Meine Sir Pelham Grenville Wodehouse Trilogie – Teil 1: Die P.G. Wodehouse Society

P.G. Wodehouse (1881 – 1975). – This image is in the public domain because its copyright has expired.

In meinem Blogeintrag über die Hop Back Brewery stellte ich einmal ein Bier namens Summer Lightning vor. Genau den gleichen Titel trägt auch ein humoristischer Roman aus der Feder von Sir Pelham Grenville Wodehouse, 1929 erschienen; die deutsche Übersetzung heißt „Sommerliches Schlossgewitter“ (noch problemlos antiquarisch erhältlich).

Wodehouse, der von 1881 bis 1975 lebte, schrieb mehr als 70 Romane und über 200 Kurzgeschichten und ist auch heute noch sehr beliebt, denn viele seiner Werke werden immer wieder neu aufgelegt. Am berühmtesten wurde Wodehouse durch seine Romane, in denen Bertie Wooster und sein Diener Reginald Jeeves im Mittelpunkt stehen. Durch die TV-Serie „Jeeves and Wooster“ mit Stephen Fry und Hugh Laurie in den Hauptrollen, die in 23 Episoden von 1990 bis 1993 ausgestrahlt wurde, erhielt der Autor noch einmal einen neuen Beliebtheitsschub.

Die britische P G Wodehouse Society hat sich des Autors und seiner Werke angenommen, pflegt sein Andenken und gibt eine vierteljährlich erscheinende Zeitschrift heraus, die den witzigen Titel „Wooster Sauce“ trägt. Der Präsident der Society ist Alexander Armstrong, ein Komiker, Schauspieler und Fernsehmoderator. Er übernahm das Amt von dem 2016 verstorbenen Sir Terry Wogan, der wiederum Nachfolger des großartigen Schauspielers Richard Briers (1934-2013) war. Inspector Barnaby-Fans erinnern sich sicher gern an seine Rolle als mörderischer Vikar in der Episode „Death’s Shadow“ (dt. „Der Schatten des Todes“). Richard Briers spielte 1995, an der Seite von Peter O’Toole, die Rolle des  Honorable Galahad Threepwood in einer Verfilmung des Wodehouse-Romans „Heavy Weather„, der im Sudeley Castle in Gloucestershire gedreht wurde, das ich in meinem Blog  schon vorgestellt habe.

Die P G Wodehouse Society unternimmt wirklich eine Menge, nachzulesen auf ihrer Website unter „Recent Events“. Diese Website ist sehr gut gestaltet und enthält so ziemlich alles, was man über Wodehouse wissen sollte.

Das Buch zum Artikel:
P. G. Wodehouse: A Life in Letters. Hutchinson 2011. 624 Seiten. ISBN 978-0091796341.

Published in: on 27. Juli 2019 at 02:00  Comments (5)  
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5 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Einer meiner Lieblingsautoren, lieber Ingo, wenn nicht DER Lieblingsautor.

    • Das freut mich, Pit! Manchmal sind die Romane etwas albern, aber die Figuren wachsen einem ans Herz wie Bertie Wooster und Jeeves, toll dargestellt im Film von Hugh Laurie und Stephen Fry. Leider habe ich bisher noch nicht alle gelesen.
      Viele Grüße aus dem heißen Deutschland, aber 38° sind für Texas wahrscheinlich nicht der Rede wert.

      • Ich lese gerade einmal wieder mit grossen Vergnuegen „The Code of the Woosters“. Ich liebe diese Sprache, u.A.
        Apropos Sprache: als ich im Januar in Deutschland war, hat mir eine ehemalige Kollegin [ebenfalls „gewesene“ Englischlehrerin] eine Ausgabe davon in deutscher Uebersetzung mitgegeben, mit der Bitte, einmal zu schauen, ob ich die Uebersetzung auch als misslungen ansehe. Und ich kann nur sagen: sie hat Recht. Der z.T. schwuelstige Stil des Originals kommt ebenso wenig rueber wie die gestelzte Sprache. Die Sprachebene passt vielfach nicht. Ich frage mich da aber: Kann man Wodehouse ueberhaupt adaequat uebersetzen?
        Liebe Gruesse,
        Pit

      • Guten Morgen Pit,
        ich habe bisher alle meine Wodehouse-Bücher im Original gelesen, kann die Übersetzungen also nicht beurteilen. Aber ich glaube auch, dass bei Übersetzungen oft einiges auf der Strecke bleibt und gerade britischen Humor ins Deutsche zu übertragen, ist sehr schwierig.

        Vielen Dank für das Tesla-Foto (ich frage mich wie viele Leute da über das Aufladekabel gestolpert sein mögen); ein schönes Motiv: Elektroauto vor historischen Gebäude.
        Viele Grüße
        Ingo

      • Daran, wie viele Leute gestolpert sein moegen, hatte ich noch gar nicht gedacht.
        Liebe Gruesse, und hab‘ ein feines Wochenende,
        Pit


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