Straßenpoller, einmal anders gestaltet

„Im Straßenverkehr bezeichnet man als Poller oder Pfosten kleine Pfeiler oder ähnlich gestaltete Elemente aus Metall, Holz oder Beton. Sie werden eingebaut, um das Befahren oder Beparken von Bereichen wie Gehwegen, Radwegen oder Fußgängerzonen mit breiten Fahrzeugen zu verhindern“, so definiert die Wikipedia den Begriff des Straßenpollers. In den allermeisten Fällen geht man an diesen Pfosten einfach vorbei, ohne sie eines Blickes zu würdigen, denn sie fallen einfach nicht weiter ins Auge. Doch es gibt auch Poller (englisch: bollard), die künstlerisch gestaltet sind, von denen ich hier einige Beispiele nennen möchte:

Sehr originell finde ich die Poller vor der Cambridge University Library, die in Form von gestapelten Büchern gestaltet sind. Die vier mittleren „bollards“ kann man drehen und die Bücher neu arrangieren. Geschaffen hat das Kunstwerk der lokale Bildhauer Harry Gray.

In Whitchurch in der Grafschaft Hampshire hat man sich von den ziemlich drögen schwarzen Einheitspollern verabschiedet und sie im Ortszentrum bunt angemalt. Steve Miller, ein Künstler aus Whitchurch, wurde damit beauftragt und schon sieht es hier viel fröhlicher aus.

Im Londoner Stadtteil Hornsey kam man anlässlich des Crouch End Festivals 2013 auf die Idee, den Straßenpollern am Uhrenturm ein gehäkeltes Mützchen zu verpassen. Leider war der Spaß schnell vorbei, denn die Mützen wurden entwendet und jetzt stehen die Poller wieder barhäuptig an der Straße.

An der Marina von Hythe in Hampshire sind zwar auch schwarze Poller aufgestellt, der Clou ist aber eine Vertiefung in ihnen, die praktischerweise als Blumenvase dient…und schon sieht das alles viel freundlicher aus.

Vor der Avenue Primary School in Leicester hat man die Standardpoller gegen „Kinderpoller“ ausgetauscht, die ein widerrechtliches Parken von Autos vor dem Schulgebäude verhindern.

Published in: on 16. August 2017 at 02:00  Comments (1)  
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