The Arthur C. Clarke Award – Die höchste Auszeichnung für Science Fiction-Autoren

Arthur C. Clarke Author: Rob C. Croes / Anefo. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Arthur C. Clarke
Author: Rob C. Croes / Anefo.
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Sir Arthur Charles Clarke (1917-2008) war einer der namhaftesten Science Fiction-Schriftsteller Großbritanniens, der viele Romane und Erzählungen schrieb. Berühmt wurde er durch Stanley Kubricks Verfilmung seiner Kurzgeschichte „The Sentinel of Eternity“ (1951), die 1968 unter dem Titel „2001: A Space Odyssey“ (dt. „2001: Odysee im Weltraum“) in die Kinos kam. Clarke wurde am 16. Dezember 1917 in Minehead in Somerset geboren und wuchs im benachbarten Bishops Lydeard auf. Am 19. März 2008 starb er in Sri Lanka.

Jedes Jahr wird in Großbritannien ein Literaturpreis vergeben, der nach ihm benannt ist, der Arthur C. Clarke Award, und den er mit einer großzügigen Spende auch ins Leben gerufen hat. Was die Dagger Awards der Crime Writers‘ Association für die britische Kriminalliteratur sind, ist der Arthur C. Clarke Award für Science Fiction-Autoren. Erstmals vergeben wurde der Preis 1987 und zwar an Margaret Atwoods Roman „The Handmaid’s Tale„, der in Deutschland unter dem Titel „Der Report der Magd“ erschien.
Ursprünglich erhielten die Preisträger £1000, später dann die Jahreszahl in Pfund Stirling ausgezahlt, in diesem Jahr also £2016.

Emily St John Mandel war 2015 die letzte Preisträgerin. Die Kanadierin wurde für ihren Roman „Station Eleven“ (dt. „Das Licht der letzten Tage“) prämiert. Darin geht es um eine Epidemie, die fast die ganze Menschheit ausgerottet hat.

Der Preis für das Jahr 2016 wird am 24. August in London vergeben. Aus 113 Vorschägen sind 6 in die Shortlist gekommen, aus denen die fünfköpfige Jury den Sieger ermitteln wird.
Hier ist die Shortlist:

Becky Chambers: The Long Way to a Small Angry Planet (Hodder & Stoughton). Die Autorin wurde in Kalifornien geboren und lebt derzeit auf Island; das ist ihr erster Roman. Die deutsche Übersetzung „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ erscheint am 27. Oktober.

Dave Hutchinson: Europe at Midnight (Solaris). Hutchinson wurde 1960 in Sheffield geboren und lebt in London. Dieser Roman schließt an den Vorgänger „Europe in Autumn“ an.

Nnedi Okorafor: The Book of Phoenix (Hodder & Stoughton). Die nigerianisch-amerikanische Autorin ist bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden, darunter mit dem World Fantasy Award und dem Nebula Award for Best Novella.

Iain Pears: Arcadia (Faber & Faber). Pears wurde 1955 in Coventry geboren, ist Journalist, Kunsthistoriker und Schriftsteller und wurde vor allem durch seine Jonathan Argyll-Romane bekannt.

James P. Smythe: Way Down Dark (Hodder & Stoughton). Der erste Band der „Australia“-Trilogie des gebürtigen Londoners, der für The Guardian schreibt.

Adrian Tchaikovsky: Children of Time (Tor). Trotz seines russisch klingenden Namens ist Tchaikovsky Engländer, in Lincolnshire geboren und in Leeds lebend. Er wurde bekannt durch seine „Shadows of the Apt“-Serie.

Arthur C. Clarkes Geburtshaus in Minehead (Somerset) in der Blenheim Road 13.   © Copyright Roger Cornfoot and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Arthur C. Clarkes Geburtshaus in Minehead (Somerset) in der Blenheim Road 13.
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Published in: on 19. Juli 2016 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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