Mein Buchtipp – Martin Wainwright: The English Village – History and Traditions

Foto meines Exemplares.

Foto meines Exemplares.

Kürzlich kaufte ich mir das Buch „The English Village: History and Traditions“ von Martin Wainwright. Der „Guardian“-Journalist beschäftigt sich darin mit der Geschichte und dem heutigen Zustand englischer Dörfer, ihren Traditionen und Problemen.
Nicht zuletzt durch die TV-Krimiserie „Inspector Barnaby“ ist man auch in Deutschland mit dem Wesen des englischen Dorfes vertraut, wenn es auch in der Realität wesentlich friedlicher zugeht und die Mordquote Gottseidank mit Abstand nicht so hoch ist. Aber Dorffeste spielen eine große Rolle, es gibt die Village Greens, und natürlich sind die Pubs (hoffentlich noch lange) Mittelpunkte vieler Dörfer.

Martin Wainwright beschäftigt sich mit den Veränderungen, die das englische Dorfleben erfahren hat und mit den Problemen, denen es sich stellen muss: Die familienbetriebenen Läden werden immer seltener, weil die Supermärkte vor den Toren ihre Waren billiger anbieten können; die Pubs schließen zurzeit mit einer Quote von etwa 50 pro Woche. Das sind alles keine schönen Aussichten. Dazu kommt, dass immer mehr Häuser von wohlhabenden Städtern aufgekauft werden, die sie als Zweitwohnungen nutzen und die den größten Teil des Jahres leer stehen.

Ein interessantes Buch des Autors, der auch das Buch „True North: In Praise of England’s Better Half“ geschrieben hat.

Dieser Film zeigt einige Szenen aus dem englischen Dorfleben.

Martin Wainwright: The English Village: History and Traditions. Michael O’Mara Books 2011. 192 Seiten. ISBN 978-1-84317-712-8.

Wie man sich ein englisches Bilderbuchdorf vorstellt: Westlington in Buckinghamshire und sein Village Green.
Eigenes Foto.

Dorffest in Ampney Crucis in Gloucestershire.
Photo © Vieve Forward (cc-by-sa/2.0)

Published in: on 24. August 2017 at 02:00  Comments (2)