St Mary’s Church in Beverley (East Yorkshire) und die Kathedrale von Ripon (North Yorkshire) – Wurde Lewis Carroll hier zu seinem Weißen Kaninchen inspiriert?

 

Das Kaninchen in St Mary’s in Beverley.
Copyright: Spencer Means.
Creative Commons 2.0

Beverley ist eine schöne alte Stadt im Osten Yorkshires und berühmt geworden durch das riesige Beverley Minster. Viele Besucher strömen dorthin und übersehen, dass es im Ort noch eine weitere sehr sehenswerte Kirche gibt, die aus der normannischen Zeit stammende St. Mary’s Church.

Freunde von Lewis Carrolls Geschichte „Alice im Wunderland“ besuchen aber vielleicht doch diese Kirche, weil man in ihr die steinerne Figur eines Kaninchens findet, das Vorbild für Carrolls „White Rabbit“ gewesen sein soll.

Charles Ludwidge Dodgson, so der richtige Name von Lewis Carroll, hat einmal im Verlaufe eines Familienausflugs St. Mary’s besichtigt und dabei das Kaninchen gesehen, das im 13. Jahrhundert seinen Platz in der Kirche gefunden haben soll. Wer das „pilgrim rabbit“ (so genannt, weil es einen Pilgerstab in den Pfoten hält) erschaffen hat und aus welchem Grund ist unbekannt. Ganz leicht zu finden ist die Steinfigur in der Kirche nicht, man muss schon etwas suchen oder jemanden fragen.

Es gibt aber noch eine andere Version wie Lewis Carroll auf die „Kaninchen-Idee“ gekommen sein könnte und auch da spielt Yorkshire eine Rolle und zwar die Kathedrale von Ripon, in der Carrolls Vater eine Zeit lang als Domherr wirkte. Dort gibt es im Chorbereich eine Schnitzarbeit von einem Kaninchen, das sich vor einem Greifvogel in seinen Bau flüchten will.

In diesem Filmausschnitt sind Alice und das weiße Kaninchen zu sehen.

Die Schnitzarbeit im Chor der Kathedrale von Ripon.
Photo © Martyn Gorman (cc-by-sa/2.0)

The White Rabbit aus „Alice im Wunderland“.
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Published in: on 10. April 2018 at 02:00  Schreibe einen Kommentar  
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