GAGB – Geocaching Association of Great Britain

Ein GPS-Empfänger.
Author: Johan Larsson.
Creative Commons 2.0

Für das relativ neue Freizeitvergnügen namens Geocaching benötigt man nur einen GPS-Empfänger und schon kann es los gehen. Was man früher als Schnitzeljagd bezeichnete, hat sich auf eine andere technisierte Ebene entwickelt. Die geografischen Koordinaten der zu suchenden Verstecke findet man im Internet. „Ein Geocache ist in der Regel ein wasserdichter Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie häufig auch verschiedene kleine Tauschgegenstände befinden. Der Besucher kann sich in ein Logbuch eintragen, um seine erfolgreiche Suche zu dokumentieren„, so die Wikipedia.

Auch in Großbritannien erfreut sich das Geocaching immer größerer Beliebtheit und so gibt es seit 2003 die Geocaching Association of Great Britain (GAGB), die sich um die Belange ihrer Mitglieder kümmert. Wichtig ist ihr der Kontakt zu den Grundbesitzern auf deren Boden der Geocache versteckt wird, denn das sollte nur mit deren ausdrücklicher Genehmigung geschehen.

Die GAGB gibt ein Magazin heraus, das den Titel „Seeker“ trägt und viermal jährlich erscheint. In der aktuellen Ausgabe finden sich beispielsweise Artikel über das Thema „Geoart“ („a series of caches where the shape of the series forms an image“), die weltweit erste „Art Geo Tour“ an den Küsten von Essex, Kent und Sussex und über Geocaching in Sri Lanka.

Die GAGB informiert auf ihren Webseiten über Mega Events, die in Großbritannien stattfinden wie in diesem Jahr Piratemania in Lincolnshire und London Calling 2021.

Für den Außenstehenden dürfte vieles von dem, was in der Geocacher-Szene so abläuft, schwer verständlich sein. Die Geocacher haben auch einen eigenen Jargon entwickelt, den die Muggels (Nicht-Geocacher) wohl kaum verstehen können. Dieser deutschsprachige Film erklärt das wichtigste über dieses Freizeitvergnügen.

Ein Geocache.
Author: cachemania.
Creative Commons 2.0
Published in: on 13. August 2021 at 02:00  Kommentar verfassen