The Royal Hop Pole Hotel in Tewkesbury (Gloucestershire)

Eigenes Foto.

Eigenes Foto.

Ich bin viele Male in Tewkesbury in Gloucestershire gewesen, denn diese Stadt ist immer wieder einen Besuch wert; natürlich einmal wegen der eindrucksvollen Tewkesbury Abbey, aber auch das Stadtbild ist mit seinen hübschen Häusern und Straßen sehr sehenswert (wenn der Ort nicht gerade unter Wasser steht wie zuletzt 2012 geschehen).

Übernachtet habe ich im Royal Hop Pole Hotel in der Church Street, mitten in Tewkesbury gelegen und nur ein paar Schritte von der Abbey entfernt. Es gehört seit einiger Zeit zur Kette der J.D. Witherspoon Hotels.
Das Royal Hop Pole besteht aus mehreren historischen Gebäuden aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Nachdem im Jahr 1937  Queen Mary, Gemahlin  Georgs V, der kurz vorher gestorben war, hier abstieg,  schmückte man den Namen des Hotels mit dem Zusatz „Royal“.
Charles Dickens erwähnte das Hotel einmal in seinem Roman „The Pickwick Papers“ und eine Plakette an der Außenwand weist auf die Stelle im Roman hin:

„At the Hop Pole in Tewkesbury they stopped to dine, upon which occasion there was more bottled ale, with some more Madeira and some port besides…and here the case bottle was replenished for the fourth time. Under the influence of these combined stimulants, Mr. Pickwick and Ben Allen fell fast asleep for thirty miles, while Bob and Mr Weller sang duets in the Dickey“.
Da ging es also alkoholmäßig ganz schön zur Sache. Die British Paté hat in ihren Archiven noch einen kleinen Film über ein „re-enactment“ dieses Besuches von Mr Pickwick, hier zu sehen. Allzuviel hat sich in dem Hotel seit Charles Dickens‘ Zeiten nicht geändert. Noch immer herrscht hier eine „Old World“-Atmosphäre vor.

Hinter dem Hotel zieht sich ein hübscher Garten bis zum Avon hin, der dort vorbeifließt und in den Severn mündet. Beide sind für die Überflutungen der Stadt verantwortlich.
Die Übernachtungspreise (ohne Frühstück) beginnen in diesem AA***-Hotel schon bei etwa 60 Euro für ein Doppelzimmer.

Natürlich ist das alte Gebäude auch „haunted“.  Hier ist ein Film darüber.

The Royal Hop Pole
94 Church Street
Tewkesbury, Gloucestershire GL20 5RS

Unser Zimmer im Royal Hop Pole. Eigenes Foto.

Unser Zimmer im Royal Hop Pole.
Eigenes Foto.

Published in: on 19. August 2015 at 02:00  Comments (5)  
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5 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Hallo Ingo,
    gegessen [lecker] haben wir im Royal Hop Pole, aber uebernachtet auf unserem Narrowboat.
    LG,
    Pit

    • Dann habt Ihr Euer Narrowboat sicher direkt auf der Rückseite des Hotels geparkt.
      Viele Grüße!
      Ingo

      • Hallo Ingo,
        nein, wir haben an der Marina übernachtet. In die Stadt sind wir dann zu Fuß gegangen – einmal am Abend der Ankunft, und dann noch einmal am nächsten Morgen, bevor wir uns gegen Mittag auf den Weg den Severn hinauf nach Worcester gemacht haben.
        In Tewkesbury mussten wir übrigens unseren Auspuff reparieren lassen. Der hatte schon auf dem Weg von Stratford nach Wyre Piddle am Tag zuvor ganz kräftig gerußt, und auch der Motor war nicht ganz auf volle Leistung gekommen. Also habe ich noch am Abend in Wyre Piddle den Vercharterer angerufen und der hat mir versprochen, am nächsten Tag einen Mechaniker nach Tewkesbury zu schicken. Hat auch prima geklappt. Der Mann musste aber Improvisationstalent beweisen, denn das Loch im Schalldämpfer war wesentlich größer als er erwartet hatte, so dass er es mit seiner Paste nicht abdichten konnte. Er kam dann auf die Idee, eine alte Konservendose aufzuschneiden, drumzuwickeln und das mit Paste abzudichten. [http://tinyurl.com/n985dg7] Hat mit einer leeren Kondensmilchdose auch geklappt. „British engineering at its best“, wie er grinsend meinte.
        Soweit zu unseren „Tewkesbury Erlebnissen“.
        Hab’s fein,
        Pit
        P.S.: Die Abtei hat natuerlich im Programm nicht gefehlt und war auch sehr interessant anzusehen.

      • Hallo Pit,
        die Lösung Deines „Narrowboatmotorreparaturproblems“ finde ich ja wirklich witzig. Da muss man erst einmal drauf kommen. Sehr vertrauenerweckend sah der Motor Deines Bootes ja auch nicht aus wie ich dem Foto entnehmen konnte. Die Zeitschrift „Waterways World“, die ich kürzlich vorstellte, ist übrigens wirklich sehr interessant. Ich habe gerade die Septemberausgabe gründlich studiert.
        Viele Grüße und ein schönes Wochenende!
        Ingo

      • Stimmt: der Motor sah wirklich etwas heruntergekommen aus. Wie der gesamte Mascinenraum. Aber er war, bis auf diese Auspuffgeschichte, absolut zuverlaessig.
        LG, und eine schoene Woche,
        Pit


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