Gatso Cameras – Die gefürchteten Blitzer an englischen Straßen

Wer einmal durch England gefahren ist, kennt sie zur genüge, die „Gatso Cameras„, fest installierte Blitzer, die die Geschwindigkeit der Fahrzeuge überprüfen. Im Gegensatz zu den meist mausgrauen deutschen Kameras sind die „Gatsos“  gelb und daher etwas besser zu erkennen.
Ich habe einen Straßenatlas, in dem die Messstellen eingezeichnet sind und es gibt auch Navigationssysteme, die rechtzeitig warnen, trotzdem bringen die etwa 20 000 bis 40 000 Pfund teuren Geräte eine Menge Geld ein.

Produziert werden die von Autofahrern ungeliebten Messanlagen von der niederländischen Firma GATSOmeter BV. Benannt wurden sie nach dem ebenfalls niederländischen Rennfahrer und Firmengründer Maurice Gatsonidis (1911-1998). Er konstruierte diese Geräte ursprünglich, um seine Kurvengeschwindigkeit zu messen.

Die ersten Überwachungskameras dieser Art wurden 1988 in Nottingham installiert, nachdem an einer ampelgeregelten Kreuzung drei tödliche Unfälle stattgefunden hatten.

Eine Kamera in der Nähe von Stoke-on-Trent.    © Copyright Jonathan Hutchins and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Eine Kamera in der Nähe von Stoke-on-Trent.
  © Copyright Jonathan Hutchins and
licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

 

Published in: on 12. September 2016 at 02:00  Comments (2)  
Tags: