The Lakeland Book of the Year Awards

Der Lake District, hier der See Derwent Water.
Photo © David Dixon (cc-by-sa/2.0)

Die Grafschaft Cumbria zeichnet sich durch eine sehr abwechslungsreiche Landschaft aus: Berge und Seen ziehen im Sommer ganze Heerscharen von Besuchern hierher. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war der Lake District die Heimat vieler Dichter wie William Wordsworth, Samuel Taylor Coleridge, Robert Southey und viele andere. Es gibt also genug Stoff, um über diese Region im Nordwesten Englands zu schreiben.

Die Lakeland Book of the Year Awards tragen dem Rechnung und so werden jedes Jahr Bücher ausgezeichnet, die sich mit irgendeiner Thematik der Lakelands befassen, in diesem Jahr zum sechsunddreißigsten Mal. Am 30. Juni werden die diesjährigen Preise im Roundthorn Country House Hotel in Penrith vergeben. Eine dreiköpfige Jury unter der Leitung von Hunter Davies OBE, der die Book Awards auch gründete, wird dann aus der Fülle der Neuerscheinungen die bestern heraussuchen und prämieren. Es werden insgesamt sechs Preise in unterschiedlichen Kategorien vergeben, der Hauptpreis ist aber der Hunter Davies Lakeland Book of the Year Award.

Werfen wir einen Blick zurück, um zu sehen, womit sich die bisherigen Buchpreisträger beschäftigten.
Der Sieger des vorigen Jahres war das Buch „The Corpse Roads of Cumbria: Featuring Walks Along the County’s Ancient Paths„, geschrieben von Alan Cleaver und Lesley Park. Darin geht es um die sogenannten „corpse roads“, das sind Wege, die dazu benutzt wurden, um Verstorbene aus abgelegenen Gegenden zur nächstgelegenen Kirche zu bringen. Meist waren das nur ausgetretene Pfade, und vor allem im Winter war es nicht ganz leicht, diese mit der schweren Last zu begehen. Das Buch erschien im Verlag Chitty Mouse Press in Whitehaven in Cumbria.

In der Unterkategorie The Gilpin Hotel and Lake House Prize for Fiction war die letztjährige Preisträgerin Jill Clough mit ihrem Debutroman „Morph„, einer Coming-of-Age Geschichte um ein junges Mädchen im Lake District.

Den The Striding Edge Prize for Guides and Places erhielt im Jahr 2019 David Ramshaw für sein Buch „The Little Book of Cumbria“ (das ich mir gerade zugelegt habe und in meinem Blog später vorstellen werde).

Der Hauptpreisträger des Jahres 2017 war der Fotograf Phil Rigby, der für sein Buch „Portrait of Cumbria„, einem Bildband, ausgezeichnet wurde.

Eine „corpse road“ im Wasdale.
Photo © N Chadwick (cc-by-sa/2.0)

Published in: on 15. April 2020 at 02:00  Comments (1)  
Tags: