Mein Buchtipp – Martin Latham: Kent’s Strangest Tales

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Die meisten Englandbesucher reisen per Fähre oder per Eurotunnel über die Grafschaft Kent auf die Insel ein und bekommen gleich einen positiven Eindruck über das Land, seien es die Kreidefelsen bei Dover auf dem Seeweg oder das hübsche weiße Pferd  an der Tunnelausfahrt bei Folkestone. Der Garten Englands, wie Kent auch genannt wird, ist einer der schönsten Teile des Landes.

Martin Latham beschäftigt sich mit der Grafschaft in seinem Buch „Kent’s Strangest Tales: Extraordinary but true stories from a very curious county„, indem er einen „fascinating treasure trove of stories“ öffnet. Martin Latham ist Manager der Waterstones Buchhandlung in Canterbury, hat sich einen Doktortitel in Geschichte an der London University erworben, und sein Buch „The Bookseller’s Tale“ ist gerade Anfang September diesen Jahres erschienen.

Der Autor kennt sich also gut in Kent aus, wo er schon seit Jahrzehnten wohnt. Es macht Spaß dieses hoch interessante Buch zu lesen, das ich hiermit jedem empfehlen kann der sich für diesen wunderschönen Landstrich Englands interessiert.

Latham geht in seiner Geschichtensammlung chronologisch vor. Er beginnt 600 000 Jahre vor Christus als England noch mit dem Kontinent verbunden war und endet im Jahr 2015 mit einer Geschichte über Peter Benjamin aus Tonbridge, der letzte verbliebene Tunbridge Ware Maker, das ist eine besondere Kunst der Holzverarbeitung mit Einlegearbeiten (Tonbridge und Royal Tunbridge Wells sind benachbarte Städte in Kent).

Das Buch gehört in die „Strangest„-Serie, in der es unter anderen die Bände „Golf’s Strangest Rounds“, „Law’s Strangest Cases“ und „Medicine’s Strangest Cases“ gibt.

Martin Latham: Kent’s Strangest Tales: Extraordinary but true stories from a very curious county. Portico 2019. 256 Seiten. ISBN 978-1-910232-97-2.

Published in: on 3. Oktober 2020 at 02:00  Comments (1)  
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