Gatso Cameras – Die gefürchteten Blitzer an englischen Straßen

Wer einmal durch England gefahren ist, kennt sie zur genüge, die „Gatso Cameras„, fest installierte Blitzer, die die Geschwindigkeit der Fahrzeuge überprüfen. Im Gegensatz zu den meist mausgrauen deutschen Kameras sind die „Gatsos“  gelb und daher etwas besser zu erkennen.
Ich habe einen Straßenatlas, in dem die Messstellen eingezeichnet sind und es gibt auch Navigationssysteme, die rechtzeitig warnen, trotzdem bringen die etwa 20 000 bis 40 000 Pfund teuren Geräte eine Menge Geld ein.

Produziert werden die von Autofahrern ungeliebten Messanlagen von der niederländischen Firma GATSOmeter BV. Benannt wurden sie nach dem ebenfalls niederländischen Rennfahrer und Firmengründer Maurice Gatsonidis (1911-1998). Er konstruierte diese Geräte ursprünglich, um seine Kurvengeschwindigkeit zu messen.

Die ersten Überwachungskameras dieser Art wurden 1988 in Nottingham installiert, nachdem an einer ampelgeregelten Kreuzung drei tödliche Unfälle stattgefunden hatten.

Eine Kamera in der Nähe von Stoke-on-Trent.    © Copyright Jonathan Hutchins and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Eine Kamera in der Nähe von Stoke-on-Trent.
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licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

 

Published in: on 12. September 2016 at 02:00  Comments (2)  
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2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Hallo Ingo,
    manchmal wuensche ich mir diese Dinger ach hierzulande, obwohl es, nach meiner „pi-mal-Daumen“ Schaetzung, hier weniger Raser gibt als in Deutschland. Aber ich glaube, hier in den USA waeren diese Kameras, selbst wenn von der Polizei aufgestellt, nicht verfassungskonform, wegen „unreasonable searches“ und so.
    Hab‘ eine feine Woche, und lass Dich nicht knipsen. Diese „Selfies“ sind einfach zu teuer und von der Qualitaet her auch nix. 🙂
    LG,
    Pit

    • Hallo Pit,
      ich habe den Autoverkehr in Deinem Heimatstaat eigentlich noch in guter Erinnerung, vor allem auf dem Lande. In Houston wäre ich dagegen um ein Haar in einen Unfall verwickelt worden. Ich glaube, in den USA hat man andere Methoden, um die Raser in den Griff zu bekommen.
      Was die „Selfies“ anbetrifft, bin ich der gleichen Meinung; ich mag aber auch die „normalen“ Selfies nicht.
      In dieser Woche macht Deutschland Texas Konkurrenz in Sachen Temperaturen. 34 Grad Celsius sollen es heute werden, aber wahrscheinlich lachst Du nur darüber, weil Du noch ganz anderes gewohnt bist…
      Herzliche Grüße!
      Ingo


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