Mein Buchtipp – Mark Mower: Suffolk Tales of Mystery&Murder

Foto meines Exemplares.

Mark Mower ist begeisterter Sherlock Holmes-Fan und hat eine ganze Serie von Büchern geschrieben, in denen der Detektiv von der Londoner Baker Street und sein Partner, Dr. John Hamish Watson, im Mittelpunkt stehen. Die „Chronicles of Sherlock Holmes“ beruhen auf Tagebüchern des Arztes, die sein Ur-Ur-Enkel James Innes Watson geerbt hat und nun veröffentlicht. Ich hoffe, Sir Arthur Conan Doyle hätte nichts dagegen gehabt.F

Mark Mower ist Mitglied der Sherlock Holmes Society, der Crime Writers‘ Association und der Londoner Solar Pons Society (Solar Pons ist ein Detektiv, den sich der US-Amerikaner August Derleth ausgedacht hat und der stark an Sherlock Holmes angelehnt ist).

Weiterhin beschäftigt sich Mark Mower gern mit East Anglia (er wohnt selbst in Suffolk) und da speziell mit historischen Kriminalfällen. Vor „Bloody British History: Norwich“ und „Suffolk Murders“ veröffentlichte er im Jahr 2006 das Buch „Suffolk Tales of Mystery&Murder„, das ich heute vorstellen möchte.

Die hier zusammengetragenen mysteriösen Geschichten („Enough to keep even the most rational and reasoned of you wide-eyed and restless“) handeln beispielsweise von den vielen Geistern, die Suffolks Haupstadt Ipswich heimsuchen, von den Sichtungen von Großkatzen, die immer wieder stattfinden, von Edmund the Martyr, der auf schreckliche Weise ums Leben kam (und nach dem die Stadt Bury St Edmunds benannt worden ist) und dem Waveney River Monster, das sich in diesem Fluss in Suffolk immer mal wieder Anglern und Bootsfahrern zeigt.

Das schmale Bändchen ist sehr interessant und regt dazu an, sich mit der einen oder anderen Geschichte näher zu beschäftigen; ein kleines Literaturverzeichnis ist im Anhang zu finden.

Mark Mower: Suffolk Tales of Mystery&Murder. Countryside Books 2006. 94 Seiten. ISBN  978-1853069987.

Published in: on 13. Juni 2021 at 02:00  Comments (1)