Simon Marsden (1948-2012) – Der Fotograf des Unheimlichen

Simon Marsden (links).
Author: Sgerbic
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Der 1948 in Lincoln geborene Simon Marsden, 4th Baronet of Grimsby (1948-2012), ist durch seine unheimlichen Schwarz-Weiß-Fotografien in aller Welt berühmt geworden. Er erzielte diese unheimlichen Effekte mit Hilfe der Infrarottechnik. Als Motiv suchte sich Simon Marsden in England und in anderen europäischen Ländern Spukhäuser, verfallene Ruinen und Friedhöfe, die er dann in seiner unnachahmlichen Weise porträtierte. Leider ist er schon sehr früh 2012 in Lincolnshire gestorben
Einige seiner Bücher sind auch ins Deutsche übersetzt worden wie beispielsweise:
The Haunted Realm –> „Spuk und Gespenster“
Phantoms of the Isles –> „Im Reich der Geister“
Beyond the Wall –> „Zeugen in Stein“

Besonders fasziniert hat mich immer sein Foto von Allerton Castle (in dem kleinen Film am Ende des Beitrages auch zu sehen) in Yorkshire zwischen Wetherby und Boroughbridge, ein Haus an dem ich früher häufig vorbeifuhr und das mir schon am Tage sehr unheimlich vorkam. Das Foto ist in Marsdens „Phantoms of the Isles“ zu finden, in dem auch das grandiose Toddington Manor in Gloucestershire abgebildet ist. Ich stand einmal vor den Toren dieses Hauses, das seit 2005 dem englischen Künstler Damien Hirst gehört.

Marsdens Fotografien werden heute in berühmten Museen ausgestellt, so zum Beispiel im Londoner Victoria & Albert Museum, im John Paul Getty Museum in Los Angeles, und auch die Pariser Bibliothèque Nationale besitzt einige seiner Werke.

Hier ist ein Film über Simon Marsden.

Foto meines Exemplares.

Published in: on 25. August 2020 at 02:00  Kommentar verfassen  
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