Mein Buchtipp – David Long: English Eccentrics & Their Bizarre Behaviour

Foto meines Exemplares.

In meinen Bücherregalen wächst die Zahl der Bücher kontinuierlich, die sich mit britischen Exzentrikern beschäftigen und von denen ich in meinem Blog bereits einige vorgestellt habe. Kürzlich habe ich mir David LongsEnglish Eccentrics & Their Bizarre Behaviour“ zugelegt, das 2009 erschienen ist. Der gleiche Autor hat sich mit der Thematik schon in seinem Buch „The English Country House Eccentrics“ auseinandergesetzt (siehe hierzu meinen Blogeintrag).

Der Journalist David Long hat viele Bücher geschrieben, die sich mit dem Ungewöhnlichen beschäftigen wie „Bizarre England„, „Bizarre London“ und „Lost Britain: An A-Z of Forgotten Landmarks and Lost Traditions“ (das ich demnächst vorstellen werde).

In „English Eccentrics & Their Bizarre Behaviour“ schreibt der Autor wieder über Männer und Frauen, die durch ihr außergewöhnliches Verhalten auf sich aufmerksam gemacht haben. Das Buch beinhaltet neun Kapitel, in denen die Exzentriker kategorisiert werden wie zum Beispiel „Inventors“, „Troglodytes, Hermits and Moles“ und „UFOs, Faddists and Flat-Earthers“.

In die erste Kategorie gehören beispielsweise Percy Shaw, der Erfinder der „Katzenaugen“, und Sir Francis Galton, der eine „Beauty Map of Britain“ erstellt hat, in der die Städte mit den hübschesten und den hässlichsten Frauen aufgeführt werden.

Zur zweiten Kategorie gehört Lord William John Cavendish-Scott-Bentinck, der 5. Duke of Portland, der sein riesiges Anwesen unterhöhlte und dort einen gigantischen Ballroom, eine große Bibliothek und einen Raum mit vielen Billardtischen anlegen ließ, die alle nicht benutzt wurden. Auch die hundert Pferde in seinem Reitstall standen gelangweilt herum, denn der Duke of Portland ritt nie.

In die dritte Kategorie einzuordnen ist ein Mann mit dem wunderschönen Namen William Francis Brinsley Le Poer Trench, Earl of Clancarty. Der Earl war fasziniert von UFOs und Aliens und gründete die Zeitschrift „Flying Saucer Review“. Er vertrat die Meinung, dass die meisten unbekannten Flugobjekte nicht aus den Weiten des Weltraums zu uns kommen, sondern von geheimen Basen tief im Inneren der Erde, die im übrigen hohl ist.

Wer an solch schrägen Persönlichkeiten Gefallen findet, wird sich mit diesem Buch sicher sehr amüsieren, in dem es einige Überschneidungen mit „The English Country House Eccentrics“ gibt.

David Long: English Eccentrics & Their Bizarre Behaviour. Remember When 2009. 173 Seiten. ISBN 978-1844680559.

 

Published in: on 27. Juli 2017 at 02:00  Comments (3)  

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3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Zumindest der allerersten Zeile Ihres Beitrages kann ich selber kopfnickend zustimmen und wenn es so weitergeht, tauche wohl auch ich irgendwann in einem Exzentriker-Buch auf…!
    Vielen Dank für diesen spannenden Eintrag!

    • …ich werde danach Ausschau halten!
      Vielen Dank und viele Grüße!

  2. […] David Long habe ich in meinem Blog schon mehrere Bücher vorgestellt, zuletzt „English Eccentrics & Their Bizarre Behaviour„“. „His work reflects an unquenchable appetite for the quirkier, less well-known […]


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