Das Museum of British Surfing in Braunton (Devon)

Wenn man das Wort „Surfen“ hört, denkt man unwillkürlich an die Strände und Wellen von Hawaii oder Kalifornien, aber auch England verfügt über Surfgebiete, die hauptsächlich in Devon und Cornwall zu finden sind. Newquay in Cornwall gilt als „Surfing Capital of Britain“ und Braunton in Nord-Devon ist ein weiterer Treffpunkt von Surfern aus dem ganzen Land, das sich mit dem „Museum of British Surfing“ brüsten kann.

Am 6. April 2012 hier in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude Großbritanniens erstes Museum eröffnet, das sich ausschließlich dem Surfsport widmet. Was gibt es hier alles zu sehen?

Natürlich jede Menge Surfbretter (zurzeit mehr als 200) von denen das älteste wohl das sogenannte „Coffin Lid“, der Sargdeckel, aus dem Jahr 1920 sein dürfte. Dann gibt es hier eine Sammlung von Wetsuits zu sehen, die bei den niedrigen Wassertemperaturen unvermeidliche Surferkleidung.
Weiterhin kann man im Museum eine Galerie von alten Fotos betrachten, darunter eines von Agatha Christie, die Anfang der 1920er Jahre zu den ersten britischen Surfern gehörte.

Dier erste Ausstellung, die das Museum zeigte, hieß „The Art of Surf: 200 Years of Art in Surfing“.  Seitdem werden immer wieder neue Ausstellungen zu bestimmten Themen zusammengestellt.

Das Museum of British Surfing ist dienstags bis samstags von 11 Uhr bis 15 Uhr geöffnet und kostet £2 Eintritt.

Hier ist ein Film über die Eröffnungsparty am 5. April.

Museum of British Surfing
The Yard
Caen Street
Braunton
North Devon EX33 1AA

Das Buch zum Artikel:
Roger Mansfield: The Surfing Tribe – A History of Surfing in Britain. Orca Publications 2011. 240 Seiten. ISBN 978-0952364603.

Published in: on 26. August 2017 at 02:00  Kommentar verfassen  
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