Topiary Gardens in England und die Fantasie der Gartengestalter

In vielen Gärten und Parkanlagen von englischen Herrenhäusern findet man in Form geschnittene Bäume und Hecken, die sogenannten „topiary gardens„; in Deutschland spricht man von Formschnitt, manchmal auch von Topiari. Zu den berühmtesten „topiary gardens“ auf der Insel zählen zum Beispiel die von Levens Hall bei Kendal in Cumbria, die von Chatsworth House in Derbyshire oder die Abbey House Gardens in Malmesbury (Wiltshire). Die Bäume und Hecken werden jedoch nicht nur in geometrischen Formen zugeschnitten, die Gärtner lassen auch häufig ihrer Fantasie freien Lauf und da kommen wirklich außergewöhnliche Figuren zum Vorschein. Ich habe hier einmal einige, wie ich finde, besonders gelungene Kunstwerke zusammengestellt.

Diese Szene stammt aus den Gärten des Knighthayes Courts (National Trust) in Devon: Ein Fuchs wird von zwei Jagdhunden verfolgt.
Photo © Derek Harper (cc-by-sa/2.0)

Drei Schweinchen von Queen Victorias Osborne House auf der Isle of Wight.
Photo © Philip Halling (cc-by-sa/2.0)

Skurrile Figuren im Billesley Manor (Warwickshire).
Photo © Richard Croft (cc-by-sa/2.0)

Ein Gesicht im Dyrham Park (Gloucestershire).
Photo © Derek Harper (cc-by-sa/2.0)

The Pied Piper of Kentwell Hall (Suffolk).
Photo © PAUL FARMER (cc-by-sa/2.0)

Ein sehr schön gestalteter Vogel im Waddesdon Manor (Buckinghamshire).
Photo © Philip Halling (cc-by-sa/2.0)

Kunstvoller geht es nicht mehr: Ein Segelschiff bei Hooe Common in East Sussex.
Photo © nick macneill (cc-by-sa/2.0)

 

Published in: on 19. April 2018 at 02:00  Comments (3)  

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3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. find ich toll

  2. In Bury St Edmunds in den Abbey Gardens habe ich mich über viele Jahre immer wieder an einem Mönch erfreut, der in einer stillen Ecke frohen Sinn ausstrahlte.
    Leider war er dann irgendwann nicht mehr erkennbar. Auf meine Anfrage nach dem Grund erklärte man mir offiziell, dass diese schöne „pflanzliche Skulptur“ zu oft durch Vandalismus beschädigt worden war. Man habe es aufgegeben, sich darum zu kümmern. Zu teuer, zu arbeitsintensiv.
    Auf meinem Foto ist er schon arg zerzaust, man kann aber die einstige Anmut erahnen.

    https://photos.app.goo.gl/inspEgedvfnR6YoS6

    (Wie immer dürfen Sie gern das Bild in den Blog einbinden.)

    • Vielen Dank für diese Ergänzung zu meinem Blogeintrag! Schade um den Mönch, der auf dem Foto aber trotzdem noch ganz niedlich aussieht.


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