Narrowboats und ihre mehr oder weniger fantasievollen Namen

So weit ich mich erinnere, trug das Narrowboat, das ich vor Jahren in Evesham (Worcestershire) gemietet hatte, den Namen „Ethos“, warum auch immer. Es gibt eine Hitliste der 200 beliebtesten Namen für diese langen, schmalen Boote, die auf englischen Kanälen und Flüssen anzutreffen sind und da führt mit großem Abstand der Name „Kingfisher“ (Eisvogel), gefolgt von „Dragonfly“ (Libelle) und „Merlin“ (Zwergfalke bzw. Zauberer in der keltischen Mythologie). Booten mit diesen Namen wird man also häufiger begegnen. Hier ist jeweils ein Beispielfoto:

Auf dem Staffordshire und Worcestershire Canal.
Photo © Gordon Griffiths (cc-by-sa/2.0)

Ebenfalls auf dem Staffordshire und Worcestershire Canal.
Photo © Gordon Griffiths (cc-by-sa/2.0)

Und ein „Merlin“ auf dem Trent and Mersey Canal.
Photo © Roger Kidd (cc-by-sa/2.0)

Doch es gibt auch eine ganze Menge fantasievollerer Namen, von denen ich hier eine kleine Auswahl zeigen möchte:

Dieser Name eines in den Gloucester Docks geparkten Bootes gefällt mir besonders gut.
Photo © Philip Halling (cc-by-sa/2.0)

Piston Broke, sprich „Pissed and Broke“. Auf dem Shropshire Union Canal.
Photo © Roger Kidd (cc-by-sa/2.0)

Calamity J’Aime, in Anlehnung an die amerikanische Wild-West-Heldin Calamity Jane. Auf dem Grand Union Canal.
Photo © David Hawgood (cc-by-sa/2.0)

Dieses Boot ist nicht über die Ozeane nach England gekommen, sondern nach dem Vogel Tui benannt, der in Neuseeland heimisch ist. Auf dem Grand Union Canal.
Photo © David Hawgood (cc-by-sa/2.0)

Und zu guter Letzt…ein Boot namens „Corona“; entgegenkommende Narrowboats werden da wahrscheinlich sehr großen Abstand halten. Auf dem Grand Union Canal.
Photo © Stephen McKay (cc-by-sa/2.0)

 

 

 

Published in: on 18. April 2020 at 02:00  Comments (6)  
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