Das Fan Museum in Greenwich – Fächer, Fächer, Fächer

Author: Visit Greenwich.
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Die meisten Besucher, die es nach Greenwich im Osten von London zieht, kommen hierher, um sich die Cutty Sark, das Royal Observatory oder das National Maritime Museum anzusehen. Es gibt hier aber noch ein Kleinod, das viele nicht kennen und das nicht so spektakulär ist: Das Fan Museum mit der Adresse 12 Crooms Hill ist das einzige Museum weltweit, das sich ausschließlich mit Fächern und deren Herstellung beschäftigt. Die Häuser des Museums liegen im Herzen des historischen Teils von Greenwich und gehören mit zur World Heritage Site.

1991 wurde das Fächer-Museum eröffnet und ist schon mehrfach ausgezeichnet worden für „outstanding contributions to the Arts and to tourism„. Aus dem umfangreichen Fundus an Fächern (mehr als 3500) werden alle vier Monate Sonderausstellungen zu speziellen Themen zusammengestellt. Im Augenblick wird bis zum Ende des Jahres die Ausstellung „The Romantic Age: European Fans 1810-1840“ gezeigt.
Was wäre ein Museum ohne einen Shop? Auch das Fan Museum verfügt über einen und hier kann man alles kaufen, was irgendwie mit dem Thema zusammenhängt: Schmuck, Kalender, Tassen und natürlich Bücher über Fächer.
In der angeschlossenen „Orangery“ kann man Hochzeiten feiern, Empfänge geben oder Konferenzen abhalten. Das Fan Museum ist auf alles eingerichtet und hat hier auch eine weitere Einnahmequelle.
Zu finden ist es ganz in der Nähe des National Maritime Museums und des Greenwich Theatres.

Hier ist ein Film über das Museum, das außer montags täglich geöffnet ist. Der Eintritt kostet £5.

Published in: on 27. November 2018 at 02:00  Comments (2)  
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2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Ich nehme an, solche Highlights stehen nicht unbedingt in jedem Reiseführer. Dieses Fächer-Museum steht bei mir nun an oberster Stelle, falls ich mal wieder nach London komme. Meine Wege liegen auf der Insel eher auf Pfaden außerhalb der Hauptstadt.

    Die Liebe und das Interesse zu Fächern entstand bei mir während eines Besuchs in einem englischen Herrenhaus, das eine kleine spezielle Fächersammlung zeigte. Zurück in Deutschland entdeckte ich kurze Zeit später ein Buch zu Fächern aus privaten Sammlungen in einem Secondhand-Shop. Darin erblickte ich den Hinweis, dass es im 18. Und 19. Jahrhundert eine sehr spezielle und ausführliche „Fächersprache“ gab.

    Je nach Haltung eines Fächers ergab er eine andere „geheime“ Bedeutung. Ein Beispiel: „Den geschlossenen Fächer von der rechten Hand baumeln lassen: Adieu, auf Wiedersehen!“ Und damit bedanke ich mich bei Ihnen, lieber Herr Behnke, für diesen hübschen Beitrag und sage „Auf Wiederlesen“.

    PS: Das Fächermuseum in Bielefeld kennen Sie?

    • Ganz herzlichen Dank für diesen sehr freundlichen Kommentar!! Von der „Fächersprache“ und von dem Museum in Bielefeld hatte ich bisher noch nichts gehört. Eine sehr schöne Ergänzung zu meinem Blogartikel!!


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