Mein Buchtipp – Peter Ross: A Tomb With a View – The stories & glories of graveyards

Foto meines Exemplares.

Peter Ross ist ein preisgekrönter, schottischer Journalist, der regelmäßig für den Guardian und die Times schreibt. Er hat eine spezielle Vorliebe für Friedhöfe, die Gegenstand seines am 3. September diesen Jahres erschienen Buches „A Tomb With a View : The stories & glories of graveyards“ sind. Der Autor wandert gern auf den Friedhöfen Großbritanniens, liest die Inschriften auf alten, verwitterten Grabsteinen und versucht sich vorzustellen, wer die dort beerdigten Menschen wohl einmal gewesen sind.

Der Londoner Friedhof Highgate nimmt ein ganzes Kapitel ein, denn es gibt da unheimlich viel zu sehen, wobei das Wort „unheimlich“ absichtlich von mir gewählt worden ist, wenn man da an den Highgate Vampire denkt… Das am meisten besuchte Grab dürfte das von Karl Marx sein, der noch heute Fans in aller Welt hat.

Weitere Spaziergänge führen uns zu den Grabstätten dreier Verfasser von Geistergeschichten, nämlich Joseph Sheridan Le Fanu, Montague Rhodes James und Amelia B. Edwards. Peter Ross nimmt uns mit zu einem Besuch der Kirchen St Leonard’s in Hythe (Kent) und Holy Trinity in Rothwell (Northamptonshire), die beide durch ihre Ossuarien bekannt geworden sind. Wir statten dem Grab Peter the Wild Boy in Northchurch (Hertfordshire) einen Besuch ab und beobachten die Arbeit des ältesten britischen Bestattungsunternehmens für Muslims in Whitechapel (London), Haji Taslim Funerals.

Das Buch ist außergewöhnlich interessant und hat meine volle Empfehlung!

Peter Ross: A Tomb With a View: The stories & glories of graveyards. Headline Publishing 2020. 351 Seiten. ISBN 978-1-4722-6779-5.

Das Grab Karl Marx‘ auf dem Highgate Cemetery.
Photo © Oxyman (cc-by-sa/2.0)

Das Ossuarium in St Leonard’s in Hythe (Kent).
Photo © Clive Thompson (cc-by-sa/2.0)

Peter The Wild Boy in Northchurch (Hertfordshire).
Author: Gareth Bellamy.
Creative Commons 2.0

 

Published in: on 7. Oktober 2020 at 02:00  Kommentar verfassen