ellie Patricia, Floella May oder Skye Heather sind Beispiele für die wohlklingenden Namen der Trucks.

So etwas Ähnliches gibt auch im Luftverkehr. Richard Bransons Firma Virgin Atlantic hat seinen Flugzeugen ebenfalls weibliche Namen verpasst. Da gibt es einige Jumbo-Jets die Tinker Belle, Barbarella und Mustang Sally heißen, die Airbusse A-340 hören auf die Namen Emmeline Heaney, Varga Girl und Sleeping Beauty und die A-320 fliegen als Maggie May, Tartan Lassie und Rosie Lea durch die Welt. Wer schon einmal mit einem Flugzeug von Virgin Atlantic unterwegs war oder eines von der Flotte auf einem Flughafen gesehen hat, dem ist sicher aufgefallen, dass die Maschinen alle eine Art Pin-up Girl ziert, das unterhalb des Cockpits appliziert ist. Das ist die sogenannte „Scarlet Lady“ (hier ein Foto von ihr), die es seit 1984, also seit Gründung des Unternehmens gibt, und die ein „brainchild“ des Swindoner Künstlers Ken White ist.
White stand damals als Designer in Richard Bransons Diensten und erhielt den Auftrag für das neugegründete Unternehmen ein Logo zu entwerfen. Die erste fast fünf Meter lange Lady malte Ken White eigenhändig mit einer Spritzpistole auf das Flugzeug, eine junge wohlgeformte Dame im Badeanzug, die den Union Jack in der Hand hält.Ursprünglich sollte jede Maschine durch eine andere Lady verziert werden, doch der erste Entwurf gefiel am besten.

Ken White hatte für Richard Branson schon in der ganzen Welt Hotels, Flughafenlounges und Läden entworfen, ist aber in erster Linie für seine mehr als 100 Wandbilder bekannt, die man u.a. in Swindon, London und Plymouth sehen kann/konnte. Hier ist ein Beispiel für eines seiner „murals“ in Swindon.

Hier ist ein Interview mit Ken White.

Published in: on 13. Februar 2015 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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